Fahrradmantel
Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2020

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Der Fahrradmantel ist – neben dem Fahrrad selbst – das wichtigste Bestandteil, wenn es um deinen Drahtesel geht. Es ist ein schwieriges Unterfangen den perfekten Reifen für dein Rad zu finden. Dir sollte bewusst sein, für welche Zwecke du das Fahrrad benutz und welchen Belastungen die Fahrradmäntel ausgesetzt werden. Holst du dein Rad nur hervor, um dir gemütlich in der Stadt ein Eis zu holen, oder rast du gerne über schlammigen Untergrund im Wald?

Der großen Fahrradmantel Test 2020 soll dich bei dieser wichtigen Entscheidung unterstützen. Es werden dir die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Reifenarten erläutert. Weiters werden einige wichtige Kriterien für die Kaufentscheidung angeführt. Wir wollen dir helfen, einen besseren Überblick über deinen Fahrradmantel zu bekommen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die verschiedenen Arten der Fahrradmäntel sind: Drahtreifen, Faltreifen, Ballonreifen und Schlauchreifen. Alle aufgezählten Reifen beinhalten einen integrierten Schlauch. Eine spezielle Art des Fahrradmantels ist der Tubeless-Reifen. Dieser hat keinen extra Fahrradschlauch verbaut. Dadurch ist er pannensicherer und es kommt seltener zu einem Platten.
  • Es gibt drei Größenbezeichnungen bei Fahrradmänteln, unter denen man unterscheiden sollte: ETRTO, Zollbezeichnung und das Französische-System. Nur das Zollsystem gibt seine Angaben, wie der Name schon sagt, in der Maßeinheit Zoll an. Die anderen Bezeichnungen werden in Millimeter angegeben. Finden kann man die Maße seines Reifens auf der Seite des Mantels.
  • Beachte, dass die Breite deines Reifens auch zu den Felgen des Fahrrads passt. Die Felgen wurden jeweils für eine gewisse Breite hergestellt. Kleine Abweichungen sind hier aber in Ordnung. In der erlaubten Spanne ist es dir dann selbst überlassen, für welche Mantelbreite du dich entscheidest.

Fahrradmantel Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Fahrradmantel für dein MTB

Der Marathon Plus MTB Performance ist ein Drahtreifen, der in allen Größen hergestellt wird. Der Fahrradmantel kann für sämtliche Mountainbikes hergenommen werden. Besonders für E-MTBs ist dies eine perfekte Wahl.

Der von Schwalbe hergestellte Reifen ist ein Publikumsliebling bei den Kunden. Er wird als unplattbar betitelt und enthält entsprechenden Pannenschutz. Er ist perfekt geeignet für das Fahren auf unebenem Gelände.

Der beste Fahrradmantel für dein Rennrad

Der Continental Grand Sport ist ein Fahrradreifen, der in verschiedenen Größen angeboten wird. Er ist ein robuster und pannensicherer Faltreifen. Hergestellt wird er von der Marke Continental.

Gelobt wird der Fahrradmantel für seinen Einsatz im professionellen Bereich. Er ist aber auch im Alltag einsetzbar. Der Reifen gewährleistet geringen Rollwiderstand und hat auch auf nassen Straßen eine hervorragende Bodenhaftung.

Der beste Fahrradmantel für dein Trekking-Rad

Der Marathon Plus Tour ist ein Fahrradmantel, der von Schwalbe hergestellt wird. Er hat ein markantes Trekkingprofil. Der robuste Aufbau und der wirksamen Schutzgürtel bieten zusätzlichen Schutz.

Dieser Reifen ist eine perfekte Wahl für dich, wenn du im Alltag mit deinem Rad Besorgungen erledigen musst, aber in deiner Freizeit auch mal gerne entlang von Wäldern fährst.

Der beste Fahrradmantel für dein Citybike

Continental Contact Plus City hat höchste Pannensicherheit. Auf der anderen Seite weist er auch effiziente Rolleigenschaften auf. Die Reifen sind ebenfalls für E-Citybikes geeignet.

Dieser Fahrradmantel ist perfekt, um gemütlich in der Stadt herumzufahren und sie zu erkunden. Mit den Contact Plus City hast du ein angenehmes, kräfteschonendes Fahrgefühl auf dem Asphalt.

Kauf- und Bewertungskriterien für Fahrradmäntel

Beim Kauf von einem neuen Fahrradmantel können einige Kriterien entscheidend sein. Welche vorrangig sind, entscheidest nur du alleine.

Die Bewertungskriterien können natürlich von Person zu Person unterschiedlich sein, da jeder Mensch andere Vorlieben hat. Außerdem benutzt nicht jeder sein Fahrrad im gleichen Ausmaß.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Fahrradmäntel und -reifen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Fahrradreifen Größe

Die Größe des Fahrradreifens hängt vom Fahrrad selbst und den Felgen ab, da diese unterschiedlichen Durchmesser haben. Bei den Fahrradmänteln gibt es drei verschiedene Größenbezeichnungen: ETRTO, Zollbezeichnung und das Französische-System.

Beachte: Willst du wissen, wie groß dein aktueller Reifen ist? Sieh einfach auf deinem Fahrradmantel nach. Die Größenbezeichnungen werden hier immer aufgedruckt. Sollte man die Angaben nicht mehr erkennen können, kann man einfach in die nächste Werkstatt oder in einen Fahrradhandel gehen, um eine sichere Einschätzung zu erhalten.

ETRTO

ETRTO (European Tire and Rim Technical Organization) ist die europäische Reifen- und Felgennorm. Alle Angaben werden hier in Millimeter (mm) angegeben.
Beispiel: „37-622“. Die Zahl 37 mm steht hier für die Breite des Fahrradreifens. Die 622 mm geben den Innendurchmesser an.

Zollbezeichnung

Die Zollbezeichnung wird als sehr ungenau angesehen. Wenn zwei unterschiedlichen Reifen mit verschiedenen Durchmessern verglichen werden, kommt es bei der Zollbezeichnung auf ein und dasselbe hinaus. So wird ein Reifen mit einem Durchmesser von 622 mm und ein anderer mit 635 mm in die gleiche Zollklasse eingestuft: 28 Zoll.

Im Mountainbike-Sport wird sie allerdings sehr gerne verwendet. Hier findet man oft Zollangaben. Zusätzlich sollte man noch beachten, dass es zwei unterschiedliche Arten der Zollbezeichnung gibt.

Beispiel:

Variante 1: „28 x 1.40“

Die 28 Zoll stehen hier für den Außendurchmesser, wobei die 1.40 Zoll die Reifenbreite darstellen.

Variante 2: „28 x 1 5/8 x 1 3/8

Die zweite Variante gibt ihre Zollbezeichnungen anhand von Brüchen an. Dies ist sehr verwirrend für die Kunden, daher findet man diese Variante in der Praxis sehr selten. Die Zollbezeichnungen beziehen sich wie folgt: ungefährer Außendurchmesser x Reifenhöhe x Reifenbreite.

Französisches-System

Das Französische-System ist nicht für alle Fahrradtypen geeignet. In der Kategorie der MTBs wird man daher nie eine Bezeichnung laut dem Französischen-System finden. Hier werden die Zahlen wieder in Millimeter angegeben.

Die 700 mm beziehen sich auf den Außendurchmesser und die 35 auf die Reifenbreite.
Das C steht hierbei für den Innendurchmesser des Reifens, also die Höhe. Der Buchstabe C kann mit 622 mm gleichgesetzt werden.

Reifenbreite

Die Reifenbreite kann bei den diversen Fahrradtypen unterschiedlich sein. Es ist aber sehr entscheidend, welche Breite man wählt. Diese können sich auf verschiedenste Eigenschaften, die für ein perfektes Fahrerlebnis wichtig sind, auswirken.

Breitere Reifen weisen ein höheres Gewicht auf.

Wenn du zuvor einen schmäleren Reifen gefahren bist, kannst du natürlich auch auf einen breiteren Fahrradreifen umsteigen. Umgekehrt funktioniert dies genauso. Hierbei ist kurz zu sagen, dass breitere Reifen einen besseren Fahrkomfort und höheren Pannenschutz bieten.

Rennrad und Cyclocross

Den größten Einfluss hat die Fahrradreifenbreite auf das Rennrad oder Cyclocross. Hier sind Abweichungen von 5 mm schon erheblich. Lange Zeit wurden beim Rennrad standardisierte 23 mm bei der Breite verwendet.

Dies ändert sich aber nun und die Reifen „dehnen“ sich aus. Nun findet man auch Mäntel mit einer Breite von 25 bis 28 mm bei Rennrädern.

Viele Vorteile sprechen für die 25 bis 28 mm Reifen. Zum Beispiel kann der Fahrradmantel mit weniger Luftdruck gefahren werden. Der Reifen liegt hierbei breiter auf der Straße. Außerdem werden Pannenschutz und Fahrkomfort erhöht. Große und auch kleine Unebenheiten können besser ausgeglichen werden.

Der Nachteil an den breiteren Reifen ist, dass sie ein höheres Gewicht aufweisen und mehr Luftwiderstand vorhanden ist. Außerdem führt es zu trägeren Lenkverhalten.

Es besteht aber die Möglichkeit, eine Kombination aus beiden Reifenbreiten zu wählen. Auf das vordere Laufrad wird das 23 mm breite Rad angebracht und hinten die 25 mm. Das vereint die Vorteile aus beiden Varianten: Das Lenkverhalten bleibt direkter und Fahrkomfort und Pannenschutz wird erhöht.

MTB, Trekking- und Citybike

Die MTBs haben ein stollenähnliches Profil, da es hier auf die Bodenhaftung in unebenem Gelände ankommt. Bei den unterschiedlichen Arten der MTBs wird aber zwischen 51 bis 64 mm in der Reifenbreite unterschieden.

Trekking- oder Citybikes haben generell einen schmäleren Reifen als ein MTB, aber einen breiteren als ein Rennrad. Hier wird der Reifen für das Citybike eher schmäler angesetzt. Das Trekkingrad bedient sich an breiteren Fahrradmänteln.

Fahrradart Unterkategorie Breite in Millimeter (mm)
Rennrad und Cyclocross / 23 mm oder 25 bis 28 mm
MTB Cross Country und Marathon MTB 51 bis 54 mm
All Mountain 54 bis 61 mm
Enduro MTB 51 bis 54 mm
Trekking- und Citybike / 37 bis 52 mm
E-Bike E-MTB 51 bis 54 mm
E-Citybike 42 bis 52 mm

Einsatzzweck

Die Wahl des richtigen Fahrradreifens für dich und dein Fahrrad ist sehr wichtig. Man sollte sich daher immer an diesen drei Faktoren orientieren: Untergrund, Einsatz und Sicherheit.

Der Einsatzzweck für deine Reifen sollte einen hohen Stellenwert beim Kauf haben. Wird der Reifen nur für den alltäglichen Gebrauch in der Stadt verwendet, oder möchtest du mit ihm die Wälder unsicher machen?

MTB und Trekkingrad

Wer ein MTB oder Trekkingrad besitzt, will damit nicht gemütlich in der Innenstadt flanieren. Die Reifen des MTBs oder Trekkingrads werden Offroad eingesetzt. Auf matschigen und unebenen Untergrund ist das Profil des Mantels sehr wichtig.

Die Reifen sollten außerdem genügend Grip bei dem Weg über Wurzeln oder sandige Flächen haben. Für solche Fälle haben die Reifen ein Stollenprofil. Dies unterstützt den Fahrer auf dem Weg durch die Wälder.

MTB-Reifen haben etwas größere Stollen, die weiter auseinander reichen, wobei Trekking-Reifen höhere, zierlichere Stollen haben.

Die Offroad-Mäntel sind nicht für den Gebrauch auf Asphalt geeignet.

Rennrad

Bei Rennrädern ist es wichtig, dass ihre Reifen wenig Profil besitzen. Dies führt zu einem geringeren Rollwiderstand. Die feine Profilierung führt beim Fahren auf der Straße zum besten Ergebnis.

Die Rennrad-Reifen können mit oder ohne Pannenschutz angeboten werden. Wählt man einen Fahrradmantel mit Pannenschutz, wird der Reifen dadurch schwerer und vergrößert dadurch den Rollwiderstand.

Dies führt zu einer höheren Pannensicherheit. Die Fahrradreifen der Rennräder haben eine hohe Laufleistung. Ihr Verschleiß liegt zwischen 2.000 und 12.000 km.

Cross- und Citybike

Benötigt man aber einen Reifen für alltägliche Zwecke, bietet sich ein schmaler Reifen an. Crossbike-Reifen eignen sich hierfür perfekt. Der Fahrradmantel ist schmal und hat eine feine Profilierung.

Er rollt daher sehr angenehm auf Asphalt. Bei Ausflüge über Feldwege und Schotterstraßen bietet er sich auch an, da der Crossbike-Reifen durch sein Profil auch genügend Grip auf unebeneren Straßen hat.

Die Citybike-Reifen sind ähnlich, wie die des Crossbikes. Sie haben ebenfalls eine schmalere Breite, aber weniger Profil. Daher sollte man mit ihnen nur auf Asphalt fahren.

Schlauchlos-System

Das Tubeless-System besitzt, anders, wie die anderen Reifen, keinen integrierten Schlauch. Dies erhöht natürlich die Pannensicherheit, da spitze Fremdkörper den Mantel nicht mehr zum Platzen bringen können.

Die Tubeless-Reifen sind besonders beliebt bei MTBs und Rennrädern. Im Laufe des Artikels wird noch einmal näher auf das Tubeless-System eingegangen.

Es gibt allerdings zwei Sonderformen, die dem schlauchlosen Reifen ähnlich sind.

  • Tubeless-Ready: Die Tubeless-Ready-Reifen sind keine echten Tubeless-Reifen. Sie haben einen integrierten Schlauch. Dieser kann jedoch entfernt und mit Hilfe einer Dichtflüssigkeit zu einem Tubeless-Reifen umgewandelt werden. Die Fahrradmäntel und Felgen sind so konstruiert, dass sie direkt aneinander abdichten. Weiters ist die Dichtmilch dazu da, um die Lücke zwischen dem Reifen und der Fahrradfelge zu schließen.
  • Tubeless- Easy: Eine neue Variante der Tubeless-Ready-Reifen sind die Tubeless-Easy-Reifen. Die Seitenwand des Fahrradmantels hat ein monofiles Gewebe. Dies ermöglicht eine leichte Konversion, da sich die Luft leichter und länger im Reifen halten kann. Auch bei dieser Variante benötigt man die Dichtflüssigkeit. Hier entfällt aber das ständige Nachpumpen. Der Easy-Reifen ist qualitativ hochwertiger, als sein Vorgänger.

Gewicht

Das Gewicht der Fahrradmäntel kann variieren. Es kann Unterschiede bei den verschiedenen Reifenarten und Herstellern geben. Im Vergleich sind Rennradreifen jedoch sehr leicht und wiegen um die 200 g pro Fahrradmantel.

Bei MTB-Reifen sieht das schon etwas anders aus. Da diese Reifen für unebenes Gelände tauglich sind, haben sie einen breiteren Mantel. Ein Stück wiegt um die 1.000 g.

Für das Fahren in der Stadt (z. B. auf einem Citybike) wird eher ein unplattbarer Reifen empfohlen. Auf den Straßen können allerlei spitze Gegenstände liegen, die den Reifen beschädigen könnten. Durch den Pannenschutz wiegt er dann auch mehr, als ein normaler Reifen.

Greift man jedoch auf Tubeless-Reifen zurück, kann man sich im Gegensatz zu anderen Fahrradmänteln, um die 200 g ersparen. Da dieses System keinen integrierten Schlauch hat, wird das Gewicht verringert.

Pannenschutz

Der Pannenschutz ist dazu da, um zu verhindern, dass der in den Reifen integrierte Schlauch platzt. Bei Draht- und Faltreifen kann dieser Schutz extra beinhaltet sein. Hierzu gibt es drei verschiedene Varianten: Kunststofffaserschichten, Kautschuk-Schicht und Dichtmilch.

  • Kunststoffschicht: Bei der 1. Variante werden mehrere dünne Kunststofffaserschichten zwischen den Reifen und den Schlauch platziert. Diese Lagen bestehen meist aus Kevlar- oder Aramidfasern. Die Kunststoffschichten sind reiß- und schnittfest. Dadurch erlangt der Reifen ein höheres Gewicht und hat demnach einen größeren Rollwiderstand. Meist wird diese erste Variante bei Trekking- oder Citybikes verwendet.
  • Kautschuk: Die 2. Variante beinhaltet eine weitere Schicht zwischen Karkasse und Lauffläche. Diese Lage besteht aus 5 mm dicken, elastischem Kautschuk. Würden bei der Fahrt mit dem Rad spitze Gegenstände im Reifen stecken bleiben, würden sie den Schlauch nicht beschädigen. Die Fremdkörper werden von der Kautschuk-Schicht abgefangen.
  • Dichtmilch: Die 3. Variante wird vor allem bei Schlauch- und Tubeless-Systemen empfohlen. Der Pannenschutz wird hier in Form der Dichtmilch angewendet. Die Milch wird direkt in den Reifen eingelassen. Bei einer Panne würde sie das Loch, während der Fahrt, abdichten. Die Pannenflüssigkeit basiert auf Latex. Im Laufe der Zeit härtet die Milch im Reifen aus, sodass der Reifen spätestens nach sieben Monaten ausgetauscht werden sollte.

Entscheidung: Welche Arten von Fahrradmänteln gibt es und welche ist die richtige für mich?

Es gibt verschiedene Arten von Fahrradreifen, unter denen man wählen kann. Jeder von ihnen hat seine eigenen Vor- und Nachteile.

Typ Beschreibung
Drahtreifen Der Drahtreifen entspricht dem typischen Reifen. In seinem Inneren befindet sich ein Metalldraht.
Faltreifen Der Faltreifen ist dem Drahtreifen sehr ähnlich. Er beinhaltet aber keinen Draht, sondern Kevlar-Fäden. Wie der Name schon sagt, lässt sich der Fahrradmantel falten.
Ballonreifen Der Ballonreifen hat sehr breite Räder. Diese helfen, Unebenheiten auszugleichen. Der Fahrkomfort wird dadurch erhöht.
Schlauchreifen Der Schlauchreifen wird auf die Felge geklebt, sodass er bei einem Platten nicht herunterrutschen kann. Die Montage ist dafür etwas schwieriger.
Tubeless-Reifen Der Tubeless-Reifen beinhaltet, nicht wie die anderen Reifenarten einen, keinen Schlauch. Dies erhöht die Pannensicherheit. Leider fallen für den Fahrradmantel höhere finanzielle Aufwendungen an.

Um genauere Details über die verschiedenen Fahrradmäntel zu erlangen, werden sie in den folgenden Abschnitten genauer erklärt.

Drahtreifen

Drahtreifen

Der Drahtreifen ist der Inbegriff des typischen Fahrradreifens. Früher war das der Vollgummireifen, der von seinem jetzigen Nachfolger abgelöst wurde. Beim Drahtreifen ist zusätzlich ein Fahrradschlauch im Mantel eingebaut. Dies erhöht natürlich die Pannengefahr, da der Schlauch platzen kann.

Der Drahtreifen hat seinen Namen von einem Metalldraht, der am unteren Ende des Reifens verarbeitet ist. Der Drahtring verhindert, dass der Reifen sich unter Druck ausweitet. Würde dies nicht verhindert werden, springt der Reifen von der Felge.

Der Draht, das Reifenprofil und die Wülste geben die nötige Stabilität. Die internationale Bezeichnung der Drahtreifen lautet Clincher.

Vorteile
  • preisgünstig
  • leichte Montage
Nachteile
  • schlecht zu transportieren
  • höheres Risiko von Pannen
Faltreifen

Faltreifen

Der Faltreifen hat seinen Namen zu Recht verdient. Er lässt sich nämlich tatsächlich falten. Dies ist nur möglich, da kein Draht in den Reifen integriert ist. Hier werden Faser aus Kunststoff verwendet, sogenannte Kevlar- oder Aramidfasern.

Die Kunststofffasern machen den Fahrradmantel leichter. Das Gewicht eines Reifens liegt bei 50 bis 100 g. Nachdem man den Mantel falten kann und er so leicht ist, ist er perfekt für Fahrradtouren geeignet.

Solltest du also einen längeren Ausflug mit deinem Rad planen, kannst du ohne Probleme einen Ersatzreifen mitnehmen – als Vorsichtsmaßnahme natürlich.

Die Schwierigkeit besteht aber bei der Montage des Faltreifens. Der Mantel passt sich nur widerwillig der Felgenform an. Man benötigt daher viel Geduld und Übung.

Vorteile
  • sehr wenig Gewicht
  • leicht zu transportieren, da er faltbar ist
Nachteile
  • komplizierte Montage
  • teurer als Drahtreifen
Ballonreifen

Ballonreifen

Die Art des Ballonreifens ist noch neu, wobei es sich nur um einen etwas breiteren Drahtreifen handelt. Der Ballonreifen kann auf sehr vielen Rädern montiert werden. Zumeist findet man ihn aber auf Citybikes.

Durch den breiteren Mantel werden beim Fahren die Bodenunebenheiten durch die Luftpolster ausgeglichen. Dies ermöglicht ein angenehmes Fahren und ein sicheres Fahrgefühl. Der Begriff Balloonbikes wurde von dem Hersteller Schwalbe geschützt.

Vorteile
  • auf vielen Rädern montierbar
  • angenehmes Fahrgefühl
  • höherer Pannenschutz
  • weniger Luftdruckverlust
Nachteile
  • teurer in der Anschaffung
  • aufwendige Wartung
  • mehr Gewicht
  • höherer Luftwiderstand
Schlauchreifen

Schlauchreifen

Der integrierte Schlauch wird bei dieser Art von Reifen auf den Fahrradmantel genäht. Danach wird der Reifen mit einem eigenen Schlauchreifenkleber auf eine spezielle Felge geklebt.

Der Vorteil bei den Schlauchreifen ist, dass man keine stabile Hakenflanke benötigt, da der Mantel direkt mit der Felge verbunden ist. Dadurch wird es einfacher, den Reifen zu konstruieren und es wird an Gewicht gespart.

Weiters fällt der Fahrradreifen bei einem Platten nicht von der Felge ab. So kannst du dich bei deinem nächsten Platten noch gemütlich zur gelegenen Bushaltestelle rollen lassen.

Gleich, wie bei dem Ballonreifen, ist die Montage leider etwas schwierig. Ein ruhiges Händchen, etwas Zeit und viel Übung sind hier gefragt.

Der Rollwiderstand und das Gewicht sind eher vergleichbar mit dem Faltreifen. Schlaureifen werden vorrangig bei Rennrädern verwendet, da sie wenig Gewicht und einen geringen Rollwiderstand haben. Die internationale Bezeichnung lautet Tubular.

Vorteile
  • benötigt keine Hakenflanke
  • geringer Rollwiderstand
  • sehr leicht
Nachteile
  • schwierige Montage
  • mehr Aufwand
  • teurer
Tubeless-Reifen

Tubeless-Reifen

Bei dem Tubeless-System ist der Reifen fest und luftdicht an der der Felge angebracht. Hier ist kein extra Schlauch notwendig. Es werden aber spezielle Fahrradmäntel und Felgen benötigt. Das Tubeless-System wird häufig im Profibereich verwendet.

Ihr Vorteil liegt auf jeden Fall bei ihrer hohen Pannensicherheit, da sich bei den Tubeless-Reifen kein Schlauch im Mantel befindet, der platzen könnte. Bei großen Rissen im Reifen kann aber dennoch eine Panne passieren.

Durch eine Pannenschutzflüssigkeit kann dies allerdings verhindert werden. Die Tubeless-Reifen haben außerdem einen geringen Rollwiderstand, da keine Reibung zwischen Reifen und Schlauch besteht. So wird der Widerstand verringert.

Man muss dazu sagen, dass Tubeless-Reifen teurer, als herkömmliche Reifen sind und sie nicht auf allen Felgen der verschiedenen Fahrradmodelle montiert werden können.

Vorteile
  • hohe Pannensicherheit
  • geringer Rollwiderstand
Nachteile
  • spezielle Fahrradmäntel und Felgen werden benötigt
  • in der Anschaffung teurer

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Fahrradmantel ausführlich beantwortet

Wann muss ich meinen Fahrradmantel wechseln?

Die Frage, wann man seinen Fahrradreifen wechseln sollte, stellen sich viele Radfahrer. Hier kommt es natürlich auf die Qualität und den Hersteller des Fahrradmantels an.

Fahrradmantel-1

Um bei allen Aktivitäten, die du mit deinem Fahrrad vor hast, gut vorbereitet zu sein, solltest du auf deine Reifen achten. Von Zeit zu Zeit sollten daher die Fahrradmäntel getauscht werden, um Unfälle zu vermeiden.
(Bildquelle: Tony Pham / Unsplash)

Spätestens, wenn das Innere des Reifens sichtbar wird, solle man sich über den Kauf eines neuen Reifens Gedanken machen.

Ein abgefahrenes Profil ist noch kein zwingender Grund für einen Reifenwechsel. Normale Reifen haben eine Lebensdauer zwischen 2.000 und 5.000 Kilometer. Trotzdem gibt es auch Fahrradmäntel, die wesentlich länger halten (z. B. 10.000 Kilometer).

Wie wechsle ich einen Fahrradmantel?

Den Fahrradreifen selbstständig zu wechseln ist gar nicht so schwer, wie es scheint. Es ist nur wichtig, eine gute Schritt für Schritt Anleitung zur Hand zu haben.

  1. Zu allererst muss der Reifen aus dem Fahrrad ausgebaut werden. Dazu das Rad am besten auf den Kopf drehen, sodass es auf dem Sattel steht. So können keine Kratzer oder Schäden entstehen.
  2. Aus dem ausgebauten Reifen muss nun die Luft über das Ventil ausgelassen werden. Dafür den Befestigungsring des Ventils abschrauben.
  3. Danach kann der Fahrradmantel von der Felge gelöst und abgezogen werden.
  4. Nun sollte man das Felgenband auf Schäden untersuchen. Weist dies schon Risse oder Scheuerstellen auf, sollte es gewechselt werden.
  5. Bevor man nun den neuen Mantel überzieht, muss man die Laufrichtung des Reifens beachten. Dafür findet man aufgedruckte Pfeile auf dem Mantel. Nur, wenn er in der richtigen Laufrichtung montiert wird, kann das Profil optimal greifen und gibt den nötigen Grip und Stabilität.
  6. Mit einem geeigneten Schmiermittel kann der Fahrradmantel wieder auf die Felge gezogen werden. So kann der Rand des Reifens in seine Position rutschen.
  7. Danach soll man eine Seite des Reifens über die Felge stülpen. Beachte, dass du das in dem Bereich machst, in dem sich das Ventil befindet. Aufpassen: Nicht schon den kompletten Reifen einsetzten.
  8. Nun muss das Fahrradventil vom Schlauch, in die Ventilöffnung gesetzt werden. Man kann dies mit der Befestigungsschraube sichern, indem man sie locker festschraubt.
  9. Als nächsten Schritt wird der Fahrradschlauch ein wenig mit Luft befüllt und anschließen in den Mantel gelegt.
  10. Mit geeignetem Hebelwerkzeug kann nun der komplette Reifen auf die Felge gesetzt werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Schlauch nicht eingeklemmt oder beschädigt wird.
  11. Anschließend kann der Schlauch zur Gänze aufgepumpt werden.
  12. Im finalen Schritt kann nun der Reifen wieder am Fahrrad angebracht werden.

Um die theoretisch erklärten Schritte auch in der Praxis zu sehen, kannst du dir das folgende Video anschauen.

Wie flicke ich einen Fahrradmantel?

Es kann durchaus passieren, dass dir bei deiner Fahrradtour, der Reifen platzt. Dies muss aber nicht bedeuten, dass man sich einen neuen Fahrradmantel zulegen muss. Just do it yourself! Den Reifen selber Flicken ist ganz schnell erledigt.

Wie man seinen Fahrradreifen wechselt, haben wir in einem anderen Kapitel beantwortet. Hier wird nur erklärt, wie du deinen Fahrradmantel flicken kannst.

Zu allererst muss man feststellen, wo sich das Loch oder der Riss befindet: im Fahrradmantel oder im Schlauch? Danach sollte man den Reifen vom Fahrrad lösen.

Es gibt zwei Varianten. Entweder du hast Flickzeug zur Hand und kannst damit deinen Reifen reparieren oder du hast keine speziellen Werkzeuge parat. In diesem Fall sind die aufgezählten Varianten für eine notdürftige Reparatur gedacht, die für ein paar Kilometer halten sollte.

Mit Flickzeug

  1. Zu aller erst sollte man die beschädigte Stelle ausfindig machen.
  2. Danach diese mit Schmirgelpapier aufrauen, bis die Stelle gleichmäßig matt ist.
  3. Mit dem Bremsreiniger kann anschließend die Stelle von Schmutz und Fettresten befreit werden.
  4. Die Vulkanisierungsflüssigkeit sollte großzügig um die beschädigte Fläche aufgetragen werden. Achte darauf, dass die eingeschmierte Fläche größer ist, als der Flicken, den du danach darauf anklebst.
  5. Nun muss man fünf Minuten warten, bis der Kleber zäh wird.
  6. Danach den Flicken fest auf das Loch drücken.
  7. Die geklebte Stelle sollte daraufhin beschwert werden.
  8. Warte nun 10 Minuten, bis du anschließend die Plastikfolie entfernen kannst.

Ohne Flickzeug

  • Reparatur mit Panzertape: Raue die beschädigte Stelle am Asphalt auf und umwickle diese dann mit Panzertape.
  • Reparatur mit Sekundenkleber und einer Plastiktüte: Eine weitere Variante wäre, flüssigen Sekundenkleber auf das Loch aufzutragen. Danach muss man für zwei Minuten eine Plastiktüte dagegenhalten. Nach Ablauf der Zeit, das Plastik abziehen. Das Loch ist nun ausgehärtet und luftdicht verschlossen.
  • Reparatur mit Sprühschaum: Im Fahrradhandel kann man einen speziellen Sprühschaum kaufen, den man im Falle eines Plattens in den Reifen rinnen lässt. Der Schaum verschließt das Loch von innen.
  • Reparatur mit einem Messer: Die letzte Variante ist für äußerste Notfälle. Der Schlauch kann direkt an der beschädigten Stelle mit einem Messer durchgeschnitten werden. Die zwei Enden werden dann zusammengeknotet und straffgezogen. Nun kann man den Reifen wieder aufpumpen.

Beachte: Es gibt viele Varianten, mit denen du deinen Fahrradmantel flicken kannst. Trotzdem solltest du dir überlegen, ob du dir nicht einen neuen Reifen zulegen möchtest. Die eigens vorgenommene Reparatur könnte sich nach einiger Zeit wieder auflösen.

Wie kann ich meinen Fahrradmantel verstärken?

Der Wunsch, nach so wenig Pannen, wie möglich, ist bei allen Fahrradfahrern vorhanden. Wenn dieses Anliegen schon vor dem Kauf des Fahrradmantels besteht, kann man natürlich darauf achten, einen Reifen mit hohem Pannenschutz zu kaufen.

Außerdem solltest du beachten, dass ein zu niedriger Luftdruck die Gefahr eines Platten erhöht. Am besten orientiert man sich an dem angegebenen bar-Wert auf dem Fahrradmantel.

Möchtest du aber deinen Fahrradreifen eigenständig verstärken, helfen dir die nachfolgenden Möglichkeiten vielleicht weiter.

Eine Variante wäre das Einlegen einer Pannenschutzeinlage. Dies ist ein elastisches Band aus Kautschuk.

Bei der Pannenschutzeinlage wird nur der Schlauch vor möglichen Beschädigungen geschützt.

Bei der Fahrt verstärkt es die Lauffläche des Reifens. Dringen spitze Gegenstände in den Fahrradmantel ein, können diese von dem Band abgefangen werden. Der Schlauch bleibt also heil.

Eine weitere Möglichkeit wäre das Pannenschutzband. Das wird zwischen den Schlauch und den Reifen gelegt. Das Einlegen des Bandes benötigt viel Zeit und Geduld.

Die letzte Möglichkeit, um den Fahrradmantel vor Schäden zu schützen, ist ein Dichtungsmittel oder Dichtungsgel. Diese werden in den Reifen gegeben und dichten ein kleines Loch im Reifen selbstständig ab. Große Risse und Schnitte können dadurch aber nicht repariert werden.

Wie pflege und reinige ich meinen Fahrradmantel am Besten?

Es ist wichtig, sein ganzes Fahrrad regelmäßig zu reinigen. Hier sollte besonders auf die Reifen geachtet werden. Mit Wasser können diese von Schmutz und Dreck befreit werden. Auch nach Fremdkörper solltest du deinen Fahrradmantel untersuchen.

Besonders im Winter muss man auf sein Rad aufpassen. Das Streusalz und die Kälte wirken aggressiv auf die Reifen. Auch das Nicht-Benutzen des Fahrrades kann zu spröden Reifen führen.

Lagere dein Rad am idealsten in einem temperierten Raum. Im Winter ist es am besten, wenn du es aufhängst.

Mit dem Einstreichen der Reifen mit Talkum kann man Risse vermeiden.

Was ist der ideale Reifendruck?

Auf die Frage, nach dem idealen Reifendruck, gibt es keine Universalantwort. Man sollte bei der Einstellung des bar-Wertes auch auf sein Gefühl und seine Vorlieben vertrauen.

Es ist besser mehr Druck im Reifen zu haben, wie am Fahrradmantel angegeben, als zu wenig. Dadurch ist der Rollwiderstand geringer und es wird weniger Körperkraft beim Fahren benötigt.

Trotzdem gibt es einige Faktoren, die man beachten sollte:

  • Hitze
  • Kälte
  • Das Gelände, auf dem man fahren möchte
  • Körpergewicht
  • Gewicht des Gepäcks

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Vor- und Nachteile bei niedrigem und hohen Reifendruck.

Reifendruck Vorteile Nachteile
niedriger Reifendruck mehr Fahrkomfort und Grip enorme Reibung, wodurch sich die Fahrgeschwindigkeit verringert
hoher Reifendruck geringer Rollwiderstand und Verschleiß mehr Pannen und schlechterer Fahrkomfort, da die Bodenhaftung verringert wird

Orientieren kann man sich aber an den aufgedruckten bar-Werten, die sich auf den Reifen befinden. Für die verschiedenen Fahrradtypen werden trotzdem einige Richtwerte festgelegt:

  • Rennrad: 7 bis 9 bar
  • MTB: 2 bis 4 bar
  • Trekking- und Citybike: 4 bis 6 bar

Welche wintertauglichen Fahrradmäntel gibt es?

Viele Radfahrer möchten sogar im Winter nicht auf ihr geliebtes Rad verzichten. Keine Sorge. Selbst für den Winter gibt es passende Alternativen, damit man auch in der kalten Jahreszeit seinen Spaß haben kann.

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Es ist wichtig, im Winter darauf zu achten, mit den richtigen Reifen unterwegs zu sein. Fährt man mit normalen Reifen über rutschige Eisenplatten, können schwere Unfälle passieren.
(Bildquelle: Animal Land / Unsplash)

Sollten die normalen Allzweck-Reifen schon ein griffiges Profil haben, benötigt man keine extra Winterreifen für die kalten Temperaturen. Dafür würden sich Räder von MTBs und Trekking-Rädern eignen.

Für noch besseren Grip, kann man auch etwas Luft aus dem Reifen lassen. Bei Eis helfen die diese Reifen aber nicht weiter.

Die speziellen Winterreifen haben eine eigene Gummimischung und ein passendes Lamellen-Profil. Damit ist es möglich, bei frostigen Temperaturen mit dem Rad zu fahren.

Es gibt dann noch Winterreifen mit Spikes. Die grobstolligen Fahrradmäntel sind mit kleinen Metallnadeln versehen, die auch bei frostigen Temperaturen nicht den Halt verlieren.

Mit dieser Variante wird das Befahren von Schnee und Eis möglich, da die Spikes die nötige Kontrolle bieten. Aber beachte, dass das Benutzen der Spike-Reifen im Straßenverkehr nicht erlaubt ist.

Wenn du dein Fahrrad in der Winterzeit nicht benutzt, dann solltest du es auf alle Fälle hängend in einem temperierten Raum aufbewahren. Dies garantiert eine längere Lebensdauer der Reifen.

Wie viel kostet ein Fahrradmantel

Die Kosten eines Fahrradmantels können von Hersteller zu Hersteller variieren. Es kommt drauf an, bei wem man seinen Reifen kauft und in welcher Qualitätsklasse. Ein Mantel kann also zwischen 10 bis 100 Euro je Reifen kosten.

Man sollte sich trotzdem Gedanken darüber machen, wie oft und für was man seine Fahrradreifen verwendet. Benutzt du dein Rad nur gelegentlich in der Stadt, zum Einkaufen, dann musst du nicht so viel Wert auf einen qualitativ, hochwertigen Reifen legen.

Fährt man im Gegensatz aber leidenschaftlich gerne mit seinem Rennrad oder MTB, ist die Wahl des richtigen Reifens Voraussetzung. Sollte man an dieser Stelle bei den Fahrradmänteln sparen, kann dies unnötige Pannen verursachen.

Am besten informierst du dich, welches Preis-Leistungs-Verhältnis am besten zu deiner Situation passt.

Wo kann ich einen Fahrradmantel kaufen?

Deinen Fahrradmantel kannst du in ausgewählten Sportgeschäften oder speziellen Fahrradläden kaufen. Der Vorteil ist hier, dass du dich vor Ort erkundigen und beraten lassen kannst. Außerdem kannst du bei Unsicherheiten auch gleich dein Fahrrad mitnehmen.

Schnell und einfach kannst man seien Fahrradreifen auch im Internet kaufen. Hier musst du dich zwar selbst erkundigen, aber du kannst in kürzester Zeit viele unvoreingenommene Meinungen miteinander vergleichen.

Welche sind die wichtigsten Hersteller von Fahrradmänteln?

Die unten aufgelisteten Marken, sind die wichtigsten Hersteller, wenn es um Fahrradmäntel geht. Sie sind in fast jedem Vergleichstest vertreten.

  • schwalbe.de
  • continental.de
  • michelin.de
  • maxxis.de
  • kenda.de
  • vittoria.de
  • tacx.de
  • profex.de
  • spezialized.de
  • mavic.de

Es liegt aber an dir, für welche Marke du dich entscheidest. Beachte dafür deine eigenen Kauf- und Entscheidungskriterien und lass dich wenn nötig auch beraten.

Welche Alternative gibt es zum Fahrradmantel?

Für Fahrradmäntel gibt es nicht wirklich eine Alternative. Alle Fahrradreifen bestehen aus einer speziellen Gummimischung. Da die Zeit der Holzräder vorbei ist, muss der Kunde mit den jetzigen Reifen Frieden schließen.

Man kann sich also nur zwischen den verschiedenen Arten von Fahrradmänteln entscheiden. In einem vorigen Kapitel werden diese genauer beschrieben und die unterschiedlichen Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Wie kann ich meinen Fahrradmantel upcyceln?

Stell dir vor, dein Fahrradreifen hätte einen Platten. Was machst du dann mit ihm? Genau, die meisten würden ihn wegschmeißen ohne noch einen Gedanken an ihn zu verschwenden.

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Der Umweltschutz bekommt immer mehr Bedeutung in unserer Gesellschaft. Hilf mit, die Welt ein bisschen vom Müll zu befreien und upcycle deinen alten Fahrradmantel.
(Bildquelle: Amin Attia / Unsplash)

Es gibt allerdings hervorragende DIYs (Do It Yourself), bei denen du aus deinem alten Fahrradmantel etwas Neues, Schönes basteln kannst. Dieser Prozess nennt sich Upcycling.

Dies ist eine nette Idee, um der Umweltverschmutzung und der ständigen Übermüllung entgegenzuwirken. Außerdem schadet es nicht, etwas kreativ zu werden.

Aus alten Fahrradmänteln kann so viel gebastelt werden:

  • Geldtaschen
  • Handytaschen
  • Federmäppchen
  • Geflochtene Blumenkörbe
  • Brillenetuis
  • Armbänder
  • Stiftehalter
  • Ect.

Im folgenden Video wird dir erklärt, wie du aus deinem Fahrradreifen einen Gürtel upcyceln kannst.

Im Internet werden schon fertige Handtaschen, Geldtaschen oder sogar Schlüsselanhänger aus alten Fahrradmänteln zum Verkauf angeboten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.fafit24.de/blog/welchen-fahrradreifen-brauche-ich

[2] https://www.fahrradreparatur.net/tubeless-schlauchlos-fahrradreifen/

[3] https://www.lucky-bike.de/blog/alles-zum-fahrradreifen-teil-1-was-besagen-die-bezeichnungen-auf-fahrradmantel-und-fahrradschlauch/

[4] https://www.bussgeldkatalog.org/fahrradreifen-flicken/

Bildquelle: Asileva/ 123rf.com

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