Willkommen bei unserem großen Trailbike Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Trailbikes. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Trailbike zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Trailbike kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trailbikes sind total in und dank der neuesten Innovationen meistern sie mittlerweile alle möglichen Ausflüge in die Natur.
  • Je nach Einsatzbereich gilt es auf die verschiedenen Geometrien der Trailbikes zu achten. Was damit gemeint ist? Je nach Federweg, Felgen- und Reifenbreite, Gewicht, Lenk- und Sitzwinkel ist das eine oder eben andere Trailbike besser geeignet.
  • Trailbikes besitzen meistens nur einen Gang. Der Sattel ist oft nur angedeutet, da der Fahrer die Stunts meist stehend vollbringt. Dies ermöglicht mehr Spielraum. Im Sitzen könnte man die benötigte Kraft gar nicht aufwenden.

Trailbike Test: Das Ranking

Platz 1: Transalp Summitrider X12

Wer alpine Abenteuer sucht, sollte sich das Transalp Summitrider X12 an seine Seite nehmen. Es hat die neueste Geometrie und steht für absolutes Adrenalin und höchsten Fahrspaß.

Dieses Bike eignet sich definitiv für äußerst eingefleischte Park- und Alpintrailfahrer, das vor allem bergab überzeugt. Das Transalp Summitrider X12 Bike ist sicher auf vielen verschiedenen Terrains und überzeugt als spurtreues Trailbike.

Platz 2: Fuji Mountainbike 650B

Dies ist eine Trailrakete. Mit seinem kurzen Federweg ist für eine aufrechte Sitzposition gesorgt. Somit sind rasante und trotzdem kontrollierte Abfahrten möglich.

Mit seinem Hardtail ist es vor allem als Uphill und All Mountain mit Schwerpunkt Uphill einsetzbar und verfügt im Gegensatz zum Drittplatzierten über die bessere und qualitativere Verarbeitung.

Platz 3: Serious Shoreline

Absoluter Preiskracher! Dieses Trailbike überzeugt in langen Anstiegen als auch auf Singletrails. Mit diesem Mountainbike-Allrounder ist für abgerundeten Fahrspaß bergauf, auf langen Trails und Komfort bergab garantiert.

Es besitzt eine optimale Mischung der wichtigsten Kriterien wie Gewicht, Fahrkomfort und Fahrspass. Wir empfehlen dieses Rad allen ambitionierten Einsteigern, welche sich an das Trail fahren noch ein wenig herantasten möchten.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Trailbike kaufst

Für wen eignet sich ein Trailbike?

Wenn du dich gerne außerhalb des gemütlichen Fahrradfahrens aufs Bike schwingst, kommst du mit einem Trailbike definitiv auf deine Kosten. Grundsätzlich eignet sich das Trailbike gleichwohl für Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche.

Das Trailbike ist idealerweise der perfekte Freizeitbegleiter für die verschiedensten Unterflächen. Es ist eine Weiterentwicklung eines Mountainbikes oder BMX-Rades. Ein Trailbike bietet rasanten Fahrspaß in anspruchsvollem Gelände sowie auf flachem Terrain.

Für anspruchsvolle Fahrer lohnt es sich, zur Erreichung des optimalen Fahrspasses genauer auf die Ausstattung und Geometrie eines Trailbikes zu achten. (Bildquelle: unsplash.com / Thomas Schweighofer)

Das optimale Trailbike meistert lange Touren im Uphill sowie ruppige Abfahrten problemlos. Auch auf flacheren Trails sollte das Trailbike spritzig zu fahren sein.

Hingegen ist das Trailbike für unsichere Lenker ohne körperliche Fitness ungeeignet. Es ist definitiv ein Sportgerät für fortgeschrittene Biker. Erforderlich ist eine große Portion Balance, Körperbeherrschung und Mut. Anfängern ist zu raten, erst einmal mit einem normalen Mountainbike zu starten.

Welches sind die Vorteile gegenüber anderen Bikes?

Die Palette an verschiedenen Trailbikes ist riesig. So findet man für jedes Terrain und jeden Fahrstil ein passendes Bike. Neue technische Fortschritte ermöglichen mittlerweile die Verschwimmung zwischen ruhigem Handling für Tourenfahrten und verspieltem Downhill. Ein Trailbike kann beides miteinander verbinden.

Trailbikes sind gegenüber Mountainbikes speziell für Sprünge im Park geeignet und besser gefedert für ruppige Downhill-Abfahrten. Ausserdem gibt es auch Hardtail-Trailbikes, welche sich mit ihrem leichten Gewicht super fürs bergauf fahren lohnen. Für einen Mix all dieser Ansprüche kommt ein All Mountain Bike in Frage, welches allen Anforderungen gerecht wird.

Wenn du noch überhaupt über keine grössere Erfahrung in der Bikewelt verfügst, solltest du nicht mit einem Trailbike einsteigen. Dies wäre wie, rennen zu wollen, wenn man noch nicht einmal das Gehen erlernt hat. Normale Mountainbikes sind kaum mit Wartungsaufwand verbunden und eignen sich ideal für komplette Einsteiger.

Welches Trailbike eignet sich für welches Gelände?

Am besten fragst du dich zu Beginn, wo du mit dem Bike unterwegs sein möchtest und was du beim Biken erreichen willst.

Hier gilt die Konzentration auf die Frage, was man von seinem Trailbike erwartet. Das Trailbike ist ideal für Fahrer, die sich vor allem auf alpinen Trails bewegen und sich abenteuerlich jede Abfahrt hinunterstürzen möchten.

Laufruhe oder Wendigkeit, mehr Flow abwärts oder bessere Kraftübertragung aufwärts und das Gewicht können Faktoren für die Entscheidung sein. Wer ein verspieltes Bike für ruppige Abfahrten sucht, ist mit dem wendigen Marin Alpine Trailbike perfekt bedient.

Je nachdem welches Terrain du befahren möchtest, unterscheidet sich auch das Konstrukt deines Trailbikes.(Bildquelle: unsplash.com / Andrei Castanha)

Für Neulinge lohnt sich das preiswerte Radon Skeen Trail 8.0 27,5. Es kommt ohne großes Aufsehen, jedoch ausgewogen mit jedem Untergrund zurecht. Pragmatiker und Allrounder setzen laut unserem Test am besten auf das Transalp Signature II X12 Trail 1.0.

Generell kann man sagen, dass lange Federwege eher für Uphill-Fahrten passen. Lange Federwege hingegen bieten mehr Stabilität und sind deswegen für Downhillfahrer geeignet. Ausserdem sind schwerere Bikes besser für schnelle Abfahrten als mühsame Aufstiege gedacht.

Was soll ich als Einsteiger beim Kauf beachten?

Von Beginn weg sollte der Ergonomie viel Beachtung geschenkt werden. Je besser das Trailbike den Körpereigenschaften angepasst ist, desto bequemer ist der Fahrspaß.

Wichtige Eigenheiten sind hierbei:

  • Federung
  • Reifen
  • Bremsung

Oft haben Trailbikes hinten keine Federung. Diese sogenannten Hardtails machen Sinn, denn eine zu starke Vollfederung würde das Rad zu schnell verschleißen. Am Vorderrad ist natürlich eine Federung angebracht, und deren Länge gehört unterschieden.

Je kürzer der Federweg ist (ca. 80 bis 120 mm), desto stabiler ist das Bike und desto kraftvoller lässt es sich bergauf fahren. Ein längerer Federweg (130 bis 180 mm) sorgt für ein verspielteres und agileres Fahrerlebnis.

Der Federweg ist die Länge in Millimeter, um welche die Federung maximal zusammengedrückt werden kann. Ausserdem variiert er je nach Biketyp.

Es gibt von 20″ bis 29″ eine ganze Palette an Reifen. Je kleiner die Räder, desto wendiger und agiler ist das Rad. Die Reifen eines Trailbikes sollten mit niedrigem Luftdruck gefahren werden und ein Stollenprofil besitzen.

Um den vielen Ansprüchen unterwegs gerecht zu werden, sollten die Bremsen fein dosierbar sein. Auch hier gilt, sich nicht vor der Investition in gute Qualität zu scheuen.

Welches Trailbike ist für Kinder geeignet?

Auch für Kinder gibt es Trailbikes zu kaufen. Diese verfügen über schmälere Hinterreifen und einen kürzeren Radstand. Für die kleinen angefressenen Abenteurer lohnt sich ebenfalls, ein qualitativ hochwertiges Rad zu kaufen.

Es gibt übrigens auch für Kinder Wettkämpfe im Trailbike-Sport. Dieser Bereich ist in den letzten Jahren auch sehr gewachsen und somit findet man für Kinder-Trailbikes ebenso genügend Hersteller.

Die Bikes sind optimal auf das geringe Gewicht der Kinder ausgelegt und gibt es auch in den analogen Ausführungen wie die der Erwachsenen. Die Mission der Hersteller ist es, Bikes für Kinder mit erwachsener Technik zu produzieren. Für frühe und junge Einsteiger in diesen Sport ist also für das richtige Material gesorgt.

Was kostet ein Trailbike?

Es gibt eine Menge an verschiedenen Herstellern und somit auch eine Menge an unterschiedlichen Geräten und Preisen. Gute Einsteigermodelle können bereits ab einem Preis von unter 2000€ erstanden werden. Für Profis und Bike-Liebhaber darf es gerne auch etwas Besseres mit Preisen bis zu 10’000€ pro Bike sein.

Je besser die Verarbeitung des Rades, desto tiefer muss man in die Taschen greifen.

Es lohnt sich vor allem für große Fans dieses Sports, genau abzuwägen und das richtige Produkt zu wählen. Bei Anfängern kann zum testen und herantasten auch mit einem Mittelklassigen Trailbike gestartet werden.

In der Regel kosten Hardtail-Bikes weniger, da auf eine zweite Federung verzichtet wird. Enduro-Bikes gehören dafür zu den kostspieligeren Geräten. Ihre Verarbeitung ist sehr detailliert und komfortabel. So können schnelle Abfahrten und anspruchsvolle Parktrails ideal gemeistert werden.

Wo kann ich ein Trailbike kaufen?

Trailbikes werden von vielen verschiedenen Herstellern angeboten. Natürlich kriegt man sie im Fachhandel und in Kaufhäusern. Du kannst sie teils online bestellen, was wir jedoch nicht ohne vorherige Kenntnisse über die Bikes empfehlen würden.

Online gibt es sehr viele gute und detaillierte Tests und Beschreibungen zu verschiedenen Bikes.

Online findest du viele hilfreiche Testberichte um dich vor deinem Kauf über dein perfektes Bike schlau zu machen. (Bildquelle: unsplash.com / Daniel Frank)

Es empfiehlt sich jedoch, angesichts dieser grösseren Investition beim Sportgeschäft vorbeizugehen. So nimmt sich der Verkäufer Zeit, ein auf dich zugeschnittenes Trailbike auszuwählen.

Die menschliche Komponente macht viel aus. Sieht der Verkäufer doch deinen Körperbau und im Gespräch kann auf dein Fahr-können und auf deine Wünsche eingegangen werden.

Unserer Recherche zufolge werden in folgenden Shops am meisten Trailbikes verkauft:

  • canyon.com
  • bruegelmann.de
  • bikeunit.de
  • ebay-kleinanzeigen.de

Bei Second-Hand-Käufen empfehlen wir unbedingt, vor Kauf das Rad zu inspizieren und zu testen. Zu oft werden nicht optimal gewartete oder defekte und verschmutzte Geräte weiterverkauft. Auch siehst du so, ob der Preis nicht überrissen ist und kannst in Ruhe nochmals recherchieren.

Entscheidung: Welche Trailbikes gibt es und welches ist das richtige für dich?

Wenn du dir ein Trailbike zulegen möchtest, kannst du dich an folgenden drei Typen orientieren:

  • Cross-Country
  • Donwhill / Enduro
  • All Mountain / Fullys

Jede Kategorie konzentriert sich auf einen spezielle Einsatzbereich oder auf die Kombination davon. Je nach deinen Präferenzen macht die eine oder andere Kategorie mehr Sinn.

Die verschiedenen Trailbikes unterscheiden sich vor allem im Gewicht, dem Federweg und zwischen Hardtail und Fully. So sind die einen eher fürs Klettern bergauf, speedige Abfahrten oder als Allrounder eher zu gebrauchen.

Was zeichnet ein Cross-Country Trailbike aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Für Uphill und flachere Trails eignet sich ein Cross-Country Bike am besten. Alpen-Bikes haben einen Hardtail. Das bedeutet, dass sie hinten nicht gefedert sind. Ihre steife Geometrie ermöglicht direkte Kraftübertragung, was sie als gute Kletterer kennzeichnet. Mit ihrem leichteren Gewicht erklimmst du ring jede Bergfahrt.

Vorteile
  • geringes Gewicht
  • direkte Kraftübertragung
  • gute Kletterer
Nachteile
  • keine Hinterradfederung
  • weniger gut für Sprünge geeignet
  • abwärts weniger Geschwindigkeit

Bei der Benutzung in Parks mit vielen Sprüngen und agilen Bewegungen schneiden Cross-Country Bikes weniger gut ab. Ebenso ist ihre leichte Verarbeitung nicht optimal für Abfahrten. Dort ist der Fahrspaß mit einem Bike mit mehr Gewicht deutlich höher.

Mit diesen Bikes hat an eine gestreckte, sportliche Sitzposition. So kann mit diesem Gerät voll in die Leistung investiert werden. Denn wer sich ein solches Bike zulegen möchte, dem ist die sportliche Performance wichtig.

Was zeichnet ein Downhill / Enduro Trailbike aus und was sind dessen Vorteile und Nachteile?

Wenn du gar nicht erst ans bergauf fahren denkst und dich nur auf fetzige Abfahrten konzentrieren möchtest, kannst du dir ein auf Downhill spezialisiertes Trailbike zutun. Sie sind vorne und hinten gefedert.

Dies hat den Vorteil, dass bei Abfahrten Sprünge angenehm abgefedert werden. Diese Bikes sind oft schwerer, weshalb sie sich weniger fürs bergauf fahren eignen.

Vorteile
  • höhere Laufruhe
  • bessere Fahrkontrolle
  • hohe Bremsleistung
Nachteile
  • hohes Gewicht
  • nicht besonders klettertauglich
  • einseitig einsetzbar

Downhill- und Enduro-Bikes haben eine aufrechte Sitzposition. Dies bietet einem bei hohem Speed auf Abfahrten mehr Komfort und Kontrolle. Der Federweg befindet sich hier zwischen 150 bis 180 mm.

Die zweifache Federung dieser Bikes sorgt für idealen Gelenkschutz. Für höhere Laufruhe sorgen der lange Radstand (Abstand zwischen dem Vorder- und Hinterrad) und der flache Lenkwinkel.

Was zeichnet ein All Mountain / Fully Trailbike aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Für Allrounder, die eine ausgewogene Mitte suchen, eignet sich der Mittelweg mittels dem All Mountain Trailbike. Fullys sind komplett gefedert, das heißt, sie sind hinten und vorne gefedert. Mit ihrem Gewicht und den technischen Daten eignen sie sich für die ganze Bandbreite an Trails.

Vorteile
  • vielseitig einsetzbar
  • ausgewogene Sitzposition
  • Vorteil
Nachteile
  • keine Spezialisierung
  • eher hohes Gewicht
  • nicht Park geeignet

All Mountain Trailbikes haben einen Federweg zwischen 130 bis 160 mm. Sie sind optimal für längeres Hochfahren und anschließendes downhillen geeignet. Trotzdem haben sie durch die beiden Federungen ein höheres Gewicht, was beim bergauf fahren stören kann.

Bei diesen Rädern hat man eine ausgewogene Sitzposition. Dies bietet einem eine super Mischung aus Komfort und sportlicher Performance.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Trailbikes vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Trailbikes entscheiden kannst.

  • Federweg
  • Sitzwinkel
  • Lenkwinkel
  • Reifengröße
  • Verwendung
  • Gewicht

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Federweg

Die Länge des Federweg ist eine Charaktereigenschaft der verschiedenen Biketypen. Er beschreibt die Agilität der Räder. Teilweise sind Bikes vorne und hinten gefedert, manchmal nur vorne.

Je kürzer der Federweg, desto ruhiger und weniger agil ist ein Rad. Je länger der Federweg, desto besser gefedert und mehr Freeride-geeignet ist das Gerät.

Der Federweg ist eine wichtige Angabe für die Sitzposition. Je kürzer der Federweg, desto aufrechter sitzt du und desto mehr Kontrolle hast du beim rasanten Downhillen. Je länger der Federweg ist, desto stabiler sitzt du und desto besser kommst du den Berg hinauf.

Wenn ebenfalls das Hinterrad gefedert ist, hat dies wiederum ein höheres Gewicht zur Folge. Wenn hinten ein Hardtail verbaut ist, spart man sich dadurch Gewicht.

Sitzwinkel

Der Sitzwinkel hat Einfluss auf die Sitzposition. Beim bergauf fahren hängt die Kraftübertragung sehr vom Sitzwinkel ab. Je steiler der Sitzwinkel, desto direkter trifft die Kraft des Körpers auf die Pedalen.

Generelle ist seit längerem ein Trend hin zu steileren Sitzwinkeln zu beobachten. Ein flacher Winkel hingegen sorgt für mehr Laufruhe. Es ist jedoch oft sehr anstrengend, so tief sitzend zu Pedalen, dass dies in der Praxis einfach weniger umgesetzt wird.

Lenkwinkel

Der Lenkwinkel hat zusammen mit dem Radstand einen großen Einfluss auf die Laufruhe deines Rads. Je steiler der Lenkwinkel ist, desto wendiger, aber auch unruhiger ist dein Bike. Somit eignet sich ein steiler Lenkwinkel bei Downhill-Bikes, um möglichst agil zu sein.

Flache Lenkwinkel sorgen für höhere Laufruhe und bessere Spurtreue. Je flacher der Lenkwinkel, desto fehlerverzeihender und ruhiger, aber auch träger ist dein Bike. Dies eignet sich besonders für flachere Trails und kräftezehrendes bergauf fahren.

Reifengröße

Je anspruchsvoller das Gelände ist, desto breiter sollten die Pneus sein. Auch empfiehlt sich dann ein griffiges Reifenprofil. Mit schmaleren Reifen ist man dafür schneller auf flacheren Trails unterwegs.

Die Pneus sollten einerseits der Körpergrösse angepasst sein. Je erfahrener man ist, desto mehr Spiel erlaubt ist hier. Kleinere Reifen ermöglichen mehr Agilität und spritzigere Abfahrten. Grössere Räder bieten dafür mehr Stabilität.

Früher war der Standard ein 26Zoll-Reifen. Heute gibt es allerlei Grössen und die Verwirrung ist gross. Der 29er Zoll-Reifen garantiert besseren Rollwiderstand. Ein 26Zoll-Rad bietet ein besserer Handling. Der Mittelweg durch den 27,5Zoll-Pneu soll beides vereinen.

Verwendung

Für alle möglichen Fahrten auf Singletrails oder bergauf sind Trailbikes bestens geeignet. Sie werden allen Verwendungszwecken abseits der Städte gerecht.

Am besten fragst du dich, welches deine Prioritäten sind. Ob du mehr Wert auf Bergfahrten oder Abfahrten legst. Ob du Park, flache oder alpine Trails bevorzugst. Anhand deiner Präferenzen kannst du schnell einige Bikes aufgrund deren Geometrie ausschließen.

Gewicht

Das Gewicht spielt eine ausschlaggebende Rolle beim Kaufentscheid. Das Trailbike sollte nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht sein. Das Totalgewicht beläuft sich idealerweise auf 10 – bis 12 kg. Mittlerweile werden die Bikes tendenziell immer schwerer.

Je nachdem ob du mit deinem Bike hauptsächlich hoch oder hinunter fährst, unterscheidet sich das Gewicht deines Bikes. (Bildquelle: unsplash.com / Pau Casals)

Um schnell bergauf zu kommen, empfiehlt es sich, ein leichtes Bike zu kaufen. Um schneller bergab zu kommen, braucht es hingegen gut gefederte Bikes. Diese sind dementsprechend schwerer, was bei Downillfahrten für mehr Speed sorgt.

Beim Gewicht spielt natürlich die Verarbeitung eine Rolle. Für Federung und regulierende Features braucht es mehr Material. Um ein Bike leichter zu halten, sollte dafür am besten Aluminium verwendet werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Trailbike

Welche Ausrüstung brauche ich für ein Trailbike?

Wichtiges Ausrüstung für sicheren Trailbike-Spass sind einerseits Protektoren für Knie und Ellbogen. Ebenso gehören die richtigen Handschuhe, Schuhe und Kleidung dazu. Die Schuhe sollten eine flache Sohle und für guten Halt auf den Pedalen sorgen.

Da ein Sturz vorkommen kann, solltest du Kleidung tragen, die kaputt gehen darf. Handschuhe haben am besten verstärkte Polsterung am Handrücken und beim Daumen. Dazu gehört bei Downhill auch ein kompletter Kopf- und Gesichtsschutz.

Wie pflege ich ein Trailbike?

Regelmässiges Waschen und Ölen gehört bei diesem Hobby dazu. Eingetrockneter Matsch kann der Technik zu schaffen machen. Wichtig ist auch, den Luftdruck zu prüfen und den geplanten Touren anzupassen.

Im folgenden Video findest du alle wichtigen Punkte für eine erfolgreiche Bike-Pflege:

Weiterführende Quellen

[1] https://www.bike-magazin.de/zubehoer/pflege_schmiermittel.html

[2] https://www.mountainbike-magazin.de

Bildquelle: unsplash.com / Thomas Schweighofer

 

 

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