Fahrradpumpe

Wenn das Fahrradfahren immer anstrengender und schwieriger wird, kann das daran liegen, dass deinen Reifen langsam die Luft ausgeht. Mit Fahrradpumpen kannst du das ganz einfach selbst ändern. Dabei gibt es Mini-Fahrradpumpen, die du unterwegs mitnehmen kannst aber auch größere Standardpumpen, die du zu Hause nutzen kannst.

Mit unserem großen Fahrradpumpen Test 2020 findest du ganz einfach die für dich und deine Bedürfnisse beste Fahrradpumpe. Wir zeigen dir hier die verschiedenen Vor- sowie Nachteile von Hand-, Stand-, Fuß- und CO2-Kartuschenpumpen, um dir die Kaufentscheidung damit so einfach wie möglich zu gestalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Fahrradpumpe ist ein Gerät, das speziell zum Befüllen von Fahrradbereifung mithilfe von Luftdruck dient.
  • Generell kann man zwischen Handpumpen, Standpumpen, Fußpumpen und CO2-Kartuschenpumpen unterscheiden. Jede Art von Fahrradpumpe weist individuelle Vor- und Nachteile auf.
  • Beim Kauf solltest du neben der Art der Fahrradpumpe, der Maße und dem Gewicht vorallem auf die Leistungsfähigkeit und das Material achten.

Fahrradpumpe Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Fahrradpumpe für zu Hause

Die Beto 470253 Standpumpe hat eine maximale Druckleistung von 11 bar, was umgerechnet ca. 160 PSI sind. Zusätzlich bietet dir die Pumpe die Möglichkeit den Reifendruck von einem Manometer, welches in der Pumpe integriert ist, abzulesen. Somit kannst du den Druck in deinen Reifen perfekt an jede Situation anpassen.

Die Luftpumpe bietet noch einen weiteren großen Vorteil: Die Beto 470253 Standpumpe wird mit den drei gängigsten Ventilen, dem Sclaverand-, Dunlop- und Schraderventil, geliefert. Diese Ventile bieten dir zusätzlich die Möglichkeit fast alle Reifen aufzupumpen.

Der Griff der Fahrradpumpe ist 24 cm breit und biete dir aufgrund des gummierten Stoffgriffes den benötigten Komfort bei Pumpen. Der robuste Stand und die Stabilität wird dir durch den 22 cm breiten Standfuß geboten und macht das Pumpen somit sehr leicht.

Die beste Fahrradpumpe mit analogem Manometer

Die Standpumpe von Topeak liefert ein Pumpvolumen von 11 bar beziehungsweise 160 PSI. Somit ist die Luftpumpe gut für Rennräder und breite Reifen, welche einen hohen Druck benötigen, geeignet. Zusätzlich besitzt die Topeak Sport II ein Manometer, welches den Luftdruck anzeigt. Dieses enthält sowohl eine Bar-Anzeige, als auch eine PSI-Anzeige.

Die Standpumpe liefert zusätzlich einen klaren Vorteil im Punkt Ventilarten. Die Pumpe besitzt eine Schrader-, Dunlop- und Sclaverandventil und kann somit alle gängigen Ventilarten abdecken.

Die Pumpe besitzt eine Höhe von 67,5 cm. Der Standfuß der Luftpumpe beträgt 13,7 cm und sorgt für ein stabiles und standhaftes Pumpen. Der Griff der JoeBlow Pumpe ist 25 cm breit und liefert durch seine Polsterung guten Komfort.

Die beste Fahrradpumpe zum Mitnehmen

Diese Fahrradpumpe aus hochwertiger Aluminiumlegierung kannst du mit dem dazugehörigen Rahmen an dein Fahrrad montieren. So hast du sie im Notfall immer dabei. Die Pumpe hat einen Druck von 6,9 Bar, dadurch sind deine Reifen sehr schnell aufgepumpt und wieder einsatzbereit. Außerdem wiegt die Fahrradpumpe nur 120 g.

Die Halterung am Fahrrad ist sehr robust und wackelt nicht, damit die Pumpe nicht beschädigt werden kann. Die Fahrradpumpe ist zudem sehr handlich, weil sie nur 18 cm groß ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Fahrradpumpe kaufst

Was ist eine Mini-Fahrradpumpe?

Unter einer Mini-Fahrradpumpe wird eine Fahrradpumpe bezeichnet, welche so klein ist, dass diese auch unterwegs mitgenommen werden kann. Bei vielen hochwertigen Rädern sind diese schon mit inbegriffen und besitzen sogar eine Vorrichtung am Fahrrad selbst, um diese dort zu befestigen.

Mini-Fahrradpumpen besitzen nur in seltenen Fällen einen Luftdruckmesser und nur wenige Modelle können mit einer normalen Fahrradpumpe mithalten.

Minipumpen sind durch ihre Größe perfekt für unterwegs. Für zu Hause eignet sich jedoch eine größere Standardpumpe besser.

Was muss ich bei den Ventilen beachten?

Hast du schon eine passende Fahrradpumpe gewählt musst du nur darauf achten, auch das richtige Ventil zu wählen.

Generell kannst du zwischen folgenden:

  • Dunlopventil
  • Sclaverandventil
  • Schraderventil

Das Dunlopventil wird vor allem bei Touren- und Cityrädern verwendet. Charakteristisch ist für das Ventil, dass es sich schnell und ohne den Gebrauch von Werkzeug wechseln lässt. Ein Nachteil ist, dass es leicht sabotiert werden kann. Die meisten Ventile dieser Art sind heutzutage für bis zu 6 bar Druck gebaut.

Das Sclaverandventil, welches auch Französisches oder Presta Ventil genannt wird, wird oft im Rennradsport verwendet. Die Ventile sind für bis zu 15 bar Druck ausgelegt und sichern aufgrund des hohen Drucks einen guten Rollwiderstand. Nachteil des Sclavanderventils ist, dass sie aufgrund ihres kleinen Durchmessers nicht so robust und stabil wie andere Ventilarten sind.

Das Schraderventil wird sowohl bei Fahrräder als auch bei Kraftfahrzeugen verwendet und wird aus diesem Grund auch Autoventil genannt. Ein großer Vorteil eines Schraderventils ist, dass diese keinen Adapter benötigen, um auf Tankstellen aufgepumpt zu werden.

Sclaverandventile und Dunlopventile benötigen bei Tankstellen einen speziellen Adapter, der ein eingebautes Rückschlagventil besitzt.

Wer sich unsicher ist, welche Luftpumpe sicher passt, greift am besten zu einem Universalpumpkopf, dann können Sie für alle Ventile die gleiche Fahrradluftpumpe benutzen.

Was ist ein Manometer und wofür brauche ich es?

Das Manometer ist ein Druckmessgerät, welches dir anzeigt, wie viel Druck sich in einem Medium befindet. Im Radsport wird dieses dazu verwendet um den Duck im Reifen zu messen.

Bei vielen Pumpen ist das Manometer schon integriert und zeigt dir während des Pumpens wie viel Druck sich in deinen Reifen befindet. Allgemein solltest du beachten, dass du den Luftdruck in deinen Reifen circa einmal Mal pro Monat prüfen solltest.

Die folgende Tabelle soll dir einen Richtwert geben, wie viel Reifendruck in deinen Reifen sein sollte:

Deine Körpergröße Empfohlene Rahmengröße Empfohlene Laufradgröße
150-155 cm 33-36 cm 26 Zoll
155-160 cm 35-38 cm 26 / 27,5 Zoll
160-165 cm 38-40 cm 26 / 27,5 Zoll
165-170 cm 40-43 cm 26 / 27,5 Zoll
170-175 cm 42-45 cm 26 / 27,5 / 29 Zoll
175-180 cm 44-47 cm 26 / 27,5 / 29 Zoll
180-185 cm 46-49 cm 26 / 27,5 / 29 Zoll
185-190 cm 49-52 cm 26 / 27,5 / 29 Zoll
190-195 cm 51-56 cm 29 Zoll
195-200 cm ab 56 cm 29 Zoll

Wo kann man Fahrradpumpen kaufen?

Hier eine kleine Liste, wo du Fahrradpumpen kaufen kannst:

  • Amazon
  • Intersport
  • Ebay
  • Bikester
  • Obi
  • Conrad
  • Otto

Mittlerweile gibt es auch oft in normalen Lebensmittelgeschäften wie Hofer/Aldi, Lidl oder Merkur Angebote für preisgünstige Fahrradpumpen.

Ralf AumüllerExperte für Fahrräder und Zubehör

„Für die regelmäßige Druckkontrolle zu Hause eignen sich Standluftpumpen mit integriertem Manometer. Achte beim Kauf darauf, dass die neue Pumpe auch auf deine Ventile passt.
Unterwegs sind leichte Handpumpen zu bevorzugen. Im Vergleich zu CO²-Kartuschen sind sie einfacher zu bedienen und deutlich günstiger.“

Was kostet eine Fahrradpumpe?

Eine Fahrradpumpe ist eine nützliche Anschaffung, wenn du ein Fahrrad besitzt und kostet dich kein Vermögen. Einfache Fahrradpumpen und Mini-Fahrradpumpen sind bereits ab 5 Euro erhältlich. Die meisten Fahrradpumpen liegen preislich zwischen 10 und 20 Euro und nur einige qualitativ sehr hochwertige Pumpen kosten bis zu 40 Euro.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 135 Produkte aus der Kategorie Fahrradpumpe untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Entscheidung: Welche Arten von Fahrradpumpen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Allgemein kannst du zwischen folgenden Fahrradpumpen unterscheiden:

  • Handpumpe
  • Fußpumpe
  • Standpumpe
  • CO2-Kartuschenpumpen

Was ist eine Handpumpe und welche Vor- und Nachteile hat diese?

Du erkennst eine Handpumpe schnell an ihrer kleinen und einfachen Form, die es dir ermöglicht die Pumpe manuell nur mit deinen Händen zu bedienen. Generell weist eine Handpumpe eine Größe von 15 bis 25 cm auf und besitzt in vielen Fällen eine Vorrichtung, um diese am Fahrrad zu befestigen.

In den meisten Fällen sind solche Handpumpen aus Metal oder Kunststoff und werden oft mit dem Fahrrad mitgeliefert. Die Bedienung einer Handpumpe ist sehr simpel, jedoch oft sehr mühsam.

Es gibt auch größere Varianten von Handpumpen, welche jedoch nicht am Fahrrad festgemacht werden können. Eine sehr kleine Variante der Handpumpe ist die Minipumpe

Fahrradpumpe an Rad

Auf diesem Bild kannst du einen Ausschnitt von einem Fahrrad mit seinem Besitzer erkennen. Links im Bild siehst du eine am Rad befestigte Handpumpe. Durch das Mitführen der Pumpe bist du vor Situationen mit platten Reifen immer gut vorbereitet. (Foto: Free-Photos / Pixabay.com)

Welche Eigenschaften besitzt eine Fußpumpe und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine Fußpumpe wird, wie der Name schon sagt, mit einem Fuß aufgepumpt. Hier musst du jedoch beachten, dass die Fußpumpe, welche oft für das Aufpumpen von Luftmatratzen verwendet wird, nicht gemeint ist. Die Fußpumpe für das Aufpumpen eines Fahrrades besitzt eine viel kompliziertere Mechanik und besitzt meist ein Manometer zur Kontrolle des Luftdrucks.

Fußpumpen sind meist etwas schwerer und sind aus diesem Grund eher ungeeignet um bei einer Fahrradtour mitgenommen zu werden. Meistens sind diese in der Garage und im Keller zu finden.

Welche Besonderheiten hat eine Standpumpe und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Eine Standpumpe ermöglicht es dir viel Luftvolumen in einen Reifen zu pumpen, um somit einen Druck von bis zu 16 bar zu erzeugen. Aufgrund ihrer Größe und des hohen Gewichtes sind Standpumpen zur Mitnahme nicht geeignet. Diese finden sich meist in Werkstätten, im Rennradbereich oder in Kellern von motivierten Fahrradfahrern. Eine Standpumpe besitzt heutzutage fast immer ein Manometer.

Die Pumpe wird mit Hilfe beider Arme im Stehen bedient. Zwar ist die Verwendung simpel, erfordert jedoch trotzdem viel Kraft aus dem Oberkörper. Mittlerweile sind auch kleinere Varianten erhältlich, jedoch können diese nicht so viel Druck im Reifen erzeugen.

Fahrradpumpe mit Rennfahrer

Die Radfahrer auf diesem Bild sehen sehr motiviert und begeistert aus. Sie unternehmen größere Touren und besitzen demnach relative gute Fahrräder. Ganz sicher besitzt jeder dieser Fahrer eine Standpumpe, um ihren Reifen einen optimale Druck zu verleihen. (Foto: skeeze / Pixabay.com)

Was ist eine CO2-Kartuschenpumpe und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Eine Kartuschenpumpe pumpt den Reifen mit Hilfe einer unter Druck stehenden CO2-Kartusche auf. Diese ermöglicht dir ein schnelles und bequemes Aufpumpen ohne großen Kraftakt. Kartschuschenpumpen bringen jedoch mehrere Nachteile mit sich. Bei großen Reifen reicht eine Kartusche meist nicht aus und es müssen meist mehrere Kartuschen herangezogen werden.

Ein weiterer Nachteil ist der Preis und das Gewicht. Aufgrund der gefüllten CO2-Kartuschen kann das Aufpumpen relativ kostspielig werden. Ein weiterer und wahrscheinlich der entscheidendste Nachteil: Ist man unterwegs und die Kartusche ist leer, gibt es keine andere Möglichkeit das Fahrrad aufzupumpen, außer man hat mehrere Kartuschen dabei.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fahrradpumpen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Fahrradpumpen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Pumpe für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Typ der Fahrradpumpe
  • Maße und Gewicht der Fahrradpumpe
  • Leistung
  • Material

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Typ der Fahrradpumpe

Wie du schon am Anfang erfahren könntest, musst du dich zwischen mehreren Fahrradpumpen-Typen entscheiden.

Hier ist es wichtig, dass du auf deine eigenen Bedürfnisse achtest und dir überlegst, wann du deine Fahrradpumpe brauchen wirst. Bist du oft unterwegs und brauchst eine praktische Fahrradpumpe, welche du flexibel mitnehmen kannst, dann würden wir dir raten zu einer Handpumpe oder einer Mini-Fahrradpumpe zu greifen.

Bist du dir sicher, dass du immer verlässlich und regelmäßig den Luftdruck in deinem Fahrrad kontrollierst, kannst du ruhig zu einer Standpumpe greifen, die in deiner Garage oder im Keller verstaut wird.

Maße und Gewicht der Fahrradpumpe

Dieses Kaufkriterium hängt sehr stark davon ab, welchen Typ von Fahrradpumpe du dir zulegen möchtest. Generell ist alles bis 1500 Gramm, also 1,5 Kilogramm ein guter Richtwert für Stand- und Fußpumpen. Hand- und Minipumpen können teilweise auch ein Gewicht von ein paar hundert Gramm erreichen.
Hier solltest du darauf achten, wo du deine Luftpumpe verwenden wirst.

Steht sie nur zu Hause in deiner Garage oder deinem Keller, ist es egal wenn deine Pumpe etwas schwerer ist. Nimmst du deine Pumpe immer mit und klemmst sie auf dein Fahrrad, dann ist eine leichte Pumpe zu empfehlen. Vielen Fahrern ist es wichtig, dass ihr Bike so leicht wie nur möglich ist. Eine schwere Pumpe wirkt dem logischerweise negativ entgegen.

Leistung

Wie auch alle anderen Kaufkriterien, ist auch dieses von mehreren Faktoren abhängig. Die Leistung der Pumpe ist einerseits von der Luftpumpen-Art abhängig. Andererseits beeinflusst auch das Ventil am Fahrrad, wie viel bar Druck in einen Reifen passt.

Hast du vor dir eine Hand- oder Minipumpe zu kaufen, musst du mit weniger Leistung als bei einer Stand- oder Fußpumpe rechnen. Im allgemeinen Gebrauch reicht die Leistung einer normalen Standpumpe vollkommen aus, um dein Fahrrad regelmäßig aufzupumpen. Zu Hand- und Minipumpen solltest du eher nur als Alternative unterwegs greifen. Es kann nämlich sehr mühsam sein mit diesen kleinen Pumpen den benötigten Luftdruck in deinem Reifen zu erzeugen.

Schraderventile halten mit Abstand am meisten Druck aus. Bei Federbeinpumpen kann der Maximaldruck bis zu 25 bar betragen.

foco

Wusstest du, dass je nach Art des Fahrrades der Luftdruck in den Reifen unterschiedlich sein sollte?

Bei einem herkömmlichen City-Rad sollte der Luftdruck im Rad zwischen 2,5 und 4,5 bar betragen. Dadurch ist er schon mindestens doppelt so hoch wie der Umgebungsdruck. Bei einem Rennrad sollte der Reifendruck 5-10 bar betragen.

Neben der Druckeinheit bar kann es auch vorkommen, dass PSI als Einheit genannt wird. PSI ist auch eine Druckeinheit. Generell kannst du dir merken: 1 PSI sind umgerechnet 0,0689476 bar.

Material

Fahrradpumpen wirst du meist entweder aus Kunststoff oder aus einem Metall vorfinden. Viele kleine Pumpen werden meist aus Kunststoff sein, da dieses leichter ist.

Luftpumpen aus Metall haben den Vorteil, dass sie aufgrund des robusten Materials viel belastbarer und stabiler sind. Das wirkt sich jedoch negativ auf das Gewicht aus. Die meisten Luftpumpen aus Metall sind Stand- oder Fußpumpen, da bei diesen Pumpen das Gewicht eine nicht so große Rolle wie bei Hand- oder Minipumpen spielt. Auch CO2-Kartuschenpumpen aus Metall sind verbreiteter als aus Kunststoff.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fahrradpumpen

Wie pumpe ich mein Fahrrad ohne Fahrradpumpe auf?

Solltest du jemals in die unglückliche Situation kommen, dass du keine Fahrradpumpe hast oder diese kaputt ist, kannst du dir mit folgenden zwei Möglichkeiten helfen.

Einerseits würden wir dir raten einfach zur nächsten Tankstelle zu fahren und dort dein Fahrrad aufzupumpen. Tankstellen verfügen fast immer über einen starken Kompressor für Autoreifen. Diesen kannst du mit dem richtigen Ventil auch benutzten, um dein Fahrrad schnell aufzupumpen.

Hier musst du aber beachten, dass ein Kompressor viel stärker ist als eine gewöhnliche Fahrradpumpe und somit ohne genügend Feingefühl schnell dein Reifen platzen kann. Frage in so einer Situation den Tankwart der Tankstelle.

foco

Wusstest du, dass du im hinteren Rad etwas mehr Luft haben solltest?

Das Hinterrad deines Fahrrades sollte etwas mehr befüllt sein und dadurch höheren Druck halten. Dies liegt daran, dass das meiste Gewicht am hinteren Reifen des Fahrrades liegt. Grundsätzlich ist der Reifendruck auch vom Gewicht des Fahrers abhängig.

Hast du einen Kompressor zuhause, kannst du diesen zur Hilfe benutzen. Auch ein Schwimmbad in der Nähe ist eine gute Möglichkeit: Hast du den richtigen Aufsatz, kannst du dein Fahrrad dort aufpumpen lassen. Schwimmbäder besitzen oft kleine Kompressoren um Bälle und Luftmatratzen aufzupumpen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.fahrrad-xxl.de/ratgeber-videos/fahrradreifen-aufpumpen/

[2] http://www.ardmediathek.de/tv/Die-Sendung-mit-der-Maus/Luftpumpe-Teil-1-2/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=22380500&documentId=27872010

[3] http://www.smartcitiesconsulting.eu/oeffentliche-fahrradpumpen/

Bildquelle: 123rf.com / auremar

Warum kannst du mir vertrauen?

Stephan ist gelernter Fahrradmechaniker und blickt auf 15 Jahre Erfahrung in der Fahrradbranche zurück. Privat fährt er selbst gerne Downhill-Rennen und schraubt an seinen eigenen Fahrrädern herum.