Der richtige Reifendruck – das wichtigste Kriterium, wenn es um die Langlebigkeit eines Fahrradreifens geht. So maßgeblich, wie der Luftdruck auch ist, wissen dennoch viele Menschen nicht, wie viel Luft in ihre Fahrradreifen gehört.

Damit du den richtigen Reifendruck für dein Fahrrad findest, haben wir dir viele nützliche Informationen zum Thema Luftdruck bei Fahrradreifen zusammengesucht und in diesem Artikel gesammelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Luftdruck bei Fahrradreifen ist eine Größe, die angibt, wie viel Platz Luftteilchen im Reifen zur Verfügung haben. Befindet sich ein hoher Luftdruck im Fahrradreifen, ist dieser hart und kaum einzudrücken. Ein niedriger Luftdruck hat einen weichen Reifen zur Folge.
  • Der richtige Luftdruck im Fahrradreifen ist essentiell für den Fahrkomfort, die Langlebigkeit des Reifens und die Leistungsfähigkeit. Zudem variiert der Reifendruck je nach Reifengröße, Gewicht des Fahrers und des Fahrradtyps.
  • Grundsätzlich solltest du den Luftdruck deiner Fahrradreifen regelmäßig überprüfen und bei Bedarf korrigieren. Der Grund dafür ist der Verlust des Drucks im Verlauf der Zeit.

Unsere Produktempfehlung

Die Stand-Luftpumpe von SKS kommt mit einem integriertem Manometer und einem Duokopf, welcher sich für alle Ventilarten eignet.

Mit der Pumpe kann man bis zu maximal 10 Bar erreichen und somit die verschiedensten Fahrradtypen aufpumpen.

Zufriedene Kunden schätzen die SKS Stand-Luftpumpe vor allem aufgrund ihrer guten Qualität und der vielseitigen Einsetzbarkeit.

Zudem loben sie die gute Pumpleistung und den integrierten Manometer. Bisherige Kunden sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus, da sie voll und ganz mit der Standpumpe zufrieden sind.

Was ist der Luftdruck bei Fahrradreifen?

Grundsätzlich ist Luftdruck eine Größe, die angibt, wie viel Platz Luftteilchen in einem Raum, in diesem Fall im Fahrradreifen, zur Verfügung haben.

Der Luftdruck ist niedrig, wenn die Luftteilchen viel Platz haben und der Abstand zwischen ihnen groß ist.

Den Luftdruck eines Fahrradreifens kann man ganz einfach mit einem Luftdruckmessgerät oder einer Luftpumpe mit integriertem Manometer messen. (Bildquelle: 123rf.com / Olena Kachmar)

Im Gegensatz dazu, besteht ein hoher Luftdruck, wenn die Teilchen weniger Platz haben und daher ein kleiner Abstand zwischen ihnen ist.

Das bedeutet auf den Fahrradreifen bezogen, dass bei einem niedrigen Luftdruck der Reifen weicher ist und eingedrückt werden kann.

Bei einem hohen Luftdruck im Fahrradreifen ist der Reifen hart und kaum einzudrücken. Je nach Fahrradtyp, Reifengröße, Reifenart und Gelände sollte der Luftdruck mehr oder weniger hoch sein.

Was bedeutet PSI und Bar auf einem Fahrradreifen?

Bei PSI handelt es sich um ein altes Maß für Druck, das vor allem im amerikanischen Raum teilweise noch in Verwendung ist.

PSI ist die Abkürzung für Pound-force per square inch und entspricht einer Kraft, mit der ein Pfund auf eine Fläche von 1×1 Zoll drückt.

Auf Fahrradreifen ist der maximale Reifendruck oftmals in dieser amerikanische Maßeinheit angegeben.

Man findet den vom Hersteller empfohlenen Luftdruck normalerweise auf der Seitenwand des Reifens.

Manchmal ist der Luftdruck am Fahrradreifen jedoch auch in Bar angegeben. Das ist wiederum die Einheit, mit der der Reifendruck in der Regel bei uns angegeben wird.

Wie funktioniert die Umrechnung von PSI in bar?

Damit man nun weiß, wie viel Luft man in einen Fahrradreifen einfüllen muss, muss man oftmals die angegeben PSI in Bar umrechnen.

Damit dir das einfacher fällt, haben wir dir im Anschluss eine Tabelle eingefügt, die die Umrechnung von PSI in Bar aufzeigt.

PSI Bar
30 2,1
40 2,8
50 3,5
60 4,1
70 4,8
80 5,5
90 6,2
100 6,9
110 7,6
120 8,3

Im Grunde entspricht 1 Bar = 14,50 PSI, damit sollte es dir in Zukunft leichter fallen, den richtigen Luftdruck für deine Fahrradreifen zu berechnen.

Was sollte man beim Luftdruck von Fahrradreifen beachten?

Grundsätzlich sollte man wissen, dass sich der Luftdruck im Fahrradreifen auf den Fahrkomfort auswirkt. Sowohl ein niedriger Luftdruck, als auch ein hoher Luftdruck hat andere Auswirkungen.

In der folgenden Tabelle, haben wir dir die verschiedenen Effekte des Reifendrucks geschildert.

Niedriger Luftdruck Hoher Luftdruck
Mehr Komfort Geringere Pannenwahrscheinlichkeit
Mehr Grip Geringerer Verschleiß
Weniger Rollwiderstand (Gelände) Weniger Rollwiderstand (Asphalt)

Wie du sehen kannst, sollte man beim Fahrrad, je nachdem für was man es benutzt, den Luftdruck anpassen. Das bietet nicht nur Fahrkomfort, sondern ist auch essentiell, um die Pannenwahrscheinlichkeit zu verringern.

Warum ist der Luftdruck bei Fahrradreifen so wichtig?

Wie bereits erwähnt, ist der richtige Luftdruck für den Fahrkomfort und die Langlebigkeit der Reifen verantwortlich und genau deshalb ist er so wichtig.

Je nachdem, wie viel Luft du in den Schlauch des Fahrradreifens füllst, wird die Fortbewegung einfacher oder schwieriger. Selbst die Lebensdauer des Fahrradmantels hängt vom Druck im Fahrradreifen ab.

Häufig ist der Luftdruck im Reifen zu niedrig und es kommt zu Rissen in der Reifenaußenseite. Dadurch ist auch der Verschleiß deutlich höher. (Bildquelle: 123rf.com / Pavel Chernobrivets)

Zur Vorbeugung, solltest du auf der einen Seite wissen, welcher Reifendruck für deine Fahrradreifen optimal ist. Und auf der anderen Seite, solltest du dir im klaren sein, wie du den Luftdruck deiner Reifen überprüfen kannst.

All das erfährst du in den nächsten Absätzen.

Wie oft sollte man den Luftdruck bei Fahrradreifen prüfen?

Grundsätzlich solltest du den Luftdruck deiner Fahrradreifen regelmäßig überprüfen und bei Bedarf aufpumpen. Denn selbst ein dichter Fahrradschlauch verliert, aufgrund der Materialbeschaffenheit pro Monat im Durchschnitt ungefähr 1 bar an Druck.

Aufgrund dessen solltest du vor allem bei einem Rennrad den Reifendruck regelmäßig prüfen. Gerade bei der geringen Reifenbreite des Rennrads ist das besonders wichtig, um immer den richtigen Luftdruck zu haben.

Wie kann man den Reifendruck bei Fahrradreifen messen?

Zum Messen des Luftdrucks deiner Fahrradreifen eignet sich vor allem eine Luftpumpe mit integriertem Manometer. Damit kannst du sowohl zuhause, als auch unterwegs den Reifendruck messen und ihn zugleich auch durch die Luftpumpe korrigieren.

Dazu steckst du einfach den Pumpenkopf auf das Ventil deiner Fahrradreifen und schon zeigt dir die Druckanzeige des Manometers den aktuellen Druck des Reifen an. Dann kannst du den Druck je nachdem, ob er zu hoch ist, oder zu niedrig anpassen.

Ist zu viel Luft im Fahrradreifen kannst du ganz einfach etwas Luft auslassen und wenn der Luftdruck zu hoch ist, kannst du mit der Pumpe den Reifen bis zum gewünschten Reifendruck auffüllen. Auch eigene Luftdruckprüfgeräte bieten Auskunft zum Reifendruck deines Fahrrades.

Hast einmal keinen Luftdruckprüfer zur Hand, kannst du auch per Daumendruck auf der Lauffläche einen zu niedrigen oder zu hohen Druck feststellen. Da das jedoch sehr ungenau ist, empfehlen wir dir nur in Ausnahmefällen auf einen richtigen Manometer zu verzichten.

Reifendrucktabelle: Wie hoch sollte der Luftdruck bei Fahrradreifen sein?

Der Luftdruck bei Fahrradreifen hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Neben der Reifengröße, zählen auch der Untergrund, das Gewicht des Radfahrers und die persönlichen Vorlieben. Je nach dem Kriterium sollte der Reifendruck angepasst werden.

Wenn der Luftdruck im Fahrradreifen etwas geringer ist, hat das Fahrrad grundsätzlich auf jedem Untergrund eine stabilere Lage und mehr Trip.

Der Grund dafür ist die höhere Auflagefläche des Reifens, die es ermöglicht, dass Unebenheiten, wie Steine oder Wurzeln das Gleichgewicht nicht so leicht aus der Bahn bringen.

Besonders beim Enduro-Fahren mit dem Mountainbike, ist ein niedriger Luftdruck zu empfehlen. Dennoch solltest du beachten, dass dein Reifendruck nicht zu niedrig ist, damit weder der Schlauch noch die Felge beschädigt wird.

Dahingegen bietet ein hart aufgepumpter Reifen mit einem hohen Luftdruck eine geringere Auflagefläche. Das hat wiederum ein leichtere Treten in die Pedale zur Folge. Gerade auf glatten, asphaltierten Straßen ist ein hoher Reifendruck sinnvoll.

Der hohe Reifedruck erleichtert das Fahren und man benötigt weniger Kraftanstrengung, um schnell voranzukommen. Bei Unebenheiten federn stark aufgepumpte Fahrradreifen jedoch nicht ab und geben so Schläge und Stöße fast angedampft an Rad und Fahrer weiter.

Um dir nun eine grobe Orientierung zu geben, haben wir dir in Folge eine Tabelle eingebaut, die dir Richtwerte für den Reifendruck bei Normalrädern aufzeigt.

Reifengröße (in mm) Zoll Vorderrad (bar) Hinterrad (bar)
57-305 16 x 2,125 2,0 2,5
57-406 20 x 2,125 2,0 2,5
57-507 24 x 2,125 2,0 2,5
57-559 26 x 2,125 2,0 2,5
47-305 16 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-406 20 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-507 24 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-559 26 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-622 28 x 1,75 x 2 2,5 3,0
37-540 24 x 1 3/8 3,5 4,0
37-590 26 x 1 3/8 3,5 4,0
37-622 28 x 1 3/8 x 1 5/8 3,5 4,0
32-590 26 x 1 1/4 x 1 3/8 4,0 4,5
32-622 28 x 1 1/4 x 1 3/8 4,0 4,5

Wie du sehen kannst, haben wir dir den empfohlenen Luftdruck je nach Reifengröße, Zoll und den Vorder- oder Hinterrad aufgelistet. Daran kannst du dich richten, wenn du deine Reifen aufpumpst.

Wie kann man den Luftdruck bei Fahrradreifen optimieren?

Hast du festgestellt, dass du zu wenig Luft in deinem Fahrradreifen hast, kannst du entweder zu einer Standpumpe oder einer kleineren Luftpumpe greifen.

Beide Pumpen können die fehlende Luft auffüllen, trotzdem solltest du vor dem Kauf einer Luftpumpe einiges beachten.

Zum Beispiel ist der maximal erreichbare Luftdruck sehr wichtig, wenn du spezielle Reifen besitzt. Manche Rennräder benötigen einen Luftdruck von bis zu 12 Bar, diesen Druck können nicht alle Pumpen aufbauen. In solchen Fällen sind wahrscheinlich oftmals Standpumpen die besser Wahl.

Schon eine einfach Minipumpe kann dir dabei helfen, den Luftdruck deines Fahrradreifens zu erhöhen. (Bildquelle: 123rf.com / auremar)

Generell ist eine Standpumpe ideal für die Radwerkstatt zu Hause geeignet. Standpumpen können Luft schnell und effizient in den Reifen pressen und verfügen meist auch noch über einen gut ablesbaren Manometer. So benötigt man kein zusätzliches Luftdruckprüfgerät.

Die kleineren Luftpumpen dahingegen sind vor allem für unterwegs perfekt geeignet, um während einer Tour bei Bedarf den Luftdruck zu erhöhen. Diese sind kompakt und leicht und passen daher in den Rucksack, oder aufs Fahrrad.

Bei kleinen Pumpen für unterwegs benötigt man im Gegensatz zur Standpumpe etwas länger, um einen Reifen aufzupumpen. Darüber hinaus verfügen diese nur in den seltensten Fällen über eine Luftdruckfunktion.

Daher empfiehlt es sich, auch ein Luftdruckprüfgerät mitzuführen, um den Druck im Fall einer Panne wieder korrekt einstellen zu können.

Was muss man bei den verschiedenen Fahrradtypen und dem Luftdruck beachten?

Der Luftdruck bei den verschiedenen Fahrradtypen, wie Rennrad, Mountainbike und City- und Tourenrad variiert sehr stark. Daher solltest du dich mit den verschiedenen Typen und deren Luftdruck auseinandersetzen, um den richtigen Reifendruck für dein Fahrrad herauszufinden.

Im nächsten Abschnitt haben wir dir die unterschiedlichen Fahrradtypen und was du bei dessen Luftdruck beachten solltest kurz zusammengefasst.

Luftdruck bei Touren- und City Rad

Gerade Touren- und City Rädern kommen auf den verschiedensten Untergründen zum Einsatz. Sowohl gut, asphaltierte Radwege, als auch Schotterwege mit spitzen Steinen werden von Tourenrädern befahren.

Deshalb ist die Auswahl des richtigen Luftdrucks bei der Art von Rädern besonders schwer. Um dir einen groben Überblick zu geben, haben wir dir hier eine Tabelle mit den empfohlenen Luftdruck bei Touren- und City Rädern eingebaut.

Reifenbreite in mm Luftdruck in Bar
32 5,5
37 5,0
40 4,5
47 bis 50 4,0
55 bis 60 3,0

Bei den erwähnten Werten handelt es sich nur um Richtwerte, die trotzdem noch individuell angepasst werden sollten. Zur Anpassung spielt auch das Gewicht des Fahrers und vor allem auch das Gewicht des mitgeführten Gepäcks eine wichtige Rolle.

Wir empfehlen dir den Luftdruck zu testen und bei Bedarf noch anzupassen, bis du zufrieden bist.

Die Angabe vom Hersteller auf dem Fahrradreifen, kann dabei als Startwert herangezogen werden. Darüber hinaus solltest du auch noch bedenken, dass der Luftdruck nicht bei jeder Tour gleich zu wählen ist, sondern die Art des Untergrunds beachtet werden sollte.

Reifendruck bei Mountainbike

Möchte man sein Mountainbike tunen, sind die Reifen das Tuning-Teil Nummer Eins. Die Reifen beim Mountainbike sind die einzige Schnittstelle mit dem Untergrund und sie haben einen entscheidenden Einfluss auf das Fahrgefühl.

Auch die Leistungsfähigkeit hängt voll und ganz von den Reifen des Mountainbikes ab. Genau deshalb ist der richtige Luftdruck in den MTB-Reifen einer der wichtigsten Parameter.

Grundsätzlich bringt ein niedriger Reifendruck bei Mountainbikes mehr Komfort, Traktion und damit auch Sicherheit. Generell kann man von folgenden Werten ausgehen:

Reifenbreite in mm Luftdruck in Bar
55 bis 60 2,0 bis 3,0

Wie du sehen kannst, ist der Reifendruck bei Mountainbikes eher niedrig angesetzt. Füllst du deine MTB-Reifen mit mehr als 3,0 bar an, kann es schnell einmal passieren, dass du in Kurven oder steilen Rampen mit losem Untergrund den Grip verlierst.

Luftdruck bei Fatbike

Das wohl stärkste Merkmal des Fatbikes sind wohl seine überdimensional fetten Reifen. Dabei ist vor allem der Luftdruck in den Fahrradreifen wichtig, um die Möglichkeiten des Fatbikes optimal auszureizen.

Auch beim Fatbike gehört der Luftdruck auf Fahrer, Fahrtechnik und Reifen selbst abgestimmt. Alleine 0,05 Bar Unterschied können schon zu einer erheblich veränderten Fahreigenschaft führen.

Reifenbreite in mm Luftdruck in Bar
108 bis 114 0,2 bis 0,8

Wie du siehst, sollte der Luftdruck bei Fatbike-Reifen besonders niedrig sein. Der niedrige Reifendruck macht den Fahrkomfort bei dieser Art von Fahrrad aus. Wir empfehlen dir den Luftdruck zu testen, um den für dich perfekten Druck zu finden. Starten solltest du dabei bei etwa 0,5 Bar.

Reifendruck bei Rennrad

Wie bei den anderen Rädertypen auch, kann man ebenso beim Rennrad nicht allgemein sagen, welcher Reifendruck der Beste ist. Faktoren, wie die Art des Reifens, die Wetterbedingungen, der Einsatzbereich und das Gewicht des Fahrers spielen eine sehr wichtige Rolle.

Grob kannst du mit folgenden Luftdruck bei einem Rennrad rechnen.

Reifenbreite in mm Luftdruck in Bar
23 8,0
25 7,0
28 6,5

Grundsätzlich sollten Rennräder härter aufgepumpt sein, als Mountain- oder Fatbikes. Dennoch sollte man auch hier mit dem Luftdruck nicht übertreiben, denn der Komfort geht umso mehr verloren, umso höher der Reifendruck ist.

Luftdruck bei E-Bike

Auch für die immer beliebter werdenden E-Bikes ist der richtige Luftdruck essentiell für die Performance des Fahrrades. Denn sowohl zu wenig, als auch zu viel Luftdruck kann negative Folgen haben.

Der Luftdruck bei E-Bikes hängt vor allem davon ab, auf welchen Untergrund man diese benutzen möchte. (Bildquelle: 123rf.com / srphotography)

Ein niedriger Luftdruck kann zu Durchschlägen und Schäden an den Felgen führen. Ein zu hoher Luftdruck kann wiederum den Fahrkomfort und den Grip verschlechtern.

Grob sollte sich der Luftdruck von E-Bikes im folgenden Bereich bewegen:

Reifengröße in mm Luftdruck in Bar
23,5 bis 26 1,5 bis 2,0

Liegen die Werte sehr stark darüber, oder auch darunter, leidet die Performance mit großer Wahrscheinlichkeit. Auch hier gilt probieren, geht über Studieren, um den richtigen Reifendruck für sich zu finden.

Welche Alternativen gibt es zu Reifen mit Luftdruck?

Eine Alternative zum Aufpumpen der Reifen mit Druckluft besteht darin, Reifengas zu verwenden. Diese Art der Befüllung der Reifen mit Stickstoff ist besonders für Rennräder empfehlenswert.

Grundsätzlich eignet sich diese Methode für alle Fahrräder, die extremen Belastungen ausgesetzt werden.

Die Befüllung der Reifen mit Stickstoff ist teurer, als das aufpumpen mit Luft, jedoch entweicht der Stickstoff in der Regel langsamer aus dem Reifen. Dennoch bleibt die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks nicht aus, daher empfiehlt sich die teurere Variante eher für Profi-Radsportler.

Trivia: Wissenswertes und Fakten rund um das Thema Luftdruck bei Fahrradreifen

Wie du nun schon erfahren hast, ist der Luftdruck bei Fahrradreifen aus sehr vielen unterschiedlichen Gründen sehr wichtig.

Wenn du jetzt noch weitere Fragen zum Thema Luftdruck bei Fahrradreifen hast, könnten diese vielleicht im nächsten Abschnitt geklärt werden.

Wo findet man die Reifengröße bei einem Fahrrad?

Generell wird die Reifengröße an der Seitenwand eines Fahrradreifens angegeben. Dort kannst du Angaben in folgender Form finden:

  1. 57-559
  2. 26 x 2,125

Beide Größenangabe geben Auskunft über die Reifenbreite und den Reifendurchmesser. Die erste Angabe entspricht der ETRTO und bei der Zweiten handelt es sich um die Zollangabe.

Welche Fahrradventile gibt es?

Spätestens, wenn du zu wenig Luft in deinem Reifen hast, kommst du mit dem Ventil eines Fahrradreifens in Berührung. Grundsätzlich gibt es hier drei verschiedene gängige Fahrradventile.

Das Fahrradventil ist ein Rückschlagventil, welches am Schlauch der Fahrradbereifung oder an der Felge des Laufrades eines Fahrrades. Es dient zum Befallen des Reifens mit Luft, Gas oder Dichtflüssigkeit. (Bildquelle: 123rf.com / poko42)

Verschiedene Fahrradventile:

  • DV-Ventile
  • SV-Ventile
  • AV-Ventile

Das Dunlop-Ventil, kurz DV-Ventil, wird auch Normal- oder Blitzventil genannt. Es handelt sich dabei um das klassische Fahrradventil, das du wahrscheinlich von mindestens einem deiner Fahrräder kennst.

SV-Ventile, oder auch Rennrad-, Prester- oder Sclaverand-Ventile genannt, werden vor allem bei sportlicheren Fahrrädern verbaut. Zu guter Letzt die AV-Ventile, welche auch als Schrader- oder Autoventile bezeichnet werden. Diese werden vor allem für praktische Räder verwendet.

Heutzutage ist fast jede Pumpe, sowohl die Standpumpe, als auch die Minipumpe für alle Ventilarten ausgelegt oder kann mit dem passenden Fahrradventil-Adapter entsprechend schnell umgerüstet werden. Deshalb musst du dir nicht allzu viele Gedanken über die Ventilarten machen.

Fazit

Wie du nun weißt, ist der Luftdruck von Fahrradreifen essentiell für den Fahrkomfort, die Pannenanfälligkeit und die Leistungsfähigkeit. Deshalb solltest du den Luftdruck von deinen Fahrradreifen regelmäßig mit einem Manometer überprüfen, um die Langlebigkeit der Reifen aufrecht zu halten.

Besonders zwischen den verschiedenen Fahrradtypen gibt es große Unterschiede, was den Reifendruck betrifft. Aus diesem Grund solltest du dich sehr gut mit dem Thema befassen, um den richtigen Luftdruck für dein Fahrrad zu finden.

Weiterführende Quellen und Literatur

[1] https://www.fahrrad.de/fahrradreifen-kaufberatung.html

[2] https://www.mein-fahrradhaendler.de/blog/detail/blogArticle/32/sCategory/430

[3] https://www.mybike-magazin.de/fahrraeder_und_ebikes/basiswissen/das-mach-ich-selbst-der-richtige-luftdruck-im-fahrradreifen/a6430.html

Bildquelle: unsplash.com / Héctor Martínez

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