Willkommen bei unserem großen Trekkingrad Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Trekkingräder. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Trekkingrad zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Trekkingrad kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Trekkingräder ermöglichen dir Fahrspaß und Fahrkomfort auf jeder Radtour – egal in welchen Gefilde du unterwegst bist.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Damentrekkingrädern und Herrentrekkingrädern. Beide Arten sind geschlechtsunabhängig einsetzbar und mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen verfügbar.
  • Damentrekkingräder eignen sich besonders für kleine, zierliche Personen und für Menschen, denen das Auf- und Absteigen Schwierigkeiten bereitet. Du solltest dich für ein Herrenrad entscheiden, wenn du sportliche, bergige Radtouren bestreiten möchtest.

Trekkingrad Test: Das Ranking

Platz 1: Vermont Kinara

Möchtest du dein Trekkingrad zukünftig gerade für längere Touren benutzen? Dann sind Zuverlässigkeit und Wartungsarmut die obersten Prioritäten, die dein neues Bike erfüllen sollten. Das Vermont Kinara Herren- Trekkingrad ist ein Alltagsrad mit überzeugenden Allroundqualitäten.

Das Touringrad hat eine vollwertige Verkehrsausstattung. Dazu gehören eine zuverlässige 21- Gang SHIMANO Schaltung, ein SHIMANO Nabendynamo, eine LED Beleuchtung sowie robuste Laufräder.

Redaktionelle Einschätzung

Rahmen / Gewicht / Design

Der Aluminiumrahmen in mattschwarz, den du in den Größen 52, 56 und 60cm bekommen kannst, ist solide verarbeitet und sorgt für eine gemütliche Radtour. Dank der langen Lebensdauer des Rahmens ist das Rad sehr haltbar.

Was genau einen Aluminiumrahmen auszeichnet, erfährst du in unserem ausführlichen Ratgeber über Trekkingräder. Dort lernst du außerdem mehr über die Stärken und Schwächen der verschiedenen Rahmentypen kennen. Das All- Terrain Bike wiegt nur 15,93kg und zählt somit zu den leichtesten Trekkingrädern in unserer Übersicht. Folge den Link, um direkt zu unserer übersichtlichen Vergleichstabelle zu gelangen.

Schaltung / Bremsen / Gabel

An dem Vermont Bike ist eine Acera- Kettenschaltung von SHIMANO verbaut. Die Schaltung findet zuverlässig den Gang, den du aus den 21 verschiedenen Schaltstufen zuvor ausgewählt hast.

Der große Unterschied im Gegensatz zu anderen Schaltungen ist die Geschmeidigkeit und Geschwindigkeit des Schaltens. Beispielsweise ist eine SHIMANO Deore Schaltung deutlich leiser und schneller – allerdings ist der Acera- Typ ein mehr als ausreichendes Einsteigermodell, das problemlos seinen Zweck erfüllt.

In dem Vermont Kinara Trekkingbike sind V- Brakes der Firma ProMax, die sich durch Zuverlässigkeit und Qualität auszeichnet, eingebaut. Außerdem sind die ProMax Bremssysteme für Langlebigkeit und Robustheit bekannt.

V- Brakes wurden heute längst durch modernere Bremssysteme wie Felgen- oder Scheibenbremsen abgelöst, allerdings sind sie dank ihrer Eigenschaften immer noch ein unschlagbarer Preis- Leistungs- Sieger. Möchtest du mehr über die diversen Bremssysteme erfahren, dann stöbere durch unseren Ratgeber, in dem wir dir die Stärken und Schwächen der Bremssysteme vorstellen.

Durch häufige Beanspruchung der Bremsen kann es vorkommen, dass sich die Bremsbeläge abnutzen. Es ist sehr wichtig, dass du diese selbst oder durch eine Fachwerkstatt erneuern lässt, da sonst deine Bremsen nicht mehr einwandfrei funktionieren. Und was ist die Folge? Stürze durch Hindernisse und Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern, da dein Rad nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommt.

Die Starrgabel aus Aluminium federt im Gegensatz zur Federgabel keine Stöße und Schläge weg. So ist das Fahren über unebenen Belägen nur ein mäßiges Vergnügen.

Durch den Verzicht des Federkomforts ist die Starrgabel haltbarer als eine Federgabel und hat zudem ein geringeres Systemgewicht – also ist die Starrgabel eine optimale Gewichtseinsparungsmöglichkeit für alle, die sportbegeistert sind und auf dem Komfort an der Front verzichten können.

Beleuchtung

Das zuverlässige Ausstattungspaket von Vermont wird komplementiert durch das Basta Echo15 Switch Frontlicht. Der Scheinwerfer hat eine Lichtpower von 15 Lux und hat eine Lebensdauer von mehr als 30.000 Stunden. Das Basta Slim Steady Rücklicht hat einen Reflektor integriert und ist wasser- und stoßbeständig. Durch eine optimale Lichtverteilung wirst du nicht nur von hinten, sondern auch von der Seite vom Verkehr gesehen.

Dank der Standlichtfunktion, mit der das Front- und Rücklicht ausgestattet ist, leuchtet das Licht im Stillstand noch einige Minuten weiter, sodass du auch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wirst, wenn du nicht fährst. Die Lichtanlage wird durch den SHIMANO Nabendynamo mit Strom versorgt.

Lenker / Sattel / Bereifung

Der Lenker der Marke HL ist aus Hi- Ten light steel. Ein Sattel muss wie Schuhe zu deinen Körper passen. Probiere selbst, ob du dich auf den Active Sattel wohl fühlst. Die KENDA K935 Bereifung hat auf der Karkasse Reflexionsstreifen, die deine Sicherheit erhöhen.

Eine große Pannensicherheit wird durch die Pannenschutzeinlage, die sogenannte K- Shield, gewährleistet. Diese Einlage schützt den Schlauch vor Verletzungen durch Reiszwecken und Scherben, die gerade in der Stadt eine häufige Ursache für Reifenpannen sind.

Kundenbewertungen
Das Vermont Kinara Trekkingrad hat bislang erst sehr wenige Kundenbewertungen im Internet erhalten.

Die Rezensenten lobten

  • Die Gangschaltung
  • Die Beleuchtung
  • Die schnelle und einfache Montage
  • Die Optik

Die Allroundqualitäten des Vermont Kinara Trekkingrades werden in den Rezensionen der Käufer eindeutig beschrieben: Der mattschwarze Rahmen spricht viele Kunden an. Außerdem lässt sich das Bike sehr schnell und einfach zusammenbauen – dies ist nicht immer so, denn häufig fehlen Schrauben oder eine strukturierte Montageanleitung.

Die Acera- Kettenschaltung von SHIMANO ist ein solider Einsteigerdurchschnittsmodell. Zwar ist das Schaltwerk nicht so schnell und geräuschlos wie höherwertige Schaltungen, allerdings ist das Modell für ein Alltagsrad mehr als ausreichend.

Wir möchten an dieser Stelle besonders hervorheben, dass Vermont es schafft, den Spagat zwischen Leistung und Preis herzustellen: Das Vermont Trekkingrad ist mit sinnvollen Komponenten ausgestattet und es fehlt nichts für ein optimales Alltagsrad.

Allerdings bemängeln die Produktbewerter:

  • Die Pedale
  • Das Rosten des Rades, wenn dieses einige Tage draußen im Regen steh
  • Das schnelle Ersetzen der Bremsscheiben

In der Regel rosten Aluminiumrahmen nicht, hingegen Stahlrahmen nur, wenn die Lackierung fehlerhaft ist. Falls dein Rad bei Wind und Wetter draußen steht und du es nicht pflegst, kann es sein, dass sich Flugrost an den Schrauben und an der Fahrradkette absetzt.

Und zum Thema Bremsscheiben ersetzen: In der Regel überleben die Bremsscheiben dein Rad, außer die Scheibe ist aufgrund von Abnutzungserscheinungen gebrochen oder einfach so nicht mehr funktionsfähig.

“FAQ”
Wie viele Gänge hat die Gangschaltung?

Die SHIMANO Kettenschaltung hat 21 Gänge, die dir gerade im hügeligen Terrain eine wahre Erleichterung sind.

Aus welchem Material ist der Gepäckträger?

Wie der Lenker wurde auch der Gepäckträger aus Hi- Ten hergestellt.

Ist im Lieferumfang auch ein Ständer dabei?

Ja, im Lieferumfang ist ein Mittelbauständer sowie eine Luftpumpe und Klingel enthalten.

Empfiehlt sich das Vermont Bike auch bei Rückenproblemen?

Da das Vermont Kinara Trekkingrad mit einer Starrgabel ausgestattet ist, würden wir dir eher ein Trekkingrad mit einer Federgabel empfehlen, da diese Schläge und Stöße von der Straße wegfedert und so dein Rücken geschont wird.

Platz 2: Gregster GR-6695

Das Gregster GR- 6695 ist ein Damen- Trekkingrad, das funktionelle Ausstattung mit modernen, ansprechenden Design kombiniert.

Zur Ausstattung gehören neben einen bequemen Sattel, helle LED- Scheinwerfer, eine 24 Gang SHIMANO Kettenschaltung und mechanische Scheibenbremsen.

Redaktionelle Einschätzung

Rahmen / Gewicht / Design

Das Gregster GR- 6695 hat einen hochwertigen Aluminiumrahmen mit einer Rahmenhöhe von 46cm und wurde für Frauen konstruiert. Der Rahmen ist sehr korrosionsbeständig und ermöglicht es dir, schnell zu beschleunigen. Möchtest du mehr über die Unterschiede zwischen einen Stahl- und Aluminiumrahmen erfahren, dann legen wir dir unsere Kaufkriterien ans Herz.

Wie alle Damenräder hat auch das Grester Touringrad keine Oberstange, sodass dir das Auf- und Absteigen von deinen Drahtesel weniger Schwierigkeiten als bei einem Herrenrad bereitet. Ob du dich nun für ein Damen- oder doch für ein Herrenrad entscheidest, hängt heute nicht mehr nur vom Geschlecht ab. Vielmehr spielt deine Fitness, Größe und dein Körpergewicht eine entscheidende Rolle für die Auswahl.

Generell gilt die Regel, dass das Damenrad die richtige Wahl für zierlich gebaute und ältere Personen ist. Das schwarze Gregster Rad zählt mit seinem Radgewicht von 18kg zu den schwersten getesteten Trekkingrädern.

Schaltung / Bremsen / Gabel

Die SHIMANO Kettenschaltung mit einen Deore Schaltwerk beinhaltet 24 unterschiedliche Gangstufen. So kannst du mühelos Anstiege bewältigen und einfach die Übersetzungen anpassen. Nachteilig an einer Kettenschaltung ist der recht hohe Pflege- und Wartungsaufwand, da die Kette schnell verschmutzt und verschleißt.

Das SHIMANO Kurbelsystem besteht aus drei Garnituren, Aluminium Kurbelarm und einen Kettenkasten. Mit an Board sind vorne und hinten mechanische Scheibenbremsen. Auch wenn sich die Bremskraft bei den Scheibenbremsen etwas schlechter dosieren lässt als bei Felgenbremsen, sorgen die Scheibenbremsen dafür, dass dein Rad auch bei Nässe punktgenau zum Stehen kommt.

Die Federgabel von ZOOM ist wartungsfrei und die richtige Wahl, wenn du vermehrt auf schlechten Straßen und Feldwegen fährst. Durch das Einfederungsverhalten werden Schlaglöcher weggefedert, was deinen Muskeln und Gelenken zugutekommt. Der Fahrspaß ist vorprogrammiert.

Beleuchtung

Bei Dämmerung und Dunkelheit ohne Licht unterwegs zu sein, ist einfach riskant und du setzt dabei deine eigene Sicherheit aufs Spiel. Deswegen ist das Gregster GR- 6695 Bike mit Licht- emittierenden Dioden am Vorder- und Hinterrad ausgestattet.

Das Rücklicht ist zusätzlich mit einer Standlichtfunktion ausgestattet – so wirst du auch gesehen, wenn dein Rad zum Stehen kommt, wie beispielsweise an einer Ampel. Der SHIMANO Nabendynamo, der weitestgehend keine Geräusche von sich gibt, versorgt die Lichtanlage bei sämtlichen Witterungsverhältnissen mit Strom, sodass auch bei Schnell und Hagel für deine Sicherheit gesorgt ist.

Lenker / Sattel / Bereifung

Der Aluminium- Lenker ist winkel- und höhenverstellbar. Außerdem ist die Lenkerform ergonomisch geformt. Diese Ergogriffe haben eine größere Handauflage an der Außenseite. So können deine Handballen und Gelenke eine komfortablere Position einnehmen und du hast trotzdem ausreichend Kontrolle über dein Rad.

Der Selle Royal Rio Sattel ist ein komfortabler Tourensattel mit einem hervorragenden Sitzkomfort durch eine Royal- Gel- Einlage. Außerdem ist an den Seiten des Sattels ein Aufprallschutz integriert, der dein Gesäß bei einem Sturz schützt. Durch das Integrated Clip System ist es dir möglich Satteltaschen zu befestigen. Das angenehme Fahrgefühl wird durch eine gefederte Sattelstütze verstärkt.

Die SCHWALBE Marathon Trekking Reifen zählen zu den meistverkauften und nachgefragten Fahrradreifen. 1985 wurden die ersten SCHWALBE Trekkingreifen auf dem Markt gebracht und diese haben sich bis heute im Handel behauptet. Dies zeigt, dass du mit diesen Reifen nichts falsch machen kannst. Ein stabiler Stahl Gepäckträger mit einer Federklappe erlaubt dir auch mal etwas schweres Gut zu transportieren.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Gregster GR- 6695 von 57% aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Fahrrad hauptsächlich eine fünf Sterne Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden immer wieder:

  • Die Reifen
  • Der Sattel
  • Die Beleuchtung
  • Die Federung
  • Das Design

Besonders hervorheben wollen wir an dieser Stelle, dass Preis- Leistung- Verhältnis: Das Rad ist für einen relativ niedrigen Preis zu erwerben und ist dennoch mit diversen Markenprodukten wie den Gel-Sattel von Selle Royal, die 24-Gang-Kettenschaltung von SHIMANO und hellen LED- Frontscheinwerfern und Rücklicht ausgestattet.

Auch die Optik des Bikes, die viele Kunden bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen, ist ein echter Hingucker. So wird jede Radtour zu einen echten Vergnügen!

Von wenigen Rezensenten wird das Trekkingrad derzeit negativ, also mit einem oder zwei Sternen, bewertet.

Diese beanstanden vorallem:

  • Sichtbare Mängel bei der Vormontage des Rades
  • Der Kettenschutz
  • Die Bremsen

Sichtbare Mängel bei der Vormontage des Rades sind sicherlich ein Einzelfall und sollten beim Hersteller reklamiert werden.

Die mechanischen Scheibenbremsen, die am Gregster Trekkingrad montiert sind, weisen in der Regel deutlich bessere Eigenschaften als die alt bewährten V- Brakes auf: Zwar lässt sich die Bremskraft etwas schlechter als bei Felgenbremsen dosieren, allerdings kommt dein Rad auch bei Nässe punktgenau zum Stehen. Durch diese Punktlandung wird deine Sicherheit enorm erhöht!

“FAQ”
Wie lässt sich die Neigung des Lenkers verstellen?

Der Lenker ist mit einer Inbusschraube montiert. Löse diese, dann kannst du den Winkel und die Höhe des Lenkers verstellen.

Welche Rahmenhöhe hat das Rad?

Das Damenrad wird mit einer Rahmenhöhe von 46cm geliefert.

Was sind Vorteile und Nachteile von einer 3- fach Kettengarnitur?

Eine 3- fach Kettengarnitur ermöglicht dir ein enorm breites Übersetzungsspektrum, so musst du dir vor dem Kauf nicht überlegen, welche Übersetzung zu deinem Fahrstil und deinem bevorzugten Einsatzgebiet passt. Nachteilig an 3- fach Garnituren ist ein möglicher Kettenschräglauf. Außerdem sind diese Garnituren deutlich schwerer als eine 2- fach Garnitur und die Bodenfreiheit wird durch das größere Kettenblatt stärker begrenzt.

Platz 3: CHRISSON INTOURI

Das CHRISSION INTORI Damen- Trekkingrad ist ein modernes Bike der mittleren Preisklasse. Ein besonderes Highlight des Damenmodells ist der ultraleichte Aluminiumrahmen in mattweiß.

Zur weiteren Ausstattung gehören eine 24- Gang SHIMANO Acera Kettenschaltung, eine Federgabel von ZOOM, ProMax V- Brakes sowie die Silentio II Bereifung von SCHWALBE.

Redaktionelle Einschätzung

Rahmen / Gewicht / Design

Das Fahrrad besitzt einen ultraleichten Aluminiumrahmen mit Unterlackdekoren in mattweiß. Der Rahmen hat eine Höhe von 47cm und wird für Personen mit einer Körpergröße zwischen 1,60m und 1,80m empfohlen.

Wie alle Damen- Fahrräder hat auch dieser Rahmen keine stabilisierende Oberstange. So ist das Auf- und Absteigen leichter als von einem Herren- Rad. So wird dir auch das Radfahren mit einem Rock im Sommer ermöglicht. Da die Oberstange im Rahmen fehlt, ist das Rad weniger stabiler, sodass du bei hohen Geschwindigkeiten oder windigen Witterungsverhältnissen schneller die Kontrolle über das Bike verlierst.

Mittlerweile hängt die Auswahl zwischen einem Herren- und Damenfahrrad nicht mehr allein vom Geschlecht ab. Vielmehr spielen bei der Entscheidung körperliche Fitness, eigene Präferenzen und Einsatzgebiet eine wichtigere Rolle. Das Radgewicht von 14,2kg ist ein absoluter Spitzenreiter bei den getesteten Rädern. Das Fahrrad ist für ein zulässiges Gesamtgewicht von 120kg ausgerichtet.

Schaltung / Bremsen / Gabel

An dem CHRISSON INTORI Trekkingbike ist eine 24- Gang ACERA- Kettenschaltung mit Daumengriffschaltern verbaut. Der große Unterschied im Gegensatz zu anderen Schaltungen ist die Geschmeidigkeit und Geschwindigkeit des Schaltens.

Beispielsweise ist eine SHIMANO Deore Schaltung deutlich leiser und schneller – allerdings ist der Acera- Typ ein mehr als ausreichendes Einsteigermodell, das problemlos seinen Zweck erfüllt. Die Vorder- und Hinterbremsen sind V- Brakes der Firma ProMax. ProMax Bremssysteme zeichnen sich durch Robustheit, Zuverlässigkeit, Qualität und einer langen Nutzungsdauer aus.

Mittlerweile sind V- Brakes nicht mehr das aktuellste Bremssystem, allerdings sind die sogenannten Seilzug- Bremsen immer noch unschlagbar im Preis- Leistungsverhältnis. Gerade bei Gewichts- Tunern spielen V- Brakes aufgrund des niedrigen Gewichtes eine wichtige Rolle. Nachteilig ist die nachlassende Bremswirkung bei nassen Witterungsbedingungen. Außerdem sind V- Brakes sehr wartungsintensiv.

Möchtest du mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bremssysteme erfahren? Dann schaue in unserem Ratgeber, in dem wir dir unterschiedliche Bremsen vorstellen. Die Federgabel von ZOOM ist leicht, hat einen 50mm Federweg und federt kleine Unebenheiten des Bodens gut weg. Dieses Einfederungsverhalten ist gerade vorteilhaft, wenn du schnell zu Rückenproblemen neigst.

Allerdings solltest du beachten, dass die Reparaturen an einer Federgabel komplizierter sind als an einer Starrgabel. Falls du sportliche Touren mit deinem neuen Rad vor hast und das Radgewicht so weit wie möglich reduzieren möchtest, solltest du eher eine Starrgabel in Betracht ziehen.

Beleuchtung

Das CHRISSON INTORI Trekkingrad ist mit einer LED- Beleuchtung am Vorder- und Hinterrad ausgestattet. Diese Lichtanlage wird durch Batterien mit Strom versorgt. Die Batteriebeleuchtung ist eine einfache Möglichkeit, um dein Rad mit Licht auszurüsten.

Die LED- Technik ist mittlerweile die erste Wahl bei der Auswahl des Leuchtmittels, da diese neue Technik die Batterielaufzeit und Haltbarkeit der Lampen enorm erhöht. Zudem sind die Lichtanlagen dank der neuen Technik kleiner und trotzdem leistungsstärker. Aufgrund des Batteriebetriebs ist beim CHRISSON Bike kein Dynamo notwendig.

Lenker / Sattel / Bereifung

Der ZOOM MTB- Lenker ist aus Aluminium. Außerdem kannst du die für dich passenden Einstellungen wie Höhe und Winkel des Lenkers variabel einstellen.

Der hochwertige Sattel ALPINE von Selle Royal mit Active- Gel sorgt für ein bequemes Fahrgefühl sowohl bei kurzen als auch bei längeren Strecken. Da das Gel weder altert noch hart wird, gewährleistet dir der Sattel auch über einen längeren Zeitraum höchsten Komfort.

Mit an Bord ist ein Aluminium Gepäckträger von KAIWEI, mit dem du eine Last von bis zu 25kg mitnehmen kannst. Zur Fahrradausstattung gehören Silentio II Reifen von SCHWALBE. Ein angenehmes Rollverhalten wird durch einen durchgehenden Mittelsteg sowie Seitenstollen erzeugt.

Und Pannenschutz? Na klar, der Reifen ist mit einem K-Guard Schutzgürtel ausgestattet. Diese Naturkautschukeinlage schützt vor Verletzungen des Reifenschlauches durch Reißzwecken, Scherben oder Ähnlichem.

Kundenbewertungen
Im Internet wurde das CHRISSON INTOURI Trekkingrad bislang nur von sehr wenigen Kunden bewertet.

Die Produktbewerter lobten dabei:

  • Den Sattel
  • Das Preis- Leistungsverhältnis
  • Die Bereifung

Die angesprochenen Punkte sorgen vorallem für einen hohen Fahrkomfort. Der Sattel hat eine Active- Gelschicht, die weder altert noch hart wird. Somit wird dir auch ein Fahrkomfort nach einer gewissen Nutzungsdauer gewährleistet, sodass du in vollen Zügen die Natur genießen kannst. Außerdem steht durch die SCHWALBE Bereifung mit Pannenschutz einer erholsamen Radtour nichts im Wege.

Das CHRISSON Trekkingbike hat alles in allem eine vollwertige Ausstattung und hat somit ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis.

Zu den Mängeln zählen:

  • Die Lieferung in Einzelteile
  • Die Lieferung mit Lackschäden
  • Die Schaltung

Zu den Kritikpunkten ist zu sagen, dass Lackschäden vorallem durch eine nicht ausreichend schützende Verpackung zustandekommen und sind somit eher ein Einzelfall. Außerdem ist festzustellen, dass die meisten Fahrräder nicht vollständig montiert ausgeliefert werden, sondern meistens nur zu 85%.

“FAQ”
In welchen Rahmengrößen ist das Fahrrad erhältlich?

Das CHRISSON INTOURI Trekkingbike ist nur in einer Rahmenhöhe von 47cm lieferbar.

Welcher Fahrradkorb passt zu diesem Trekkingbike?

Man kann jeden Korb auswählen, den man am Gepäckträger befestigen kann.

Ist das Rad mit einem Nabendynamo ausgestattet?

Nein, das Trekkingrad ist ohne Dynamo ausgestattet.

Wie hoch ist das zulässige Gewicht des Gepäckträgers?

Mit dem Gepäckträger kannst du eine Last bis 25kg mitnehmen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Trekkingrad kaufst

Worin liegen die Vorteile in einem Trekkingrad gegenüber einem Rennrad oder Mountainbike?

Das Touringrad ist ein echter Alleskönner. Wir erklären dir warum.

Die Rahmengeometrie des Trekkingbikes umfasst die Merkmale des Rennrades, sodass Schläge und Stöße aufgrund schlechter Straßenverhältnisse bei hoher Geschwindigkeit kein Problem darstellen.

Im Gegensatz zum Rennrad sind die Reifen breiter. Dies führt zu einer stabileren Fahrposition und der Fahrer ist weniger windanfällig. Die Bremsen werden so konstruiert, dass das Rad auch bei staubigen oder rutschigen Untergrund zielgenau zum Stehen kommt.

  • Bescheidener Alleskönner: Das Trekkingrad hat einen „Mix- Charakter“, da es die Eigenschaften von Mountainbike und Rennrad miteinander kombiniert.
  • Flexibilität: Dank der vielseitigen Merkmale meistern die Bikes anspruchsvolle Waldwege, Stadtverkehr und Co. – einfach ein Universalfahrrad.
  • Straßentauglich: Das Trekkingrad entspricht den Vorschriften der StVZO und darf somit im Gegensatz zum Mountainbike ohne Zusatzausrüstungen, wie eine Lichtanlage, auf öffentlichen Straßen gefahren werden.
  • Bequeme Sitzposition: Das Bike verschafft dem Fahrer eine rückenschonende, aufrechte Position, die besonders für längere Touren wichtig ist – der Fahrspaß ist vorprogrammiert.
  • Gepäcktransport: Im Gegensatz zum Mountainbike kann das Trekkingbike mit einem Gepäckträger ausgestattet werden, somit steht längeren Touren nichts im Wege.
  • Geringer Pflegeaufwand: Dank montierter Schutzbleche findet eine geringere Verschmutzung statt, sodass das Rad seltener gereinigt werden muss – die Zeitersparnis kann so für eine zusätzliche Runde auf dem Rad genutzt werden.

Unser Fazit: Das Trekkingrad kann sowohl als Sportmaschine als auch als Alltagsrad eingesetzt werden und ist für Personen, die längere Radtouren planen als auch für Personen, die viel Wert auf Sicherheit legen, das ideale Fahrrad.

Expertentipp
„Überlege dir vor einem Fahrradkauf generell: Was möchtest du mit dem Fahrrad machen und wo möchtest du fahren? Das ist essentiell für die erste Orientierung.“
Sven MarxExperte für Fahrradreisen

Für wen eignet sich ein Trekkingbike?

Du bist sportlich und vielseitig? Dann ist das Trekkingrad genau der richtige Begleiter für dich.

Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Trekkingbikes eignen sie sich für Menschen, die ihr Rad sowohl als Fortbewegungsmittel also auch für längere Ausflüge nutzen wollen. Die All- Terrain- Bikes sind außerdem aufgrund des stabilen Fahrkomforts auch für schwerere Personen und für Transporte mit größerem Gepäck ein ideales Rad.

Trekkingrad

Fahrspaß und Fahrkomfort auf jeder Radtour, egal ob für lange oder kurze Strecken.

Welche Alternativen gibt es zum Trekkingrad?

Heutzutage gibt es eine große Vielfalt von Fahrrädern. Grob lassen sich die Drahtesel in Allroundern und Spezialrädern einteilen. Wir wollen dir drei Alternativen – das Rennrad, Mountainbike und Trekkingrad – in einer kurzen Übersicht vorstellen.

Rennrad Mountainbike Trekkingrad
Ziel Absolviere die größte Distanz in minimaler Zeit Optimaler Fahrspaß in schwierigem Gelände Kombiniere Fahrkomfort und Fahrsicherheit
Gewicht weniger als 10kg 11-13 kg 16-19 kg
Größe 28 Zoll 26 Zoll 28 Zoll
Felgendurchmesser 13-15 mm 30 mm 25-27 mm
Gänge 27 bis zu 27 variabel
Fahrposition sportlich gebeugt aufrecht
Bremsen meist Felgenbremsen Felgen-, Scheibenbremsen Felgen-, Scheibenbremsen
Sonstiges Gepäckträger, Beleuchtung, Schutzbleche

Was kostet ein Trekkingrad?

Grundsätzlich lässt sich die Frage nach dem Prinzip „Qualität hat ihren Preis“ beantworten.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen bei denen Trekkingräder unter 400 Euro eine überdurchschnittliche Qualität aufweisen. Hier ist Vorsicht geboten: Gerade bei Discounterrädern sparen die Hersteller häufig an der Verarbeitung und am Material. Infolgedessen eignen sich diese Räder eher für Gelegenheitsnutzer.

Ein gutes und vorallem langlebiges und sicheres Trekkingbike gibt es heute für ungefähr 500 Euro. Möchte man bestimmte Extraausstattungen, können sich die Anschaffungskosten aber auch auf 2000 Euro oder mehr hochschaukeln. Alles in allem denken wir, dass die Preise für ein Trekkingbike gut vertretbar sind.

Wo kauft man ein Trekkingrad?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um Besitzer eines Trekkingbikes zu werden: Zum einen kann man sich ein Fahrrad in einem lokalen Fachhandel kaufen oder zum anderen bietet das Netz unzählige Onlineshops.

Unseren Recherchen nach werden die meisten Trekkingräder über folgende Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Bruegelmann
  • Fahrrad- XXL
  • Bike-discount
  • Lucky-bike
  • Rosebikes

Ein Vorteil des Kaufes in einem Fachgeschäft ist der persönliche Kontakt und die direkte Antwort auf spezielle Fragen. Somit bleibt dir die lange Suche durch zahlreiche Foren und Artikelbeschreibungen erspart. Hingegen ist gerade für Schnäppchenjäger das Internet der ideale Ort für den Erwerb eines Fahrrades. Fazit: Du musst selbst abwägen, ob dir persönlicher Kontakt oder Bequemlichkeit mehr am Herzen liegt!

Alle Trekkingräder, die wir auf unseren Seiten vorstellen, sind mit einem Link zu einem Onlineshop versehen, sodass du direkt zuschlagen kannst, wenn dich das Rad überzeugt hat.

Wie finde ich die passende Rahmenhöhe?

Die passende Rahmengröße ist das Wichtigste beim Fahrradkauf, denn nur dann kann die Sitzposition ideal justiert werden.

Aber was ist genau die Rahmenhöhe bzw. – größe? Die Rahmenhöhe bezeichnet die Sitzrohrlänge zwischen Mitte des Tretlagers und Oberkante des Sattelrohrs.

Die Schrittlänge, die bei Erwachsenen zwischen 65cm und 95cm liegt, ist der entscheidene Indikator zum Errechnen der Rahmenhöhe. Messungenauigkeiten von zwei bis drei Zentimetern können bereits zu einer falschen Rahmenhöhe führen.

Aber wie bestimme ich nun meine ideale Rahmengröße? Wir haben für dich das Verfahren in einer  Schritt – für- Schritt Anleitung zusammengefasst.

  1. Messe mit einem Metermaß deine Schrittlänge von der Fußsohle (ohne Schuhe) bis zum Schritt.
  2. Multipliziere deine gemessene Schrittlänge mit dem Faktor 0,66 und du erhältst als Ergebnis deine ideale Rahmengröße in Zentimeter. Für die Berechnung der Rahmengröße in Zoll benutze den Faktor 0,259.

Und was, wenn die ermittelte Rahmengröße zwischen zwei Werten liegt? Entscheide dich für den kleineren Rahmen, wenn du eine sportliche Sitzposition auf deinem Rad einnehmen möchtest. Falls du hingegen Touren planst, ist der größere Rahmen die richtige Wahl für dich.

Neben der Schrittlänge liefert auch die Körpergröße eine ungefähre Einschätzung für die Rahmenhöhe. Die Richtwerte für die Rahmenhöhe kannst du der Tabelle entnehmen:

Körpergröße Rahmengröße in Zoll Rahmengröße in cm
155-165 cm 18-19 Zoll 47-50 cm
165-170 cm 19-20 Zoll 50-52 cm
170-175 cm 20-21 Zoll 52-55 cm
175-180 cm 22-23 Zoll 55-58 cm
180-185 cm 23-24 Zoll 58-61 cm
185-190 cm 24-25 Zoll 61-63 cm
190-195 cm 25-26 Zoll 63-66 cm
195-200 cm 26 Zoll oder Maßanfertigung 66 cm oder Maßanfertigung

Entscheidung: Welche Arten von Trekkingrädern gibt es und welches ist das richtige für dich?

Bist du ein sportlicher Typ und auf der Suche nach einem wahren Multitalent? Dann könnte ein Trekkingrad genau die Lösung sein, nach der du suchst.

Generell kann man Fahrräder zwischen zwei verschiedenen Modellen unterscheiden:

  • Damen- Trekkingrad
  • Herren- Trekkingrad

In den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir dir, welche Vorteile Trekkingräder haben und mit welchen Fakten du dich vor dem Kauf eines Trekkingbikes auseinandersetzen solltest. Außerdem geben wir dir wertvolle Tipps für ein perfektes Fahrvergnügen! Tipp: Wenn du lieber Vergleichstabellen für deine Kaufentscheidung nutzen möchtest, anstatt lange Texte zu lesen, empfehlen wir dir, dass du unsere aktuellen Vergleichstabellen nutzt!

Was macht ein Damen- Trekkingrad aus und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Die Entwicklung des Damenfahrrads stammt aus einer Zeit, wo die Frauen noch lange, bauschige Kleider und Röcke im Alltag trugen. Die Damen mussten elegant und sittsam sein. So waren die Erwartungen und Ansprüche für ein Damenfahrrad ganz andere als beim bereits entwickelten Herrenrad. So entwickelte sich langsam der Damenrahmen.

Ergonomisch betrachtet, unterscheidet sich das Damenfahrrad vom Herrenrad durch die andere Rahmenform, da das Oberrohr geschwungen ist und die Oberstange fehlt.

Vorteile

  • Einfacher, tiefer Aufstieg
  • Leichter als Herrenräder
  • Für Frauen und Männer geeignet

Nachteile

  • Weniger stabile Konstruktion
  • Keine stabilisierende Oberstange im Rahmen

Der Fahrradrahmen ist im Gegensatz zu gleichgroßen Herrenrädern zwar weniger stabil, allerdings werden Damenräder in der Regel kleiner und kürzer als Herrenräder gebaut und haben einen verstärkten Unterrahmen. Diese Konstruktion verleiht dem Rad wieder ein gewisses Maß an Stabilität.

Das Damenfahrrad bietet deutliche Vorteile beim Auf- und Absteigen. Der tiefere Einstieg ermöglicht dir ein volles Fahrvergnügen, wenn dir das Auf- und Absteigen über das Hinterrad, beispielsweise bei Knieproblemen, Schwierigkeiten bereitet. Außerdem kannst du wegen der fehlenden Oberstange, wie bei einem Damensattel vom Pferd, mit beiden Beinen auf einer Seite sitzen.

Was macht ein Herren- Trekkingrad aus und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Ein Herren- Trekkingrad besteht aus einem sogenannten Diamantrahmen, der bereit Ende des 19. Jahrhunderts erfunden wurde und zu den gängigsten Rahmenmodellen zählt.

Eine Besonderheit des Herren- Trekkingrades ist eine stabilisierende Oberstange. Da die Stange recht weit oben im Rahmen montiert wird, ist das Auf- und Absteigen schwerer als bei einem Damenrad. Klassischerweise schwingen die Männer wegen dem Mittelrohr ihr Bein über das Hinterrad.

Vorteile

  • Mit stabilisierende Oberstange
  • Im Rennsport auch für Frauen geeignet

Nachteile

  • Erschwerter, höherer Aufstieg
  • Breitbeinige Sitzposition

Ein Vorteil der Oberstange ist die stabilere Konstruktion, sodass du auch bei windigen Wetterbedingungen oder mit beladenen Radtaschen nicht so schnell wie mit einem Damenrad aus dem Gleichgewicht kommst.

Damen- oder Herrenrad? Welche Variante passt zu mir?

Die Entscheidung für ein Damen- oder Herrenrad hängt heute nicht mehr allein vom Geschlecht ab, sondern vielmehr spielen Größe, Gewicht, persönliche Einstellungen und körperliche Kondition eine Rolle.

Es gilt die Faustregel: Personen, die zierlich gebaut und nicht größer als 1,60m sind, sollten sich für ein Damenrad entscheiden. Und für wen eignet sich ein Herrenrad? Jeder der sportlich begeistert ist, Berge bewältigen möchte oder mehr als 90kg auf die Waage bringt, für den ist das Herrenrad die richtige Wahl.

Trekkingrad

Obwohl zwischen Damentrekkingrädern und Herrentrekkingrädern unterschieden wird, können selbstverständlich beide Arten geschlechtsunabhängig verwendet werden. Für kleine und zierliche Personen eignet sich das sogenannte Damentrekkingrad am besten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Trekkingräder vergleichen und bewerten

Vielleicht hast du schon ein bestimmtes Trekkingrad im Blick, aber du bist dir dennoch nicht sicher, ob es zu dir passt und deinen Anforderungen entspricht. Um dir deine Kaufentscheidung zu vereinfachen, zeigen wir dir im Folgenden, anhand welcher Ausstattungsmerkmale du Trekkingräder vergleichen und bewerten kannst.

Zusammengefasst zählen zu den wichtigsten Kaufkriterien:

  • Der Rahmen: Alu- oder Stahlrahmen?
  • Die Schaltung: Ketten- oder Nabenschaltung?
  • Die Bremsen: Felgen- oder Scheibenbremse? Oder doch V- Brakes?
  • Die Gabel: Starr- oder Federgabel?
  • Der Lenker
  • Der Sattel
  • Die Beleuchtung
  • Die Reifen
  • Die Schutzbleche
  • Das Gewicht des Rades
  • Zulässiges Gesamtgewicht
  • Das Design

In den nachfolgenden Abschnitten zeigen wir dir, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und geben dir Ratschläge für eine Kaufentscheidung, die perfekt auf dich abgestimmt ist.

Der Rahmen: Alu- oder Stahlrahmen?

Die Anforderungen an einen Fahrradrahmen sind sehr hoch, da er viele Aufgaben erfüllen muss. Der Rahmen ist wichtig, weil er

  • die Laufräder aufnehmen und in Spur halten muss.
  • für die Ergometrie verantwortlich ist.
  • sich bei kurvigen Streckenverlauf verformen muss, um Bodenwellen auszugleichen.
  • sich nicht bei einem Sturz verformen darf.

Aber welches Material wird nun den Anforderungen eines Fahrradrahmens am meisten gerecht? Die Hauptunterschiede von einen Alu- und Stahlrahmen liegen in der Elastizität, dem Gewicht und der Belastbarkeit. Wir haben für dich die wichtigsten Vorzüge zusammengefasst.

Alurahmen

  • Sind leichter als Stahlrahmen
  • Sind korrosionsbeständig
  • Beschleunigen sehr gut
  • Sind vorteilhaft bei viel Reisegepäck
  • Sind nicht sehr elastisch und verbiegen sich daher schnell
  • Man verwendet kurze und dicke Rohre, sodass eine Federgabel notwendig ist
  • Großer Fertigungsaufwand
  • Bei Überbelastbarkeit wackelt der Rahmen und kann eventuell auch brechen
  • Rohstoff Alu ist sehr teuer

Stahlrahmen

  • Sind von Natur aus fester und elastischer
  • Rohre sind länger und dünner, sodass Rahmen leicht federnd und leicht überbelastbar sind
  • SInd günstiger in der Herstellung, aber nicht bei Einzelanfertigung
  • Wiegen mehr als Alurahmen und müssen daher optimal konstruiert sein, damit sie leicht und stabil sind

Fazit: Ob du dich nun für ein Fahrrad mit einen Stahlrahmen oder für ein Bike mit einen Alurahmen entscheidest, ist abhängig von deinen persönlichen Anforderungen an den Rahmen und Wohlbefinden auf dem Rad.

Trekkingrad in der Abenddämmerung

Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten ist vor der Kaufentscheidung ein präziser Vergleich des Angebots angebracht. Nur so kann gewährleistet werden, dass man das für sich optimale Trekkingrad findet. (Foto:: Mariusz Blach / 123rf.com)

Die Schaltung: Ketten- oder Nabenschaltung?

Welches Schaltungssystem du auswählst, sollte sich daran orientieren, wie und wo du dein Trekkingrad nutzen möchtest. Planst du Radtouren in den Alpen oder soll dein neues Rad ein Fortbewegungsmittel für den Alltag sein?

Falls du ersteres zustimmst, solltest du dich für eine Kettenschaltung entscheiden, da du mit diesen Schaltungstyp Anstiege besser überwinden kannst. Möchtest du hingegen dein neues Rad nur für alltägliche Wege im flachen Gelände nutzen, reicht eine Nabenschaltung mit acht bis elf Gängen völlig aus, da du keine sehr hohe Übersetzung benötigst.

Die Nabenschaltung für „Putzfaule“

Die Nabenschaltung ist am Hinterrad des Trekkingbikes eingebaut und ist im Gegensatz zur Kettenschaltung geschlossen. Dies führt dazu, dass Kette und Ritzel besser vor Verschmutzung geschützt sind und du seltener eine Wartung durchführen musst.

Vorteile

  • Schaltung ist im Stillstand möglich
  • Wenig Pflege und Wartung nötig
  • Geringe Defektanfälligkeit
  • Schützt Kette und Ritzel vor Verschmutzung
  • Fahrten durch Schnee und Matsch problemlos möglich

Nachteile

  • Höheres Gewicht
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Bei acht Gängen nicht bergtauglich

Die Kettenschaltung ist ideal für Kletterer

Bei einer Kettenschaltung wird, wie der Name bereits sagt, mit einer Kette geschaltet. Dabei verfügt das Vorderrad über ein Tretlager mit ein bis drei Kettenblätter. Am Hinterrad sind zudem ein bis zehn kleine Zahnräder, sogenannte Ritzel, angebracht. Infolgedessen sind bis zu dreißig Gänge möglich.

Bei diesem Schaltungstyp wird die Fahrradkette mithilfe des hinteren Schaltwerks von einem Ritzel zum Nächsten bewegt. Die Übersetzung zwischen Tretkurbel und Hinterrad kann individuell verändert werden. So ist es dir möglich dein Rad an die Streckenverhältnisse und deiner Tretkraft anzupassen.

Vorteile

  • Anstiege sind mühelos zu bewältigen
  • Reparaturen sind einfacherer
  • Übersetzungen lassen sich anpassen
  • Leichter Radwechsel
  • Geringeres Gewicht und Anschaffungspreis

Nachteile

  • Hoher Pflege- und Wartungsaufwand, da Kette schnell verschmutzt
  • Komplizierte Bedienung, da man vier Schalter an zwei Hebeln bedienen muss
  • Hoher Verschleiß an Fahrradketten

Die Bremsen: Felgen- oder Scheibenbremse? Oder doch V- Brakes?

Um sich für das richtige Bremssystem zu entscheiden, ist es wichtig die Bremswirkung und die Handkräfte, die zur Bedienung der Bremse notwendig sind, in Betracht zu ziehen.

Die Seilzug- Felgenbremsen haben sich über Jahrzehnte bewährt und werden so langsam von hydraulischen Bremsen, gerade bei anspruchsvollen Fahrrädern, abgelöst. Trotz neuer Technologien sind die V- Bremsen im Preis-/ Leistungsverhältnis unschlagbar.

Scheibenbremsen finden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und ihren sehr guten Bremsverhalten bei jeglichen Witterungsverhältnissen immer mehr Anwendung. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Kostet dein Trekkingrad weniger als 600 Euro, solltest du besonders die Bremsleistung begutachten, da gerade bei günstigen Rädern minderwertige Scheibenbremsensysteme montiert werden.

Bei Felgenbremsen lösen gummierte Bremsklötze, die an die Felgenflanke reiben, den Bremsvorgang aus. Dieses Bremssystem hat zwar längst nicht so ein gleichmäßiges Bremsverhalten wie Scheibenbremsen, allerdings ist die Wartung, wie zum Beispiel das Wechseln der Bremsbeläge, denkbar einfach.

Wir haben für dich die wichtigsten Merkmale der Bremssysteme zusammengefasst.

Hydraulische Felgenbremse

  • Gute Bremswirkung bei trockenem Wetter
  • Geringes Gewicht
  • Leichte Wartung
  • Felgenverschleiß

Hydraulische Scheibenbremse

  • Sehr gute Bremswirkung bei allen Wetterbedingungen
  • Wartungsarm
  • Wartung nur mit Spezialwerkzeugen möglich
  • Häufiges Auftreten von Schleifgeräuschen
  • Sehr teuer

Mechanische Scheibenbremse

  • Gute Bremswirkung auch bei Nässe
  • Einfache Reparaturdurchführung
  • Felgen werden geschont
  • Schlechte Dosierung der Bremswirkung

V- Brakes (auch als Seilzug- Felgenbremsen bekannt)

  • Gute Bremswirkung bei trockenem Wetter
  • Geringes Gewicht
  • Niedriger Preis
  • Wartungsintensiv
  • Nachlassende Bremswirkung bei Nässe (außer bei keramikbeschichteten Felgen)

Die Gabel: Starr- oder Federgabel?

Auch bei dieser Entscheidung sollte der Zweck des Trekkingrades im Vordergrund stehen.

Eine Federgabel bietet einen deutlich höheren Fahrkomfort auf schlechten Straßen, da kleine Löcher „weggefedert“ werden. Infolgedessen schonst du deine Muskeln und Gelenke, da so weniger Vibrationen auf dich übertragen werden.

Durch dieses sogenannte Einfederungsverhalten hast du einen besseren Bodenkontakt, sodass du dich sicherer fühlst und schneller unterwegs sein kannst. Allerdings weist die Federgabel neben ihren Vorteilen auch Nachteile auf: Eine Federgabel ist zum einen deutlich teurer und zum anderen auch wesentlich schwerer als eine Starrgabel.

Die Reparaturen bei einer Federgabel sind sehr kompliziert, sodass du auf jeden Fall eine Fahrradwerkstatt aufsuchen musst. Außerdem lassen sich an den Federgabeln häufig nur schlecht Schutzbleche montieren.

Falls du dich für eine Federgabel entscheidest, solltest du darauf achten, dass die Gabel über ein „Lock Out System“ verfügt. So kannst du die Federung, zum Beispiel auf gut asphaltierten Straßen, blockieren und sparst dir somit kleine Effizienzverluste bei leichten Wippbewegungen ein.

Der Lenker

Die Wahl des richtigen Lenkers ist sehr individuell und hängt stark von persönlichen Vorlieben ab. Es gibt zahlreiche Lenker mit verschiedenen Breiten, Höhen und Kröpfungen. Dennoch gibt es ein paar objektive Kriterien, an denen du dich bei der Lenkerauswahl orientieren kannst.

Der Lenker …

  • sollte breit sein, wenn du planst häufig Schotter- und Waldwege zu befahren. Der breite Lenker ermöglicht dir, einfacher die Kontrolle über dein Rad zu behalten.
  • muss sich einfach anpassen lassen (Entfernung zum Sattel, Höhe, Neigung).
  • muss halten und darf nicht rutschen.

Der Sattel

Die Sattelauswahl verhält sich ähnlich wie die Entscheidung für den richtigen Lenker: Was der eine als Wohltat empfindet, ist für den anderen eine Qual. Häufig führt der falschen Sattel zu Gesäßschmerzen, da der Sattel zu hart und nicht druckentlastend ist.

Unternimmst du längere Radtouren, ist es wichtig, dass der Sattel breit genug ist und möglichst eine Sattelstütze besitzt. Auch Robustheit und Strapazierfähigkeit sind ausschlaggebende Kriterien für optimales Wohlbefinden.

Viele Radfahrer empfinden einen Fahrradsitz mit einer Gel- Polsterung oder einer elastischen Sattelschale als äußerst bequem. Durch die Verstärkung verteilt sich die Belastung Y- förmig auf die gesamte Sattellänge.

Fazit: Ein idealer Trekkingradsattel ist die Grundlage für optimales Wohlbefinden auf deinem Rad – nur so kannst du in vollen Zügen deine Radtour und die Umgebung genießen.

Die Beleuchtung

Bei Dunkelheit ohne Licht mit deinem Fahrrad unterwegs zu sein ist riskant und muss einfach nicht sein.

Die Lichttechnik entwickelt sich markant voran: Glühbirnen und Halogenleuchten ade– die Licht- emittierenden- Dioden, die sogenannten LED- Lampen, beherrschen den Markt. Und das hat einen guten Grund: Das weiße Licht der LEDs führt bei Dunkelheit zu einer besseren Sicht, da Fahrbahnmarkierungen und andere Objekte das Licht besser reflektieren können.

Nabendynamos laufen bei sämtlichen Witterungsbedingungen und erhöhen ebenfalls die Zuverlässigkeit der Lichtanlage. Hingegen sind Seitenläuferdynamos, die häufig mit einfacherer Verkabelung ausgestattet sind, sehr korrosionsanfällig, sodass die Beleuchtung leicht ausfallen kann.

Im August 2003 wurde die Straßenverkehrs- Zulassungs- Ordnung verändert, sodass die bis dahin geltende Dynamo- Pflicht abgeschafft wurde. Seitdem sind auch akku- und batteriebetriebene Lampen an allen Fahrrädern erlaubt.

Sehen und gesehen werden

Dank den eben vorgestellten Lichtanlagen kannst du besser sehen, aber wirst du auch von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen?

Eine deutlich erhöhte Sichtbarkeit erreichst du durch Sekuclip Compact Speichenreflektoren und reflektierende Aufkleber, sogenannte Wheel Stripes.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Reflektoren können diese Modelle doppelt soweit das Scheinwerferlicht reflektieren, sodass eine 360- Grad- Sichtbarkeit möglich ist. Die Sicherheitskomponenten sind bereits für 15 Euro zu erwerben und sind einfach zu montieren.

Die Reifen

Bei der Wahl der richtigen Reifen gibt es viel zu beachten: So sind Verwendungszweck, Reifenbreite und Durchmesser nur einige Kriterien bei der Entscheidung.

Die Zollbezeichnung auf dem Reifen findest du im Format Außendurchmesser * Breite. Eine Standardgröße der meisten klassischen Fahrräder für den ungefähren Außendurchmessers des Reifens entspricht 26“. Die Breite des Reifens reicht von 1“ bis 2,7“, wobei eine niedrigere Breite einen schmaleren Reifen auszeichnet. Eine typische Reifenbreite beträgt 1,5“.

Für Touren in ländlichen und städtischen Regionen empfehlen sich fast profillose Reifen. Diese sollten allerdings eine Musterung, also aufgeraute Stellen, haben, um eine Rutschpartie gerade bei glitschigen, feuchten und schlammigen Boden vorzubeugen.

Empfehlenswert ist auch ein leichtes Profil an den Seiten des Reifens, das zur Verbesserung der Kontrolle über dein Rad bei kurvigen Terrain beiträgt. Das Profil hat die Aufgabe deine Fahreigenschaften zu verbessern, indem es eine Verzahnung mit dem Untergrund herstellt.

Die Schutzbleche

Gerade in Deutschland sind viele Tage des Jahres regnerisch und die Straßen somit verdreckt und matschig. Folglich ist dein Rad verdreckt und dein Gesäß und Rücken kommen auch nicht ohne Folgen davon.

Schutzbleche sind dann genau die richtige Wahl, um den Pflegeaufwand zu reduzieren. Die robusten und leichten Schutzbleche gibt es für Vorder- und Hinterräder, wobei der Schutz für den Hinterreifen fast bei allen Rädern zum Standard dazugehört.

Das Gewicht des Rades

Grundsätzlich gelten auch beim Fahrrad die Regeln der Physik: Je schwerer dein Fahrrad ist, desto mehr Kraft musst du aufwenden, um die Geschwindigkeit zu beschleunigen oder um einen Berg zu erklimmen.

Durch neue Materialen und Fertigungsmethoden sind im Gegensatz zu früher die Räder deutlich leichter, allerdings lässt sich das Gewicht durch vorausschauendes Planen reduzieren.

Im Folgenden nennen wir dir Möglichkeiten, wie du Gewicht an deinem Rad einsparen kannst:

  • Stellst du grundsätzlich dein Rad an eine Mauer ab, kannst du auf den Ständer verzichten. So sparst du zwischen 200 und 400 Gramm ein.
  • Rennradreifen, sogenannte Leichtbaureifen, bringen nur 200 Gramm auf die Waage, hingegen Mountainbike- Reifen das Fünffache. Aber Achtung: Wenn du viel in der Stadt fährst, solltest du dich für den schweren, aber unplattbaren Reifen mit Pannenschutz entscheiden. So sparst du dir nervenaufreibende Zeit beim Flicken deines Reifens, denn Scherben und Reiszwecken sind in der Stadt keine Seltenheit.
  • Ein Standardsattel wiegt 400 Gramm, hingegen liegen Sportsattel meist nur bei 150 Gramm.

Zulässiges Gesamtgewicht

In einigen Produktbeschreibungen wird das zulässige Gesamtgewicht von den Herstellern angegeben, damit du dein Fahrrad nicht überlastest.

Häufig wird die Kilogramm- Angabe falsch interpretiert: 100 Kilogramm bedeuten nicht, dass du diese Menge mit Kleidung und Helm auf die Waage bringen darfst.

Stattdessen musst du von dem zulässigen Gesamtgewicht das Eigengewicht des Trekkingrades und die Beladung, wie Gepäck, abziehen. Daraus ergibt sich das Gewicht, dass du noch wiegen darfst.

Das Design

Gerade bei einem Trekkingrad, das du nicht nur einen Monat lang benutzen möchtest, sollte das Design deinem Geschmack entsprechen. Die meisten Trekkingräder gibt es in schwarzer und weißer Farbe. Falls du jedoch eine auffällige Farbe bevorzugt, kannst du deinen Vorlieben auch gerecht werden.

Trekkingrad

Wer viel auf Waldwegen und Schotterstraßen unterwegs sein wird, sollte vor dem Kauf auf einige Ausstattungsmerkmale besonders großes Augenmerk legen: Diese Features sind unter anderem ein breiter Lenker, ein komfortabler Sattel, eine gute Federung und eine hochwirksame Bremse. (Foto: dolvita108 / Pixabay.com)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Trekkingrad

Ist Radfahren vorteilhaft für die Wirbelsäule?

Beim Radfahren wird der Rücken trainiert, sodass man Schäden an der Wirbelsäule auf diese Weise vorbeugen kann.

Durch die Bewegungen beim Treten werden die Bandscheiben mobilisiert und die Muskeln zwischen den Wirbelkörpern trainiert, die bei einer normaler Gymnastik kaum erreicht werden können. Der Muskelaufbau wird verstärkt durch das automatische Balancetraining beim Radfahren. Sobald das Becken beim Fahren nach vorne gekippt ist, wird die Wirbelsäule in ihre natürliche S- Form gebracht.

Allerdings weist das Radfahren auch nachteilige Faktoren für die Wirbelsäule auf. Wie zahlreiche Untersuchungen ergeben haben, verursacht jeder Tritt sogenannte Scherkräfte, die auf die Wirbelsäule und die Bandscheiben wirken, sobald Rückenstrecker die Wirbelsäule nicht mehr stabilisieren können.

Die Stoßbelastung der Wirbelsäule, die vorallem bei tiefer, gestreckter Sitzposition und schlechter Gabeldämpfung auftritt, führt zu Verspannungen und Nackenschmerzen.

Um die nachteiligen Faktoren zu kompensieren, ist eine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen Händen und Gesäß (50 % / 50%) wichtig. Außerdem sollte man nicht zu gestreckt sitzen und der Lenker sollte nicht zu tief eingestellt sein. Bei Hindernissen oder ungleichmäßigen Untergrund ist es wichtig, viel aus dem Sattel zu gehen, um Stöße auf die Wirbelsäule zu reduzieren.

Beim Radfahren ist die richtige Körperhaltung das A & O für eine gesunde Wirbelsäule!

Welche Sitzpositionen kann ich auf dem Fahrrad einnehmen?

Die unterschiedlichen Sitzpositionen lassen sich in eine aufrechte, moderate und sportliche Variante kategorisieren. Die einzelnen Positionen werden durch Lenkerform, Rahmengeometrie und Vorderbaumaße bestimmt.

Unabhängig von all diesen Einflussfaktoren ist es wichtig, dass der Fahrer die Bedienelemente wie Klingel und Bremsen bequem erreicht und sich sicher auf dem Rad fühlt. Außerdem ist es wichtig, dass die Wirbelsäule ihre natürliche S- Form einnimmt.

Nun stellen wir dir in einer kurzen Übersicht die drei generellen Formen vor.

Aufrechte Sitzposition

  • Lenker ist deutlich oberhalb des Sattels positioniert
  • Kurze Entfernung zwischen Sattel und Lenker
  • Arme sind leicht angewinkelt
  • Auf dem Gesäß lastet fast das gesamte Körpergewicht, somit ist ein bequemer Sattel ein MUSS
  • Geeignet für kurze Strecken

Moderate Sitzposition

  • Lenker und Sattel auf gleicher Höhe
  • Oberkörper ist um 15 bis 40 Grad nach vorne gebeugt
  • Teil des Gewichtes lastet auf Armen und Händen
  • Natürliche S- Form der Wirbelsäule wird eingehalten
  • Geeignet für Alltagsfahrer und Freizeitsportler

Sportliche Sitzposition

  • Lenker ist deutlich unterhalb des Sattels positioniert
  • Großteil des Gewichtes lastet auf Arme, Hände und Schultern
  • Es gilt das Motto: „Der Fahrer passt sich der Maschine an“, sodass die Halswirbelsäule gekrümmt ist
  • Zeit- und Geschwindigkeitsvorteile, da der nach vorne geneigte Oberkörper wenig Widerstand leistet
  • Geeignet für Leistungssportler

Unser Tipp: Nehme dir Zeit für die Optimierung deiner Fahrposition, denn nur eine bequeme Sitzposition zaubert dir beim Radfahren ein Lächeln ins Gesicht.

Welcher ist der richtige Luftdruck für meine Reifen?

Ein passend eingestellter Luftdruck ist wichtig, da so die Reifen erst in der Lage sind, das Rad zu tragen.

Es gilt die Faustregel: Je höher der Luftdruck, desto geringer ist die Anfälligkeit für eine Panne und der Rollwiderstand auf der Straße ist geringer. Ein geringer Luftdruck hingegen kann Stöße der Fahrbahn besser abfedern, jedoch führt der Niedrigdruck auch zum frühzeitigen Verschleiß der Reifen.

Wir können keine eindeutige Empfehlung für den Luftdruck aussprechen, da der Reifendruck nicht nur von der Reifenart, sondern auch vom Gewicht des Fahrers abhängig ist. Je schmaler der Reifen und je größer die Last, desto höher muss der Luftdruck sein. Es ist wichtig, dass man nicht die auf der Reifenflanke angegebenen Grenzwerte für minimalen und maximalen Luftdruck verletzt.

Wir geben dir nun ein paar Orientierungshilfen an:

Reifenbreite 60 kg Körpergewicht 85 kg Körpergewicht 110 kg Körpergewicht
25 6,0 Bar 7,0 Bar 8,0 Bar
28 5,5 Bar 6,5 Bar 7,5 Bar
32 4,5 Bar 5,5 Bar 6,5 Bar
37 4,0 Bar 5,0 Bar 6,0 Bar
40 3,5 Bar 4,5 Bar 6,0 Bar
47 3,0 Bar 4,0 Bar 5,0 Bar
50 2,5 Bar 4,0 Bar 5,0 Bar
55 2,0 Bar 3,0 Bar 4,0 Bar

Welche Übersetzung brauche ich?

Die Übersetzung ist eine Zahl, die angibt, wie oft sich das Hinterrad bei einer Kurbelumdrehung um die eigene Achse dreht. Dabei wird die Übersetzung berechnet aus dem Verhältnis zwischen Anzahl der Zähne des Kettenblattes und Anzahl der Zähne des Ritzels (dies ist das kleinere der beiden Zahnräder).

Bei einer höheren Übersetzung, dass heißt du hast einen sehr hohen Gang eingelegt, ist der Widerstand der Pedalen beim Treten sehr hoch. Bildlich gesprochen fühlst du dich wie eine „alte Dampflok“ , die nicht von der Stelle kommt.

Wenn du erst einmal in Pfad gekommen bist, kannst du allerdings eine sehr hohe Geschwindigkeit erreichen. Bei einer niedrigen Übersetzung werden deine Muskeln nur gering beansprucht, sodass auch nur ein geringes Tempo möglich ist.

Mache nicht den typischen Anfängerfehler und wähle eine zu hohe Übersetzung. Es ist wichtig, dass deine Beine bei konstanten Terrain gleichmäßig in die Pedale treten und du so deine Ausdauer trainierst.

Sicherheit im Straßenverkehr: Unsere 5 goldenden Regeln

Das Fahrradfahren wird immer beliebter, umso mehr muss auf die Sicherheit im Straßenverkehr geachtet werden. Du als Radfahrer bist ein Verkehrsteilnehmer und dir stehen somit Rechte zu, aber du bist auch an Pflichten gebunden. Unaufmerksamkeit, falsches Fahren und technische Mängel am Fahrrad führen immer wieder zu schweren Unfällen.

Dies ist umso mehr ein Grund, um dir unsere fünf goldenen Fahrregeln ans Herz zu legen:

  1. Du bist ein Verkehrsteilnehmer: Fahrräder sind ebenso Fahrzeuge wie Autos und deshalb musst du dich auch an die Straßenverkehrsordnung halten. Somit gilt auch für dich als Radfahrer die Vorfahrtsregel „rechts vor links“, das Rechtsfahrgebot sowie die Verkehrszeichen und Ampeln.
  2. Fahre möglichst nicht auf Radwegen: Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass man auf Radwegen unsicherer fährt als auf Fahrbahnen. Aber Vorsicht: Du musst auf Radwegen fahren, wenn dies ausdrücklich durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet ist.
  3. Fahre grundsätzlich nicht auf Gehwegen
  4. Fahre eindeutig und vorausschauend: Damit andere Verkehrsteilnehmer dein Verhalten einschätzen können, gebe rechtzeitig Handzeichen, wenn du beispielsweise Abbiegen möchtest.
  5. Überprüfe die Funktionsfähigkeit deines Rades: Sind die Bremsen voll funktionsfähig? Funktioniert hinten und vorne die Beleuchtung? Sind Schrauben oder Schutzbleche locker?

Was muss mit auf deine Radtour?

Die Sonne scheint und der Frühling lockt dich an die frische Luft? Ab aufs Rad- das ist genau die richtige Entscheidung, um für den Alltag die notwendige Energie zu tanken. Wir haben dir eine Liste mit acht Dingen zusammengestellt, die du unbedingt mitnehmen solltest, um für die meisten Fälle gerüstet zu sein:

  • Energieriegel für eine Pause zwischendurch
  • Flaschen mit einem Getränk deiner Wahl (Wasser, Isogetränk)
  • Geld
  • Handy
  • Mini- Luftpumpe
  • Ersatzschläuche
  • Flickzeug
  • Erste- Hilfe- Set

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] de Leuw, P. (2006): Fahrräder Richtig auswählen, sicher fahren. 1. Auflage, Beuth Verlag GmbH, Berlin-Wien-Zürich.


[2] Donner, J. (2012): Die Trekkingbike-Werkstatt. 3. Auflage. Delius Klasing-Verlag.


[3] Mehlitz, T. (2008): Faszination Rennrad: Physik. Aerodynamik. Technik. Fertigungsverfahren. Werkstoffe. Biomechanik. GRIN Verlag.


[4] http://www.fahrrad-technik-tipps.de/trekkingrad

Bildquelle: Pixabay.com / Pexels

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