Willkommen bei unserem großen Kurbelabzieher Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kurbelabzieher. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kurbelabzieher zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kurbelabzieher kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kurbelabzieher ist ein Werkzeug, das du benötigst, um den Kurbelarm vom Innenlager zu trennen. Damit kannst du die gesamte Kurbel inklusive Pedale austauschen.
  • Der Kurbelabzieher besteht außen aus einem Gewinde und innen einen Dorn. Mit dem Gewinde befestigst du Abzieher und mit dem Dorn kannst du gegen das Innenlager drücken, um die Kurbel zu demontieren.
  • Die häufigsten Kurbelarten haben meist ein Vierkant-, ISIS- und Octalink Innenlager, wobei ISIS- und Octalinksysteme nur bei neueren und moderneren Fahrrädern verwendet werden.

Kurbelabzieher Test: Das Ranking

Platz 1: Contec Kurbel-Abzieher

Der Contec Kurbelabzieher ist laut Verkäufer passend für Vierkant, Octalink und ISIS-Drive. Somit sind die häufigsten Formen von Fahrradkurbeln abgedeckt und du solltest keine Probleme haben, dass er passt.

Der Abzieher ist aus gehärtetem Stahl und soll dadurch besonders langlebig und robust sein. Kunden mögen dieses Produkt, sie schätzen vor allem, dass er leicht anwendbar ist und eine hohe Qualität besitzt.

Das Material ist massiv und kann mit einem 15er Maulschlüssel und einem 8 Millimeter Inbusschlüssel bedient werden.

Platz 2: Shimano TL-FC 10 Kurbelabzieher

Der Shimano TL FC 10 Kurbelabzieher kann mit einem 15 Millimeter Konusschlüssel oder einem 8 Millimeter Innensechskantschlüssel gedreht werden.

Laut Verkäufer kann der Abzieher für Vierkant-Kurbeln verwendet werden. Der Shimano Abzieher ist so geformt, dass er am besten zu Shimano Komponenten passt.

Der Abzieher verfügt über eine besonders glatte Oberfläche, mit der das Beschädigungsrisiko anderer Teile minimiert werden soll. Kunden schätzen an dem Produkt, dass es sehr leicht anzuwenden ist.

Platz 3: Park Tool Kurbelabzieher CCP-44 Spline

Der Park Tool Kurbelabzieher CCP-44 ist laut Verkäufer für das Abziehen von Kurbeln mit Octalink- und ISIS-Drive Innenlager gedacht.

Zusätzlich verfügt dieser Kurbelabzieher über einen sehr komfortablen Griff, der gute Hebelverhältnisse gewährleistet.

Sein extra Feines Gewinde und die Drehbare Spitze sollen ein materialschonendes Arbeiten begünstigen.

Kunden mögen dieses Produkt, vor allem weil es leicht zu bedienen ist und man die Kurbel schnell aus- und einbauen kann. Auch nach einigen Jahren kann man den Abzieher noch problemlos nutzen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kurbelabzieher kaufst

Wozu brauche ich einen Kurbelabzieher?

Die meisten Fahrräder verfügen über eine Tretkurbel. Dies ist ein Hebel, der an einer Welle angebracht ist und am freien Ende Pedale hat, wo du deine Füße aufsetzen kannst.

Wenn du in die Pedale trittst, entstehen Kreisförmige Bewegungen, die die Welle und damit das Kettenblatt antreiben. Dies ist notwendig, damit dein Fahrrad fährt.

Wenn du diese Kurbel einmal runternehmen musst, kannst du dies mit einem Kurbelabzieher erledigen. Dieser kann zweiarmig oder dreiarmig sein.

Mit einem Kurbelabzieher kannst du eine alte Tretkurbel gegen eien neue eintauschen. (Bildquelle: Pixabay.com/ Mayerpix)

Damit bleibt die Kurbel unversehrt. Solltest du sowieso vorhaben, die Kurbel wegzuwerfen und eine neue einzubauen, kannst du auch einfach einen Trennschneider benutzen und die Kurbel einschlitzen und abbrechen.

Du musst jedoch aufpassen, welche Kurbel dein Fahrrad hat. Es gibt jedoch verschiedene Kurbelarten. Achte beim Kauf eines Abziehers darauf, welche Art du benötigst.

Einen Kurbelabzieher benötigst du, wenn du die Kurbel tauschen willst sowie wenn du das Tretlager reinigen oder tauschen möchtest.

Wie funktioniert ein Kurbelabzieher?

Der Kurbelabzieher besteht aus zwei Teilen: einem inneren Dorn und einem äußeren Gewinde.

Mit dem Gewinde befestigst du den Kurbelabzieher am Kurbelarm und den inneren Dorn kannst du vor- und zurückschrauben. Damit drückt er gegen das Innenlager.

Den Kurbelabzieher kannst du von außen auf die Kurbel ansetzen. Weiteres kannst du auch ein von innen eingeschraubtes Abziehwerkzeug ansetzen.

Bei diesem wird ein Dorn des Werkzeugs in das innere der Kurbel gegen die Welle geschraubt. Dann kannst du die Kurbel abziehen.

Es gibt auch Kurbeln mit abgerundeten Ecken. Dabei kann der Abzieher abrutschen. In diesem Fall solltest du einen Abzieher mit einem einseitig geschlitzten Zylinder benutzen, denn der berührt die Kurbel auf drei Seiten. Diesen schiebst du über den Kopf der Kurbel.

Was kostet ein Kurbelabzieher?

Die Preise sind sehr unterschiedlich und hängen von Art und Qualität des Werkzeuges ab. Die Spanne von Normalverbraucher-Produkten geht von 4 bis 25 Euro.

Wie viel du für deinen Kurbelabzieher ausgibst, hängt von der Qualität des Geräts ab.

Kurbelabzieher Art Preis
Kurbelabzieher ohne Aufsätze 7 € – 15 €
Kurbelabzieher mit Aufsätzen 10 € – 25 €

Für hochwertige Geräte wird meist ein höherer Preis verlangt. Dies hängt auch davon ab, für welche Gewinde dieser Abzieher verwendet werden kann und ob er weitere Features besitzt.

Wo kann ich Kurbelabzieher kaufen?

Kurbelabzieher gibt es sowohl in Fachmärkten, in Baumärkten und in großen Kaufhäusern, sowie in vielen Onlineshops zu kaufen.

Viele Kurbelabzieher werden über folgende Onlineshops verkauft:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Fahrrad.de
  • Bike24.de
  • Bike-Components.de

Alle Kurbelabzieher, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du ein Produkt gefunden hast, das dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Kurbelabzieher?

Zum Kurbelabzieher selbst gibt es im Grunde keine Alternative. Es gibt jedoch Tretkurbeln, die eine integrierte Abziehfunktion haben.

Dann brauchst du keinen Kurbelabzieher mehr. Dies ist aber hauptsächlich bei neuen und modernen Fahrrädern der Fall.

Wenn deine Kurbel schon einen Abzieher integriert hat, brauchst du keinen externen Abzieher mehr. (Bildquelle: Pixabay.com/ LUM3N)

Entscheidung: Welche Arten von Kurbelabziehern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Kurbelabzieher zulegen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst.

  • Kurbelabzieher ohne Aufsätze
  • Kurbelabzieher mit Aufsätzen

Die Eigenschaften und Handhabung der einzelnen Arten bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich.

Je nachdem, was du bevorzugst und mit welchem Fahrrad du unterwegs bist, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen Kurbelabzieher ohne Aufsätze aus und welche Vorteile und Nachteile bietet er?

Mit dem Kurbelabzieher löst man die Kurbel aus dem Innenlager. Dazu muss der Abzieher in die Kurbel reinbringen und dann beide gemeinsam entfernen.

Ein Kurbelabzieher ohne Aufsätze passt für eine Art von Kurbel, zum Beispiel für die Vierkant-Kurbel. Er fügt sich perfekt hinein und kann leicht entfernt werden.

Weiteres sind diese Kurbelabzieher sehr stabil, da sie keinen Aufsatz darauf haben.

Vorteile
  • Passt perfekt für eine Kurbelart
  • Stabilität
  • Leichtes entfernen der Kurbel
Nachteile
  • Kann nicht für unterschiedliche Arten angewendet werden
  • Ist nur für eine Größe gedacht

Was zeichnet einen Kurbelabzieher mit Aufsätzen aus und welche Vorteile und Nachteile bietet er?

Bei einigen Kurbelabziehern kannst du Aufsätze draufsetzen. Dadurch kann ein Abzieher, der eigentlich nur für Vierkant-Kurbeln gedacht ist, auch Octalink- Innenlager oder Oversized-Kurbeln entfernen.

Das macht den Abzieher vielschichtiger und du kannst ihn an mehreren verschiedenen Rädern anwenden. Meist hast du dann Abzieher für Octalink-, ISIS- und Vierkant-Kurbeln in Einem.

Jedoch gibt es auch Adapter, die du auf deinen Kurbelabzieher anbringen kannst, damit du aus einem Vierkant-Kurbelabzieher zum Beispiel einen Octalink-Abzieher machen kannst.

Diese musst du aber extra dazukaufen. Der Aufsatz passt meist nur auf einen Kurbelabzieher der gleichen Marke.

Vorteile
  • Passt für verschiedene Kurbelarten
  • Einfaches Abziehen
  • Aufsätze für verschiedene Größen
Nachteile
  • Aufsätze sind oft extra zu kaufen
  • Aufsätze sind markenabhängig

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kurbelabzieher vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Kurbelabziehern entscheiden kannst.

Die Kriterien mit deren Hilfe du die Geräte miteinander vergleichen kannst umfassen:

  • Kompatibilität der Kurbel
  • Gehäusevorraussetzung und Qualität
  • Material
  • Kompatibilität mit Werkzeug

In den nachfolgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Kompatibilität der Kurbel

Dien Kurbelabzieher muss natürlich zum System der Kurbel deines Fahrrads passen, sonst kannst du ihn logischerweise nicht verwenden. Es gibt folgende Systeme:

  • Vierkant
  • Octalink
  • ISIS- Drive

Die Vierkant-Kurbel findest du hauptsächlich bei älteren Modellen. Einige Kurbelsysteme haben die gleiche Gehäusebreite und ein BSA-Gewinde.

Nachdem es so viele unterschiedliche Kurbelarten gibt, musst du bei deinem Abzieher besonders darauf achten, für welche Kurbeln dieser geeignet ist.

Vergleiche deshalb, die Marke der Kurbel mit der des Kurbelabziehers, denn meistens sind die perfekt aufeinander abgestimmt.

Auch alte Bikes können modernisiert werden, indem du ihnen neuere Kurbelsysteme einbaust.

Heute gibt es schon viele verschiedene Innenlagersysteme. Früher hatte jedes Rad ein Vierkantsystem. Mittlerweile ist dieses etwas veraltet. (Bildquelle: Pixabay.com/ fotoblend)

Gehäusevoraussetzung und Qualität

Hierbei spielt vor allem der Durchmesser eine Rolle. Es gibt neben den Standard-Kurbeln auch übergroße, welche sich mit einem normalen Abzieher nicht lösen lassen.

Die Abzieherspitzen sollten einen Durchmesser zwischen 11,3 und 16,3 Millimeter aufweisen. Dies hängt jedoch von deiner individuellen Radkurbel ab. Beachte also vor dem Kauf welche Größe du brauchst

Auch das Gewinde spielt dabei eine Rolle. Ist dieses zu grob, könnte es das Material leicht beschädigen. Deshalb ist ein feines und materialschonendes Gewinde vom Vorteil.

Material

Kurbelabzieher können aus den verschiedensten Materialien bestehen, was ihre Qualität und Stabilität bestimmen.

Materialien können sein:

  • Kohlenstoffstahl
  • Gehärteter Stahl
  • Stahl
  • Hitzebehandelter Stahl

Die meisten Kurbelabzieher sind aus Stahl. Um ihre Qualität zu erhöhen wird dieser behandelt. Oft werden Teile des Abziehers auch mit Lack versiegelt, um sie standhafter gegen Witterungen und dadurch langlebiger zu gestalten.

Kompatibilität mit Werkzeug

Einige Kurbelabzieher musst du mithilfe eines Werkzeugs in die Kurbel drehen, zum Beispiel mit einem 22er Maulschlüssel, Konusschlüssel oder ein Imbusschlüssel.

Fahrradwerkzeug Test 2019: Die besten Werkzeuge im Vergleich

Beim Eindrehen des Abziehers mit dem Standard-Werkzeug, kann die Kurbel langsam von der Innenlagerachse abgezogen und rausgenommen werden.

Meistens ist der Abzieher auch mit mehreren verschiedenen Werkzeugen kompatibel. Eines davon hast du oft sowieso zu Hause.

Kurbelabzieher Kompatibles Werkzeug
Kurbelabzieher ohne Griff Maulschlüssel und Inbusschlüssel in der Richtigen Größe
Kurbelabzieher ohne Griff Kein extra Werkzeug benötigt

Es gibt auch Kurbelabzieher, die bereits einen Griff zum Drehen besitzen. Dadurch brauchst du kein Zusatzwerkzeug mehr, sondern nur den Kurbelabzieher allein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kurbelabzieher

Wie demontiere ich eine Kurbel?

In sechs einfachen Schritten entfernst du die Fahrradkurbel:

  1. Entferne die Pedale bevor du beginnst die Kurbel zu lösen.
  2. Löse die Kurbelschrauben
  3. Löse im Anschluss die Kurbelklappe. Dafür gibt es oft ein spezielles Kurbelklappen-Werkzeug. Drehe dann die Schraube komplett aus dem Gewinde
  4. Löse die Fixierung, welche sich im Klemmspalt der Kurbel befindet. Dies kannst du mit einem Schlitzschraubenzieher bewerkstelligen.
  5. Klopfe dann die Kurbelachse heraus. Verwende aber einen weichen Hammer.
  6. Dann verwendest du deinen Kurbelabzieher, um die Kurbel zu entfernen. Dabei kommt es darauf an, welche Kurbel du hast.

Danach ist kannst du das Tretlager reinige oder austauschen oder einfach nur die Kurbel austauschen.

Im nachfolgenden Video siehst du, wie du das Tretlager austauschst.

Wie montiere ich die Kurbel wieder?

Dann wird es Zeit die Kurbel wieder einzubauen:

  1. Vierkantkurbeln kannst du vor dem einsetzen etwas einfetten, damit dies leichter geht. Benutze ja nicht zu viel, sonst wird die Kurbel bald wieder zu locker.
  2. Setze dann die Kurbel wieder so an, dass diese mit der Kurbel der anderen Seite eine gerade Linie bildet.
  3. Drücke die Kurbel auf die Achse.
  4. Ziehe die schraube der Kurbel mit einem Drehmomentschlüssel wieder an. Damit du etwaige lästige Geräusche vermeidest, kannst du das Gewinde der Schraube vorher ein wenig einfetten.
  5. Schraub die Pedale wieder fest.
  6. Teste deine Kurbel gründlich und tritt in die Pedale. Sie soll nicht locker sein.
  7. Setze dann die Kurbelklappe wieder darauf.

Im folgenden Video erhältst du eine genaue Anleitung, wie du eine Kurbel mit dem Vierkant- und Octalinksystem wechselst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.mtb-news.de/news/2017/01/23/mountainbike-kurbel-montieren-demontieren/

[2] https://www.mtb-news.de/news/2015/10/29/abgefahren-20-birzman-studio-tool-box/

[3] https://www.bayreuther-tagblatt.de/zehn-tipps-so-wecken-sie-ihr-rad-aus-dem-winterschlaf/

Bildquelle: 123rf.com / 85345491

 

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