Kindersitz Fahrrad
Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2020

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Ein Fahrrad-Kindersitz ist das perfekte Produkt, um dein Kind auf dem Fahrrad mitzunehmen. Dabei wird in erster Linie zwischen dem Front-Fahrradkindersitz und dem Heck-Fahrradkindersitz unterschieden. Je nach Einsatzzweck erfüllen diese verschiedene Bedürfnisse.

Grundsätzlich ist dir dein Kind aber in einem solchen Sitz immer nah und auch die Fahrt gestaltet sich wesentlich angenehmer als mit einem Fahrradanhänger. Außerdem kannst du einen Front-Fahrradkindersitz auch auf deinem Mountainbike montieren und somit deinen Nachwuchs auf erlebnisreiche Fahrten mitnehmen.

Mit unserem großen Fahrrad-Kindersitz-Test 2020 wollen wir dich dabei unterstützen, das für dich passende Modell zu finden. Dabei haben wir unterschiedliche Modelle miteinander verglichen und dir die entsprechenden Vor- und Nachteile dazu aufgelistet. Damit wollen wir dir deine Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Für Eltern sind Fahrrad-Kindersitze die perfekte Produktergänzung für ihr Rad. Diese eignen sich nicht nur im Alltag für kurze Strecken, sondern können auch für lange Fahrtstrecken, Nachtstrecken, als auch Mountainbike-Touren eingesetzt werden. Dabei stellt die große Auswahl an Modellen sicher, dass auch für jeden das passende Produkt dabei ist.
  • Man unterscheidet zwischen Front-Fahrradkindersitzen und Heck-Fahrradkindersitzen. Dabei wird ersterer vorne, zwischen dem Lenker und Sattel befestigt und letzterer auf dem Gepäckträger oder am Rahmenrohr. Der Heck-Fahrradkindersitz ist grundsätzlich das geläufigere Modell.
  • Ein Fahrrad-Kindersitz ist perfekt für Eltern, die ohnehin viel mit dem Rad unterwegs sind oder sich wünschen mehr damit zu fahren. Dabei ist für jeden, je nach persönlichen Bedürfnissen und dem Einsatzzweck, das richtige Modell dabei.

Fahrrad-Kindersitz Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Fahrrad Kindersitz am Rahmenrohr

Der Britax Römer Fahrrad-Kindersitz Jockey 3 ist der perfekte Allrounder unter den Modellen. Dieser ist auf die entsprechenden Sicherheitsstandards geprüft und für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 22 Kilogramm geeignet. Dementsprechend ist dieses Modell auch in der Lage mitzuwachsen.

Dieses Produkt eignet sich perfekt für Eltern, die einen Heck-Fahrradkindersitz suchen, welcher am Rahmenrohr befestigt werden kann und alle wesentlichen Kriterien erfüllt. Außerdem bietet der Jockey 3 viele zusätzliche Extras, wie einen hervorragenden Sitzkomfort.

Der beste Fahrradkindersitz am Gepäckträger

Der Fahrrad-Kindersitz von Prophete überzeugt mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Dieser konnte beim Öko-Test mit einem guten Ergebnis abschneiden und bringt sonst auch alle wesentlichen Funktionen mit sich. Dieses Modell eignet sich für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 22 Kilogramm.

Dementsprechend ist dieses Produkt die perfekte Wahl für alle Eltern, die einen guten, aber dennoch kostengünstigen Heck-Fahrradkindersitz suchen, welcher am Gepäckträger montiert wird. Dieses Modell verfügt über alle wesentlichen Funktionen, als auch einen Speichenschutz und eine gute Sitzpolsterung.

Der beste  Fahrrad-Kindersitz zum Vorne sitzen

Das Modell Orion von OK Baby ist ein Front-Fahrradkindersitz welcher durch ein besonderes Preis-Leistungsverhältnis hervorsticht. Dieser wird am Steuerrohr des Fahrrads montiert und eignet sich für Kinder mit einem Gewicht von 7 bis 15 Kilogramm.

Dieses Produkt ist dementsprechend in der Lage sich dem Wachstum des Kindes anzupassen. Außerdem erfüllt das Modell alle wesentlichen Sicherheitsstandards und zeichnet sich auch durch viele Extras aus. Für Eltern die auf der Suche nach einem hochwertigen aber kostengünstigem Front-Fahrradkindersitz sind, ist dieses Produkt eine gute Wahl.

Kauf- und Bewertungskriterien für Fahrrad-Kindersitze

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Angeboten von Fahrrad-Kindersitzen. Damit du auch das für dich richtige Modell findest, wollen wir dir nachfolgend zeigen, auf welche Faktoren du bei deiner Kaufentscheidung achten solltest.

Beim Kauf von Fahrrad-Kindersitzen solltest du insbesondere ein Auge auf folgende Kriterien werfen:

In den folgenden Abschnitten werden wir dir die einzelnen Kriterien näher erklären.

Tragfähigkeit

Fahrrad-Kindersitze gibt es heutzutage in den verschiedensten Ausführungen. Dementsprechend unterscheiden sich die Modelle auch in ihrer Traglast, dabei spielt diese ein wesentliches Kriterium für deinen Kauf.

Vom Gesetzgeber wird grundsätzlich keine maximale Traglast genannt. In der Regel gibt es aber ungefähre Zahlen, an denen man sich orientieren kann.

Dabei unterscheidet man hier auch zwischen unterschiedlichen Tragfähigkeiten von Front-Fahrradkindersitzen und Heck-Fahrradkindersitzen. Erstere sind solche Fahrrad-Kindersitze, welche vorne hinter dem Lenkrad montiert werden und diese können eine Last von bis zu maximal 15 Kilogramm tragen. Letztere werden hinten am Gepäckträger des Fahrrads montiert und können eine Last von bis zu maximal 25 Kilogramm tragen.

Dabei können diese Zahlen auch je nach Hersteller variieren. Dementsprechend sind in erster Linie die Vorgaben des Herstellers zu beachten. Die maximale Tragfähigkeit sollte unter keinen Umständen ignoriert werden, da dies für das Kind gefährlich werden kann.

Dementsprechend gilt es hier, je nach Art des gewünschten Fahrrad-Kindersitzes und dem Gewicht des Kindes, eine Entscheidung zu treffen.

Gurtsystem

Ein weiterer entscheidender Aspekt beim Kauf eines Fahrrad-Kindersitzes sind die entsprechenden Gurte. Diese erfüllen nicht nur die wesentlichste Funktion schlechthin, sondern müssen auch einiges aushalten können. Denn Kinder ziehen auch mal gerne während der Fahrt an den Gurten herum.

Dementsprechend ist ein kindersicheres Gurtsystem das A und O bei einem guten Fahrrad-Kindersitz. Die Gurte müssen einerseits zu der Größe und den Bedürfnissen des Kindes passen. Andererseits muss der Verschluss kindersicher sein, damit die Kleinen diesen keineswegs alleine öffnen können.

Wir empfehlen insbesondere gepolsterte Hosenträgergurte, da diese um einiges sicherer sind als Beckengurte.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Drei-Punkt-Gurtsystemen und Fünf-Punkt-Gurtsystem. Erstere beschreibt dabei die klassischen Gurte wie man sie aus jedem Kindersitz für das Auto kennt.

Dabei gehen zwei Gurte rechts und links von den Schultern bis zum kurzen Gurt unten, welcher sich zwischen den Beinen befindet. Letztere hat im Gegensatz zum Drei-Punkt-System auch noch zusätzlich zwei Gurte seitlich, die über den Bauch des Kindes gehen und dadurch eine noch höhere Sicherheit gewährleisten.

Dabei solltest du hier je nach Bedürfnis das passende Gurtsystem wählen. Unabhängig von den verschiedenen Arten gilt jedoch immer Eins: Ein Kind darf den Verschluss keineswegs alleine öffnen können!

Montageart

Grundsätzlich unterscheidet man bei Fahrrad-Kindersitzen zwischen solchen die vorne, hinter dem Lenkrad, angebracht werden und solche, die hinten auf dem Gepäckträger oder am Rahmenrohr montiert werden.

Was jedoch grundsätzlich bei der Montage von Fahrrad-Kindersitzen zu beachten ist, ist die Gebrauchsanleitung. Diese sollte man sich bevor man überhaupt mit dem Montieren loslegt gut durchlesen und auch prüfen, ob alle notwendigen Teile enthalten sind.

  • Front-Fahrradkindersitz:
    Bei einem Front-Fahrradkindersitz, wird das Modell zwischen Lenker und Sattel befestigt. Dabei beträgt die maximale Traglast meist 15 Kilogramm.
  • Heck-Fahrradkindersitz:
    Ein Heck-Fahrradkindersitz wird auf dem Gepäckträger oder dem Rahmenrohr des Rads montiert. Die maximale Traglast ist hier weit höher und beträgt in der Regel maximal 25 Kilogramm.

Dabei spricht man im ersten Fall von einem Front-Fahrradkindersitz und in zweitem Fall von einem Heck-Fahrradkindersitz. Die Montage unterscheidet sich dementsprechend etwas bei den zwei Arten.

Prüfzeichen

Beim Kauf eines Fahrrad-Kindersitzes solltest du auch immer einen genaueren Blick auf das Prüfzeichen des Produktes werfen. Dieses gibt dir nämlich Gewissheit darüber, ob das Modell auch entsprechend auf verschiedene Sicherheitsfaktoren getestet wurde und ob es dementsprechend gut abgeschnitten hat.

In Deutschland gibt es für Fahrrad-Kindersitze die DIN-EN-Norm 14344. Diese schreibt zum Beispiel vor, was in der Bedienungsanleitung stehen soll. Ob ein Fahrradsitz nun den gesetzlichen Vorgaben entspricht, wird vom TÜV geprüft. Hat ein Modell das Testverfahren bestanden, wird es mit dem GS-Siegel, welches für „geprüfte Sicherheit“ steht, ausgezeichnet.

Achtung: Die bekannte ECE-Norm R44 gilt ausschließlich für Auto-Kindersitze. Dementsprechend ist für Fahrrad-Kindersitze die DIN-EN-Norm 14344 heranzuziehen.

Grundsätzlich solltest du also immer Ausschau nach dem GS-Siegel halten, da dir dieses garantiert, dass der Fahrradsitz auch entsprechend auf seine Tauglichkeit überprüft wurde und den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Im Zweifelsfall solltest du aber jedenfalls beim Hersteller nachfragen.

Sonstige Extras

Neben den oben beschriebenen Kriterien bieten viele Anbieter auch noch zusätzliche Extras, die einen Fahrrad-Kindersitz entsprechend aufwerten können.

Dazu zählen in erster Linie folgende Extras:

  • Speichenschutz
    Damit du dein Kind ohne Bedenken auf dem Fahrradsitz mittransportieren kannst, ist es wichtig, dass ein guter Fahrrad-Kindersitz auch über einen entsprechenden Speichenschutz verfügt. Dieser stellt nämlich sicher, dass sich keine Füße und Schnürsenkel in den Speichen deines Fahrrads verhaken können. Dies ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor für eine sicherer Fahrt zu zweit.
  • Verstellbarkeit
    Kinder wachsen schnell. Dementsprechend sollte ein guter Fahrrad-Kindersitz auch mitwachsen können. Dieser sollte eine verstellbare Rückenlehne und verstellbare Fußstützen haben, damit auf die Größe des Kindes Rücksicht genommen werden kann.
  • Ergonomie
    Weiters solltest du beim Kauf bei Möglichkeit auch auf einen ergonomischen Sitz achten. Dies stellt nämlich eine körpergerechte Haltung deines Kindes sicher und somit kannst du ruhigen Gewissens sein, dass dein Kind nicht in eine unangenehme Körperhaltung verfällt.
  • Sitzpolsterung
    Eine ausreichend gute Sitzpolsterung ist insofern von großer Bedeutung, da ein Fahrrad-Kindersitz auch bequem für dein Kind sein sollte. Ist dieser nämlich hart und unangenehm, wird dein Kind diesen auch nicht nutzen wollen. Dementsprechend solltest du auch einen guten Sitzkomfort nicht außer Acht lassen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Fahrrad-Kindersitz kaufst

Bevor du dich für den Kauf eines entsprechenden Fahrrad-Kindersitzes entscheidest, solltest du vorher einige wichtige Faktoren beachten. Diese haben wir dir im folgenden Ratgeber zusammengefasst und detaillierter beschrieben.

Was ist das Besondere an einem Fahrrad-Kindersitz und welche Vorteile bietet dieser?

Ein Fahrrad-Kindersitz ist insbesondere insofern praktisch, da Eltern ihre Kinder damit bereits in einem jungen Alter von A nach B auf dem Fahrrad mitnehmen können. Insbesondere erweist sich das Produkt im alltäglichen Gebrauch als praktisch.

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Fahrrad-Kindersitze eignen sich als perfekte Ergänzung zum Fahrrad für Eltern. Dadurch können sie ihren Nachwuchs problemlos auf eine Fahrt an die frische Luft mitnehmen.
(Bildquelle: Alyssa Stevenson / unsplash)

Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass Fahrrad-Kindersitze grundsätzlich leicht zu montieren als auch abzumontieren sind. Dementsprechend ist ein Wechsel auf ein anderes Fahrrad in der Regel ohne größere Probleme möglich.

Außerdem empfehlen sich Fahrrad-Kindersitze insbesondere für kurze Strecken innerorts. Es gilt: Je leichter das Kind ist, desto sinnvoller ist der Einsatz eines solchen Fahrradsitzes. Weiteres haben Eltern dank dieser Sitze ihre Kinder während der Fahrt trotzdem nah bei sich und dadurch ist auch höhere Sicherheit gegeben.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass diese in der Regel recht kostengünstig sind.

Wie alt muss ein Kind für einen Fahrrad-Kindersitz sein?

Grundsätzlich besagt die Straßen-Zulassungs-Verordnung (StVZO), dass Kinder bis zu einem Alter von maximal sieben Jahren auf einem Fahrrad-Kindersitz transportiert werden dürfen. Außerdem muss die fahrende Person mindestens 16 Jahre alt sein.

Ein Kind darf erst auf den Fahrrad-Kindersitz, wenn es alleine aufrecht sitzen kann.

Vom Gesetzgeber wird kein Mindestalter genannt, wann ein Kind auf einem Fahrrad-Kindersitz mitgenommen werden darf. Dementsprechend gilt es hier sich an den Fähigkeiten des Kindes zu orientieren.

Weiteres spielen hier die entsprechenden Gewichtsangaben eine wesentliche Rolle. Dementsprechend gilt in der Regel, dass ein Kind, um mit einem Fahrradsitz transportiert werden zu dürfen, maximal, je nach Art des Fahrrad-Kindersitzes, entweder 15 oder 25 Kilogramm wiegen darf. Dabei gibt es auch hier keine vorgeschriebene Mindestangabe.

Welche Arten von Fahrrad-Kindersitzen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen Fahrrad-Kindersitzen unterschieden welche vorne, hinter dem Lenker, und hinten, auf dem Gepäckträger oder am Rahmenrohr, montiert werden. Dabei wird erstere als Front-Fahrradkindersitz und letztere als Heck-Fahrradkindersitz bezeichnet.

Front-Fahrradkindersitz

Ein Front-Fahrradkindersitz wird zwischen Lenker und Sattel befestigt. Das bringt den großen Vorteil mit sich, dass Eltern dadurch ihren Nachwuchs immer gut im Auge haben und die Kleinen nach vorne schauen können.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Kind durch einen Front-Fahrradkindersitz über dem Schwerpunkt des Fahrrades befindet. Dadurch kommt die fahrende Person auch nicht so leicht aus dem Gleichgewicht.

Außerdem eignen sich Frontsitze auch perfekt für Mountainbike-Touren. Dabei solltest du hier jedoch auf ein sicheres und hochwertiges Modell achten.

Vorteile
  • Kind gut im Blick
  • Kind kann nach vorne schauen
  • Für Mountainbike-Touren geeignet
Nachteile
  • Kind ist ungeschützt vorm Wetter
  • Herausforderung beim Auf- und Absteigen
  • Meist keine Nackenstütze

Ein Nachteil ist jedoch, dass Kinder durch einen Frontsitz ungeschützt dem Wetter ausgesetzt sind. Außerdem kann das das Auf- und Absteigen zur Herausforderung für die fahrende Person werden, da nicht  zwischen dem Kindersitz und dem Fahrradsitz nicht viel Platz ist.

Weiters bieten Kindersitze dieser Art meist keine Nackenstütze. Dies ist insofern von Nachteil, da Kinder, wenn sie während der Fahrt einschlafen, in eine unbequeme Sitzposition geraten. Außerdem ist auch zu erwähnen, dass dadurch der der Kopf des Kindes bei einem Unfall ungenügend geschützt ist.

Dementsprechend empfehlen wir Frontkindersitze lediglich für kurze Fahrtstrecken und entsprechend sichere Modelle auch für Mountainbike-Touren.

Heck-Fahrradkindersitz

Der Heck-Fahrradkindersitz ist die gebräuchlichste Form von Fahrrad-Kindersitzen. Dieser wird auf dem Gepäckträger oder am Rahmenrohr des Fahrrads befestigt. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass Kinder dadurch besser vor Regen und Wind geschützt sind.

Außerdem bietet ein Heck-Fahrradkindersitz auch mehr Schutz und Sicherheit bei einem Unfall, da dieser eine höhere Lehne hat und dementsprechend für eine bessere Rücken- und Kopfabstützung sorgt. Bei einigen Modellen besteht auch die Möglichkeit die Rückenlehne in Ruheposition zu bringen, damit das Kind während der Fahrt in Ruhe schlafen kann.

Vorteile
  • Besserer Wetterschutz
  • Bessere Rücken- und Kopfabstützung
Nachteile
  • Kommunikation mit Kind schwieriger

Ein Nachteil beim Heck-Fahrradkindersitz ist jedoch, dass die fahrende Person nicht so gut mit dem Kind kommunizieren kann.

Dennoch empfehlen wir dir den Heck-Fahrradkindersitz insbesondere für längere Fahrtstrecken. Außerdem ist bei diesem Modell das Kind in jedem Fall bei einem Unfall besser geschützt.

Was kostet ein Fahrrad-Kindersitz?

Der Preis von Fahrrad-Kindersitzen variiert stark je nach Modell. Dabei sind Front-Fahrradkindersitz in der Regel günstiger.

Wir raten dir außerdem bei billigen Modellen immer einen genauen Blick auf Sicherheitsmerkmale und Prüfzeichen zu werfen.

Art Preisspanne
Front-Fahrradkindersitz 30-120 Euro
Heck-Fahrradkidnersitz 40-150 Euro

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrrad-Kindersitzes achten?

Insbesondere solltest du vor dem Kauf eines Fahrrad-Kindersitzes auf folgende Kriterien achten:

  • Tragfähigkeit
    Die maximale Traglast eines Fahrrad-Kindersitzes ist ein wesentliches Kriterium für den Kauf. Denn auch hier unterscheiden sich die Modelle stark je nach Art und Hersteller. Vom Gesetzgeber gibt es hier auch keine genaueren Vorgaben. In der Regel gilt aber, dass Kinder bis maximal 25 Kilogramm auf einem Heck-Fahrradkindersitz transportiert werden können.
  • Gurtsystem
    Ein kindersicheres Gurtsystem ist das A und O bei einem guten Fahrrad-Kindersitz. Die Gurte müssen zu der Größe und den Bedürfnissen des Kindes passen und kindersicher sein. Dabei empfehlen wird dir hier gepolsterte Hosenträgergurte, weil diese wesentlich sicherer sind als Beckengurte.
  • Montageart
    Grundsätzlich ist die Montage eines Fahrrad-Kindersitzes nicht sonderlich kompliziert. Jedoch unterscheidet sich diese auch hier je nach Modell.  Ein Front-Fahrradkindersitz wird zwischen Lenker und Fahrradsitz montiert. Ein Heck-Fahrradkindersitz, die geläufigere Variante, wird hingegen auf dem Gepäckträger oder am Rahmenrohr montiert.
  • Prüfzeichen
    Auch das Prüfzeichen von Fahrrad-Kindersitzen ist ein wesentliches Kaufkriterium. Dieses gibt dir nämlich Gewissheit darüber, ob das Modell auch entsprechend auf verschiedene Sicherheitsfaktoren getestet wurde und wie gut es abgeschnitten hat. In Deutschland gibt es für Fahrrad-Kindersitze die DIN-EN-Norm 14344. Hat ein Modell das Testverfahren bestanden, wird es mit dem GS-Siegel, welches für „geprüfte Sicherheit“ steht, ausgezeichnet.
  • Sonstige Extras
    Neben den oben beschriebenen Kriterien bieten viele Anbieter auch noch zusätzliche Extras, die einen Fahrrad-Kindersitz entsprechend aufwerten können. Dazu zählen in erster Linie der Speichenschutz, die Verstellbarkeit, Ergonomie und Sitzpolsterung. Dabei solltest du bei deinem Kauf auch einen Blick auf diese Merkmale werfen.

Wo kann ich einen Fahrrad-Kindersitz kaufen?

Fahrrad-Kindersitze findest du mittlerweile in zahlreichen Möbelhäusern und vielen Onlineshops.
Wir haben für dich herausgefunden, wo du hochwertige und langlebige Fahrrad-Kindersitze erwerben kannst:

  • Amazon
  • XXX Lutz
  • Baby-Walz

In den aufgezählten Shops hast du außerdem die Möglichkeit durch Lesen der entsprechenden Kundenbewertungen noch detailliertere Informationen zu den jeweiligen Modellen zu bekommen. Alle Fahrrad-Kindersitze die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Somit kannst du, wenn dir ein bestimmtes Produkt gefällt, gleich zuschlagen.

Wie befestige ich einen Fahrrad-Kindersitz?

Die Montage von Fahrrad-Kindersitzen unterscheidet sich je nach Art und Hersteller des Modells. In erster Linie empfehlen wir dir hier jedoch die Gebrauchsanleitung genau zu lesen und zu befolgen. Außerdem haben viele Hersteller mittlerweile auch Videos zur Montage bestimmter Modelle gedreht und online gestellt.

Dementsprechend empfehlen wir dir bei Fragen oder Unklarheiten in einem ersten Schritt das Internet nach solche Videos zu durchsuchen und ansonsten bei Bedarf den Hersteller zu kontaktieren. Denn eine richtige Montage ist die wesentliche Grundlage für die Gewährleistung der Sicherheit.

Ist ein Fahrrad-Kindersitz besser als ein Fahrradanhänger?

Ein Fahrrad-Kindersitz als auch ein Fahrradanhänger haben beide ihre Vor- und Nachteile. Dementsprechend sollten Eltern hier ihre Entscheidung in erster Linie vor dem Hintergrund ihrer Anforderungen und Bedürfnisse treffen.

Ein Fahrrad-Kindersitz hat den Vorteil, dass dieser grundsätzlich schnell und leicht zu montieren ist und man das Kind nah bei sich hat. Außerdem eignet sich dieses Produkt bestens für kurze Strecken. Preislich gesehen sind diese außerdem kostengünstiger. Es muss jedoch erwähnt werden, dass Fahrrad-Kindersitze erst für Kinder geeignet sind, die auch alleine aufrecht sitzen können.

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Ein Vorteil von Fahrradanhängern ist, dass diese den Transport von mehreren Kindern ermöglichen.

Auch schützen diese die Kinder besser vor Wind und Regen. Jedoch eignen sich diese grundsätzlich nur für gerade Strecken und auch in engeren Straßen könnte es zu gefährlichen Situationen kommen.

Was den Preis angeht, sind diese außerdem teurer als Fahrrad-Kindersitze.

Dementsprechend gilt es hier eine Entscheidung je nach Einsatzzweck zu treffen. Grundsätzlich sind Fahrrad-Kindersitze jedoch die flexiblere und kostengünstigere Option.

Kann ich einen Fahrrad-Kindersitz auch auf einem Mountainbike befestigen?

Fahrrad-Kindersitze können durchaus auch auf Mountainbikes montiert werden. Dadurch können die Kleinen nicht nur mitgenommen werden, sondern genießen auch ein unvergessliches Fahrerlebnis.

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Front-Fahrradkindersitz eignen sich auf für Mountainbike-Touren. Dadurch sehen Kinder nicht nur alles aus der ersten Reihe sondern können auch jede Menge Action miterleben.
(Bildquelle: Frans Ruiter / unsplash)

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass auf Mountainbikes, insofern du mit diesem auch über Stock und Stein flitzen möchtest, unbedingt ein Front-Fahrradkindersitz zu montieren ist. Denn nur dieser gewährleistet ausreichenden Schutz für das Kind. Außerdem sollte das Kind auf jeden Fall, wie auch sonst immer, einen Helm und eine Schutzbrille tragen.

Benötige ich zusätzliches Zubehör für den Fahrrad-Kindersitz?

Die Antwort auf diese Frage hängt wieder vom Einsatzzweck des Fahrrad-Kindersitzes und deiner persönlichen Bedürfnisse ab.

In jedem Fall solltest du einen Kinderfahrradhelm erwerben, um dein Kind optimal zu schützen.

Es gibt mittlerweile unterschiedliche Modelle von Fahrrad-Kindersitzen, die unterschiedliche Funktionen haben. Dementsprechend könnte hier bereits ein passendes Modell dabei sein welches all deine Wünsche erfüllt.

Jedoch kann es durchaus sinnvoll sein zusätzliches Zubehör zu erwerben. Beispielsweise eignen sich Rückspiegel perfekt für den Alltag, um sicher durch den Verkehr zu kommen und bei einem Heck-Fahrradkindersitz hin und wieder einen Blick auf das Kind werfen zu können. Für nächtliche Fahrten musst du auch Reflektoren am Sitz anbringen, insofern keine Beleuchtung vorhanden ist.

Die Liste ist lang, jedoch solltest du hier eine Entscheidung vor dem Hintergrund deiner persönlichen Bedürfnisse und Wünsche treffen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/kauf-ausruestung/fahrradanhaenger-fahrradkindersitz/

[2] https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-05/kinderfahrradsitz-verkehrsrecht-sicherheit

[3] https://www.kindersitzprofis.de/wissenswertes/ece-norm/

Bildquelle: Filimonov/ 123rf.com

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