Tagestrips und Ausflüge mit dem Rad sind nicht immer einfach, gerade wenn du auch längere Strecken zurücklegen willst und die eigene Fitness lange Strecken nicht erlaubt. Ein Klapprad ist dann die richtige Lösung für dich. Bequem und einfach ins Auto gepackt kannst du mit dem Auto oder der Bahn zu entlegenen Orten fahren, um sie dann mit deinem Rad näher zu erkunden.

Mit unserem großen Klapprad Test 2019 findest du heraus welches Rad am besten zu dir passt und auf welche Eigenschaften du achten solltest. So werden spontane Ausflüge an schöne Orte in der Natur möglich. Du kannst die Seele baumeln lassen und etwas für deine Fitness tuen. Ob du dich für ein Klapp-Ebike oder ein klassisches Klapprad entscheidest ist dabei ganz dir überlassen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Klapprad ist das platzsparende Verstauen, dank des integrierten Klappmechanismus, kein Problem. Du kannst dein Rad somit ganz einfach in den Kofferraum eines Autos legen.
  • Je nach Bauart und Verwendungszweck kannst du dich für ein gewöhnliches Faltrad oder ein Faltrad mit Elektroantrieb entscheiden.
  • Bei einem Klapprad solltest du das Gewicht, die Reifengröße, die Verarbeitung, die Bremsen, die Federung und die Gangschaltung genauer inspizieren.

Klapprad Test: Die Favoriten der Redaktion

Das beste Allround Klapprad

Das Klapprad Bergsteiger Windsor 20 Zoll ist in Sekundenschnelle zusammen- und wieder auseinandergeklappt. Dies ermöglicht das technisch innovative Quick-Fold-System. Somit ist das Klapprad der ideale Begleiter für unterwegs, sei es im Urlaub, auf Reisen oder in der Stadt in Bus und Bahn. Das Bergsteiger Windsor 20 Zoll ist mit einer hochwertigen 6 Gang Shimano Schaltung ausgestattet. Die Gänge lassen sich einfach und bequem per Drehgriffschaltung bedienen.

Durch seinen höhenverstellbaren Lenker ermöglicht es Personen unterschiedlicher Größe eine ergonomische  Sitzposition. Zusätzlich bietet das Faltrad mit dem mitgelieferten LED Batterie-Licht die notwendige Sicht für Fahrten in der Dunkelheit. Reflektoren, Klingel und Seitenständer gehören ebenfalls zum Lieferumfang dazu.

Das beste Klapprad für die Stadt

Das Multibrand Probike eignet sich perfekt, um es in die Stadt mitzunehmen. Es ist schon komplett vormontiert und muss für den ersten Gebrauch nur aufgeklappt werden. Das Rad verfügt über einen Gepäckträger, sowie Vorder- und Rücklichter.

Der Rahmen, sowie die Pedale und der Lenker lassen sich sehr leicht ein- und ausklappen. Dies und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert über zwei Drittel der Kunden. Auch die direkte Einsatzbereitschaft des Klapprads wird gelobt. Es sind lediglich individuelle Einstellungen zu erledigen.

Das beste Klapprad für Camping Touren

Die 20 Zoll Räder, eine Shimano Tourney 6-Gang-Schaltung und die Anfertigung in Europa zeichnen dieses Klapprad aus. Das Rad wird zu 85% zusammengebaut geliefert. Montiert werden muss nur das Vorderrad, die Pedale, der Sattel und die Sattelstütze. Die restlichen nötigen Einstellungen sind ebenfalls in der Anleitung beschrieben.

Das Klapprad kommt im speziell verstärkten Karton um Schäden durch den Transport vorzubeugen. Es wiegt laut Nutzern etwa 13-15 Kilogramm. Der Karton in dem das Produkt geliefert wird hat laut einem Käufer die Maße 88 x 75 x 40 cm. Genauere Angaben zum Klappmaß sind leider aktuell nicht zu finden.

Das beste Faltrad für kürzere Touren

Das Moma First Class 20 Zoll Faltrad ist sehr beliebt und in verschiedenen Farben erhältlich. Es verfügt über eine Shimano-Schaltung mit sechs Gängen, die über einen Drehgriff bedient wird. Der Rahmen besteht aus 7005er Aluminium. Lenker und Pedale sind klappbar.

Im gefaltenen Zustand misst das Moma First Class 20 Zoll Klapprad nur 77 x 64 x 35 cm. Es ist leicht und mit einem Gepäckträger, 20 Zoll großen Alufelgen sowie Schutzblechen ausgestattet. Somit bist du mit diesem Rad komfortabel, sicher und schnell in der Stadt unterwegs.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Klapprad kaufst

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Klapp- und einem Faltrad?

Experten unterscheiden zwischen Falträdern und Klapprädern, wobei der Unterschied gering ist und sich lediglich in der Verarbeitungsqualität zeigt. Klappräder sind die instabilere, oft auch günstigere Variante. Falträder sind dem herkömmlichem Rad ähnlich, kosten dadurch aber auch mehr.

Das klassische Klapprad stammt ursprünglich aus den 60er- und 70er-Jahren und basiert auf einem Klappmechanismus mit einem Gelenk im Hauptrahmen. Günstige Räder der heutigen Zeit weisen oft denselben Mechanismus auf und werden nach wie vor als Klappräder bezeichnet.

Sie sind häufig instabil, besonders klein und du musst im Vergleich zum normalen Fahrrad öfters in die Pedalen treten. Durch den niedrigen Preis und die praktische Größe eignen sie sich gut für kurze Strecken und den seltenen Einsatz wie zum Beispiel schnell mal Brötchen fürs Sonntagsfrühstück beim Bäcker holen.

Moderne, hochwertige faltbare Fahrräder mit ausgeklügelter Konstruktion und technisch hoher Qualität werden Falträder genannt. Falträder sind stark an die Bauweise normaler Fahrräder angelehnt.

Sie sind relativ stabil und auch für lange Radstrecken geeignet. Durch die technische Geometrie musst du bei Falträdern nicht häufiger treten als bei normalen Fahrrädern, das Fahrgefühl ist also sehr ähnlich.

Weißes Klapprad

In der Welt der faltbaren Räder treiben sich die nicht immer eindeutigen Begriffe Faltrad und Klapprad herum. Der Unterschied ist gering und liegt lediglich in der Qualität und der Technik des Klappmechanismus.

Was sind die Vor- und Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Fahrrad?

Die Vorteile eines Faltrades sind die Flexibilität im Alltag, die durch die Transportfähigkeit, das geringere Gewicht und die minimierte Größe gegeben ist. Du kannst mit dem Faltrad im Vergleich zum normalen Rad schneller beschleunigen, was wesentlich zum Fahrvergnügen beiträgt.

Die Nachteile hingegen sind das ungewohnte Fahrverhalten, die erschwerte Wartung durch Kauf von Spezialteilen und die beschränkte Eignung als Sportrad.

Falträder unterscheiden sich im Preis, der Bauweise und im Fahrgefühl von herkömmlichen Fahrrädern. Wenn du in deiner Freizeit oft kürzere Strecken mit dem Rad zurücklegst und das Rad unkompliziert verstauen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Klapprades.

Der Transport ist einfach und die Klappfunktion besonders praktisch. Das Rad kann leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden und ist somit wie gemacht für Berufspendler.

Auch der Transport im Auto ist wesentlich entspannter realisierbar. Du benötigst keinen separaten Fahrradträger und kannst das Faltrad stattdessen im Kofferraum verstauen. Falträder sind also ideal, um Alltagswege schneller zu bewältigen.

Vorteile
  • Transportfähigkeit
  • Geringeres Gewicht
  • Leichtere Beschleunigung
Nachteile
  • Ungewohntes Fahrverhalten
  • Spezialteile am Rad
  • Eingeschränktes Einsatzgebiet

Durch die schlichte Bauweise sind Falträder wesentlich leichter als herkömmliche Räder. Dank der kompakten Größe findest du immer einen Abstellplatz. Ob im Büro oder im Restaurant – das Klapprad ist ein praktischer Alltagsbegleiter, der fast überall Platz hat. Auch zu Hause benötigst du weniger Raum zum Verstauen des Rades.

Der Fahrspaß ist durch die schnellere Beschleunigung besonders angenehm. Im regen Verkehrsleben einer Stadt mit schnell schaltender Ampel ist das äußerst vorteilhaft: Es dauert nicht lang, bis du zur grünen Ampel vorgesprintet bist.

Ein Falt- oder Klapprad bietet natürlich nicht nur Vorteile. Auch über die Nachteile solltest du Bescheid wissen, bevor du dir ein Faltrad kaufst.

Wie stark sich das Fahren von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet, hängt vom Modell ab. Es gibt Falträder, mit denen freihändig fahren nicht möglich ist oder die besonders wackelig sind. Am besten du probierst selbst direkt aus, wie sich das Rad fährt.

Ein Faltrad weist häufig mehr „Spezialteile“ auf wie z.B. ein verlängertes Lenkerrohr, verschiedene Scharniere, spezielle Sattelstützen mit großem Durchmesser oder besondere Schnellspanner. Der Nachteil darin besteht, dass der Ersatzteil Teile mühsamer ist und nicht einfach im Radladen um die Ecke getätigt werden kann.

Je nach Modell eignet sich das Faltrad nur für kurze Strecken, weil der Fahrkomfort nicht gegeben ist. Besonders steile Strecken oder ausgiebige Radtouren bewältigst du besser mit dem Mountainbike, als Sportrad ist es nur bedingt geeignet.

Für wen ist ein Klapprad nicht geeignet?

Nicht geeignet ist ein Rad für besonders große Menschen, da die Sattelstütze nur bedingt verstellt werden kann. Stark übergewichtigen Menschen wird davon abgeraten, ein Klapprad zu benutzen. Für Kinder jedoch ist das Benutzen eines Faltrades kein Problem. Achte hierbei auf eine hohe Verarbeitungsqualität.

Große Menschen empfinden das Fahren mit einem Klapprad als ungemütlich. Die Einstellung von Sattelstütze und Lenker stößt bei großen Menschen über 1,90 m an ihre Grenzen und führt zu einer krummen Sitzhaltung, was den Fahrspaß beeinträchtigt und Rückenschmerzen verursachen kann.

Für stark übergewichtige Menschen sind Klappräder nicht ideal, da die Belastbarkeit der meisten Räder bis maximal 140 kg reicht. Hier solltest du dich unbedingt an die Herstellerangaben halten, um deine eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

Wenn du also etwas größer oder schwerer als die Norm bist, investiere lieber in ein normales Rad und hab Freude damit, anstatt dich mit einem Faltrad zu quälen oder gar einen Unfall zu riskieren.

Kinder können mit Falträdern grundsätzlich fahren, allerdings sollte das Modell über eine Ausstattung gemäß StVO verfügen. Spare hier nicht, schließlich geht es um die Sicherheit deiner Kinder. Bedenke, dass sich Kinder im Wachstum befinden und das Rad nur eine begrenzte Zeit lang nutzen können.

Muss ich mit einem Klapprad mehr treten als mit einem normalen Fahrrad?

Es kommt auf dein Modell an – die Reifengröße entscheidet. Viele Räder mit kleinen Reifen haben zur Unterstützung eine entsprechende Übersetzung. Ein weiterer Begriff ist der Rollwiderstand, der angibt, ob ein Rad schwer oder leicht rollt.

Die Meinung, du müsstest mit einem Faltrad mehr treten, ist weit verbreitet. Sie stimmt jedoch nur bedingt. Die Reifengröße ist ausschlaggebend dafür, wie häufig du mit einem Klapprad treten musst.

Je größer die Reifen sind, desto seltener musst du in die Pedalen treten.

Modelle mit einer geringeren Zollzahl haben meistens eine entsprechende Übersetzung der Schaltgänge, um dir das Treten zu erleichtern.

Ein weiterer Begriff ist der Rollwiderstand, der angibt, ob ein Rad schwer oder leicht rollt. Abhängig von der Technik, den Materialien und dem richtigen Reifendruck erhöht sich der Rollwiderstand. Verschleiß trägt ebenso dazu bei, dass das Fahrgefühl erschwert wird.

Klapprad

Bei Klapprädern mit kleineren Reifen musst du mehr treten als bei einem Fahrrad mit größeren Reifen. Allerdings haben Räder mit kleineren Reifen meist mehr Gänge, um dir das Treten zu erleichtern. (Foto: MemoryCatcher / Pixabay.com)

Gibt es nützliches Zubehör für Klappräder?

Das Klapprad bietet dir nicht nur zusätzliche Flexibilität, sondern auch Komfort. Für eine sichere Fahrt sollte dein Klapprad daher immer funktionstüchtig sein. Dafür sind allerdings nicht nur sicherheitsrelevante Aufbauteile wichtig, sondern auch Zubehör für einen erhöhten Komfort.

Reflektoren

Nicht nur bei einem herkömmlichen Fahrrad, sondern auch bei einem Klapprad sind Reflektoren essenziell, wenn es um die Sichtbarkeit bei Dunkelheit geht. Du kannst sie entweder direkt in den Speichen der Räder oder am Rahmen anbringen.

Schutzblech

Das Schutzblech ist über den Reifen angebracht wird und verhindert, dass der Schmutz während der Fahrt an deiner Kleidung landet.

Helm

Eine Helmpflicht gibt es in Deutschland zwar nicht, allerdings solltest du trotzdem einen Helm tragen, da es auch bei Klapprädern zu Unfällen kommen kann. Ein Helm bietet dir bei einem Sturz besonderen Schutz. Vor allem wenn du mit einem motorisierten Klapprad unterwegs bist, solltest du einen Helm tragen.

Tasche

Es gibt zwei Arten von Taschen für das Klapprad. Die erste Tasche ist für das Klapprad selbst, in der du das Rad sicher verstauen und vor Schmutz schützen kannst. Zudem dient sie auch als Tragehilfe, wenn du zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.

Die zweite Tasche kannst du am Gepäckträger, als Sattel- oder als Fronttasche an deinem Klapprad befestigen, welche dir so die Möglichkeit bietet, deine Sachen sicher zu verstauen.

Schloss

Dein Fahrrad solltest du allerdings auch vor Diebstählen sichern. Dafür kannst du ein Bügelschloss oder ein Schloss mit einer Zahlenkombination verwenden. Diese kannst du in jedem Sportgeschäft zu einem vernünftigen Preis erwerben.

Pflege- und Reinigungstipps für Klappräder

Die vielen Gelenke deines Klapprades benötigen eine gewisse Pflege, um stets sicher zu funktionieren. Nach ungefähr einem Monat Einfahrzeit solltest du alle beweglichen Teile prüfen und gegebenenfalls nachjustieren.

Für die Grundreinigung deines Klapprades verwende einen weichen Schwamm, warmes Wasser und einen speziellen Reiniger. Weiche zuerst den Dreck mit dem warmen Wasser auf, sprühe danach das gesamte Klapprad mit dem Reiniger ein und lasse ihn drei bis fünf Minuten einwirken.

Nach der Grundreinigung kannst du die Verschmutzung mit einer speziellen Bürste in den verwinkelten Ecken deines Rades entfernen. Für die Reinigung der Schaltröllchen solltest du ein Tuch verwenden und für vor der anschließenden Reinigung der Kette den restlichen Reiniger von deinem Klapprad spülen.

Für die Reinigung der Kette verwendest du am besten ein spezielles Kettenreinigungsgerät sowie einen Multientfetter. Den Entfetter gibst du in das Kettenreinigungsgerät und spulst die Kette einige Male durch.

Mit einem Tuch kannst du danach den überschüssigen Entfetter entfernen. Damit deine Kette geschmeidig bleibt, solltest du dafür ein spezielles Fahrradkettenöl verwenden und anschließend das überschüssige Öl ebenfalls mit einem Tuch entfernen.

Achte bitte darauf, wenn du den Entfetter sowie das Kettenöl verwendest, eine Unterlage unter deinem Klapprad zu legen. Die Pflege sollte unbedingt regelmäßig vorgenommen werden, allerdings fallen die Intervalle je nach Nutzung kürzer oder länger aus.

Wie viel kostet ein Klapprad?

Die Einstiegspreise betragen 300 Euro. Solltest du das Rad öfters nutzen, rechne mit 500 bis 900 Euro. Je höher deine Ansprüche sind, desto mehr sollte das Gefährt kosten.

Der Preis ist ausschlaggebend für die Qualität, das Fahrvergnügen und die Sicherheit deines Gefährtes. Günstige Räder erhältst du bereits unter 300 Euro, die für kurze Strecken und den seltenen Einsatz ihren Zweck ausreichend erfüllen.

Trittst du öfters in die Pedalen, dann solltest du mit 500 bis 900 Euro rechnen. Dabei gilt wie so oft: je teurer, desto hochwertiger.

Wo kann ich ein Faltrad kaufen?

Du kannst ein Faltrad im Baumarkt, beim Discounter, im Fachhandel, in ausgewählten Onlineshops oder oft auch direkt auf der Internetseite des Herstellers kaufen. Läden bieten meist Zusatzservices an, die Räder sind dafür etwas teurer.

Onlineshops punkten mit einem günstigen Preis und dem Vorteil, dass das Faltrad direkt zu dir nach Hause geliefert wird. Wenn du aber besonders hohe Ansprüche hast, dann besorge dein Faltrad am besten im Faltrad-Fachhandel.

Ein Einkauf im Laden hat den Vorteil, dass du das Faltrad sehen und ausprobieren kannst. Je nach Geschäftsform sind zusätzliche Services wie Montage, Garantie, Reparatur, Lieferung etc. inkludiert. Discounter bieten Falträder zu günstigen Preisen an, allerdings fehlen Beratung oder Ersatzteilbesorgung.

Im Fachhandel oder beim Faltrad-Spezialisten erhältst du meist eine ausführliche Beratung, hast die Möglichkeit einer Probefahrt und profitierst von Serviceleistungen. Dafür sind die angebotenen Räder häufig hochpreisiger und dein Anfahrtsweg länger, da es Faltradspezialisten nicht an jeder Ecke gibt.

Im Onlineshop kannst du das Rad zwar nicht ausprobieren, dafür sind die Preise niedriger, du kannst den Einkauf von Zuhause aus tätigen und das Produkt wird direkt zu dir nach Hause geliefert.

Bei diesen Online-Shops sind Falträder erhältlich:

  • amazon.de
  • decathlon.de
  • tretwerk.net
  • faltradxxs.de

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Welche bekannten Hersteller von Klapprädern gibt es?

Die Auswahl an Herstellern bei Klapprädern ist groß und jeder bietet seinen Kunden die verschiedensten Optionen. Namhafte Hersteller sind:

  • Bernds Werke
  • Brompton Bicycles
  • Chiemsee
  • Dahon Bikes
  • Mifa
  • Riese und Müller
  • Tern Bicycles

Bernds Werke

Bei Bernds Bikes handelt es sich um Qualitätsprodukte aus Deutschland. Das Unternehmen bietet die unterschiedlichsten Fahrradtypen an, darunter auch Elektro-Faltbikes. Seit 1991 fertigt das Unternehmen Räder an und ergattern regelmäßig auf den Testportalen vordere Plätze.

Brompton Bicycles

Das Unternehmen mit Sitz in England blickt auf eine Tradition zurück, die zurück bis in das Jahr 1976 reicht. Diese langjährige Erfahrung macht sich bei den Falträdern des Unternehmens bemerkbar.

So wird beispielsweise bei dem Faltmechanismus in der Mitte des Rahmens auf ein Gelenk verzichtet und stattdessen das Faltrad in der Nähe des Lenkkopfes zusammengeklappt. Weiterhin besitzen die Klappräder nicht nur einen hervorragenden Faltmechanismus, sondern auch gute Fahreigenschaften und ein geringes Gewicht.

Chiemsee

Dieser Hersteller hat einen großen Bekanntheitsgrad, da er nicht nur die unterschiedlichsten Ausführungen an Klapprädern herstellt, sondern auch Kleidung für Sportbegeisterte. Alle hergestellten Produkte des Unternehmens unterliegen hohen Anforderungen und bieten eine hervorragende Qualität.

Dahon Bikes

Das Unternehmen, dessen ist Sitz sich in Kalifornien USA befindet, ist nach dem Gründer David Hon benannt und der größte Faltradhersteller weltweit.

Das Unternehmen bietet Falträder in den verschiedensten Größen an und Kunden schätzen nicht nur die Produktvielfalt sowie den einfachen Faltmechanismus, sondern auch den fairen Preis. Diese Eigenschaften machen die Modelle von Dahon Bikes oftmals zum Preis-Leistungs-Sieger.

Mifa

Dieses Unternehmen war eines der ersten, das Klappräder im Sortiment aufnahm, produzierte und verkaufte. Diese langen Erfahrungswerte sorgen dafür, dass die hergestellten Klappräder immer auf dem neuesten Stand sind. Sie zeichnen sich daher mit einem hohen Komfort, einer sehr guten Qualität und technischen Highlights aus.

Riese und Müller

Dieser Hersteller mit seinem Sitz in Deutschland blickt auf eine langjährige Erfahrung zurück und verkauft seine Modelle weltweit. Dabei stellt er nicht nur Falträder, sondern auch E-Bikes und Cargobikes her.

Die regelmäßige Platzierung in den Bestenlisten verdankt das Unternehmen den hochwertigen Materialen und der Langlebigkeit der Falträder. Weiterhin besitzen die Modelle gute Fahreigenschaften und herausragende Ausstattungsmerkmale.

Tern Bicycles

Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Taiwan und vertreibt seine Modelle international. Alle Faltbikes des Herstellers besitzen eine spezielle Falttechnik, die es ermöglicht, das Vorderrad um 180 Grad einzuklappen und sind daher leicht zu transportieren.

Außerdem sind die Modelle sehr komfortabel und verfügen über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kann ich ein Klapprad auch gebraucht kaufen?

Natürlich kannst du auch ein Klapprad auch gebraucht kaufen. Hierfür bieten sich mehrere Möglichkeiten:

  • Kleinanzeigen in der örtlichen Zeitung
  • ebay.de
  • ebay-kleinanzeigen.de
  • shpok.de

Allerdings solltest du bei gebrauchten Klapprädern darauf achten, ob diese noch voll funktionstüchtig sind und keine Schäden aufweisen. Meist besitzen diese keine Garantie vom Hersteller mehr und Ersatzteile können oftmals kostspielig sein.

Welche Alternativen zum herkömmlichen Klapprad gibt es?

Klappräder lassen sich noch in weitere Kategorien unterteilen. Es gibt Modelle, die ähnlich wie

  • City-Bikes
  • Mountainbikes
  • Rennräder

aufgebaut sind.

City-Falträder

Hier handelt es sich um das bekannteste Modell und es wird zwischen Bikes mit großen (ab 26 Zoll) und kleinen Rädern (ab 16 Zoll) unterschieden.

Während die großen Räder auch für lange Fahrten taugen, sind die kleinen Räder ideal für Pendler. Die Klappräder umfassen zusammengefaltet die Maße von ca. 60 x 50 x 90 cm und bringen zwischen elf und zwölf Kilogramm auf die Waage.

Diese Klappräder besitzen einen niedrigen Einstieg und erzeuge so kaum Rollwiderstand, sodass sie ideal für die Stadt sind. Zudem sind sie dank der Rahmengeometrie und mit dem verstellbaren Lenker sowie Sitz auch für größere Menschen bequem und ergonomisch.

Mountainbikes-Falträder

Das klassische Faltrad kommt aufgrund seiner Bauweise nicht mit den Anforderungen der Berge zurecht und daher greifen Geländefahrer auf das Klapp-Mountainbike zurück. Dieses Klapprad eignet sich besonders dann für dich, wenn du nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Gelände unterwegs bist.

Der ausbalancierte und hochwertige Rahmen besteht entweder aus Aluminium oder Carbon. Die Faltscharniere sitzen gesichert und die Gangschaltung ist im Gegensatz zu den herkömmlichen Klapprädern ausgeprägter. Weiterhin besitzen diese Klappräder ein geländetaugliches Reifenprofil und eine hydraulische Scheibenbremse.

Rennrad zum Falten

Wenn du weder auf den Nervenkitzel der hohen Geschwindigkeit noch auf die Mobilität verzichten möchtest, dann solltest du zum Klapprennrad greifen. Diese Modelle verfügen zwar über die Vorteile eines herkömmlichen Faltrades, allerdings sind sie speziell auf hohes Tempo ausgelegt.

Jedoch solltest du dir aufgrund der sportlichen Sitzhaltung Gedanken machen, ob du während der Fahrt einen Rucksack tragen möchtest, da er leider etwas unbequem mitzuführen ist.

Entscheidung: Welche Arten von Klapprädern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Klapprädern:

  • Faltrad mit Elektroantrieb
  • Faltrad ohne Elektroantrieb

Was ist ein Faltrad mit Elektroantrieb und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Elektro Klappräder sind wie klassische Falträder mit dem Unterschied, dass sie mittels Batterien oder Akkus betrieben werden und das Fahren erleichtern. Mit E-Bikes zum Falten kannst du mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h durch die City düsen.

Vorteile
  • Erleichtertes Fahren
  • Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h möglich
  • Leichtere Bewältigung von Steigungen
  • Ideal für ältere oder unsportliche Menschen
Nachteile
  • Schwerer als Klappräder ohne Motor
  • Teurer als Klappräder ohne Motor
  • Akku aufladen notwendig
  • Begrenzte Fahrzeit

Ein weiterer Vorteil ist, dass du Steigungen mit dem E-Bike leichter bewältigst. Ist dein Weg zur Arbeit also anspruchsvoll und hat viele Anstiege, so ermöglicht dir ein E-Bike, dass du ohne große Anstrengung und nicht vollkommen verschwitzt zur Arbeit kommst. Ältere oder sehr unsportliche Menschen profitieren ebenso von der Unterstützung des Elektromotors.

Achte beim Kauf eines E-Bikes auf die Akkulaufzeit und das Gewicht, das durch den Elektromotor erhöht ist. Wenn dein Wunsch ein leichtes Klapprad ist, dann empfehlen wir dir ein E-Bike nur bedingt.

Was ist ein Faltrad ohne Elektroantrieb und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Faltrad ohne Elektroantrieb ist ein Rad, das aufgrund seiner Bauweise mit Scharnieren, Kupplungen und/oder Schnellspanner schnell und einfach zusammengefaltet werden kann.

Vorteile
  • Schnell und einfach faltbar
  • Leichter als Elektroklappräder
  • Günstiger als Elektroklappräder
  • Auch für Kinder geeignet
Nachteile
  • Nicht für alle Personen geeignet
  • Mühsam bei langen Strecken

Du kannst es somit als Gepäckstück in anderen Verkehrsmittel transportieren. Ein klassisches Faltrad weist keinen Elektroantrieb auf.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Klappräder vergleichen und bewerten

Klappräder sind im Trend und das zu Recht. Egal, ob praktisches Mittel zum Zweck um den Arbeitsweg zu verkürzen oder cooler Begleiter im Camping-Urlaub. Der Einsatz eines Faltrades ist vielseitig.

Damit du Freude und vor allem Sicherheit mit deinem Klapprad hast, solltest du vor dem Kauf folgende Kriterien beachten:

  • Einsatzzweck
  • Gewicht
  • Größe der Reifen
  • Verarbeitungsqualität
  • Falttechnik
  • Gangschaltung
  • Federung / Sattel
  • Bremsen
  • Material
  • Rahmenhöhe

Einsatzzweck

Je nachdem, wie du das Klapprad einsetzen möchtest, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an das Gefährt. Möchtest du es überwiegend für kurze Wege in der Stadt nutzen oder um den Weg in die Arbeit zu verkürzen, dann ist es besonders wichtig, dass das Rad nicht viel wiegt.

Ein einfach aufgebauter Faltmechanismus, der dein Rad in nur wenigen Griffen einsatzbereit macht, erleichtert dir die Handhabung in der Stadt.

Du möchtest längere Touren mit dem Klapprad bewältigen? Dann achte darauf, dass der Sattel bequem, eine Gangschaltung mit mindestens fünf Gängen vorhanden und das Material hochwertig ist. Je länger die Touren sind, desto stärker nutzt sich das Rad ab. Daher ist der letzte Punkt für „Klappradsportler“ besonders wichtig.

Rotes Klapprad

Ein Cityrad für kurze Strecken sollte vor allem leicht sein und einen handlichen Faltmechanismus aufweisen.

Gewicht

Ein niedriges Gewicht trägt wesentlich zum Komfort beim Transport bei und ist eines der größten Vorteile, die ein Klapprad im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad bietet. Von einem leichten Rad spricht man, wenn das Gewicht unter 10 bis 15 kg wiegt.

Damit kannst du das Rad problemlos von der Wohnung in den Zug und dann weiter ins Büro bringen, ohne dich zu überanstrengen. Insbesondere Frauen und schwächere Personen sollten auf ein niedriges Gewicht achten. Die Zeit, die das Rad getragen wird, ist oft länger als die tatsächliche Fahrzeit.

foco

Wusstest du, dass ein modernes Klapprad nur ca. 13 kg wiegt und die Reifen durchschnittlich nur 50 cm groß sind?

Größe und Gewicht spielen dabei eine wichtige Rolle, da es ja dazu gedacht ist, es überall hin mitzunehmen. Teurere Modelle können dabei aber auch weniger Gewicht aufweisen. Achte aber immer darauf, unter 13 kg zu bleiben.

Größe der Reifen

Die Größe der Reifen bestimmt, wie anfällig das Rad für Bodenunebenheiten wie Gullis oder Absätze in der Straße ist. Daher sollte sie nicht zu klein gewählt werden: 16 bis 20 Zoll sind passend.

Sei dir dennoch bewusst, dass du nicht den gleichen Komfort erhältst wie mit einem klassischen 26 oder 28 Zoll Fahrrad. Zudem beeinflusst die Reifengröße die Geschwindigkeit – du musst bei 16 Zoll deutlich häufiger in die Pedale treten als bei 26 Zoll, um den selben Weg zurückzulegen.

Denke auch an dein Auto, wenn es um die Wahl der idealen Größe geht. Je mehr Zoll, desto sperriger ist das Rad und hat mitunter keinen Platz in deinem Auto. Ein sehr kleiner Stadtflitzer kann Probleme bereiten, der Transport im Kofferraum eines Mittelklassewagens sollte unproblematisch sein.

Zwei Klappraeder in schwarz

Je größer der Reifen ist, umso komfortabler und angenehmer ist das Fahren. Der Nachteil liegt allerdings in der Sperrigkeit.

Verarbeitungsqualität

Eine hohe Verarbeitungsqualität ist unerlässlich für deine Sicherheit. Sehr billige oder schlecht verarbeitete Modelle sind meist weniger stabil, insbesondere bei der Klappkonstruktion und in den Gelenken oder Scharnieren.

Ein wackelnder Rahmen erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles und beeinträchtigt durch die Erzeugung eines unsicheren Gefühls dein Fahrvergnügen.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Verkehrssicherheit. Das Rad sollte gemäß den Standards der Straßenverkehrsordnung konstruiert sein. Das gilt vor allem für die Fahrradbeleuchtung.

Falttechnik

Es gibt verschiedene Falttechniken wie beispielsweise Zerlegen des Rahmens, Zusammenschieben oder Umklappen einzelner Teile oder die Kombination verschiedener Techniken. Eine schnelle und einfache Handhabung ermöglicht, dass du das Klapprad innerhalb weniger Sekunden zusammenfalten kannst.

Falttechniken, die ein komplettes Abmontieren eines Teils verlangen, sind zeitaufwendig und für Berufspendler und andere Menschen, bei denen es möglichst schnell gehen muss, nicht geeignet.

Wichtig ist auch, auf welche Größe du das Faltrad zusammenfalten kannst: hast du wenig Platz zuhause oder wenig Stauraum auf der Arbeit, so ist es unerlässlich, ein Rad zu wählen, dass sich auf eine minimale Größe zusammenfalten lässt.

Rotes Klapprad

Klappräder lassen sich unterschiedlich leicht zusammenfalten. Am praktischsten und schnellsten sind Modelle, bei denen der Rahmen nicht zerlegt werden muss. (Foto: Hans / Pixabay.com)

Gangschaltung

Achte darauf, dass dein Klapprad mit einer Gangschaltung ausgestattet ist. Fährst du mit nur einem Gang, so kannst du dein Rad nicht auf Gegebenheiten wie schlechte Straßen, Steigungen, Wettereinflüsse aber auch persönliche Vorlieben anpassen. Wir raten dir zu einer Schaltung mit drei bis sieben Gängen.

Bei der Auswahl der Kette wird zwischen Ketten- und Nabenschaltung unterschieden. Die Kettenschaltung hat den Nachteil, dass die Kette beim Verstauen in der Tasche oder bei einem unvorsichtigen Klappvorgang von den Ritzeln rutschen kann. Die Kette der Nabenschaltung hingegen bleibt stets gespannt.

Federung / Sattel

Eine Federung an Sattelstange und Rahmen trägt deutlich zum Komfort deines Klapprades bei. Den gleichen Effekt haben gefederte Sattel, insbesondere wenn sie über dämpfende Gelschichten verfügen.

Allerdings erhöht eine hochwertige Federung oder ein guter Sattel den Preis deines Faltrades stark. Der Sattel sollte aber auf jeden Fall verstellbar sein, insbesondere wenn du das Rad mit jemandem teilst bzw. für ein Kind kaufst.

Überlege für dich, wie oft und lange du das Rad tatsächlich nutzen wirst und ob es dir Wert ist, den Aufpreis zu zahlen. Wenn du das Faltrad eher selten und nur für kurze Strecken nutzt, ist es weniger sinnvoll, in eine teure Federung zu investieren.

Weißes Klapprad

Eine Gabelfederung, eine Sattelfederung und ein Gelsattel sind High-End-Ausstattung in Sachen Komfort.

Bremsen

Zuverlässige und standfeste Bremsen sind das A und O für die Sicherheit deines Klapprades. Der am weitesten verbreitete Bremsentyp ist die Felgenbremse, bei der die Bremsbacken über Seilzüge beim Betätigen der Bremsen am Lenker an die Felgen der Räder gedrückt werden.

Die Bremskraft ist dadurch sehr stark, bei Nässe oder verschmutzen Felgen kommt es aber zu einem verzögert einsetzenden Bremsvorgang. Daher wird bei Klapprädern häufig eine Felgenbremse am Vorderrad und eine Rücktrittbremse am Hinterrad kombiniert.

Rücktrittbremsen sind weniger verschleißanfällig und du kannst bremsen, ohne die Hände zu benutzen. Rücktrittsbremsen kennst du vielleicht von deinem normalen Fahrrad.

Generell empfehlen wir dir ein Faltrad, das denselben Bremstyp wie dein normales Fahrrad hat. In einer Notsituation reagieren viele Menschen oft automatisch mit dem gewohnten (Brems-)Verhalten, das sie vom herkömmlichen Rad kennen.

Ein weiterer Bremstyp sind Trommelbremsen, bei denen die Bremsbacken geschützt in einer Trommel liegen. Die Bremskraft wird über einen Spreizhebel erzeugt. Ihr größter Vorteil ist die Langlebigkeit. Doch es gibt auch Nachteile: Dringt Feuchtigkeit ein, wird die Bremswirkung gemindert.

Material

Das Material des Rahmens bestimmt das Gewicht, die Stabilität und die Flexibilität des Faltrades. Es gibt Aluminiummodelle und Carbonmodelle. Klappräder aus Carbon sind etwas leichter als solche aus Aluminium. Sie wiegen meist zwischen 13 und 15 kg und sind etwas teurer. Aluminiummodelle wiegen um die 15 bis 20 kg.

Ein weiterer Einflussfaktor auf die Flexibilität ist die Anzahl der Scharniere. Je mehr Scharniere ein Rad hat, desto kleiner kann es zusammengefaltet werden. Wichtig für die Sicherheit ist dabei eine gute Verarbeitung.

Rahmenhöhe

Die richtige Rahmenhöhe ist wichtig für eine gesunde Haltung, Sitzkomfort und eine perfekte Kraftübertragung.

Es gibt einfache Rechnungen zur Ermittlung der passenden Maße: Die eigene Schritthöhe bestimmt die richtige Rahmenhöhe. Miss dazu einfach die Länge von deiner Ferse bis zum Schritt und lies in der nachfolgenden Tabelle, welche Rahmenhöhe für dich passend ist:

Körpergröße Rahmengröße
160 bis 165 cm 15 bis 16″
165 bis 170 cm 16 bis 17″
170 bis 175 cm 16,5 bis 17,5″
175 bis 180 cm 17,5 bis 18,5″
180 bis 185 cm 18 bis 19″
185 bis 190 cm 19 bis 20,5″
190 bis 195 cm 20,5 bis 22″

Diese einfache Berechnungsmethode ist jedoch nur ein ungefährer Richtwert. Idealerweise probierst du das Klapprad vor dem Kauf aus und schaust, ob es passt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Klapprad

Darf ich mein Faltrad in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Zuzahlung mitnehmen?

Ja, aber überprüfe zur Sicherheit nochmal die einzelnen Bestimmungen deiner häufig benutzten Verkehrsmittel. Durch die kleinen Maße gelten Falträder nicht als Fahrrad, sondern als Gepäckstück.

Allerdings gibt es Unterschiede in den Bestimmungen zwischen den Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn, Flugzeug und den einzelnen Beförderern und Tarifverbünden.

So kann es sein, dass es reicht, das Rad zu falten, während andere Transportmittel ein Verpacken des Rades in eine Hülle verlangen. Ein besonders großer Vorteil ist, dass die Sperrzeiten für Fahrräder nicht für Falträder gelten.

Welche Schutzkleidung benötige ich, wenn ich mit dem Klapprad fahre?

Für Klappräder wie auch für normale Fahrräder sind nach der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) bestimmte Ausrüstungsgegenstände vorgeschrieben, damit du als verkehrssicher giltst. Darunter zählen:

  • Eine Klingel, die gut zu hören ist
  • Zwei Bremsen, die voneinander unabhängig funktionieren
  • Zwei fest verschraubte und rutschfeste Pedale, die nach vorne und hinten wirken
  • Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer
  • Reflektorstreifen vorne und hinten

Das Tragen eines Fahrradhelms ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, dennoch legen wir dir nahe, während der Fahrt einen Helm zu tragen.

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Die Geschichte des Klapprads

William Grout, ein Brite, ließ sich die Erfindung 1878 patentieren. Allerdings handelte es sich dabei um ein Hochrad, dessen riesiges Vorderrad in vier Segmente geteilt und mit dem klappbaren Rahmen in einem Koffer transportiert werden konnte.

1896, also knapp 20 Jahre später, wurde das sogenannte ‚Faun‘ präsentiert. Es handelte sich dabei um ein Klapprad, das in der Mitte zusammengeklappt werden konnte, allerdings war es nicht sonderlich stabil.

Um 1900 baute eine Fahrrad-Manufaktur aus England – nach der Idee des Offiziers sowie Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell – für das Militär einen Prototyp eines Fahrrades, der zerlegt werden konnte.

Allerdings kam es nicht zum Einsatz, bis die holländische Armee 1909 anfing, ein Klapprad mit dem Namen ‚Fong‘ zu verwenden.

Erst in den 30er-Jahren feierte das Klapprad mit dem französischen Modell ‚Petit Bi‘ erste Erfolge. Die damalige Optik ist den heutigen Modellen sehr ähnlich, jedoch fand es nicht den erhofften Zuspruch.

Anfang der 60er-Jahre entwickelte der britische Ingenieur Alex Moulton das ‚Stowaway‘-Modell, das mit kleinen Rädern ausgestattet sowie teilbar war. Dieses Modell führte zu einer großen Klapprad-Welle.

Jedoch sorgten viele Nachbauten mit schlechtem Fahrverhalten, einem instabilen Rahmen und eine nicht vorhandene Federung für einen ruinierten Ruf der Klappräder.

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Wusstest du, dass Klappräder schon im 19. Jahrhundert verwendet wurden?

Ursprünglich wurden sie im europäischen Militär für die “Fahrrad-Infanterie” eingesetzt. Mikael Pederson entwickelte ein Modell für die britische Armee. Es wog ungefähr sieben Kilogramm und war ca. 60 cm groß. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein noch stabileres Klapprad gebaut, um den Aufprall eines Fallschirmsprunges auszuhalten.

Das Klapprad wurde 1986 mit dem Modell ‚Brompton‘, das bereits in den 70ern von Andrew Ritchie entwickelt wurde, wieder populär. Es war vor allem wegen der schnellen Faltzeit, der guten Fahreigenschaften und des geringen Packmaßes beliebt.

Der Physik-Ingenieur David T. Hon entwarf in Los Angeles in den 80er-Jahren ein Faltrad, das mit nur zwei Verschlüssen ab- und aufgebaut werden konnte. Es war der Prototyp von vielen Klapprädern, wie sie heute noch produziert werden.

Allerdings waren die großen Rad-Produzenten nicht an seinem Entwurf interessiert, weshalb er zusammen mit seinem Bruder Henry 1985 die Firma Dahon in Taiwan gründete. Heute produziert das Unternehmen 250.000 Räder pro Jahr und verkauft diese weltweit.

Die Firma Riese und Müller stellte Mitte der 90er-Jahre das Klapprad Birdy vor. Dabei handelte es sich um ein High-Tech-Modell, das mit einem Federungsgelenk und einer Vollfederung überzeugte.

Heute gibt es weltweit Hersteller, die eine große Anzahl an Modellenmit den verschiedensten Details anbieten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Appeltauer P.: Das Kleingedruckte beim Radfahren: Physikalische Hintergründe Ihres Radsportalltags, Maxime, Leipzig, 2013.

[2] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/amsterdam-wo-fahrraeder-das-auto-verdraengen-a-999580.html

[3] http://science.orf.at/stories/2848688/

Bildquelle: Pixabay.com / helgah

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