Willkommen bei unserem großen E-Bike Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten E-Bike. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, das für dich besten E-Bike zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein E-Bike kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein E-Bike benötigt im Gegensatz zu einem herkömmlichen Fahrrad keine eigene Pedalleistung für den Antrieb. Ein Pedelec hingegen unterstützt den Fahrer nur dann, wenn die Pedale selbst angetrieben werden.
  • Je nach Bauart und Einsatzmöglichkeiten unterscheidet man verschiedene Typen, wie das S-Pedelec, das E-Mountainbike, das Trekking E-Bike und das City E-Bike voneinander.
  • Das Gewicht, die Radgröße, die Rahmenhöhe, die Motorleistung, die Reichweite, die Schaltung, die Beleuchtung und die Anfahrhilfe sollten beim Kauf eines E-Bikes berücksichtigt werden.

E-Bike Test: Das Ranking

Platz 1: Viron-Motors „Elektrofahrrad 250Watt“ City E-Bike

Platz 2: Prophete „Navigator 6.5“ Trekking E-Bike

Platz 3: Telefunken Damen E-Bike „Multitalent C 750“

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein E-Bike kaufst

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec?

Meistens, wenn man von einem Elektrofahrrad spricht, meint man eigentlich ein Pedelec. Diese E-Bike-Art ist mit Abstand am gängigsten. Bei der Funktionsweise gibt es einen großen Unterschied zu herkömmlichen E-Bikes: Bei einem Pedelec wird der Fahrer nur vom Elektromotor unterstützt, wenn er selbst in die Pedale tritt.

Dabei wird die Pedalleistung des Fahrers mithilfe von Sensoren gemessen und die Beschleunigung wird dementsprechend angepasst.

Klassische E-Bikes hingegen erfordern keine Pedalleistung des Fahrers. Hier übernimmt der Motor die ganze Arbeit. Diese E-Bikes gelten verkehrsrechtlich als Leicht-Mofa und sind deshalb zulassungspflichtig und erfordern mindestens einen Führerschein der Klasse AM oder eine Mofa-Prüfbescheinigung.

E-Bike Pedelec
Erfordert keine Pedalleistung Pedalleistung notwendig
Erfordert Führerschein Klasse AM oder Mofa-Prüfbescheinigung Kein Führerschein notwendig
Erfordert Versicherungskennzeichen Kein Verischerungskennzeichen notwendig
Helmpflicht Keine Helmpflicht
20 bis 45 km/h Bis zu 25 km/h
Motorkapazität bis 500 Watt Motorkapazität bis 250 Watt

Was sind die Vorteile von E-Bikes gegenüber herkömmlichen Fahrrädern?

Ein Elektrofahrrad zu fahren ist deutlich entspannter, als mit einem normalen Fahrrad zu radeln.

Entweder ist keine eigene Pedalleistung notwendig, oder, wie es häufiger der Fall ist, der Fahrer wird vom Elektromotor unterstützt. Dadurch musst du dich weniger anstrengen, aber verzichtest trotzdem nicht komplett auf die Bewegung an der frischen Luft. So tust du auch was für deine Gesundheit. Für Menschen, für die das normale Fahrrad fahren nicht mehr infrage kommt, ist diese Lösung ideal.

Wie funktionieren E-Bikes?

E-Bikes sind Fahrräder mit einem Elektromotor.

Dabei gibt es zum einen die klassischen E-Bikes, die von keiner Pedalleistung abhängig sind. Hier wird der Motor über einen Schalter am Griff kontrolliert. Du kannst dir diese E-Bikes also wie eine Art Mofa vorstellen.

Pedelecs hingegen haben einen Hilfsmotor, der dich nur dann unterstützt, wenn du selber in die Pedale trittst. Sensoren messen dabei deine Pedalleistung und passen dementsprechend die Beschleunigung durch den Motor an. Wenn du kein Pedelec der S-Klasse hast, dann hat der Motor eine Maximalleistung von 250 Watt und du kannst eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen.

Was kosten E-Bikes?

Die Preisspanne für Elektrovelos ist extrem groß. Von 400 Euro bis 4000 Euro ist alles dabei. Wer ein qualitativ hochwertiges Pedelec haben möchte, muss schon mit mindestens 1.700 Euro rechnen.

Bei Discountern wie Aldi oder Lidl kann man schon einmal günstigere Elektrofahrräder bekommen. Du solltest hier jedoch bedenken, dass der günstige Preis daher stammt, dass die Discounter bei den Materialien gespart haben. Von den ganz billigen Varianten würden wir dir generell abraten.

E-Bike

E-Bikes gibt es in mehreren Preisklassen. Mit mindestens 400 Euro solltest du aber schon rechnen. (Foto: Free-Photos / Pixabay.com)

Wo kann man E-Bikes kaufen?

Elektrofahrräder kann man mittlerweile bei vielen verschiedenen Händlern kaufen. Bestimmt finden sich auch in deiner Nähe ein Kaufhaus, ein Fachhandel für Zweiräder oder ein Supermarkt, der E-Bike im Sortiment führt oder gerade im Angebot hat.

Für Schnäppchenjäger und solche, die auf der Suche nach einem ganz bestimmten Modell sind, hat sich über die Jahre jedoch das Internet als erste Anlaufstelle bewährt. Hier findest du eine größere Auswahl und oftmals auch bessere Preise.

In den folgenden Shops kann man besonders gut auf der Suche nach Pedelecs fündig werden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Aldi
  • Lidl
  • Media Markt
  • Real
  • Idealo

Die Pedelecs, die du auf unserer Seite entdeckst, sind alle mit einem Online-Shop verlinkt. Auf diese Weise kannst du sofort zuschlagen, falls dir ein Modell besonders gut gefällt.

Kann man E-Bikes leihen?

Es ist möglich, sich ein Elektrovelo zu leihen. Ob du dich nun im Urlaub befindest oder in deinem Heimatort., E-Bike-Verleiher gibt es mittlerweile fast überall. Oft bieten auch Verleiher für normale Fahrräder Elektrobikes in ihrem Sortiment an.

E-Bike

E-Bikes kannst du dir auch ausleihen. Sehr viele Hotels stellen inzwischen E-Bikes zur Verfügung. (Foto: sipa / Pixabay.com)

Rechtliche Fragen rund um das Thema E-Bike

Wie es rechtlich um dein Fahrrad mit Motor aussieht, hängt zum Großteil von seiner Leistung ab.

Pedelecs mit einem 250 Watt-Motor, der den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt, werden verkehrsrechtlich als Fahrräder eingestuft. Das bedeutet, hier ist weder ein Führerschein noch ein Versicherungskennzeichen notwendig.

Es gibt keine Helmpflicht und auch keine Altersgrenze. Du kannst dir also ein Pedelec kaufen und einfach losfahren, als handele es sich um ein normales Fahrrad.

Bei einem klassischen E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h oder einem S-Pedelec sieht es da schon anders aus. Diese Elektrovelos werden im Verkehrsrecht als Leicht-Mofa angesehen. Das bedeutet für dich, du brauchst einen Führerschein mindestens der Klasse AM oder eine Mofa-Prüfbescheinigung. Zudem ist hier ein Versicherungskennzeichen von Nöten.

Genau wie bei einem Mofa besteht bei einem S-Pedelec die Pflicht, einen Helm während des Fahrens zu tragen.

Bei E-Bikes, die eine Geschwindigkeit von maximal 20 km/h erreichen, besteht keine Helmpflicht. Es gibt jedoch auch schnellere E-Bikes. Solche, die 25 km/h erreichen, oder sogar noch schneller werden können, werden als Mofas eingestuft. Hier besteht die Helmpflicht.

Kann man Fahrräder zu E-Bikes umbauen?

Mithilfe eines Umbausatzes ist es möglich, dein Fahrrad zu einem Elektrovelo umzurüsten.

Alles, was es dazu braucht, ist handwerkliches Geschick, einen Radnaben- oder Mittelmotor, einen Akku, einen Controller sowie Steuerelemente. Beachte hierbei aber, dass durch weitere Teile der Rahmen deines E-Bikes zusätzliches Gewicht tragen muss, für das er eigentlich nicht konzipiert wurde. Im schlimmsten Fall kann der Rahmen unter diesen Umständen brechen.

Wie umweltfreundlich sind E-Bikes?

Elektroräder verursachen keine Abgase, im Gegensatz zu allen anderen motorisierten Fortbewegungsmitteln. Hier liegt gleich der größte und deutlichste Vorteil.

Wenn dir also der Klimaschutz wichtig ist und du etwas gegen den Smog in der Stadt tun willst, dann sei dir ein Elektrovelo wärmstens ans Herz gelegt. Mit keinem anderen Gefährt kannst du so weite Strecken zurücklegen und hast dabei so wenig Energie verbraucht, außer eben mit einem normalen Fahrrad. Du musst allerdings bedenken, dass E-Bikes im Gegensatz zum Fahrrad nun einmal einen Akkuverbrauch haben.

Das heißt, dass ein gewisser Stromverbrauch durchaus vorhanden ist. Der Akku in einem E-Bike ist mit dem eines Laptops zu vergleichen. Beide haben keine besonders lange Lebensdauer. Das führt dazu, dass die Akkus von Pedelecs oft ausgetauscht werden müssen. Hier herrscht in Sachen Umweltfreundlichkeit also noch Aufholbedarf.

E-Bike

Umweltfreundlicher als mit einem E-Bike, kommt man kaum voran.

Wie sicher fährt man mit einem E-Bike?

Die Unfallstatistik bei Pedelecs zeigt zwar tendenziell ein erhäuftes Aufkommen der Unfälle an, jedoch liegt das vor allem daran, dass mehr E-Bikes im Verkehr unterwegs sind. Man kann nicht sagen, dass es gefährlicher ist, mit einem Elektrorad zu fahren, als mit einem herkömmlichen Fahrrad.

Du solltest mit einem neuen Pedelec zunächst einmal in einem sicheren Gebiet fahren. Das hilft dir dabei, ein Gefühl für den Motor zu bekommen, damit du im Verkehr nicht plötzlich verunsichert bist.

Entscheidung: Welche Arten von E-Bikes gibt es und welches ist das richtige für dich?

Was genau ist ein Pedelec und was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Pedelec ist der am häufigsten vertretene E-Bike-Typ in Deutschland. Der angebrachte Hilfsmotor erreicht eine Maximalleistung von 250 Watt, mit der man eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreichen kann.

Wenn du also schneller fahren möchtest, musst du kräftiger treten, denn ab dieser Grenze schaltet sich der Elektromotor ab. Im Verkehrsrecht gilt ein Pedelec als Fahrrad. Du brauchst also keinen Führerschein und kannst auf Fahrradwegen fahren.

Generell gibt es folgende Pedelec-Typen:

  • S-Pedelec
  • E-Mountainbike
  • Trekking E-Bike
  • City E-Bike
  • E-Bike Klapprad/ Faltrad
  • Lasten E-Bike
  • Dreirad für Erwachsene
  • Elektromobil

Was genau ist ein S-Pedelec und was sind die Vorteile und Nachteile?

S-Pedelec steht für Speed-Pedelec oder Schnell-Pedelec, teilweise auch Schweizer Klasse oder S-Klasse genannt. Hier ist der Name Programm.

Statt den 25 km/h, die ein normales Pedelec auf die Straße bringt, kann ein S-Pedelec dank seiner Motorkapazität von 500 Watt bis zu 45 km/h schnell werden. Aus diesem Grund werden sie verkehrsrechtlich auch nicht als Fahrräder, sondern als Kleinkrafträder angesehen, genau wie E-Bikes im engeren Sinne.

Vorteile

  • Bis zu 45 km/h schnell
  • Motorkapazität von 500 Watt

Nachteile

  • Erfordert Versicherungskennzeichen
  • Erfordert Führerschein Klasse AM oder Mofa-Prüfbescheinigung
  • Helmpflicht

Das bedeutet, du brauchst ein Versicherungskennzeichen und einen Führerschein mindestens der Klasse AM oder eine Mofa-Prüfbescheinigung. Ein normaler Autoführerschein deckt diese Klasse auch ab. Wer ein S-Pedelec fährt, untersteht der Helmpflicht. Außerdem sind Kindersitze oder Anhänger an dem Elektrovelo verboten. Eine Versicherung für dieses Pedelec kostet 70€ pro Jahr. Hier ist eine Diebstahlsicherung inbegriffen.

Optisch gibt es keinen Unterschied zu normalen Pedelecs, aber aufgrund der Geschwindigkeiten, die erreicht werden, hat es einen stärkeren Rahmen und bessere Bremsen.

Was genau ist ein E-Mountainbike und was sind die Vorteile und Nachteile?

Mit einem E-Mountainbike (kurz: E-Mtb) eroberst du Berge und Landschaft. Wenn du steile Abhänge mit deinem Fahrrad erklimmen möchtest, aber dabei gerne eine Unterstützung durch einen Hilfsmotor hättest, ist dieser E-Bike-Typ der richtige für dich.

Vorteile

  • Sportliche Haltung
  • Starke Federung
  • Breite Reifen

Nachteile

  • Unbequeme Haltung
  • Unkomfortabler Sattel

Breite Reifen sorgen für einen sicheren Halt und eine starke Federung garantiert für erschütterungsfreies Fahren. Durch die Position des Sattels nimmst du zudem automatisch eine sportliche Haltung ein, die es dir ermöglicht, besonders viel Kraft auf deine Beine zu übertragen. So ist der Berganstieg selbst für eher unsportliche Biker ein Kinderspiel. Lass dir deinen Adrenalinkick und dein Abenteuer nicht dadurch nehmen, dass dir kurz vor dem Gipfel die Puste ausgeht.

Bedenke jedoch: Falls du eher unsportlich bist oder mit deinem Pedelec auf Gemütlichkeit setzt, dann ist ein E-Mtb wohl nicht das richtige für dich.

Was genau ist ein Trekking E-Bike und was sind die Vorteile und Nachteile?

Wenn du gerne mit deinem Elektrobike auf Touren gehst, ist eventuell ein Trekking E-Bike das richtige für dich.

Trekking E-Bikes zeichnen sich durch besonders stabile Rahmen aus. Zudem sind sie so ausgelegt, dass du aufrechter auf dem Sattel sitzt, wodurch du mehr Kraft in deine Beine bekommst, aber nicht komplett auf den Komfort verzichten musst. Für lange Reisen perfekt! Beim Kauf eines solchen Modells solltest du außerdem darauf achten, eine gute Lichtanlage und eine besonders genaue Batterieanzeige zu haben.

Vorteile

  • Bequeme, sportliche Haltung
  • Stabiler Rahmen
  • Gepäckträger

Nachteile

  • Hohes Gewicht
  • Optisch weniger ansprechend als ein E-Mountainbike

Sollte die Fahrradtour einmal länger dauern, ist nichts fataler, als wenn mitten in der Wildnis plötzlich die Batterie zur Neige geht. Außerdem solltest du bedenken, dass Trekking E-Bikes durch den dicken Rahmen ein hohes Gewicht aufweisen und deshalb schwerer zu transportieren sind, als andere E-Bike-Typen.

Was genau ist ein City E-Bike und was genau sind die Vorteile und Nachteile?

City E-Bikes werden auch als Komfort E-Bikes bezeichnet. Und genau darauf sind sie ausgelegt: Auf Gemütlichkeit.

Wenn du zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkauf fährst, willst du natürlich komfortabel sitzen. Deshalb ist ein gut gepolsterter Sattel für ein City E-Bike Pflicht. Darüber hinaus sind diese Fahrräder mit Elektromotor perfekt für die Anforderungen in der Stadt gerüstet: Eine gute Lichtanlage, Ständer und Gepäckträger sind hier von Bedeutung. So sorgen sie für einen sicheren und entspannten Weg durch die Stadt.

Vorteile

  • Sehr komfortabel
  • Gepäckträger
  • Gute Lichtanlage

Nachteile

  • Unsportliche Haltung
  • Wenig ansprechendes Design

Anders als beim Trekking E-Bike und beim E-Mountainbike hast du mit einem City E-Bike eine eher unsportliche Haltung. Ein weiterer Minuspunkt ist für einige sicherlich das Design, das im Gegensatz zu anderen Pedelec-Typen weniger ansprechend aussieht.

Was genau ist ein E-Bike Klapprad und was sind die Vorteile und Nachteile?

Ein Klapprad oder auch Faltrad E-Bike ist besonders für die Stadt geeignet und somit eine Alternative zum City E-Bike. Der Clou: Du kannst es kompakt zusammenklappen.

Das Klapprad E-Bike hat eine Besonderheit. Stell dir vor, du willst deinen Weg zur Arbeit teilweise mit dem Auto oder dem Bus zurücklegen, den Rest aber mit deinem Elektrorad. Ein Klapprad E-Bike kannst du mit wenig Aufwand zusammen- und auseinanderklappen. So kannst du es problemlos unter deinem Arm oder im Kofferraum mitnehmen und aufbauen, sobald du es brauchst und bist somit sehr mobil.

Vorteile

  • Sehr mobil
  • Extrem wendig

Nachteile


  • Sehr klein
  • Keine gute Haltung

Hinzu kommt, dass es extrem wendig ist und du so sicher durch Engpässe in der Innenstadt manövrieren kannst. Generell ist ein Klapprad ziemlich klein und du hast auf ihm keine besonders gute Haltung. Das kann zum Beispiel auf Dauer negative Folgen für den Rücken haben.

Was genau ist ein Lasten E-Bike und was sind die Vorteile und Nachteile?

Ein Lasten E-Bike ist auf eine Gesamtlast von bis zu 200 Kilogramm ausgelegt. Damit ist der wöchentliche Einkauf problemlos ohne Auto zu bewerkstelligen.

Diese Elektrovelos gibt es mit zwei oder auch mit drei Rädern. Durch besonders große Gepäckträger, die sowohl vorne als auch hinten angebracht sein können, lassen sich ausladende Güter transportieren. Durch den stabilen Rahmen sind auch hohe Gewichte kein Problem mehr. Für Lasten E-Bikes gibt es in der Regel viel Zubehör, wie zum Beispiel Allwetter-Transportboxen.

Vorteile

  • Sehr hohe Belastbarkeit
  • Viel Zubehör

Nachteile

  • Sehr groß und sperrig
  • Hohes Gewicht

Auch Kinder lassen sich mit diesem Elektrorad mitnehmen. Allerdings sind diese Elektrovelos relativ groß und sperrig, was im Verkehr hinderlich sein kann. Zudem sind sie aufgrund ihres hohen Gewichtes sehr schwer zu transportieren.

Für wen ist ein Dreirad für Erwachsene geeignet?

Wenn du ein normales Fahrrad nicht mehr benutzen kannst, ist ein Dreirad mit Hilfsmotor die ideale Lösung, mit der du trotzdem mobil bleibst.

Für Senioren, Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder anderen körperlichen Einschränkungen ist dieses Elektrovelo perfekt.

Für wen sind Elektromobile geeignet?

Elektromobile sind vor allem für Senioren und Menschen mit Behinderung geeignet, die auf eine sichere Art und Weise mobil bleiben wollen.

Elektromobile erreichen je nach Modell Geschwindigkeiten zwischen 6 und 15 km/h.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du E-Bikes vergleichen und bewerten

Es gibt viele verschiedene Faktoren, anhand derer du Pedelecs vergleichen und bewerten kannst. Wir wollen dir die unterschiedlichen Faktoren näher bringen. Auf diese Weise kannst du besser das Elektrorad identifizieren, das ganz individuell zu dir passt und deinen persönlichen Anforderungen entspricht.

Folgende Faktoren stellen wir dir vor:

  • Das Gewicht des Elektrovelos
  • Die Radgröße und die Rahmenhöhe
  • Das Modelljahr
  • Die Motorleistung und die Geschwindigkeit
  • Die Reichweite
  • Die Motorposition
  • Die Schaltung
  • Die Beleuchtung
  • Die Anfahrhilfe
  • Die Versicherung- und Führerscheinpflicht

Erfahre im Folgenden, was sich hinter diesen Kaufkriterien verbirgt und wie dir die Kenntnisse über sie dir bei deiner Entscheidung für ein E-Bike weiterhelfen.

Gewicht

Viele Experten sind der Meinung, das Gewicht eines E-Bikes oder auch eines Fahrrades machen deutlich mehr aus, als man im ersten Moment vermuten würde. Denn hier lautet das Motto: Je leichter, desto weniger Kraft muss man aufbringen, um das Fahrrad in Bewegung zu setzen.

E-Bike Prophete

Es gibt verschiedene Kaufkriterien welche es einem erleichtern, sich für ein E-Bike zu entscheiden.

Besonders Radrennsportler versuchen jeden potentiellen Gramm einzusparen und verbauen möglichst leichte Materialien, wie Aluminium oder Carbon. Bei einem E-Bike verhält es sich etwas anders. Dank der Motorunterstützung spielt das Gewicht beim Fahren eine deutlich kleinere Rolle.

Man könnte höchstens argumentieren, dass der Stromverbrauch bei einem höheren Gewicht ansteigt, da der Motor schließlich mehr Leistung erbringen muss. Aber das macht keinen allzu großen Unterschied.

Wenn Du dein E-Bike transportieren willst, spielt das Gewicht natürlich eine viel größere Rolle. Gerade bei Klapprädern, die auf Mobilität ausgelegt sind, ist das Gewicht ein wichtiger Faktor. Zudem muss man festhalten, dass Elektrovelos aufgrund der Motoren und der damit verbundenen Notwendigkeit eines stabileren Rahmens generell ein höheres Gewicht aufweisen als klassische Fahrräder.

Radgröße und Rahmenhöhe

In diesem Kriterium kommt es ganz auf dich an. Genauer gesagt, auf deine Körpergröße.

Welche Radgröße und Rahmenhöhe dein Fahrrad haben sollte, hängt maßgeblich davon ab, welche Größen für dich geeignet sind, damit du mit dem Elektrovelo komfortabel fahren kannst.

Man kann zwar an den E-Bikes einige Dinge nachjustieren, wie etwa die Höhe des Sattels. Dennoch sind die Radgröße und die Rahmenhöhe Spezifikationen, die es unbedingt zu beachten gilt. Am besten ist es, wenn du zu einem Händler in deiner Nähe gehst und dich beraten lässt, welche Größe für dich die richtige ist.

Auf diese Weise kannst du auch eine Probefahrt machen. Wenn du weißt, welche Größen für dich ideal sind, kannst du auch online gezielter suchen und weißt ganz genau, worauf du achten musst.

Modelljahr

Die Entwicklung schreitet bei E-Bikes immer weiter voran. Wenn Du also auf dem aktuellen Stand der Entwicklung sein möchtest, brauchst du ein möglichst neues Modell.

Dies betrifft Spezifikationen in der Leistung, im Verbrauch und in anderen Merkmalen von Pedelecs. Wenn es dir nicht so wichtig ist, dass dein Elektrovelo die neuesten Komponenten besitzt, kannst du natürlich auch ein Modell kaufen, das ein paar Jahre älter ist.

Aus Sicherheits- und Garantiegründen empfehlen wir dir jedoch keine allzu alten Modelle zu erstehen. So bieten zum Beispiel einige Händler eine bestimme Garantie-Zeit nur für Pedelecs aus neueren Jahren an.

Motorleistung und Geschwindigkeit

Die meisten E-Bike-Typen haben eine Motorleistung von 250 Watt und können damit bis zu 25 km/h erreichen. Wenn du ein klassisches E-Bike oder ein S-Pedelec kaufst, kannst du mit einer Leistung von 500 Watt und mit Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h rechnen.

Hier musst du allerdings beachten, dass Elektrofahrräder mit einer höheren Motorleistung als 250 Watt verkehrsrechtlich nicht mehr als Fahrräder eingestuft werden. In diesem Fall brauchst du deshalb mindestens einen Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen.

Je höher die Leistung ist, umso strengere Auflagen gibt es.

Reichweite

Die Reichweiten, also im Grunde die Akku-Leistungen von E-Bikes können sehr unterschiedlich sein. Hier lohnt es sich also, genauer hinzuschauen und gut zu überlegen, was für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist. Meistens erreichen Pedelecs Reichweiten zwischen 30 und 80 Kilometern, wobei es auch Modelle gibt, die noch deutlich weiter kommen. Du siehst, hier herrschen teilweise große Unterschiede.

Deshalb kommt es in diesem Bereich darauf an, wie deine individuelle Nutzung des E-Bikes in Zukunft aussehen wird. Planst du, hauptsächlich in der Stadt unterwegs zu sein, um zur Arbeit zu fahren oder einzukaufen, dann reicht eine geringe Reichweite absolut aus.

Wenn du allerdings mit dem Velo in den Urlaub fahren möchtest oder gerne ausgiebige Strecken fährst, dann solltest du auf eine hohe Reichweite Wert legen. Trekking E-Bike und E-Mountainbikes sollten zum Beispiel stets eine große Akku-Leistung vorweisen können. Nichts ist fataler, als wenn der Akku mitten in der Wildnis den Geist aufgibt.

Im Zweifel empfehlen wir dir, auf weiten Strecken, auf denen Sie keine Gelegenheit haben, den Akku aufzuladen, einen Ersatzakku mitzuführen.

Beachte jedoch, dass die Akkus für Elektroräder die teuerste Komponente sind.

Aus diesem Grund sollte der Ersatzakku sicher und am besten bei Zimmertemperaturen gelagert werden, damit er sich lange hält.

Motorposition

Im Großen und Ganzen gibt es drei unterschiedliche Motorenkonzepte bei Pedelecs: Den Frontmotor, den Mittelmotor sowie den Heckmotor.

Den Frontmotor findest du vorne an der Vorderradnabe. Wenn ein E-Bike diese Art von Motor besitzt, sollte es unbedingt stabile Gabeln und Rahmen vorweisen.

Der Mittelmotor ist in der Mitte des Rahmens des Elektrovelos. Dieser Motor treibt das Hinterrad über die Kette an. Durch die Position in der Mitte wird die Gewichtverteilung und somit die Dynamik des Elektrofahrrads kaum beeinflusst.

Der Heckmotor befindet sich hinten an der Hinterradnabe. Diese Position hat durch das hintere Gewicht den größten Einfluss auf das Fahrverhalten und muss gegebenenfalls sogar durch den Fahrer ausgeglichen werden.

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Schaltung

Grundsätzlich gibt es Naben- und Kettenschaltungen.

Nabenschaltungen sind generell etwas weniger fehleranfällig, wodurch du deine Wartungskosten reduzieren kannst. Allerdings haben sie in der Regel weniger Gänge, die dir zur Verfügung stehen und sind zudem schwerer in der Handhabe. Wenn dein E-Bike zusätzlich einen Mittelmotor besitzt, musst du mit einem leicht verzögerten Schaltvorgang rechnen.

Mit einer Kettenschaltung stehen dir meist deutlich mehr Gänge zur Verfügung. Zudem sind diese Schaltungen wesentlich nachgiebiger, der Vorgang läuft also flüssiger ab. Allerdings sind sie anfälliger für Fehlfunktionen und Defekte und müssen deshalb öfter gewartet werden. Zudem musst du mit einer Kettenschaltung auf eine Rücktrittsbremse verzichten.

Beleuchtung

Generell solltest du immer darauf achten, eine gute und zuverlässige Beleuchtung an deinem Pedelec montiert zu haben. Dies dient deiner Sicherheit und wird auch vom Gesetz vorgeschrieben.

Ob du nun in einer Stadt unterwegs bist, in der es vor allem darum geht, dass du von anderen gesehen wirst, oder in der Natur, in der du vor allem den Weg erkennen solltest: Eine Beleuchtung ist von essentieller Bedeutung.

Eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad – wie auch am Elektrorad ist gesetzlich vorgeschrieben.

Mit dem Akku eines E-Bikes lässt sich auch wunderbar ein Scheinwerfer betreiben. Hier stellt sich allerdings das Problem, dass kein herkömmlicher Fahrradscheinwerfer verwendet werden kann. Es braucht also spezielle Scheinwerfer, die auf die Benutzung mit einem Elektromotor ausgelegt sind.

Anfahrhilfe

Eine Anfahrhilfe erleichtert das Anfahren mit einem Pedelec. Auf diese Weise kann ohne Pedaltreten eine Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h erreicht werden.

Zudem werden Pedelecs mit Anfahrhilfe seit dem 21.06.2013 durch einen Gesetzesentschluss als Fahrräder angesehen und müssen somit nicht extra versichert werden und erfordern keine Mofaprüfbescheinigung.

Versicherung- und Führerscheinpflicht

Ob du eine Versicherung für dein E-Bike und einen Führerschein brauchst, hängt vor allem von der Leistung ab.

Klassische E-Bikes und S-Pedelecs werden bis zu 45 km/h schnell und haben eine Motorkapazität von 500 Watt. Sie werden gesetzlich als Kleinkrafträder eingestuft und erfordern deshalb ein Versicherungskennzeichen sowie einen Führerschein der Klasse AM oder eine Mofaprüfbescheinigung. Zusätzlich besteht für diese Elektroräder eine Helmpflicht.

Wenn dein Pedelec aber nur bis zu 25 km/h schnell wird und eine Motorkapazität von 250 Watt aufweist, entfallen diese Pflichten. In diesem Fall brauchst du also keinen Führerschein, kein Versicherungskennzeichen und hast auch keine Helmpflicht. Zudem besteht für diese Elektrovelos keine Altersgrenze. Sie gelten verkehrsrechtlich als normale Fahrräder.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema E-Bikes

Wer erfand das E-Bike?

Im Grunde wird seit der Erfindung des Fahrrades versucht, einen elektrischen Zusatzantrieb zu bauen.

Erste Patente wurden bereits 1895 eingetragen. In den 1970er Jahren begannen bei japanischen Herstellern wie Yamaha oder Panasonic die ersten Versuche, elektrisch betriebene Velos serienreif zu machen. 1993 stellte Yamaha dann erste E-Bikes für den Verkauf vor.

Im selben Jahr erfand der Schweizer Philippe Kohlbrenner seinen sogenannten „roten Büffel“, der später zum „Flyer“ wurde. Dieses Elektrovelo war der kommerzielle Durchbruch im Pedelec-Markt.

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Kann man E-Bikes tunen?

Prinzipiell kannst du dein Elektrovelo tunen. Hier musst du allerdings bedenken, dass du ein getuntes Pedelec nur auf Privatgrundstück verwenden darfst, jedoch nicht im Straßenverkehr. Hinzu kommt, dass die Garantie für dein Elektrobike erlischt, sobald du es aufmotzt.

Außerdem ist der Rahmen in der Regel nicht auf das Gewicht ausgelegt, das durch neue Teile hinzukommt. Dadurch riskierst du einen Bruch des Rahmens.

Gibt es E-Bike-Touren?

Wer die Augen und Ohren offen hält, findet immer mal wieder tolle Angebote für E-Bike-Touren.

Für diese Touren kannst du dir entweder ein Pedelec leihen oder dir dein eigenes mitbringen. In der Gruppe verschiedene Landschaften zu erleben, macht oft noch mehr Spaß, als dies alleine zu tun. Außerdem kennen die geschulten Touren-Führer die perfekten Routen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.adfc.de/gesundheit/gesund-bleiben/die-effekte-regelmaessigen-radfahrens/seite-1-die-effekte-regelmaessigen-radfahrens-8211-uebersicht


[2] http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-12/pedelec-e-bike-weihnachtsgeschenke


[3] http://www.spiegel.de/thema/e_bikes/


[4] http://www.sueddeutsche.de/auto/e-bike-elektrofahrrad-ist-nicht-gleich-elektrofahrrad-1.2028389


[5] Gunnar Fehlau, Peter Barzel: Das E-Bike: Die neuen Fahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung / Typen – Modelle – Komponenten, 2009, ISBN: 978-3768852821.

Bildquelle: Pixabay.com / sipa

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