Willkommen bei unserem großen Fahrradrucksack Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Fahrradrucksäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Fahrradrucksack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Fahrradrucksack kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Fahrradrucksack ist die richtige Wahl für Sie, wenn sie nach einem Rucksack suchen der auch beim Fahrradfahren den optimalen Tragekomfort bietet.
  • Zu den Stärken des Fahrradrucksack zählt unter anderem die extra Polsterung und das Belüftungssystem im Rückenbereich und an den Gurten
  • Einen günstigen Fahrradrucksack erhält man schon für unter 40 Euro, die allerdings nicht alle Funktionen aufweisen wie zum Beispiel ein Fahrradrucksack ab 100 Euro.

Fahrradrucksack Test: Favoriten der Redaktion

Der beste 30 Liter Fahrradrucksack

Dieser ultraleichte, wasserdichte Sportrucksack kann für vielerlei Aktionen und Abendteuer verwendet werden. Mit einer Auswahl zwischen 5 attraktiven Farben kommt dieses Produkt aus wasserabweisendem Nylonmaterial direkt zu dir nach Hause. Trotz des leichten Gewichts ist dieser Rucksack bestens für den harten Einsatz konzipiert.

Die hochwertigen Schultergurte sorgen für eine optimale Gewichtsverteilung und durch den atmungsaktiven Einsatz für maximalen Komfort. In dem 30 Liter großen Innenraum befinden sich mehre Innentaschen, die eine einfache Organisation deiner Gegenstände ermöglichen. Eine kleine 2 Liter Wasserblase ist ebenfalls im Rucksack enthalten.

Der beste 20 Liter Fahhradrucksack

Der Sahara Sailor Fahrradrucksack ist mit 20 Litern Stauraum und einem leichten Gewicht ein optimalen Begleiter für den Sport, Reisen wie auch Camping. Eine kleines Trinksystem ist in dem praktischen Rucksack ebenso eingebaut, die Trinkblase müsste jedoch separat beim Hersteller erworben werden.

Der Rucksack bietet eine Helm-Strech-Tasche, eine 210 wasserdichte Hülle und eine 6 Zoll Handytasche. Der verstellbare Schulter- und Hüftgurt passt sich jedem Körper optimal an. Die Belastung wie auch die Sicherstellung des Rucksacks  wird durch das Gurtsystem geregelt. Alle Produkte dieses Anbieters sind mit einer 12-monatigen Garantie ausgestattet.

Der beste Mini-Fahrradrucksack

Klein aber fein: So ist dieser attraktive Rucksack von Lixada optimal zu beschreiben. Das in zwei ansprechenden Farben erhältliche Produkt ist mit seinem 12 Liter Stauraum ultraleicht und bietet sich perfekt für den Radfahrsport an. Der Rucksack ist kompakt, sicher und bequem zu bedienen.

Die Rückseite des Rucksacks ist mit einem extra Polster für maximale Unterstützung ausgestattet. Die reflektierenden Streifen an der Außenseite gestaltet das Fahren in der Nacht sicherer. Demnach kann es für vielerlei Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Klettern und Wandern.

Der beste Fahrradrucksack mit Trinkblase

Dieser kleine Rucksack ist perfekt für alle, die ihr Essen und Trinken einfach und komfortabel mitführen wollen. Die praktische 2 L Trinkblase mit passendem Schlauch ermöglicht einfaches Trinken, selbst während des Fahrens.

Das 420D Polyester mit Ripstop-Technologie arbeitet wasserabweisend und macht deinen Rucksack sicher und reißfest. Die Trinkblase wurde schonend hergestellt, ist BPA-frei und besteht aus EVA.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Fahrradrucksack kaufst

Was ist ein Fahrradrucksack überhaupt?


Ein Fahrradrucksack ist wie der Name schon sagt ein Rucksack der speziell zum Fahrrad fahren konzipiert ist. Er zeichnet sich vor allem durch seine Körperbetonte Passform aus. Doch auch bei Fahrradrucksäcken gibt es wieder eine Vielzahl von Modellen, die je nach Geschlecht und Anwendungsbereich variieren.

Du musst also überlegen, ob du ihn zum Beispiel für die tägliche Fahrt zu Arbeit brauchst, für den Wochenendausflug, oder zum Mountainbiking, da diese dafür meist unterstützender Funktionen aufweisen.

Bike Rucksäcke sind ideal für die Position auf dem Rad. Im Gegensatz zu Rucksäcken die fürs Laufen gedacht sind, ist für den festen Sitz von Bike Rucksäcken der Brustgurt wichtiger als der Hüftgurt. Sie verfügen in der Regel über eine kleineren Kopfbereich, um problemlos mit dem Helm nutzbar zu sein.

Es gibt sowohl sehr kleine, minimalistische Tagesrucksäcke mit nur 6 Litern Stauraum, als auch große Modelle mit bis zu 30 Litern, die auch auf der Alpenüberquerung reichlich Platz für Equipment bieten. Die meisten Modelle liegen zwischen 10 und 20 Liter, denn diese Größe ist für längere Tagestouren im Gebirge ideal.

Fast alle Rucksäcke sind vorbereitet für die Nachrüstung mit einer Trinkblase und Schlauch, Viele Modelle bieten die Option, den Helm oder Protektoren außen zu befestigen. Welche Taschenaufteilung für die eigene Bedürfnisse am besten ist, das hängt sehr von persönlichen Vorlieben ab.

Fahrrad Rucksack

Fahrrad Rucksäcke haben eine körperbetonte Form, und oft einen Brustgurt und mehrere Taschenaufteilungen.

Welcher Rucksack passt zu mir?


Die Passform ist das A und O eines guten Rucksacks, denn es gibt nichts Schlimmeres als Rückenschmerzen nach dem Fahrrad fahren aufgrund des falschen Rucksacks. Deswegen gibt es spezielle Modelle für Herren, Frauen, Kinder und zum Mountainbike fahren.

Frauen haben meist einen kürzeren Rücken als Männer, deswegen ist die Rückenlänge meist kleiner und die Brustgurte liegen z.B. auf einer anderen Höhe. Doch nicht nur die Passform ist wichtig, sondern vor allem auch das Fassungsvermögen. Je nachdem für welchen Anwendungsbereich unterscheiden sich die Größen.

Die Volumenanzahl kann von fünf bis zu 35 Liter. Sie müssen also schon vor dem Kauf wissen für welchen Zweck sie den Rucksack kaufen, da dies enorm wichtig ist um die richtige Auswahl zu treffen.

Michael SinnerExperte für Fahrräder und Zubehör

„Solltet ihr euch für einen Fahrradrucksack interessieren und schon gegen eine Tasche am Rahmen oder Gepäckträger entschieden haben, dann achtet auf folgende Punkte. Der Rücken muss gut belüftet sein, denn sonst kommt man schnell ins Schwitzen. Die Riemen sollten ebenfalls nicht zu dick sein, am besten auch atmungsaktiv.“

Wie viel kostet mich ein Fahrradrucksack?


Je nach Ausstattung variieren natürlich auch die Preise für die Rucksäcke. Die Preise für Herren & DamenFahrradrucksäcke fangen bei circa 40 Euro. Im Premium Segment kann man bis zu 180 Euro zahlen. Im Durchschnitt kostet ein guter Fahrradrucksack circa 80 Euro. Bei Kinder Fahrradrucksäcken hängt der Preis hauptsächlich von der Liter Anzahl ab.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Fahrradrucksack untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Einen Kinder Fahrradrucksack bekommt man ab circa 30 Euro (fünf bis zehn Liter). Die Mountainbike Fahrradrucksäcke sind grundsätzlich etwas teurer, da diese noch Zusatz Funktionen wie Protektoren aufweisen können.

Auf den Seiten „Herren Fahrradrucksack“ „Damen Fahrradrucksack“ „Kinder Fahrradrucksack“ „MTB Rucksack“ werden die unterschiedlichen Preisklassen und die dazugehörige Ausstattung noch detaillierter erläutert.

Aufgrund der vielen verschiedenen Eigenschaften die ein Fahrradrucksack besitzt sollte man sich mit der Wahl Zeitlassen und vor allem genügend Informationen sammeln.

Um den perfekten Rucksack zu finden müssen sie also wissen in welchem Preisrahmen sie sich bewegen und was der Hauptanwendungsbereich sein wird. Des Weiteren gibt es noch einige wichtige Kriterien, auf die man vor den Kauf unbedingt achten sollte.

Fahrrad Rucksack

Wenn du lange Radtouren planst, achte auf ein möglichst leichtes Rucksackmodell, das nicht zu klein, aber nur so groß wie nötig ist. (Foto: Pexels / Pixabay.com)

Entscheidung: Welche Arten von Fahrradrucksäcken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Das Angebot an Fahrradrucksäcken ist groß. Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen von Bike Rucksäcken unterscheiden:

  • Daypack
  • Großer Fahrradrucksack
  • Kurierrucksack

Alle diese Rucksacktypen haben jeweils ihre Vorteile und Nachteile in der Anwendung. Je nachdem, worauf du bei der Suche nach dem richtigen Fahrradrucksack am meisten Wert legst und wofür du ihn vorrangig nutzen möchtest, eignet sich eine der drei Arten eher für deine Bedürfnisse.

Wir möchten dir deshalb im folgenden Abschnitt die drei Typen von Fahrradrucksäcken näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welcher davon genau der Richtige für dich ist. Dazu stellen wir dir die oben genannten Arten übersichtlich vor und erläutern im Detail, worin ihre Vor- und Nachteile liegen.

Was ist ein Daypack und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Daypack, oder auch „Tagesrucksack“, ist ein Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 5 bis 20 Liter und eignet sich ideal für Tagestouren mit dem Fahrrad. Daypacker sollten maximal 1000 Gramm wiegen, es gibt sie jedoch schon ab 600 Gramm. Oft haben Daypacks ein farbenfrohes und sportliches Design.

Vorteile
  • Klein und leicht
  • Praktische Fächer und Taschen um Kleinigkeiten zu verstauen
  • Gute Ergonomie für langen Tragekomfort
Nachteile
  • Wenig Platz für Gepäck

Bei der Suche nach dem perfekten Daypack sollte man vor allem auf folgende Kriterien achten: geringes Gewicht und hohes Volumen, um die wichtigsten Dinge für die Fahrradtour zu verstauen. Weiters muss der Rucksack gut auf dem Rücken sitzen. Schulter-, Brust- sowie Hüftgurt dürfen nicht drücken oder scheuern. Er sollte aus robustem und wasserfestem Obermaterial sein und im Idealfall einen Netzrücken oder ein Strukturpolster-System haben damit die Luft am Rücken besser zirkulieren kann.

Was ist ein großer Fahrradrucksack und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der größere Bruder des Daypacks sind Fahrradrucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 20 bis 30 Liter. Diese Rucksäcke bieten mit einer Vielzahl von Taschen und Fächern genügend Staumöglichkeiten für mehrtägige Fahrradtouren und viel Gepäck.

Vorteile
  • Ausreichend Platz für Gepäck
  • Praktische Fächer und Taschen zur besseren Übersicht
  • Gute Ergonomie für langen Tragekomfort
  • Besondere Features wie Trinkblase, Helmhalterung, Schlüsselclip etc.
Nachteile
  • Schwerer als Daypacks

Besonders bei den größeren Fahrradrucksackmodellen gehören Extrafunktionen zum guten Ton: integrierte Regenhülle, Rückenprotektor, Flaschenhalter, Handyfach, Blinklichthalterung, Helmhalterung, Werkzeugfach, gepolstertes Brillenfach und vieles mehr machen den Rucksack zum perfekten Begleiter. Die oberste Priorität bei Fahrradrucksäcken hat allerdings noch immer der Tragekomfort, und der Rucksack muss bequem und wackelfrei auf dem Rücken sitzen.

Was ist ein Kurierrucksack und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der Kurierrucksack wurde speziell für die Bedürfnisse von Fahrradkurieren entwickelt, erfreut sich aber auch unter der restlichen Bevölkerung wachsender Beliebtheit.  Er hat den typischen Roll-Top-Verschluss, ist gut auf dem Fahrrad zu tragen und schnell an- und abzulegen. Man kann den Kurierrucksack entweder direkt auf dem Rücken tragen oder ihn am Gepäckträger befestigen.

Viele Kurierrucksäcke bestehen aus besonders robustem, wasserdichtem Material wie zum Beispiel LKW-Plane. Sie haben weniger Innenfächer und Seitentaschen als die anderen genannten Modelle, bieten aber in der geräumigen Haupttasche viel Platz für die zu befördernden Gegenstände.

Vorteile
  • Ausreichend Platz für große Gegenstände
  • Geeignet für Arbeit, Uni, Freizeit
  • Ideal für das Fahren in der Stadt
  • Sehr wasserfest dank wenigen Öffnungen und widerstandsfähigem Material
Nachteile
  • Schwerer und unhandlicher als Daypacks
  • Nicht geeignet für lange Fahrradtouren
  • Selten mit besonderen Funktionen versehen

Im Vergleich zu Daypacks und großen Fahrradrucksäcken ist ein Kurierrucksack oft günstiger zu kaufen. Bedenke allerdings, dass Kurierrucksäcke für lange Fahrradtouren ungeeignet sind und auch nicht für diesen Zweck gedacht sind. Bevorzugt man im Alltag eher den eleganten als den sportlichen Look, sind Kurierrucksäcke die bessere Alternative zu den knalligen und sportlichen Fahrradrucksäcken.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fahrradrucksäcke vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Fahrradrucksäcke gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für einen passenden Fahrradrucksack zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich um folgende Kriterien:

  • Ausreichender Platz
  • Passform
  • Der perfekte Begleiter
  • Trinksysteme für Fahrradrucksäcke
  • Zusätzliche Fahrradrucksack Funktionen

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, einen Fahrradrucksack unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Ausreichend Platz

Das Fassungsvermögen bzw. die Volumenanzahl hängt natürlich stark vom Anwendungsbereich. Auf den folgenden Seiten finden Sie, je nach Geschlecht bzw. Anwendungsbereich, einen Ratgeber für die richtige Volumenanzahl.

Es gibt verschiedene Größen, angefangen bei fünf Litern bis hin zu Tourenrucksäcken mit bis zu 30 Litern und mehr. Des Weiteren sind auch viele Varianten vorhanden bei denen man dass Volumen durch das öffnen eines Reisverschlusses um vier bis fünf Liter erweitern kann.

Passform

Wie bereits erwähnt ist eine gute Passform essentiell für einen Fahrradrucksack. Deswegen sollten Herren zum Beispiel eher zu Herren Fahrradrucksäcken greifen. Analoges gilt für Damen und Kinder. Des Weiteren gibt es verschieden „Airsystems“ die dazu dienen das man am Rücken weniger Schwitzt und für eine bessere Luftzufuhr sorgt.

Sven MarxExperte für Fahrradreisen

„Fahrradrucksäcke sind eine super Sache für kurze Strecken. Für längere Wege empfehle ich eher Fahrradtaschen, da man bei Rucksäcken schneller schwitzt und das Gewicht auf dem Rücken tragen muss.“

Der perfekte Begleiter

Der Fahrradrucksack sollte natürlich in erster Linie ihrem Komfort dienen und somit ihr perfekter Begleiter werden. Deswegen ist es sehr wichtig zu wissen wofür man den Rucksack eigentlich braucht.

Ist man vor allem daran interessiert das man ihn für die tägliche Fahrt zur Arbeit nutzt sollte dieser z.B. eine gutes Belüftungssystem aufweisen, dass man nich am Rücken total verschwitzt in die Arbeit kommt und er sollte natürlich ausreichen Stauraum haben für Dokumente und Proviant. Wenn man jedoch eher einen Rucksack zum Mountainbiking sucht dann sollte man primär auf die Sicherheit achten.

Es gibt eine Rucksäcke zum Beispiel von evoc die extra dafür entwickelt worden sind. Sie verfügen unter anderem über extra Rückenprotektoren um dir den bestmöglichen Schutz zu gewähren. Zu dem gibt es auch einige Leichtgewicht Rucksäcke die extra für das tägliche Training kreiert worden sind.

Sie verfügen daher meist über wenig Stauraum, bieten aber dafür den optimalen Tragekomfort und haben oft eine integriertes Trinksystem um dich während des Trainings optimal mit Flüssigkeit zu versorgen.

Trinksysteme für Fahrradrucksäcke

Besonders beim längeren Fahrrad fahren, aber auch beim Mountainbiking und bei Motorradtouren ist das Trinken, ohne den Radrucksack absetzen zu müssen, wünschenswert. Die absolut auslaufdichten Trinksysteme sind aus robustem, geschmacksneutralem, bei einigen Marken antibakteriell beschichtetem Material.

Sie können über runde Öffnungen mit einem Schraubverschluss oder breite Topöffnungen befüllt und gereinigt werden. Kombinationen aus beidem, wie bei dem Trinksystemen sind optimal. Besonderen zu empfehlen sind die Trinksysteme von Deuter SOURCE VAGABOND, welche extra für Deuter Fahrradrucksäcke entwickelt worden sind:

Trinksystem Materialeigenschaften Vorteile
Taste-FreeTM Innenfläche Trinkblase und Schlauch sehr glatt geschmacksneutral, sehr hygienisch und einfach zu reinigen
Grunge-GuardTM stabil mit Trägermaterial verbundene Beschichtung Ansiedlung von Bakterien im Trinksystem werden unterbunden
Easy Clean große Öffnung über komplette Breite, auslaufsicherer Schiebe-Clip Verschluss bequem zu füllen und zu säubern
Dirt Guard aufsteckbare Schutzkappe Schmutz wird vom Mundstück ferngehalten, für längere Transporte gut geeignet

Zusätzliche Fahrradrucksack Funktionen

  • Kartentasche
    • nie wieder Karten verlieren: durch das integrierte Kartentaschen sind ihre Karten optimal geschützt und können leicht verstaut werden
  • Volumenerweiterung
    • vor allem wichtig wenn man größere Strecken vor sich hat und man mehr Proviant als üblich braucht
  • Blinklichthalter
    • sehr nutzvoll um auch bei Nacht erkennbar zu sein
  • Reflektoren
  • Protektoren (Speziell zum Mountainbike fahren)
    • wenn man sich einen Fahrradrucksack kaufen möchte und diesen zum Mountainbike fahren nutzt, dann sollte dieser unbedingt Protektoren aufweisen, da diese dich erstens vor schlimmeren Stürzen schützen und des weiteren Sie praktischer sind wenn diese sich im Rucksack befinden und nicht extra noch wie eine Weste angezogen werden müssen

  • Regenschutz
    • nie wieder vom Wetter unangenehm überrascht werden: viele Fahrradrucksäcke besitzen bereits einen integrierten Regenschutz, man kann diese jedoch auch separat dazu kaufen:
  • ausreichend Staufächer
    • neben der Anzahl der Volumen ist es ebenso wichtig eine gute Aufgliederung der Fächer zu haben, vor allem wenn es sich um Rucksäcke handelt die auf lange Touren ausgelegt sind. So gibt es beispielsweise von Deuter und VAUDE einige Fahrradrucksäcke die über ein trennbares Hauptfach verfügen, oder z.B. ein separates Nasswäschefach, welches für verschwitze Kleidung genutzt werden kann.
Fahrrad Rucksack

Fahrradrucksäcke sollten ausreichende Staufächer haben. Oft haben sie Leuchtspuren, damit man im Verkehr und vor allem in der Dunkelheit gut sichtbar ist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fahrradrucksack

Was ist ein Rucksack?

Der Rucksack ist ein Behälter aus Stoff, flexiblem Kunststoff (Nylon oder PVC) oder Leder, der an Gurten auf dem Rücken getragen dem Transport von Gegenständen dient. Leichte Rucksäcke werden allein an Schultergurten getragen; bei Rucksäcken für den Transport schwerer Lasten wird die Last über einen Hüftgurt auf die Hüfte verlagert.

Je nach Qualität, Einsatzgebiet (etwa Trekking, Klettern, Wandern, Reisen, Fahrradfahren, Freizeit, Lastentransport, Schule usw.) und Komfortanspruch des Trägers kann die Ausstattung der Rucksäcke variieren (etwa Belüftung des Rückens, innenliegendes Tragegestell zur Gewichtsübertragung auf die Hüfte, Verstellbarkeit der Rückenlänge zur Passformoptimierung, Eigengewicht, Güte und Haltbarkeit der Polsterung zur Druck/Scheuerstellenvermeidung usw.).

Die Geschichte des Rucksacks

Der Vorreiter unserer modernen Rucksäcke hat seinen Ursprung im Militär. Als Tornister bezeichnete man Transportgefäße, bei der eine Stoffbespannung über einen rechteckigen Holz- oder Kunststoffrahmen genäht war.

Während dieser heute noch im Militär unter dem Synonym „große Kampftasche“ im Einsatz ist, entwickelte sich der Rucksack weiter und wurde alltagstauglich. Unterdessen begeistern Rucksäcke nicht mehr nur mit hoher Funktionalität, sondern auch mit modernen Designs.

Der Mensch entwickelte sich vom Jäger und Sammler zum sesshaften Landwirt. Und dass es beim Jagen und Sammeln sinnvoll ist die Hände frei zu haben und ein Gefäß mit sich zu führen, in dem man die Beute aufbewahren und transportieren kann, liegt auf der Hand. Wen wundert es also, dass bereits in der Jungsteinzeit (3300 Jahre vor Christus) Tragegestelle verwendet wurden?

Für die meisten Historiker beginnt die Geschichte des Rucksacks jedoch erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden die Landsknechtheere als Gelegenheitskrieger durch Armeen aus Soldaten ersetzt.

Gekennzeichnet durch die einheitliche Ausbildung in Kampftechniken, den Umgang mit Waffen und ihrer Ausrüstung bildeten sie homogene Gruppen. Zu ihrer Ausrüstung gehörte vor allem auch ein Tornister, welcher der Aufbewahrung und dem Transport von Verpflegung, Lagerausrüstung und Munition diente.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass ähnliche Transportgeräte bereits wesentlich früher schon beim Militär im Einsatz waren. Denn in der Regel waren Soldaten auf Wanderschaft und mussten ein gewisses Maß an Gegenständen für den Eigenbedarf stets bei sich tragen, ohne sich selbst dabei im Kampf zu behindern.

In der Zeit zwischen Renaissance und zweitem Weltkrieg wurde der Tornister immer weiter entwickelt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Preußen der Brustriemen eingeführt.

Dieser erhöhte nicht nur den Tragekomfort, sondern ließ zudem auch wesentlich größere Lasten zu, da er das nach hinten ziehende Gewicht nach vorn verlagerte. Heute sind daher vor allem Trekking-Rucksäcke mit diesem Zusatz ausgestattet.

Von 1885 bis in die 1930er Jahre hinein war der kaiserliche Heerestornister der absolute Renner. Ursprünglich aus einem mit Stoff verkleidetem Holz- oder Geweberahmen bestehend, wurde er im Laufe des ersten Weltkrieges als Sparversion mit grauem Baumwollstoff bespannt.

Die revolutionäre Weiterentwicklung dieses Tornisters zum Rucksack erfolgte 1934 durch den M34, der erstmals auf das sperrige Holzgestell verzichtete.

Was muss ein Anfänger beim Radtraining beachten?

„Zunächst sollte man sich mit seinem Rad wirklich wohlfühlen“, sagt Matthias John. Viele Anfänger machten den Fehler, mit einem neuen Rad gleich eine längere Trainingstour bestreiten zu wollen. „Das ist in den seltensten Fällen zu empfehlen, da das Rad perfekt auf einen abgestimmt und eingestellt sein muss.“

Viele Trainingsanfänger muteten sich zudem zu schnell zu viel zu. „Anfangs sollte man nicht auf Kilometer, sondern auf Zeit fahren.“ Ein gesunder Anfänger könne mit Abstand von mindestens einem Tag ruhig zwei bis drei Mal die Woche zwei bis drei Stunden Fahrrad fahren. Pausen sollten dabei jedoch nicht vergessen werden. „Grundsätzlich sollte die Trainingsdauer aber immer an das eigene Fitnesslevel angepasst werden“, sagt John. Ist man sich unsicher, sollte man sich nicht scheuen, einen Sportmediziner oder Experten zu Rate zu ziehen. Sitzt man bereits im Sattel, gilt es, auf die körpereigenen Warnsignale zu achten: „Sobald man friert, sich nicht mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren kann, verspannt ist oder Schmerzen hat, sollte man unverzüglich vom Rad steigen.“

Viele Anfänger würden auch vergessen, die Witterung in ihren Trainingsplan miteinzubeziehen. „Hat man auf dem Hinweg noch angenehmen Rückenwind, kann Gegenwind auf dem langen Rückweg zur bösen Überraschung werden.“

Verbrennt man Fett auf dem Fahrrad?

„Da gibt es zwei Modelle“, sagt der Radtrainer: „Hat man viel Zeit, also gut zwei bis drei Stunden, sollte man diese mit einer Tour bei einem Puls von 120 und 140 Schlägen pro Minute füllen.“ Wenn man weniger Zeit hat, sollte man die Trainingsintensität erhöhen. „Zum Beispiel in regelmäßigen Abständen immer wieder einen Sprint einlegen. Oder Berge nicht einfach hochfahren, sondern sie hochspurten.“ So lässt sich in kürzerer Zeit viel Energie verbrennen.

Wenn man im Team fährt, lassen sich aus diesen Sprintintervallen auch kleine Rennen machen. „Die Pulsuhr kann bei solchen Intervallen gerne mal auf 150 bis 170 Schläge pro Minute schnellen“.

Das gelte allerdings nicht für Radfahrer im Rentenalter. Mit der Faustformel 220 Schläge minus Lebensalter lasse sich die maximale Pulsfrequenz errechnen. John: „Auch hier ist man auf der sicheren Seite, wenn man sich von seinem Arzt beraten lässt.“

Welche Fehler sollte man beim Radfahren vermeiden?

„Ein klassischer Fehler ist, die Pedale nicht mit den Fußballen, sondern mit dem Mittelfuß zu treten“, sagt Matthias John. Trägt man Radschuhe sollte man die Füße auf den Pedalen weder zu weit nach innen, noch zu weit nach außen gedreht einrasten: „Bei Fehlbelastung geht jeder Tritt auf das Kniegelenk.“ Richtig tritt man, wenn man seine Knie parallel zum Rahmen führt.

„Eine sehr häufige Fehlerquelle ist auch die Sattelhöhe. Viele haben diesen zu hoch eingestellt und rutschen mit dem Hintern auf dem Sattel hin und her.“ Hier gelte die Faustregel: Lieber zu tief als zu hoch einstellen.

„Die ideale Höhe ermittelt man, indem man sich mit gestrecktem Bein gerade auf dem Sattel setzt. Wenn die Pedale in der untersten Position ist, muss man diese bequem mit der Ferse erreichen können.“

Zudem sollte der Sattel grundsätzlich nur waagerecht eingestellt sein. „Viele stellen sich den nach vorne gekippt ein, weil er sonst zu sehr drückt.“ Ein wirklich guter Fahrradladen biete seine Sattel aber vor dem Kauf zum Test an. „Lassen Sie sich nicht drängen und fahren Sie lieber eine große Testrunde.“

Ist Radfahren gesünder als Joggen?

„Bei einem richtig eingestellten Fahrrad verteilt sich der Druck gleichmäßig auf den Körper“, sagt Matthias John: „Beim Joggen hingegen kann es durch Stauchungen zu hohen Punktbelastungen in Knien und Wirbelsäule kommen.“

Insgesamt sei die Intensität des Trainings mit dem Fahrrad auch sehr gut dosierbar und daher besonders für Anfänger geeignet: „Als Radfahrer kann ich nicht nur entscheiden, wie schnell ich fahre, sondern die Trainingsintensität auch durch die Gangschaltung einstellen.“

Wer joggt, muss den Berg hoch. Wer Fahrrad fährt kann immerhin noch einstellen, mit welchem Widerstand er den Berg erklimmen möchte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_99499.htm

[2] http://fahrrad-guide.de/fahrradrucksack/

Bildquelle: Pixabay.com / FelixMittermeier

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