Willkommen bei unserem großen Klapprad Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Klappräder. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Klapprad zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Klapprad kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Klapprad ist das platzsparende Verstauen, dank des integrierten Klappmechanismus, kein Problem. Du kannst dein Rad somit ganz einfach in den Kofferraum eines Autos legen.
  • Je nach Bauart und Verwendungszweck kannst du dich für ein gewöhnliches Faltrad oder ein Faltrad mit Elektroantrieb entscheiden.
  • Bei einem Klapprad solltest du das Gewicht, die Reifengröße, die Verarbeitung, die Bremsen, die Federung und die Gangschaltung genauer inspizieren.

Klapprad Test: Das Ranking

Platz 1: xGerman Faltrad 20 Zoll

Platz 2: Galano Metropolis 20 Zoll Klapprad

Platz 3: BIKE SPORT Folding Shimano Klapprad

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Klapprad kaufst

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Klapp- und einem Faltrad?

Experten unterscheiden zwischen Falträdern und Klapprädern, wobei der Unterschied gering ist und sich lediglich in der Verarbeitungsqualität zeigt. Klappräder sind die instabilere, oft auch günstigere Variante. Falträder sind dem herkömmlichem Rad ähnlich, kosten dadurch auch mehr.

Das klassische Klapprad stammt ursprünglich aus den 60er und 70er Jahren und basiert auf einem Klappmechanismus mit einem Gelenk im Hauptrahmen. Günstige Räder der heutigen Zeit weisen oft denselben Mechanismus auf und werden nach wie vor als Klappräder bezeichnet.

Sie sind häufig unstabil, besonders klein und du musst im Vergleich zum Klapprad öfters in die Pedalen treten. Durch den niedrigen Preis und die praktische Größe eignen sie sich gut für kurze Strecken und den seltenen Einsatz wie zum Beispiel schnell mal Brötchen fürs Sonntagsfrühstück beim Bäcker holen.

Moderne, hochwertige faltbare Fahrräder mit ausgeklügelter Konstruktion und technisch hoher Qualität werden Falträder genannt. Falträder sind stark an die Bauweise normaler Fahrräder angelehnt. Sie sind relativ stabil und auch für lange Radstrecken geeignet. Durch die technische Geometrie musst du bei Falträdern nicht häufiger treten als wie mit normalen Fahrrädern, das Fahrgefühl ist also sehr ähnlich.

Weißes Klapprad

In der Welt der faltbaren Räder treiben sich die nicht immer eindeutigen Begriffe Faltrad und Klapprad herum. Der Unterschied ist gering und liegt lediglich in der Qualität und der modernen Technik des Klappmechanismus.

Was sind die Vor- und Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Fahrrad?

Die Vorteile eines Faltrades sind die Flexibilität im Alltag, die durch die Transportfähigkeit, das geringere Gewicht und die minimierte Größe gegeben ist. Du kannst mit dem Faltrad im Vergleich zum normalen Rad schneller beschleunigen, was wesentlich zum Fahrvergnügen beiträgt.

Die Nachteile hingegen sind das ungewohnte Fahrverhalten, die erschwerte Wartung durch Kauf von Spezialteilen und die beschränkte Eignung als Sportrad.

Falträder unterscheiden sich im Preis, der Bauweise und im Fahrgefühl von herkömmlichen Fahrrädern. Wenn du in deiner Freizeit oft kürzere Strecken mit dem Rad zurücklegst und das Rad unkompliziert verstauen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Klapprades.

Der Transport ist unkompliziert, die Klappfunktion besonders praktisch. Das Rad kann leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden und ist somit wie gemacht für Berufspendler.

Auch der Transport im Auto ist wesentlich einfacher. Du benötigst keinen extra Fahrradanhänger und kannst das Faltrad unkompliziert im Kofferraum verstauen. Falträder sind also ideal, um Alltagswege schneller zu bewältigen.

foco

Vorteile
  • Transportfähigkeit
  • Geringeres Gewicht
  • Leichtere Beschleunigung
Nachteile
  • Ungewohntes Fahrverhalten
  • Spezialteile am Rad
  • Eingeschränktes Einsatzgebiet

Durch die schlichte Bauweise sind Falträder wesentlich leichter als herkömmliche Räder. Dank der kompakten Größe findest du immer einen Abstellplatz – ob im Büro oder im Restaurant: das Klapprad ist ein praktischer Alltagsbegleiter, der fast überall Platz hat. Auch zu Hause benötigst du weniger Raum zum Verstauen des Rades.

Der Fahrspaß ist durch die schnellere Beschleunigung besonders angenehm. Im regen Verkehrsleben einer Stadt mit schnell schaltender Ampel ist das besonders vorteilhaft: Es dauert nicht lang, bis du zur grünen Ampel vorgesprintet bist. Ein Falt- oder Klapprad bietet natürlich nicht nur Vorteile. Auch über die Nachteile solltest du Bescheid wissen, bevor du dir ein Faltrad kaufst.

Wie stark sich das Fahren von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet, hängt vom Modell ab. Es gibt Falträder, mit denen freihändig fahren nicht möglich ist oder die besonders wackelig sind. Am besten du probierst selbst direkt aus, wie sich das Rad fährt.

Ein Faltrad weist häufig mehr „Spezialteile“ wie auf z.B. verlängertes Lenkerrohr, verschiedene Scharniere, spezielle Sattelstützen mit besonders großem Durchmesser oder besondere Schnellspanner. Der Nachteil darin besteht, dass der Ersatzkauf beschädigter Teile mühsamer ist und nicht einfach im Radladen um die Ecke vollzogen werden kann.

Je nach Modell eignet sich das Faltrad nur für kurze Strecken, weil der Fahrkomfort nicht gegeben ist. Besonders steile Strecken oder ausgiebige Radtouren bewältigst du besser mit dem Mountainbike, als Sportrad ist es nur bedingt geeignet.

Für wen ist ein Klapprad nicht geeignet?

Nicht geeignet ist ein Rad für besonders große Menschen, da die Sattelstütze nur bedingt verstellt werden kann. Stark übergewichtigen Menschen wird davon abgeraten ein Klapprad zu benutzen. Für Kinder jedoch ist das Benutzen eines Faltrades kein Problem, achte hierbei auf eine hohe Verarbeitungsqualität des Modells.

Große Menschen empfinden das Fahren mit einem Klapprad als ungemütlich. Die Einstellung der Sattelstütze und der Lenker stößt bei großen Menschen über 1,90 m an ihre Grenzen und führt zu einer krummen Sitzhaltung, was den Fahrspaß beeinträchtig und Rückenschmerzen verursachen kann.

Für stark übergewichtige Menschen sind Klappräder nicht ideal, da die Belastbarkeit der meisten Räder bis maximal 140 kg reicht. Hier solltest du dich unbedingt an die Herstellerangaben halten, um deine eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

Wenn du also etwas größer oder schwerer als die Norm bist, investiere lieber in ein normales Rad und hab Freude damit, anstatt dass du dich mit einem Faltrad quälst oder gar einen Unfall riskierst.

Kinder können mit Falträdern grundsätzlich fahren, allerdings sollten diese über eine Ausstattung gemäß der StVO verfügen. Spare hier nicht, schließlich geht es um die Sicherheit deiner Kinder. Bedenke jedoch, dass sich Kinder im Wachstum befinden und das Rad durch starke Wachstumsschübe nur eine begrenzte Zeit lang nutzen können.

Muss ich mit einem Klapprad mehr treten als wie mit einem normalen Fahrrad?

Es kommt auf dein Modell an: die Reifengröße entscheidet. Viele Räder mit kleinen Reifen haben zur Unterstützung eine entsprechende Übersetzung. Ein weiterer Begriff ist der Rollwiderstand, der angibt, ob ein Rad schwer oder leicht rollt.

Die Meinung, du müsstest mit einem Faltrad mehr treten, ist weit verbreitet, jedoch stimmt diese nur bedingt. Die Reifengröße ist ausschlaggebend dafür, wie häufig du mit einem Klapprad treten musst.

Je mehr Zoll die Reifen haben, desto seltener musst du in die Pedalen hauen.

Modelle mit einer geringeren Zollanzahl, haben meistens eine entsprechende Übersetzung der Schaltgänge, um dir das Treten zu erleichtern

Ein weiter Begriff ist der Rollwiderstand, der angibt, ob ein Rad schwer oder leicht rollt. Abhängig von der Technik, den Materialien und dem richtigen Reifendruck, erhöht sich der Rollwiderstand. Verschleiß trägt ebenso dazu bei, dass das Fahrgefühl erschwert wird.

Klapprad

Bei Klapprädern mit kleineren Reifen musst du mehr treten als bei einem Fahrrad mit größeren Reifen. Allerdings haben Räder mit kleinern Reifen meist mehr Gänge, um dir das Treten zu erleichtern. (Foto: MemoryCatcher / Pixabay.com)

Wie viel kostet ein Klapprad?

Die Einstiegspreise betragen 300 Euro. Solltest du das Rad öfters nutzen, rechne mit 500 – 900 Euro. Je höher deine Ansprüche sind, desto mehr sollte das Gefährt kosten.

Der Preis ist ausschlaggebend für die Qualität, das Fahrvergnügen und die Sicherheit deines Gefährtes. Günstige Räder erhältst du bereits unter 300 Euro, die für kurze Strecken und den seltenen Einsatz ihren Zweck ausreichend erfüllen.

Trittst du öfters in die Pedalen, dann solltest du mit 500 bis 900 Euro rechnen. Dabei gilt – wie so oft – je teurer, desto hochwertiger.

Wo kann ich ein Faltrad kaufen?

Du kannst ein Faltrad im Baumarkt, Discounter, Fachhandel, in ausgewählten Onlineshops oder bei anderen Internetanbietern kaufen. Läden bieten meist Zusatzservices an, die Räder sind dafür etwas teurer. Onlineshops bieten neben einem günstigen Preis den Vorteil, dass das Faltrad direkt zu dir nach Hause geliefert wird.

Falträder sind im Baumarkt, im Discounter, im Fachhandel, in ausgewählten Onlineshops und bei anderen Internetanbietern wie amazon.de oder ebay.de erhältlich. Wenn du besonders hohe Ansprüche hast, dann besorge dein Faltrad am besten im Faltrad-Fachhandel.

Ein Einkauf im Laden bietet den Vorteil, dass du das Faltrad sehen und ausprobieren kannst. Je nach Geschäftsform sind zusätzliche Services wie Montage, Garantie, Reparatur, Lieferung etc. inkludiert. Discounter bieten Falträder zu günstigen Preisen an, allerdings fehlen Zusatzservices wie Beratung oder Ersatzteilbesorgung.

Im Fachhandel oder beim Faltrad-Spezialisten erhältst du meist eine ausführliche Beratung, hast die Möglichkeit einer Probefahrt und profitierst von Serviceleistungen wie Reparatur oder Ersatzteilbesorgung. Dafür sind die angebotenen Räder häufig hochpreisiger und dein Anfahrtsweg länger, da es Faltradspezialisten nicht an jeder Ecke gibt.

Im Onlineshop kannst du das Rad zwar nicht ausprobieren, dafür sind die Preise niedriger, du kannst den Einkauf von zuhause aus tätigen und das Produkt wird direkt zu dir nach Hause geliefert.

Bei diesen Online-Shops sind Falträder erhältlich:

  • amazon.de
  • decathlon.de
  • tretwerk.net
  • faltradxxs.de

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#ddr #klapprad

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Entscheidung: Welche Arten von Klapprädern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Klapprädern:

  • Faltrad mit Elektroantrieb
  • Faltrad ohne Elektroantrieb

Was ist ein Faltrad mit Elektroantrieb und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Elektro Klappräder sind wie klassische Falträder, mit dem Unterschied, dass sie mittels Batterien oder Akkus betrieben werden und das Fahren erleichtern. Mit E-Bikes zum Falten kannst du mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h durch die City düsen.

Vorteile
  • Erleichtertes Fahren
  • Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h möglich
  • Leichtere Bewältigung von Steigungen
  • Ideal für ältere oder unsportliche Menschen
Nachteile
  • Schwerer als Klappräder ohne Motor
  • Teurer als Klappträder ohne Motor,Akku aufladen notwendig,Begrenzte Fahrzeit

Ein weiterer Vorteil ist, dass du Steigungen mit dem E-Bike leichter bewältigst. Ist dein Weg zur Arbeit also anspruchsvoll und hat viele steile Stellen, so ermöglicht dir ein E-Bike, dass du ohne große Anstrengung und nicht vollkommen verschwitzt in die Arbeit kommst. Ältere oder sehr unsportliche Menschen profitieren ebenso von der Unterstützung des Elektromotors.

Achte beim Kauf eines E-Bikes auf die Akkulaufzeit und das Gewicht, das durch den Elektromotor erhöht ist. Wenn dein Wunsch ein leichtes Klapprad ist, dann empfehlen wir dir ein E-Bike nur bedingt

Was ist ein Faltrad ohne Elektroantrieb und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Ein Faltrad ohne Elektroantrieb ist ein Rad,das aufgrund seiner Bauweise mit Scharnieren, Kupplungen und/oder Schnellspanner, schnell und einfach zusammen gefaltet zu werden kann.

Vorteile
  • Schnell und einfach faltbar
  • Leichter als Elektroklappräder
  • Günstiger als Elektroklappräder
  • Auch für Kinder geeignet
Nachteile
  • Nicht für alle Personen geeignet
  • Mühsam bei langen Strecken

Du kannst es somit als Gepäckstück in anderen Verkehrsmittel transportieren. Ein klassisches Faltrad weist keinen Elektroantrieb auf.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Klappräder vergleichen und bewerten

Klappräder sind im Trend und das zu Recht. Egal, ob praktisches Mittel zum Zweck um den Arbeitsweg zu verkürzen oder cooler Begleiter im Camping-Urlaub. Der Einsatz eines Faltrades ist vielseitig.

Damit du Freude und vor allem Sicherheit mit deinem Klapprad hast, solltest du vor dem Kauf folgende Kriterien beachten:

  • Gewünschte Nutzung
  • Gewicht
  • Zollgröße der Reifen
  • Verarbeitungsqualität
  • Falttechnik
  • Gangschaltung
  • Federung / Sattel
  • Bremsen
  • Material
  • Rahmenhöhe

Gewünschte Nutzung

Je nachdem, wie du das Klapprad einsetzen möchtest, ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an das Gefährt. Möchtest du es vorwiegend für kurze Wege in der Stadt oder um den Weg in die Arbeit zu verkürzen, nutzen, dann ist es besonders wichtig, dass das Rad nicht viel wiegt.

Du möchtest dir den Weg ja erleichtern und nicht zusätzliche 30 kg mit dir herumschleppen. Ein einfach aufgebauter Faltmechanismus, der dein Rad in nur wenigen Griffen einsatzbereit macht, erleichtert dir die Handhabung in der Stadt.

Du möchtest lange Radtouren mit dem Klapprad bewältigen? Dann achte darauf, dass der Sattel bequem, eine Gangschaltung mit mindestens fünf Gängen vorhanden und das Material hochwertig ist. Je länger die Touren sind, desto stärker nutzt sich das Rad ab, daher ist der letzte Punkt für „Klappradsportler“ besonders wichtig.

Rotes Klapprad

Ein Cityrad für kurze Strecken sollte vorallem leicht im Gewicht sein und einen zügigen Faltmechanismus aufweisen.

Gewicht

Ein niedriges Gewicht trägt wesentlich zum Transport-Komfort bei und ist eines der größten Vorteile, die ein Klapprad im Vergleich zu einem herkömmlichen Rad bietet. Von einem leichten Rad spricht man, wenn das Gewicht unter 10 – 15 kg wiegt.

Damit kannst du das Rad problemlos, von der Wohnung, in den Zug und dann weiter ins Büro bringen ohne dich zu überanstrengen. Insbesondere Frauen und schwächere Personen sollten auf ein niedriges Gewicht achten. Die Zeit, die das Rad getragen wird, ist oft länger als die tatsächliche Fahrzeit.

Zollgröße der Reifen

Die Zollgröße der Reifen bestimmt, wie anfällig das Rad für Bodenunebenheiten wie Gullis oder Absätze in der Straße ist. Daher sollte sie nicht zu klein gewählt werden: 16 – 20 Zoll sind passend. Sei dir dennoch bewusst, dass du nicht den gleichen Komfort erhältst wie mit einem klassischen 26 oder 28 Zoll Fahrrad.

Denke auch an dein Auto, wenn es um die Wahl der idealen Zollgröße geht. Je mehr Zoll, desto sperriger ist das Rad und hat mitunter nicht Platz in deinem Auto. Ein sehr kleiner Stadtflitzer kann Probleme bereiten, der Transport im Kofferraum eines Mittelklassewagens sollte unproblematisch sein.

Zwei Klappraeder in schwarz

Je größer der Reifen ist, umso komfortabler und angenehmer ist das Fahren. Der Nachteil liegt allerdings in der Sperrigkeit.

Verarbeitungsqualität

Eine hohe Verarbeitungsqualität ist unerlässlich für deine Sicherheit. Sehr billige oder schlecht verarbeitete Modelle sind meist weniger stabil, insbesondere bei der Klappkonstruktion und in den Gelenken oder Scharnieren.

Ein wackelnder Rahmen erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles und beeinträchtigt durch die Erzeugung eines unsicheren Gefühls dein Fahrvergnügen. Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Verkehrssicherheit. Das Rad sollte gemäß den Standards der Straßenverkehrsordnung konstruiert sein. Das gilt vor allem für die Fahrradbeleuchtung.

Falttechnik

Es gibt verschiedene Falttechniken wie beispielsweise Zerlegen des Rahmens, Zusammenschieben oder Umklappen einzelner Teile oder die Kombination verschiedener Techniken. Eine schnelle und einfache Handhabung ermöglicht, dass du das Klapprad innerhalb weniger Sekunden zusammenfalten kannst.

Falttechniken, die ein komplettes Abmontieren eines Teiles verlangen, sind zeitaufwendig und für Berufspendler und andere Menschen, bei denen es möglichst schnell gehen muss, nicht geeignet.

Wichtig ist auch, auf welche Größe du das Faltrad zusammenfalten kannst: hast du wenig Platz zu Hause oder wenig Stauraum in der Arbeit, so ist es unerlässlich, ein Rad zu wählen, dass sich auf eine minimale Größe zusammenfalten lässt.

Rotes Klapprad

Klappräder lassen sich unterschiedlich leicht zusammenfalten. Am praktischsten und schnellsten sind Modelle, bei denen der Rahmen nicht zerlegt werden muss. (Foto: Hans / Pixabay.com)

Gangschaltung

Achte darauf, dass dein Klapprad mit einer Gangschaltung ausgestattet ist. Fährst du mit nur einem Gang, so kannst du dein Rad nicht auf Gegebenheiten wie schlechte Straßen, Steigungen, Wettereinflüsse aber auch persönliche Vorlieben anpassen. Wir raten dir zu einer 3 bis 7-Gang Gangschaltung.

Bei der Auswahl der Kette kannst du zwischen Kettenschaltung und Nabenschaltung unterscheiden. Die Kettenschaltung hat den Nachteil, dass sie beim Verstauen in der Tasche oder bei einem unvorsichtigen Klappvorgang von den Ritzeln rutschen kann. Die Kette der Nabenschaltung hingegen bleibt stets gespannt und rutscht somit schlechter ab.

Federung / Sattel

Eine Federung an Sattelstange und Rahmen trägt deutlich zum Komfort deines Klapprades bei. Den gleichen Effekt haben gefederte Sattel, insbesondere wenn sie über dämpfende Gelschichten verfügen. Allerdings erhöht eine hochwertige Federung oder Sattel den Preis deines Faltrades stark. Der Sattel sollte verstellbar sein, insbesondere wenn du das Rad mit jemandem teilst bzw. für ein Kind kaufst.

Überlege für dich, wie oft und lange du das Rad tatsächlich nutzen wirst und ob es dir Wert ist, den Aufpreis zu zahlen. Wenn du das Faltrad eher selten und nur für kurze Strecken nutzt, ist es weniger sinnvoll in eine teure Federung zu investieren.#

Weißes Klapprad

Eine Gabelfederung, Sattelfederung und ein Gelsattel sind das High End in Sachen Komfort.

Bremsen

Zuverlässige und standfeste Bremsen sind das A und O für die Sicherheit deines Klapprades. Der am weitesten verbreitete Bremsentyp ist die Felgenbremse, bei der die Bremsbacken über Seilzüge beim Betätigen der Bremsen am Lenker an die Felgen der Räder gedrückt werden.

Die Bremskraft ist dadurch sehr stark, bei Nässe oder verschmutzen Felgen kommt es zu einem verzögert einsetzenden Bremsvorgang. Daher wird bei Klapprädern häufig eine Felgenbremse am Vorderrad und eine Rücktrittbremse am Hinterrad kombiniert.

Rücktrittbremsen sind weniger verschleißanfällig und du kannst – ohne die Hände zu benutzen – bremsen. Rücktrittsbremsen kennst du vielleicht von deinem normalen Fahrrad.

Generell empfehlen wir dir ein Faltrad, das denselben Bremstyp wie dein normales Fahrrad hat. In einer Notsituation reagieren viele Menschen oft automatisch mit dem gewohnten (Brems-) Verhalten, das sie vom herkömmlichen Rad kennen.

Ein weiterer Bremstyp sind Trommelbremsen, bei dem die Bremsbacken geschützt in einer Trommel liegen. Die Bremskraft wird über einen Spreizhebel erzeugt. Ihr größter Vorteil ist die Langlebigkeit. Doch es gibt auch Nachteile: Dringt Feuchtigkeit ein, so ist die Bremswirkung gemindert und generell ist

Material

Das Material des Rahmens bestimmt das Gewicht, die Stabilität und die Flexibilität des Faltrades. Es gibt Aluminiummodelle und Karbonmodelle. Karbonmodelle sind etwas leichter als solche aus Aluminium. Sie wiegen meist zwischen 13 – 15 Kilogramm und sind etwas teurer. Aluminiummodelle wiegen um die 15 – 20 Kilogramm.

Ein weiterer Einflussfaktor auf die Flexibilität ist die Anzahl der Scharniere. Je mehr Scharniere ein Rad hat, desto kleiner kann es zusammengefaltet werden. Wichtig zur Sicherheit ist dabei die gute Verarbeitung.

Rahmenhöhe

Die richtige Rahmenhöhe ist wichtig für eine gesunde Haltung, den Sitzkomfort und der perfekten Kraftübertragung. Es gibt einfache Rechnungen zur Ermittlung der passenden Maße: Die eigene Schritthöhe bestimmt über die richtige Rahmenhöhe. Miss dazu einfach die Länge von deiner Ferse bis zum Schritt und lies in der nachfolgenden Tabelle, welche Rahmenhöhe für dich passend ist:

Körpergröße Rahmengröße
160-165 cm 15-16″
165-170 cm 16-17″
170-175 cm 16,5-17,5″
175-180 cm 17,5-18,5″
180-185 cm 18-19″
185-190 cm 19-20,5″
190-195 cm 20,5-22″

Diese einfache Berechnungsmethode ist nur ein ungefährer Richtwert.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Klapprad

Darf ich mein Faltrad in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Zuzahlung mitnehmen?

Ja, aber überprüfe zur Sicherheit nochmal die einzelnen Bestimmungen deiner häufig benutzten Verkehrsmittel. Durch die kleinen Maße gelten Falträder nicht als Fahrrad, sondern als Gepäckstück. Allerdings gibt es Unterschiede in den Bestimmungen zwischen den Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn, Flugzeug und den einzelnen Befördern und Tarifverbünden.

So kann es sein, dass es in manchen Beförderern reicht, das Rad zu falten, andere Transportmittel ein Verpacken des Rades in eine Hülle verlangen. Ein besonders großer Vorteil ist, dass die Sperrzeiten für Fahrräder nicht für Falträder gelten.

Wer hat das Klapprad erfunden?

Der Ursprung des Klapprades geht auf den Briten William Grout 1878 zurück. Die Erfindung geht auf den Briten William Grout zurück, die er 1878 patentieren ließ. Dabei handelte es sich um ein Rad mit Vollgummireifen, dessen Vorderrad sich in vier Teile zerlegen ließ und so Platz in einem dreieckigen Koffer fand.

1896 wurde das erste Rad auf den Markt gebracht, das den heutigen Falträdern am ähnlichsten ist: Das Modell hatte einen Rahmen in der Mitte sodass es um eine senkrechte Achse gefaltet werden konnte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Appeltauer P.: Das Kleingedruckte beim Radfahren: Physikalische Hintergründe Ihres Radsportalltags, Maxime, Leipzig, 2013.


[2] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/amsterdam-wo-fahrraeder-das-auto-verdraengen-a-999580.html


[3] http://science.orf.at/stories/2848688/

Bildquelle: Pixabay.com / helgah

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