Hollandrad
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2020

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Fährst du gern gemütlich mit dem Rad durch die Stadt oder möchtest du etwas für die Umwelt tun? Mit einem Hollandrad kannst du beides. Wenn du das Auto stehen lässt und stattdessen das Hollandrad nutzt, tust du nicht nur was für die Umwelt, sondern auch für deine Gesundheit und Fitness.

Hollandräder gibt es für Damen und Herren, sie haben oft einen Korb am Lenker. Dadurch eigenen sie auch zum Einkaufen.

Damit du herausfinden kannst, ob ein Hollandrad für dich das richtige ist, geben wir dir in unserem großen Hollandrad Test 2020 umfassende Informationen mit und stellen dir unsere Top-Hollandräder vor.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Hollandrad ist als gemütliches und komfortables Stadtrad bestens geeignet. Diese Räder besitzen meist nur wenige Gänge und sind mit Fahrradkörben ausgestattet.
  • Hollandräder können prinzipiell in Trekking Bikes und City Bikes unterteilt werden. Ein Trekking Bike ist ein Hybrid zwischen einem Sport-, und Stadtrad.
  • Die Rahmenhöhe, das Rahmenmaterial, die Federung, der Gangschaltungstyp und die Bremsen sind wichtige Unterscheidungsmerkmale bei Hollandrädern.

Hollandrad Test: Favoriten der Redaktion

Das Hollandrad mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis

Das Bergsteiger Citybike Amsterdam ist mit seinen 28 Zoll Reifen für Personen ab einer Körpergröße von etwa 150 cm geeignet. Der Fahrradkorb direkt am Lenker bietet ist im Lieferumfang enthalten.

Das Hollandrad ist mit einem Fahrradlicht, einer Klingel, Reflektoren und einer Rücktrittbremse ausgestattet. Somit kannst du nach der schnellen Montage direkt auf das Fahrrad steigen und losfahren.

Das beste Hollandrad bis 200 €

Dieses 28 Zoll Hollandrad von Licorne Bike eignet sich mit 21 Gängen sowohl für kurze Fahrten in der Stadt, als auch für längere Fahrradtouren.

Es ist mit Vorder- und Hinterbremse ausgestattet und bereits zu 85 % vormontiert. Wer ein gutes Hollandrad für wenig Geld sucht, sollte hier zuschlagen.

Das beste Hollandrad bis 300 €

Das Hollandrad von Via Veneto by Canellini eignet sich mit seinen 28 Zoll Reifen und der Rahmenhöhe von 46 cm für Personen ab einer Körpergröße von ungeähr 155 cm.

Die enthaltenen Ledertaschen am Gepäckträger und der Fahrradkorb am Lenker bieten jede Menge Stauraum für Einkäufe oder Proviant auf längeren Fahrradtouren.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Hollandrad kaufst

Was ist ein Hollandrad?

Es ist berechtigt zu erfahren was eigentlich ein Hollandbike ausmacht und welche Eigenschaften oder Merkmale dazugehören. Ein klassisches Hollandrad bietet aufrechte Sitzposition. Es hat meistens mit einem Vollkettenschutz und Hinterradseitenverkleidung ausgestattet. Meistens besitz ein solches Rad nur wenige Gänge.

Diese können entweder über Zahnradblätter oder Nabenschaltung gewechselt werden. Nicht selten sieht man einen Kindersitz oder einen Korb an diesem Fahrrad angebracht. Da das Hollandrad meistens in der urbanen Umgebung benutzt wird, werden entsprechende Anforderungen auf das gestellt. Es soll pflege- und warteleicht sein und eine Hilfe in den Tätigkeiten eines Stadtbewohners leisten können.

Für wen ist ein Hollandrad geeignet?

Es ist schwierig zu sagen welcher Menschengruppe das Hollandbike am besten passt, jedoch versuchen wir hier die Merkmale des Hollandrads genauer zu beschreiben, um festzustellen ob es zu dir passt. Der Komfort und Gemütlichkeit stehen bei diesem Fahrrad auf der ersten Stelle. Dies wird unter anderem durch die aufrechte Sitzposition erreicht.

Wer Geschwindigkeit und Sportlichkeit von seinem Bike fordert liegt bei diesem Fahrrad falsch. Dieses Fahrrad passt ideal für einen Einkauf in der Stadt oder die kurzen Ausflüge im flachen Land.

Das Hollandrad ist relativ wartungs- und verschleißarm und passt somit perfekt zu den Menschen, die ein zuverlässiges Transportmittel brauchen und ungern Zeit mit den Reparaturen verbringen.

Das Fahrrad eigentlichen sich ebenfalls hervorragend für Eltern, die beispielsweise ihr Kind in den Kindergarten bringen wollen. Zu diesem Zweck gibt es Kindersitze, die im hinteren Teils des Rads befestigt werden. Ein Aspekt, der selten von den Hollandfahrradfahrern ausgesprochen wird, ist die hohe Diebstahlsicherheit des Rades.

Viele Diebe fühlen sich von den teuren und farbigen Mountain Bikes oder Rennrädern angezogen. Die Schlichtheit der Ausführung des Hollandrades bewirkt, dass das Rad nicht aus der Menge anderer Fahrräder raussticht und nicht so leicht zum Objekt des Diebstahls wird.

Viele Studenten mögen unter anderem auch deshalb dieses Modell. Obwohl es männliche und weibliche Varianten des Hollandrades gibt, ist es nicht selten, dass Männer zum Frauenmodell mit dem tiefen Rahmen greifen.

Es ist vor allem von Vorteil, wenn Sachen, zum Beispiel ein Bierkasten, hinten auf dem Fahrrad transportiert werden müssen. Noch wichtiger ist es bei dem Transport der Kinder im Kindersitz unmittelbar hinter dem Fahrer.

Welche Marken produzieren Hollandräder?

Zur heutigen Zeit gibt es zahlreiche Anbieter von Hollandrädern, sodass es fast unmöglich ist eine umfassende Antwort zu geben. Aber zu den populärsten Anbietern zählen unter anderem (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Azor
  • Batavus
  • Climber
  • De vries
  • Electra
  • Excelsior
  • Fahrradmanufaktur
  • Gazelle
  • Godewind
  • Greens
  • Gudereit
  • Kalkhoff
  • KTM
  • Noblesse
  • Raleigh
  • Rheinfels
  • Sparta
  • Union
  • Vogue

Die Marken unterscheiden sich in Aussehen, Preisklasse, Komfort und Ausstattung. Bevor man sich für eine bestimmte Marke entscheidet, sollte man zunächst feststellen was die Anforderungen an ein Hollandrad sind.

Anschließend, ausgehend von den persönlichen Bedürfnissen, wird wenn nicht eine klare Wahl getroffen, zumindest die Möglichkeiten reduziert und somit wird die Kaufentscheidung erleichtert.

Was kostet ein Hollandrad?

Der Preis für ein neues Hollandrad fängt im niedrigen dreistelligen Bereich an und erreicht den höchsten Preis bei knapp unter 1.000 Euro. Zwar gibt es verschiedene Ausführungen und sogar die E-Bike Version des Hollandrads, dennoch sind es nicht die teuersten Modelle.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 105 Produkte aus der Kategorie Hollandrad untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Es kommt heraus, dass die teuersten Fahrräder Retro Modelle sind. Oft werden sie auch als Einzelstücke produziert oder es handelt sich um gut erhaltene oder restaurierte Hollandräder. Es gibt keine generelle Antwort darauf was man für ein Hollandrad ausgeben sollte, denn es hängt sehr stark von den Anforderungen des Fahrenden an das Fahrrad.

Wie viel wiegt ein Hollandrad?

Ein Hollandrad wiegt in der Regel zwischen 16 und 30kg. Damit gehört es nicht zu der Familie der Leichtbaufahrräder. Obwohl es heutzutage auch möglich ist ein Hollandfahrrad zu finden, das noch weniger wiegt, handelt es sich meistens um eine spezielle Anfertigung.

Es ist wichtig zu beachten, dass zu dem Eigengewicht des Hollandbikes auch in der Regel die extra Ausstattung hinzukommt.

Wo kann ich ein Hollandrad kaufen?

Ein Hollandrad kannst du in einem Fachhandelgeschäft kaufen. Dort hat man die Möglichkeit das Fahrrad mit eigenen Augen anzuschauen und den ersten Eindruck vom physischen Produkt zu machen. Ebenfalls ermöglicht es die Hollandbikes vor Ort auszuprobieren.
foco

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Fahrrad-xxl.de
  • Bike-discount.de
  • Hollandbikeshop.com
  • B.O.C.
  • Hollandrad.de

Heutzutage greift der Verbraucher jedoch mehr und mehr zu Online-Shops. Denn so wird Zeit gespart und mühsame Wahl der Produkte entfällt zum großen Teil, da man im Netz die Fahrräder untereinander mithilfe einer Tabelle der Merkmale bequem vergleichen kann. Auf diese Art wird ebenfalls eine Objektivität geschaffen und der Käufer entscheidet für sich welches Hollandfahrrad zu ihm passt.

Wie viele Gänge hat ein Hollandrad?

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Typen der Gangschaltung bei einem Hollandrad. Der erste Typ ist die Kettenschaltung bei der die Kette mithilfe eines Umwerfers auf ein anderes Kettenblatt geführt wird. Der zweite Typ ist die Nabenschaltung, bei der die Schaltung durch das Schaltmechanismus in der Nabe des Hinterrades erfolgt.

Die Anzahl der Gänge schwankt zwischen einem und 21 Gängen. Da das Hollandrad schon eine lange Geschichte als Fahrradtyp hat, besitzen einige der klassischen Modelle nur einen Gang. Bei der Nabenschaltung gibt es meistens zwischen 2 und 3 Gängen.

Anschließend gibt es moderne Hollandräder im Angebot, die mit einer Kettenschaltung auf 21 Gänge kommen. Da stellt sich die Frage wo eigentlich die Grenze zwischen einem Hollandrad und einem puren Trekking Bike liegt.

Was ist die Rahmenhöhe eines Hollandrads?

Die Rahmengröße bei einem Hollandrad erstreckt sich von 50 bis auf 66cm. Abhängig vom Geschlecht und der Körpergröße empfiehlt sich unterschiedliche Rahmengröße des Fahrrads. Für Frauen unter 166cm sollte die Variante mit einer Rahmenhöhe von 50-51cm gewählt werden.

Ab 1,66cm die von 56-57cm. Für Männer gibt es drei Versionen. Die erste von 57cm Höhe empfiehlt sich für Fahrer unter 1,80cm, die zweite 60-61 für alle ab 180cm und schließlich die nächste Stufe von 66cm für sehr große Männer (+195cm).

Welche Alternativen gibt es zu einem Hollandrad?

Abhängig von den Anforderungen an das Fahrrad, können unterschiedliche Modelle in Erwägung gezogen werden. Die Beschreibung aller möglichen Alternativen würde den Rahmen dieser Webseite sprengen. Daher gehen wir davon aus, dass diejenigen, die eine Alternative suchen, die gleichen Hauptmerkmale wie bei einem Fahrrad erhoffen.

Damit kommen Citybikes, Elektroräder oder reine Trekkingräder in Frage. Für die Menschen, die einen sportlichen Bike für die Straßen suchen oder ausserhalb der Stadt fahren wollen, eignen sich ein Rennrad mit einem sehr schmalen Reifen, beziehungsweise ein Mountain Bike (kurz MTB).

Was ist das beste Hollandrad?

Das gibt es nicht. Beziehungsweise das gibt es wohl, jedoch müssen dafür die subjektiven Aspekte beachtet werden. Abhängig von den Anforderungen und Erwartungen an das Hollandrad wirst du das eine oder andere Modell bevorzugen.

Was ist beim Kauf eines Hollandrads zu beachten?

Die wichtigsten Faktoren auf die man achten sollte, sind die richtigen Einstellungen des Hollandrades an den Fahrer. Zunächst einmal sollte die Höhe des Fahrradrahmens der Körpergröße angepasst sein. Wenn man auf dem Sattel sitzt sollten die Zehenspitzen leicht den Boden berühren.

Ebenfalls ist es wichtig, dass beim treten der Pedale die Oberschenkel nicht einen Winkel unter 90° bilden. In der unteren Phase dagegen dürfen die Beine in den Knien nicht ganz durchgedrückt sein. Der Lenker ist so einzustellen, dass der Körper leicht nach vorne gebeugt ist.

Wenn man auf die Faktoren an dem Rad schaut, dann ist es wichtig, dass es für die Straßen zugelassen ist und über all das notwendige Zubehör verfügt wie zum Beispiel: Lichtreflektoren, Klingel, Front- und Rücklicht und eventuell eine Pumpe und ein Reparaturkit. In dieser Hinsicht sind es die gleichen Faktoren für jedes Rad, das in der Stadt gefahren werden soll.

Hollandrad

Ein Hollandrad ist optimal für kurze Fahrten zum Einkaufen oder zum Transportieren von leichten Gegenständen. (Foto: Free-Photos / pixabay.com)

Entscheidung: Welche Arten von Hollandrädern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man bei den Hollandrädern zwischen zwei groben Gruppen unterscheiden. Diese sind:

  • Trekking Bike (ATB – All Terrain Bike)
  • City Bike (ECB – European City Bike)

Im folgenden Teil werden wir die Vor- und Nachteile des jeweiligen Typen gegeneinander abwägen und dir somit helfen, das richtige Fahrrad zu wählen. Jeder Radtyp hat bestimmte Eigenschaften (Ausstattung, Fahrweise etc.), die zu dir und deinem Fahrstil mehr oder weniger passen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin dir die positiven und negativen Seiten vorzustellen damit du deine persönliche Kaufentscheidung treffen kannst.

Was ist ein Trekking Bike und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Das besondere an einem Trekking Fahrrad ist, dass es ein Hybrid zwischen einem Stadtrad und einem Sportrad ist. Somit stellt ein Trekkingbike eine perfekte Lösung für eine Person dar, die sowohl kurze Strecken auf dem urbanen Terrain fährt als auch gerne kurze Trips über das Gelände macht.

Normalerweise, wird ein ATB in einer Vollausstattung geliefert. Das heißt, es besitzt ein Dynamo, eine Klingel, die Schutzbleche und eventuelle, je nach Preis, weitere Ausstattung und Komfortmerkmale.

Obwohl ein Trekking Bike Hollandrad den Rahmen eines Rennrads hat, ist es mit diesem nicht vergleichbar. Für die Komfortaspekte, wie beispielsweise die aufrechte Fahrposition, wurde die Sportlichkeit aufgegeben.

Vorteile
  • Komfortmerkmale, je nach Preis
  • Transportmöglichkeiten
  • Aufrechte Fahrposition
  • Für die Straße ausgelegt
Nachteile
  • Reduzierte Fahrstabilität
  • Kein Sportrad

Mit anderen Worten ist die Fahrstabilität bei diesem Hollandrad stark reduziert. Das ATB ist zwar für das Gelände zugelassen, jedoch ist es kein Rad für lange Fahrten auf solchem Boden. In der folgenden Tabelle sind die positiven sowie negativen Aspekte in Kurzform zusammengefasst.

Was ist ein City Bike und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Bei einem City Bike Hollandrad handelt es sich um ein Rad, das speziell für das städtische Terrain konstruiert ist. Auch dieser Hollandradtyp wird aufrecht gefahren, was einen Komfortfaktor darstellt. Meistens hat das Fahrrad einen gekrümmten Lenker damit man ohne starke Neigungen des Fahrrads abbiegen kann.

Vorteile
  • Aufrechte Sitzposition
  • Für den täglichen Gebrauch gemacht
  • Kettenschutz vorhanden
  • Gute Transportmöglichkeiten
  • Federung
Nachteile
  • Nur für städtliche Landschaft geeignet
  • Nicht geeignet für lange Distanzen

Das Rad ist für einen täglichen Gebrauch in der Stadt ausgelegt. Jedes City Bike verfügt über einen Kettenschutz. Somit wird sichergestellt, dass man auch in guter Kleidung durch die Stadt mit dem Fahrrad fahren kann.

Wie der Name schon andeutet, ist dieses Hollandrad hauptsächlich für die Stadt ausgelegt. Auf einem Gelände fühlt sich das Fahrrad nicht wohl und verliert stark an Stabilität. Ebenso ist das Fahrrad nicht für lange Distanzen geeignet. Auch für dieses Modell haben wir eine Übersicht der Pro und Kontra Aspekte erstellt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hollandräder vergleichen und bewerten

Im folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Hollandräder vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden ob sich ein bestimmtes Fahrrad für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich um:

  • Rahmenhöhe
  • Rahmenmaterial
  • Federung
  • Gangschaltungstyp
  • Bremsen

Rahmenhöhe

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wer das Fahrrad gebrauchen wird und welchen Zweck es erfüllen soll. Zum Beispiel wird das Rad von einer Dame für die Kleineinkäufe benutzt oder von einem kräftigen Mann für Ausflüge in der Natur.

Außerdem ist es wichtig zu entscheiden ob es nur von einer oder mehreren Personen genutzt wird. Auf dieser Webseite gehen wir davon aus, dass das Fahrrad von Erwachsenen oder älteren Kindern (15+) benutzt wird. Wobei es lediglich sich um die Körpergröße und die allgemeine Fähigkeit ein Fahrrad zu fahren geht.

Die Wahl des richtigen Fahrrads fängt bei dem geschlechtsspezifischen Kriterium an. Wird das Hollandrad nur von einer Frau benutzt, so empfehlen wir die Variante ohne die Querstange. Die Bauart mit dieser Stange kommt von den ersten modernen Fahrrädern, wo dieses Rohr für mehr Fahrstabilität gesorgt hat und das Gesamtgewicht niedrig gehalten hat.

Die Männer fühlen sich durch diese Bauart nicht gestört, da sie meistens eine Hose oder Shorts tragen. Bei den Frauen kann die Querstange für Probleme sorgen, wenn ein Kleid oder Rock getragen wird.

Außerdem befähigt der tiefe Aufstieg zum eleganten Auf- und Absteigen. Selbstverständlich ist jedoch die Wahl jedem selbst überlassen. Heutzutage fahren auch viele Männer das “Frauenmodell” und umgekehrt.

Es gibt verschiedene Techniken wie man perfekte Rahmenhöhe für seine Körpergröße wählt. Generell gilt, kleine Größe für eine sportliche und große für eine aufrechte und gemütliche Körperposition.

Am einfachsten ist es die Rahmenlänge jedoch mit der Schrittlänge zu bestimmen. Dafür musst Du dich gerade an die Wand stellen und die Länge von den Füßen bis zum Schritt messen.

Ist die Länge festgestellt, kann man mit der Wahl der richtigen Rahmenhöhe beginnen. Die Schrittgröße sollte mit dem Faktor 0,25 multipliziert werden und so bekommt man die passende Rahmenhöhe in Zoll. Rahmenhöhe ist die Länge von der Mitte des Trittlagers bis zum Punkt wo Sattelrohr das Oberrohr trifft.

Körpergröße Rahmengröße
150-160 16 Zoll
160-170 18 Zoll
170-175 20 Zoll
175-180 21 Zoll
180-185 22 Zoll
185-190 23 Zoll
190-195 24 Zoll
ab 195 25 Zoll

Rahmenmaterial

Bei einem Hollandrad gibt es grundsätzlich zwei Materialien aus welchen der Rahmen hergestellt wird: Aluminium oder Stahl. Im folgenden Abschnitt versuchen wir zu erklären was für das eine oder andere Material spricht.

Mit den modernen Herstellungsverfahren ist Aluminium nicht viel leichter als Stahl. Jedoch Fakt ist, bei gleichem Gewicht der Räder und des gesamten Zubehörs wiegt ein Aluminiumrahmen im Schnitt weniger als die Alternative aus Stahl. Aluminium ist im Regelfall auch billiger als Stahl.

Der Fahrradmarkt wird übersättigt mit den günstigen Alu-Modellen aus Asien. Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die Wiederverwertbarkeit des Materials. Endet das Leben eines Hollandrads aus Aluminium, so kann das Baumaterial wieder für andere Zwecke gebraucht werden und es entsteht kein Müll.

Aluminium ist zwar ein recht stabiles Material, jedoch werden viele Aluminium Fahrräder mit den Röhren versehen, die einen höheren Durchmesser aufweisen, als die aus Stahl. Nur sehr gute und stabile Rahmen eigenen sich fürs Reisegepäck. Es wird oft bei einem Aluminiumrahmen von vergleichsweise weniger Komfort gesprochen als bei dem Stahlmodell.

Dies kommt davon, dass die Straßenunebenheiten direkt an den Fahrenden übertragen werden, da Aluminium steif ist. Zur gleichen Zeit ist es jedoch ein Vorteil, da das Fahrrad dadurch schneller beschleunigt. Oftmals wird dieses „Defizit“ mit einer Federung der Federgabel ausgebessert. Jedoch ist es generell jedem selbst überlassen, welches Fahrverhalten er von seinem Fahrrad erwartet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die Bruchanfälligkeit des Materials.

Es besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass ein Aluminiumfahrradrahmen bei einer nicht fachgerechten Nutzung oder Übernutzung (zum Beispiel: übermäßiges Beladen des Fahrrads) bricht.

Stahl hat in den letzten 20 Jahren die Marktführung als Material für die Herstellung der Fahrradrahmen verloren. Dies ist dem übermäßigen Export der Alufahrräder aus Asien zu verdanken. Die meisten Räder aus Stahl werden jedoch nach wie vor in Europa produziert. Der Stahl ist durch Eigenschaften wie fest und zäh gekennzeichnet. Außerdem, ist ein Stahlrahmen elastisch.

Somit kann man von einer natürlichen Federung bei solchem Fahrrad sprechen. Die hohe Stabilität des Materials ermöglicht geringen Durchmesser der Röhre und überrascht dennoch mit robustem Verhalten und guter Belastbarkeit. Genauso wie Aluminium, ist Stahl wiederverwertbar und erzeugt keinen Müll.

Darüber hinaus sind Stahlrahmen für ihre Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit bekannt. Ein deutlicher Nachteil des Stahls ist das relativ hohe Gewicht. Des Weiteren, kann an dem Stahl Rost einsetzten, daher muss man das Hollandrad ständig überprüfen.

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Federung

Bei einem Hollandrad unterscheidet man zwischen dem vollgefederten Fahrrad, Hardtail oder dem sogenannten Crosser oder ungefederten Rad. Bei einem vollgefederten Rad ist sowohl die Gabel als auch der hintere Teil gefedert. Ein Hardtail wird nur vorne gefedert, daher auch der Name.

Und die ungefederte Version weist keine der zwei Federungen auf. Ursprünglich ist das Hollandrad als einfaches und nicht gefedertes Fahrrad gedacht. Wobei man die Vollfederung bei einem Hollandrad fast nicht trifft, ist Teilfederung oder Gabelfederung keine Seltenheit. Im Folgenden sprechen wir über die Vor- und Nachteile des Hardtails und des Fahrrads ohne jegliche Federung.

Ein wichtiger Vorteil des Hardtails liegt darin, dass das Befahren eines unebenen Untergrundes komfortabel bleibt. Auch, oder vor allem, wenn es sich um lange Strecken handelt. Außerdem gewährleistet die vordere Federung auch bei schnellem Fahren Stabilität auf unebenem Boden. Das kommt davon, dass die Räder den Bodenkontakt länger halten können.

Eine Federung kommt aber nicht ohne gewisse Nachteile. Diese sind unter anderem: höheres Gewicht, höherer Preis und die Notwendigkeit die Federung einzustellen und regelmäßig zu warten.

Die Wartung sollte zumindest einmal im Jahr erfolgen. Des Weiteren ist das Hollandrad anfälliger gegenüber Defekte, wenn eine Federung vorhanden ist.

Warum würde man sich für ein federungsloses Fahrrad entscheiden? Auch dafür gibt es zahlreiche Gründe. Zum einen, hat das Rad geringeres Gewicht durch das Wegfallen eines weiteren Teiles. Zum anderen, braucht das Fahrrad minimale Wartung und einfache Nutzung wird garantiert.

Außerdem, hat das Hollandrad ohne Federung in der Regel auch eine lange Lebensdauer. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass ein Crosser sich nicht so steif anfühlt wie man es denken könnte. Oft wird es vergessen, dass ein Rad auch mit dem Rahmen (siehe oben Vergleich Stahl- und Aluminiumrahmen) und den Reifen Unebenheiten abfedern kann.

Schaltungstyp

Die Hauptaufgabe einer Gangschaltung ist, unabhängig von dem Winkel der Steigungen, die gleiche Anzahl an Pedalumdrehungen bei unterschiedlicher Anzahl der Radumdrehungen zu gewährleisten. Das heißt ob man einen steilen Berg runterfährt, oder mit dem befüllten Hollandrad auf einer ebenen Straße fährt, die Gangschaltung macht sicher, dass man gleich schnell auf die Pedale treten kann.

In diesem Abschnitt gehen wir vor allem auf die Unterschiede zwischen einer Kettenschaltung und Nabenschaltung ein. Natürlich gibt es auch heute Hollandräder, die klassische Schiene fahren und über keine Gänge verfügen.

Bei diesem Fahrradtyp ist die Wartung minimal, jedoch eignet sich solch ein Fahrad nicht für lange Fahrten und das Überwinden der großen Hügel wird zu einer schwierigen Aufgabe.

Nun zu den zwei meistverbreiteten Schaltungstypen. Eine Nabenschaltung kennzeichnet sich durch einen pflegeleichten Gebrauch, da die Schaltung vollverkapselt ist. Dieser Typ hat im Gegenteil zu der Kettenschaltung keine Überschneidung der Gänge, jeder Gang ist höher oder niedriger als der andere, aber niemals gleich.

Da bei einer Nabenschaltung kaum Kettenverschleiß festzustellen ist, wird es gesagt, dass sich damit ohne jegliche Wartung 50,000 km fahren lässt. Bei diesem Typ kann man die Gänge im Stehen wechseln. Wichtig zu erwähnen, die Nabenschaltung ist in der Regel teurer als die Kettenschaltung Alternative. Wegen den wenigen Gängen, ist eine Nabenschaltung nicht wirklich bergtauglich.

Kettenschaltung ist der meistverbreitete Typ der Fahrradgangschaltung. Diese garantiert den leichten Schlauchwechsel, eine feinere Gangabstufung und höhere Übersetzung als die Nabenalternative. Da bei diesem Schaltungstyp ein hoher Verschleiß festzustellen ist, sind nur 500 km des wartungsfreien Fahrens von den meisten Fahrradherstellern garantiert.

Ein weiteres Argument für eine Kettenschaltung ist das geringe Gewicht. Man kann auch einen Gang während der Fahrt und unter Last schalten. Jedoch im Gegenteil zur Nabenschaltung, wird es davon abgeraten von dem höchsten in den niedrigsten Gang plötzlich zu wechseln, also die Gänge zu überspringen. Es besteht die Gefahr die Schaltung zu brechen.

Bei einer Kettenschaltung geht es um das Verhältnis zwischen dem Kettenblatt (vorne) und den Zahnrädern (hinten). Dadurch kann es dazu kommen, dass bestimmte Gangkombinationen mehrfach vorkommen.

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Wusstest du, dass es einige Zeit dauerte, bis in den recht flachen Niederlanden die Gangschaltung eingebaut wurde?

Es wurde schließlich eine Nabenschaltung eingebaut, zu Beginn Sturmey-Archer- oder Fichtel-und-Sachs-Dreigangschaltung. Auch heute noch werden in den Niederlanden viele Räder mit Rücktrittsbremse und Eingangsnabe ohne eine zusätzliche Handbremse verkauft.

Bremsen

Wenn es auf die Sicherheit des Fahrradfahrens ankommt, gebührt den Bremsen besondere Aufmerksamkeit bei der Wahl. Bei den langsamen Fahrten in der Stadt und einem guten Wetter kann man kaum einen Unterschied des Bremssystems merken. Doch es ändert sich, wenn hohe Geschwindigkeit, Nässe und Glätte dazukommen.

Es ist auch wichtig die Straßenverkehrsregelungen des Landes zu beachten in dem das Hollandrad gebraucht wird. Beispielsweise ist es Pflicht in Deutschland, dass ein Fahrrad mindestens über zwei unabhängige Bremsen verfügt.

Bei den Hollandrädern sind zwei Bremstypen üblich: Rücktrittbremse und Felgen- bzw. in einfacher Sprache, Handbremse. Eine Rücktrittbremse wird in Kombination mit einer Nabenschaltung eingebaut. Genauso wie die erwähnte Schaltung, ist auch das Bremssystem gut verkapselt und daher schmutzresistent. Generell gilt die Rücktrittbremse als zuverlässig und robust.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einer plötzlichen Bremsung die Griffe weiterhin mit den Händen gehalten werden können, was eventuell ein Ausweichen ermöglicht. Der wichtigste Nachteil dieses Bremstyps ist die erforderliche waagerechte Position der Kurbeln, bei der die Bremskraft am besten wirken kann.

Dies hat einen längeren Bremsweg zufolge. Außerdem blockiert eine Rücktrittbremse nur das hintere Rad und die größte Bremskraft kann am Vorderrad erzielt werden. Eine Felgenbremse funktioniert in dem die Bremsbeläge links und rechts auf die Felgenflanken des Rads aufgedrückt werden.

Felgenbremse hat ein geringes Gewicht und hat generell eine hohe Bremswirkung. Zu den weiteren Vorteilen zählen der niedrige Preis und die einfache Wartung. Selbstverständlich hat auch dieses Bremssystem seine Macken.

Felgenbremsung hat einen hohen Verschleiß und die Beläge müssen regelmäßig gewechselt werden. Des Weiteren beinträchtigen Schmutz auf der Felge, Nässe und Glätte die Bremswirkung stark.

Feature Beschreibung
Rahmenhöhe In entsprechenden Rahmentabellen orientierst du dich an Körpergröße und Schrittlänge
Rahmenmaterial Aluminiumrahmen oder Stahlrahmen. Aluminium ist leicht, aber in der Anschaffung teurer. Stahlrahmen sind schwerer, aber robust und langlebig
Federung Gefedert oder ungefedert. Die Federung ermöglicht komfortables fahren auf unebenen Untergründen. Hollandräder sind i.d.R. ungefedert
Gangschaltung Narbenschaltung oder Kettenschaltung. Die Narbenschaltung ermöglicht nur wenige Gänge. Kettenschaltung ist wartungsanfällig.
Bremsen Rücktrittsbremse oder Felgenbremse. Im besten Fall wählst du beides.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hollandrad

Was heißt Hollandrad auf Holländisch?

Das Hollandrad wird auf Holländisch „omafiets“ oder „opafiets“ genannt. Wie man das von dem Namen schließen kann, ist dieses Fahrrad in den Augen der Holländer ein Transportmittel für die älteren Leute. Dies hat es vor allem erhöhtem Komfort und der leichten Bedienung zu danken.

Wer diese Merkmale bei einem Fahrrad sucht, jedoch nicht in der Altersgruppe ist, sollte sich auf keinen Fall davon abschrecken lassen. Der Trend der Hollandfahrräder kommt zurück und man sieht in vielen deutschen Städten junge Leute mit dem Hollandrad durch die Gegend fahren.

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Wusstest du, dass sich sogar Königin Wilhelmina (1880 bis 1962) auf das recht bürgerliche Fortbewegungsmittel schwang?

Die Liebe der Holländer zu ihrem Fahrrad ist bereits Tradition. Während des Zweiten Weltkrieges beschlagnahmten deutsche Soldaten Fahrräder von vielen Niederländern.

Was ist das erste Hollandrad?

Das erste Hollandrad wurde von einem Schmied namens Henricus Burgers gemacht. Der überlieferten Geschichte nach hat Burgers erst ein importiertes Fahrrad von einem Händler erworben. Daraufhin hat er sich entschlossen eine Fahrradfabrik zu gründen. Dort stellte der Schmidt seine Velozipede her und hat erst in den 1880er Jahren Konkurrenz bekommen.

Was ist das leichteste Hollandrad?

Das Modell des Hollandrades für Erwachsene wird meistens entweder aus Stahl oder Aluminium hergestellt. Unserem Wissen nach wiegt eins der leichtesten (und vielleicht sogar das leichteste) Hollandrad für Erwachsene um die 16 kg.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/amsterdam-wo-fahrraeder-das-auto-verdraengen-a-999580.html

[2] http://www.berliner-zeitung.de/warum-will-alle-welt-ploetzlich-wieder-hollandrad-fahren–individualverkehr-fuer-sesselhocker-15066252

Bildquelle: Pixabay.com / Free-Photos

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