Willkommen bei unserem großen Gelsattel Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Gelsättel. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Gelsattel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Gelsattel kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gelsattel sind besonders komfortable und bequeme Fahrradsattel die für jedes Fahrrad erhältlich sind.
  • Der Sattel unterscheidet sich oft zwischen dem Geschlecht und sollte in der passenden Größe gekauft werden.
  • Vor allem das Material des Gels eines Gelsattels sollte besonders hochwertig sein und zudem solltest du dich darauf Wohlfühlen.

Gelsattel Test: Das Ranking

Platz 1: Bücher Damen Sattel mit extra Polsterung

Der Damensattel von Bücher ist ein besonders preiswerter Gelsattel der anatomisch optimiert wurde und besonders für Touren- und Cityräder geeignet ist.

Die Gel-Einlagen bieten eine komfortable Federung und Dämpfen unebene Bodenverhältnisse. Er zeichnet sich zudem durch seine Leichtigkeit aus. Der Sattel ist etwa 21 cm breit und wiegt knapp 700 g.

Laut dem Hersteller passt der Sattel zudem auch auf ein Mountainbike und bietet einen hohen Komfort für Frauen und verhindert Schmerzen im Intimbereich. Außerdem bietet der Sattel bisher eine sehr hohe Kundenzufriedenheit.

Platz 2: SGODDE Gelsattel Unisex

Der SGODDE Tourensattel mit Gelpolstern ist ebenso ein besonders preiswertiger ergonomischer Fahrradsattel mit einer Oberfläche aus verschleißfestem und rutschfestem Leder.

Er reduziert den Druck auf Prostata und Schambein um rund 40 % und bietet so einen hohen Komfort für schmerzempfindliche Fahrradfahrer.

Es handelt sich hier um einen schmalen Sattel mit einer Größe von 28 x 16 cm. Er wiegt 451 g und hat ein Loch in der Mitte.

Der Ledersattel benötigt etwas Pflege und sollte nicht im Regen stehen gelassen werden. Er ist grundsätzlich für jeden Fahrradtypen geeignet und ist zudem sehr bequem und nicht zu hart.

Kunden sind mit dem Sattel sehr zufrieden, da er einen angenehmen Halt gibt und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Platz 3: CYCLEHERO Gelsattelbezug

Der komfortable Fahrradsattelbezug von CYCLEHERO bietet die perfekte Alternative zu einem herkömmlichen Gelsattel. Durch ein Sicherheitsband ist der Überzug rutschfest und mit einer Größe von 28 x 18 cm passt er auf die meisten Sattel.

Es handelt sich hier um einen Unisex Sattelbezug, der einen optimalen Schutz der Intimzonen verspricht und zudem sehr einfach zu montieren ist. Der Sattel überzeugt seine Kunden vor allem durch die leichte Montage und den hohen Komfort.

Zudem ist der Überzug die perfekte Alternative für ein Rad mit herkömmlichem Sattel, wenn dies oft im Freiem steht und unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgesetzt ist, da der Bezug abgenommen werden kann.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Gelsattel kaufst

Für wen eignet sich ein Gelsattel?

Gelsattel eignen sich hauptsächlich für begeisterte Radfahrer die einen hohen Sitz- und Fahrkomfort bevorzugen oder aus unerklärlichen Gründen ein hohes Schmerz- und Druckempfinden im Gesäß- und Rückenbereich haben.

Da das Körpergewicht beim Fahrradfahren hauptsächlich auf den Sattel verlagert wird, ist es von Vorteil vor allem auf langen Strecken einen angenehmen Sattel zu besitzen.

Dies führt dazu dass Rücken- und Gesäßbeschwerden deutlich vermindert werden und bietet zudem einen sehr hohen Komfort, denn ein Gelsattel verteilt das Gewicht ausgewogen.

Darüber hinaus sind Gelsattel sowohl als ganzer Sattel erhältlich als auch in Form eines Sattelüberzugs.

Falls du also einen Gelsattel kaufen möchtest aber Geld sparen möchtest, bietet sich in dem Fall auch ein Gelsattelüberzug an. Ein Gelsattel ist in jedem Fahrradgeschäft oder oft auch im Baumarkt erhältlich.

Welchen Gelsattel sollte ich kaufen?

Wie bei vielem anderem Fahrradzubehör gilt auch für den Gelsattel, dass eine Beratung vom Fachmann von Vorteil ist. Gelsättel unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht.

Auf der einen Seite ist die Sitzhöckerbreite entscheidend, wohingegen auf der anderen Seite das Material und die Art der Nutzung von Beudeutung ist.

Um die genaue Sitzhöckerbreite herauszufinden, schneide am besten eine Wellpappe der Größe 40×40 cm aus und lege sie auf eine Treppenstufe oder einen harten Untergrund.

Setz dich für ca. fünf Minuten auf die Pappe und markiere nach dem Aufstehen die sichtbaren Abdrücke mit einem Stift.

Nun misst du den Abstand der Gesäßteile und schon weißt du die Sitzhöckerbreite. Nun ist für die richtige Sattelbreite deine Sitzhaltung auf dem Fahrrad wichtig.

Diese wird in 0 °, 15 °, 30 ° und 45 ° Neigung gemessen. Um die richtige Sattelbreite zu erhalten ziehst du nun von der Winkelneigung die Sitzhöckerbreite ab – z. B. 40 ° Neigung und 16 cm Sitzhöckerbreite ergibt eine konkrete Sattelbreite von 24 cm.

Es lohnt sich in jedem Fall einen Gelsattel Probe zu sitzen und zu fahren.

Je nachdem, wie breit dein Sitzhöckerabstand ist, solltest du dich für die richtige Größe deines Gelsattels entscheiden. Zudem ist der Sattel in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Er unterscheidet sich außerdem darin, für welche Art des Fahrradfahrens du ihn brauchst. Dieser Sattel ist für ein Stadtfahrrad genau richtig. (Bildquelle: pixabay.com / _Edna_ )

Auch ein Gelsattel kann unbequem sein, wenn er nicht das richtige Material besitzt. Einige Hersteller produzieren sehr harte Gelsättel, was vor allem bei langen Touren zu Problemen führen kann und der Gelsattel so sein Sinn und Zweck gar nicht erfüllt.

Oft kommt es vor, dass Gelsattel zudem nicht besonders wetterbeständig sind und schnell durch Sonneneinstrahlung oder Regen zerstört werden.

Deshalb solltest du vor allem bei der Optik und dem Material des Sattels ein Auge darauf werfen, wie haltbar diese Faktoren sind.

Bei längeren Touren ist zudem eine zusätzliche Polsterung vorteilhaft um einen hohen und langanhaltenden Komfort zu gewährleisten.

Kurze Touren Lange Touren
Für kurze Touren reicht oft auch ein Gelsattelüberzug für deinen herkömmlichen Sattel. Obwohl ein Überzug nicht den gleichen Komfort bietet, wie ein Gelsattel selbst, ist es dennoch eine gute Alternative. Für lange Touren solltest du den perfekten Gelsattel kaufen. Das Tolle an einem Gelsattel ist, dass er sich auf Dauer an dein Gesäß anpasst und einen hohen Komfort verspricht. Zudem kann es auf langen Touren äußerst schmerzhaft enden, wenn du keinen guten Halt auf deinem Fahrrad hast.

Natürlich solltest du zu deinem Sattel auch das passende Fahrrad besitzen – sonst kann der Sattel noch so bequem sein. Wenn du gerne lange Touren machst, eignet sich besonders ein Trekkingfahrrad für dich.

Welche verschiedenen Modelle es gibt und welches am besten für dich geeignet ist, kannst du in folgendem Artikel nachlesen:

Trekkingrad Test 2019: Die besten Trekkingräder im Vergleich

Was kostet ein Gelsattel?

Gelsättel sind ab etwa 20 Euro erhältlich. Preislich unterscheiden sich die Sattel vor allem in Abhängigkeit von ihrem Hersteller und dem verwendeten Material.

Die etwas günstigeren Sattel sind meistens etwas kleiner und bestehen aus einem weniger beständigen Material.

Oft gibt es zudem Beschweren von Kunden, dass die günstigen Sattel schnell kaputt gehen. Sei dir bitte vor dem Kauf eines Gelsattels im Klaren, dass jeder Sattel eine gewisse Pflege benötigt.

Wenn ein Sattel das ganze Jahr über draußen steht, dann ist es natürlich, dass er dem Wetter nicht stand hält.

Dennoch solltest du beim Kauf eines Sattels auf das Material achten, damit z. B. auch Risse vermieden werden können. Vor allem bei No Name Herstellern ist dieser Punkt besonders wichtig.

Ein qualitativ hochwertiger Gelsattel ist schon für wenig Geld erhältlich. Eine Beratung oder das Zurückgreifen auf Rezensionen sind besonders von Vorteil, da Gelsattel schnell reißen können und eine besondere Pflege benötigen.

Bei teureren Satteln um etwa 30 Euro handelt es sich zumeist um größere Sattel oder ein teures Material. Die meisten Sattel ab 20 Euro sind allerdings schon sehr beständig und halten oft, was sie versprechen.

Ein Gelsattel-Überzug hingegen ist ab etwa 10 Euro erhältlich, ist aber lange nicht so beständig wie ein herkömmlicher Gelsattel. Allerdings kann dieser abgenommen werden und geschützt werden, wenn dein Fahrrad im Freien steht.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Gelsattel untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Wo kann ich einen Gelsattel kaufen?

Deinen perfekten Gelsattel kannst du wie jeglichen Fahrradzubehör bei jedem herkömmlichen Fahrradhändler oder im Baumarkt kaufen. Auch im Internet gibt es eine große Auswahl der Gelsättel.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Gelsattel im Internet zu bestellen und auf die Rezensionen der vorherigen Bestellungen zu achten.

Dennoch ist ein Gelsattel meist eine wichtige Investition, da er vor allem Rücken- und Gesäßposition beim Fahrradfahren verbessern und anpassen soll.

Daher raten wir dir auf jeden Fall dazu, einen Gelsattel zumindest im Geschäft zu testen. Hierzu ist es oft vorteilhaft, sich vorher ein allgemeines Bild über einige Hersteller und die verwendeten Materialien zu machen und mit einem Vorwissen einen Gelsattel zu testen.

Dennoch ist in dem Fall eine Beratung vor Ort sowie eine Probefahrt sehr wichtig.

Welche Alternativen zu einem Gelsattel gibt es?

Die ersten Fahrradsattel waren aus Holz und daher besonders unbequem. Damals eine Revolution, heutzutage äußerst selten zu sehen, sind sie dennoch ein entscheidender Teil der Sattelgeschichte, die nicht wegzudenken ist. Allerdings bietet ein Gelsattel sowie andere neuwertige Sattel einen deutlich höheren Komfort als der alte Holzsattel. (Quelle: pixabay.com / PIRO4D)

Zu seiner Entstehung bestand ein Fahrradsattel aus besonders unbequemen Holz oder sogar Metall und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem Sattel aus Leder.

Heutzutage sind einige Hersteller diesem Material treu geblieben oder greifen auf ein Kunststoff(ähnliches) Material zurück.

Fahrradsattel unterscheiden sich im Großen und Ganzen nicht in ihrem Material oder ihrer Polsterung wie sie beim Gelsattel entscheidend ist, sondern in ihrer Größe und Form. Mehr dazu kannst du auch in diesem Artikel nachlesen:

Fahrradsattel Test 2019: Die besten Fahrradsättel im Vergleich

Viele Sattel sind also ohne Gelpolsterung erhältlich und bestehen meistens aus Kunststoff und werden mit Leder- oder einem Kunststoff Überzug überzogen. Sie unterscheiden sich zudem in der Art ihrer Verwendung.

Für Stadtfahrten und Kurzstrecken werden meistens gemütliche City Cruiser benutzt, die mit einem breiten und weichen Sattel ausgerüstet sind, da sie einen besonders geraden Sitz auf dem Fahrrad bieten.

Sport- und Rennräder werden häufig für verhältnismäßig lange Strecken genutzt und der Fahrer sitzt meistens eher nach vorne gekippt auf dem Rad. Diese Sattel sind meistens sehr schmal und minimalistisch ausgestattet und passen sich an die Beckenposition an.

Mountainbike-Sattel sind besonders strapazierfähige Sattel, die sich auf den langen und herausfordernden Strecken an das Gesäß des Fahrers anpassen.

Für jeden Satteltypen besteht die Möglichkeit, den Sattel als Gelsattel zu kaufen oder einen Gelüberzug zu erwerben.

Fahrradsattel sind in allen Varianten, Farben und Größen erhältlich. Jeder Fahrradfahrer kann perfekt ausgestattet werden. Dennoch bietet ein Gelsattel vergleichsweise den höchsten Komfort und ist zudem überall erhältlich und oft besonders preiswert.

Darüberhinaus gibt es noch einige unbekanntere exotische Sattelarten, wie den des Kunstrades oder des Einrades. Diese finden allerdings selten Verwendung und sind auf ihre speziellen Gebrauch angepasst.

Entscheidung: Welche Arten von Gelsätteln gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man in verschiedene Arten von Gelsatteln unterscheiden:

  • Gelsattel für ein Citybike
  • Gelsattel für ein Tourenbike
  • Gelsattel für ein Rennrad
  • Gelsattel für ein Mountainbike
  • Gelsattel für ein Trekkingrad

Welche Art am besten für dich geeignet ist und welche Vor- und Nachteile sie jeweils haben, erklären wir dir in den folgenden Absätzen genauer, damit du dich am Ende guten Gewissens für eine Variante entscheiden kannst.

Was zeichnet einen Gelsattel für ein Citybike aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Citybikes sind die beliebtesten Stadträder und neben dem Privatbesitz auch in vielen Großstädten zum Ausleihen erhältlich.

Sie bieten die Möglichkeit, Stadtrundfahrten zu machen oder ganz einfach entspannt durch die Heimatstadt zu fahren. Da Citybikes hauptsächlich eine gerade Sitzposition haben, sind Gelsattel für Citybikes sehr breit und weich.

Dadurch bietet das Rad eine angenehme Position für den Fahrer und das Gesäß des Fahrers passt sich hervorragend an den Gelsattel an.

Dennoch ist ein weicher Gelsattel eher von Vorteil für kurze, gemütliche Stadtfahrten und daher nicht besonders gemütlich bei langen und anstrengenden Fahrten.

Die Sitzknochen sollen beim Fahrradfahren gestützt und gestärkt werden und ein tiefes Einsinken bei einem weichen Sattel erhöht die Druckbelastung im Gesäß- und Dammbereich und somit auch den Schmerz.

Bei einem Citybike solltest du dich also abhängig von der Länge deiner Strecken für einen eher weicheren oder härteren Sattel entscheiden.

Grundsätzlich sollte dir dabei jedoch klar sein, dass ein weicher Sattel nicht immer schlecht ist. Probiere am Besten beide Varianten aus und entscheide dich für die auf dich passende.

Vorteile
  • Groß und angenehm bei aufrechtem Fahren
Nachteile
  • Manchmal zu weich
  • Erzeugt Schmerzen

Was zeichnet einen Gelsattel für ein Tourenbike aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Grundsätzlich gilt bei Fahrradsätteln: Je länger und anstrengender die Fahrt, desto mehr Neigung und umso kleiner und härter sollte der Sattel sein.

Je geneigter du sitzt, desto mehr stört ein breiter Sattel und scheuert am Oberschenkel. Tourenbikes sind ausgestattet für längere und anstrengende Fahrradtouren, die Sitzhaltung ist allerdings nicht so extrem geneigt wie beim Rennrad.

Ab und zu kommt es dann auch vor, dass man auf ungeplantes Gelände trifft. Die meisten Touren sind sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, daher ist ein Gelsattel für ein Tourenbike eher schmal und etwas härter.

Tourenrad Test 2019: Die besten Tourenräder im Vergleich

Einige Sattel sind außerdem mit einem Loch ausgestattet, welches vor allem für Männer vorteilhafte Wirkungen zeigt.

Die sogenannte O-Zone die ausgeschnitten ist, senkt die Druckbelastung der Prostata sowie den Druck auf den Schambereich. Es verhindert somit Schmerzen im Gesäßbereich und bietet einen hohen Komfort.

Vorteile
  • Verhältnismäßig groß
Nachteile
  • Häufig sehr weich

Was zeichnet einen Gelsattel für ein Rennrad aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Das wichtigste Merkmal bei einem Rennrad ist, dass der Fahrer besonders weit nach vorne geneigt ist und zudem meistens eine lange Zeit auf dem Rad verbringt.

Auch hier gilt wieder, dass der Sattel um so schmaler und härter ist, je extremer die Neigung des Fahrers.

Ein Rennrad-Sattel ist also sehr schmal um Scheuerungen am Oberschenkel zu verhindern. Die meisten Rennrad-Sattel sind aus Leder oder Kunststoff.

Das große Problem bei einem Rennrad-Sattel ist, dass er anfangs besonders unbequem ist und eingefahren werden muss.

Diese Tortur ist meistens sehr schmerzhaft, nach einiger Zeit passt sich der Sattel aber deinem Gesäß an und auch dein Körper gewöhnt sich an die Umstellung.

Die meisten Rennrad-Sattel haben zudem wie der Tourenbike-Sattel ein Loch, das für eine angenehme Haltung sorgt und Schmerzen verhindert.

Vor allem bei den Profi-Rennradfahrern kommt es jedoch darauf an, so wenig Gewicht und Widerstand wie möglich zu haben, um ein bestmögliches Ziel zu erreichen.

Daher sind Gelsättel für Rennräder kaum geläufig. Die Gelsättel die es für Rennräder gibt sind allerdings sehr leicht und bieten im Gegensatz zu einem  normalen Rennrad-Sattel einen sehr hohen Komfort.

Vorteile
  • Leichtigkeit durch Minimalismus
  • Robust
Nachteile
  • Ungemütlich durch Minimalismus
  • Teuer

Was zeichnet einen Gelsattel für ein Mountainbike aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Mountainbikes sind, wie der Name schon verrät hauptsächlich für bergige und anspruchsvolle Strecken gemacht.

Mountainbike Test 2019: Die besten Mountainbikes im Vergleich

Deshalb ist es bei einem Mountainbike besonders wichtig, dass der Sattel sich an das Gesäß anpasst und gleichzeitig einen hohen Komfort und Schutz vor Wunden bietet.

Allerdings ist es bei den meisten Mountainbikes so, dass der Fahrer kaum auf dem Sattel sitzt und das Gleichgewicht mithilfe vom Balancieren der Sattelseiten mit den Oberschenkel hält und beeinflusst.

Es ist also besonders wichtig, dass ein Mountainbike-Gelsattel besonders strapazierfähig und robust ist, damit er diesen ständigen Bewegungen stand hält.

Ein Mountainbike-Sattel sollte also auch eher hart sein, da Mountainbike-Touren meist etwas länger dauern und zudem ein guter Halt auf dem Fahrrad extrem wichtig ist.

Vorteile
  • Flexibel und strapazierfähig
Nachteile
  • Unbequem

Was zeichnet einen Gelsattel für ein Trekkingbike aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Trekkingräder sind hauptsächlich Fahrräder die für Straßen und leichtes Terrain gebaut werden. Daher sind sie auch in unterschiedlichen Geländen zu finden.

Grundsätzlich ähnelt das Trekkingbike dem Mountainbike sehr. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass das Trekkingbike jedoch auch für herkömmliche Straßen verwendet wird, Mountainbikes hingegen werden meist nur in anspruchsvollerem Terrain gebraucht.

Trekkingrad-Sattel sind etwas breiter als Rennrad-Sättel und deutlich besser gepolstert. Da Trekkingräder allerdings für längere Touren benutzt werden, sind schmalere Sattel vorteilhaft.

Dieser Sattel passt sich besonders gut an die unterschiedlichen Bedingungen an und bietet so einen hohen Komfort. Auch hier sollte der Sattel zuvor eingefahren werden.

Vorteile
  • Passt sich an
Nachteile
  • Anfangs unbequem

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Gelsattel vergleichen und bewerten

Um für den Kauf eines Gelsattels perfekt vorbereitet zu sein, haben wir dir an dieser Stelle Kriterien aufgelistet, anhand derer du die einzelnen Sattel vergleichen kannst:

  • Größe
  • Material
  • Gewicht
  • Komfort
  • Optik

In den folgenden Absätzen erklären wir dir genauer die Bedeutung der einzelnen Kriterien und worauf du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Größe

Egal welche Art des Sattels, die Art und Weise die Sattelgröße zu bestimmen unterscheidet sich nicht. Die wichtigsten Dinge bei der Wahl der Größe sind das Fahrrad, das Fahrer-Geschlecht sowie der Sitzknochenabstand des Fahrers.

Der Unterschied bei Männern und Frauen besteht nicht im Abstand der Sitzknochen sondern vor allem Durch den Scham- und Gesäßbereich.

Der bei Damen tieferliegende Schambeinbogen drückt häufig auf die Sattelnase. Bei Männern hingegen entsteht das Problem oft an der Prostata. Daher sollte bei der richtigen Wahl eines Sattels Sitzhöckerabstand und -position beachtet werden.

Wie du du Sitzhöckerbreite messen kannst, haben wir dir oben schon erklärt. Um nun die richtige Sattelbreite zu erfahren, unterscheiden sich die Sattel in der Art der Sitzposition.

Bei einer sportlichen Position solltest du deinen Sitzknochenabstand plus 1 cm als Sattelbreite nehmen. Bei einer normalen Position Sitzknochenabstand plus 2 cm und bei einer besonders aufrechten Position Sitzhöckerabstand plus 3 cm.

Bei jedem ausgewähltem Sattel solltest du jedoch je nach Möglichkeit den Sattel vor einem endgültigem Kauf Probe fahren um eine dauerhafte unbequeme Fahrt zu vermeiden.

Material

Ein Gelsattel besteht im Inneren aus einem Gel, dass sich an die Anatomie des Körpers anpasst und den Druck im Gesäßbereich absorbiert. Das Gel ist ein chemischer Schaum, der zum Teil sehr dehnbar ist und kaum reißt.

Es bietet einen besonders hohen Komfort, da es den Prostata- und Schambereich entlastet. Von Außen besteht der Gelsattel, meistens abhängig vom Hersteller, oft aus Leder oder PVC.

Somit bietet es oft einen hohen Schutz vor Gebrauchsspuren und reißt sehr schwer. Zudem handelt es sich meistens um ein seidiges, bequemes Material das besonders flexibel ist. PVC ist zudem abriebfest.

Da Gelsattel auch schnell reißen können und bei einigen Verbrauchern Löcher entstehen, solltest du dir vorher ein eigenes Bild darüber machen, wie beständig welches Material ist und welchem Umständen es ausgesetzt wird. Ein pfleglicher Umgang ist ebenso von Vorteil.

Gewicht

Abhängig davon, wie groß und breit ein Gelsattel ist, unterscheidet er sich in seinem Gewicht. Größere und breitere Gelsattel wiegen etwa 500 g bis 1 kg – schmale Rennrad-Gelsattel wiegen ca. 400 bis 600 g. Zudem ist das Gewicht eines Gelsattels abhängig vom Material.

Ein hochwertiges echtes Leder ist meistens deutlich schwerer als ein leichteres PVC-Material oder sogar nur Kunststoff. Da die meisten Gelsattel allerdings aus Leder oder PVC und kaum aus Kunststoff bestehen, sind sie eher schwer.

Zudem ist die Menge der Geleinlagerung entscheidend. Je mehr Gel ein Sattel hat, umso größer und umso schwerer ist er.

Dennoch spielt die Größe und das Gewicht vor allem bei Rennrädern eine große Rolle, da ein großer und schwerer Sattel die Schnelligkeit des Fahrrades stark beeinträchtigt.

Komfort

Ein Gelsattel zeichnet sich durch seinen hohen Komfort aus, da die Geleinlagen eine besonders angenehme Fahrt auf dem Rad bieten.

Gelsattel sollen im Allgemeinen Schmerzen und Druckstellen im Gesäßbereich vermindern. Es ist daher besonders wichtig, bei einem Gelsattel die richtige Größe und das richtige Material zu wählen.

Komfort ist das A und O eines Gelsattels. Die gepolsterten Gesäßhöcker sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber sobald du diesen Punkt überschritten hast, möchtest du deinen Gelsattel nicht mehr hergeben. Ob Rennrad oder Citybike, der Gelsattel ist die perfekte und gemütlichste Lösung für jeden Radfahrer.

Vor allem solltest du aber zwischen Männlichem und Weiblichem Geschlecht unterscheiden. Wo es bei Frauen oft der Schambereich ist, ist es bei Männern die Prostata, die bei einem herkömmlichen Sattel Schmerzen empfinden.

Abhängig davon, wurden Gelsattel entwickelt, die sich an das Gesäß anpassen und so einen besonders hohen Komfort bieten und Schmerzen verhindern.

Dennoch ist es anfangs beim Einfahren eines Sattels immer eine große Herausforderung, denn du musst anfängliche Gewöhnungsschmerzen überstehen, bis sich dein Gesäß sowie der Sattel aneinander gewöhnt haben.

Wenn diese allerdings überstanden sind, bietet der Gelsattel den höchsten Komfort, den ein Fahrradsattel überhaupt bieten kann. Der Sattel zeichnet sich durch seine tolle Anpassungsfähigkeit an.

Ein Rennradsattel ist grundsätzlich besonders schmal und leicht um einen möglichst geringen Widerstand zu erzeugen. Dadurch ist er häufig auch sehr unbequem und führt oft zu Schmerzen. Ein Gelsattel eignet sich auch für Rennräder hervorragend. Er ist an die Bedürfnisse angepasst und bietet dennoch einen hohen Komfort. (Quelle: pixabay.com / Hans)

Optik

Optisch unterscheidet sich ein Gelsattel selten von einem herkömmlichen Sattel. Grundsätzlich erkennt man einen Gelsattel aber daran, dass er deutlich dicker gepolstert ist als andere Sattel.

Wie jeder Sattel besteht der Gelsattel aus einer schmalen Sattelnase und zwei Gesäßkissen. Je nach Geschlecht unterscheiden sich die Sattel in ihrem Mittelteil. Einige Sattel haben einen sehr großen Mittelteil, der eine tiefe Einkerbung oder sogar ein Loch aufweist.

Zudem ist das Gesäßteil abhängig von der Sitzhöckerbreite größer oder kleiner. Die meisten Sattel sind von außen aus Leder oder seidenartigem PVC. Darüberhinaus sind einige Sattel sogar mit dem Wort “Gel” beschriftet.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Gelsattel

Wie verhindere ich Löcher im Gelsattel?

Leider kommt es häufig vor, dass Gelsattel sehr empfindlich sind und schnell Löcher bekommen. Das beste Beispiel, wie ein Loch entsteht, sind Hosenknöpfe, Einflüsse von der Natur (wie z. B. Äste oder sogar das Wetter) oder ein anderes Fahrrad, das mit den Hörnern seiner Bremse ein Loch macht.

Um dies zu verhindern raten wir dir grundsätzlich zu einem qualitativ hochwertigem Sattel mit robustem Material. Bevor du einen Sattel kaufst, informiere dich am besten darüber, wie langlebig das Material deines Sattels ist.

Leder ist grundsätzlich sehr beliebt, allerdings auch sehr empfindlich. PVC ist daher eine gute Alternative. Auch das Material deiner Geleinlagen solltest du vorher überprüfen, um auf die wichtigste Komponente des Sattels lange vertrauen zu können.

Ein Gelsattel kann zudem auch porös werden, wenn er zu lange in der Sonne steht oder ständig wechselnden Wetterbedingungen unterliegt. Stelle dein Fahrrad daher immer unbedingt an einen Wetterfesten Ort, um diese Umstände zu verhindern.

Wenn dies nicht möglich ist, decke deinen Sattel bei Nicht-Benutzung mit einem Schutz ab. Achte zudem noch darauf, dass du beim Radfahren nicht unbedingt die Hose trägst, die große Metallknöpfe hat.

Du kannst deinen Gelsattel allerdings mit einem dünnen Stoffüberzug schützen und so sämtliche Alltagsschäden verhindern.

Sollte es dir dennoch passieren, dass dein Sattel ein Loch hat oder reißt, raten wir dir, dich umgehend an einen Händler zu wenden. Meistens haben die Sattel eine Garantie und das Reparieren ist somit kostenlos.

Sattelprobleme bei Frauen und Männern

Oft entstehen beim Fahrradfahren Schmerzen im Schambereich. Dennoch unterscheidet sich der genaue Schmerz bei Männern und Frauen.

Bei Männern sind diese Schmerzen größtenteils im Prostata- und Dammbereich zu finden. Männer beklagen sich in dem Fall über Taubheitsgefühle und einen starken Druck auf die Prostata.

Bei genannten Symptomen solltest du den Sattel wechseln, denn langanhaltende Schmerzen führen zu immer wiederkehrenden Reizungen und Beschwerden und erhöhen zudem den PSA-Wert, welcher ein wichtiger Indikator bei einem Prostatakarzinom ist.

Ein Gelsattel entlastet mit der richtigen Größe die schmerzempfindlichen Stellen und bietet einen hohen Komfort.

Bei Frauen hingegen entstehen oft Schmerzen am Damm und im Genitalbereich. Druck und Reibung lassen ein sehr unangenehmes Gefühl entstehen und können ständig wiederkehren.

Häufige Indikatoren sind allerdings oft ein Dammriss von einer vorherigen Geburt o. ä. Die Narben sind häufig nicht gut verheilt und sind so noch schmerzempfindlich.

Wenn dies der Fall ist, raten wir zu einem Fahrradsattel mit Mitteleinkerbung oder sogar einem Loch. Diese sind zudem oft luftdurchlässig und drücken nicht auf den Damm- und Schambereich.

Gelsattel gibt es oft in diesen Ausführen zu kaufen. Auch die angenehmen Gesäßhöcker bieten mit ihren Geleinlagen einen hohen Komfort und sind sehr gemütlich.

Gelsattel für Frauen Gelsattel für Männer
Bei Frauen wirkt ein Gelsattel mit der richtigen Passform besonders gut gegen Schmerzen im Scham- und Dammbereich. Männer beklagen sich oft über Prostataschmerzen beim Radfahren. Dies soll mit einem Gelsattel verhindert werden.

Weiterführende Literaturen: Quellen und weiterführende Links

[1] https://strawpoll.de/gelsattel

[2] https://www.fahrradmagazin.net/testberichte/fahrradsattel-test-den-richtigen-sattel-finden/

[3] http://fahrradsattel-test.eu

[4] https://www.kurbelix.de/ratgeber/saettel/vorteile-eines-fahrrad-gelsattel

[5] https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/fahrraeder-den-perfekten-sattel-gibt-es-nicht-a-706645.html

[6] https://www.zeit.de/mobilitaet/2013-08/fahrrad-sattel-sitz

Bildquelle: 123rf.com / 103061448

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