Willkommen bei unserem großen E-Bike Klapprad Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten E-Bike Klappräder. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste E-Bike Klapprad zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein E-Bike Klapprad kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Bike Klappräder sind grundsätzlich im Vergleich zu anderen E-Bikes leichter zu transportieren und verstauen. Somit kannst du ein E-Bike Klapprad zum Beispiel ganz einfach im Kofferraum eines Autos verstauen.
  • Ob der Motor vorne, hinten oder in der Mitte installiert ist, kann durchaus den Fahrkomfort beeinflussen. Ein Hinterradmotor verleiht dem Heck mehr Gewicht, wobei ein Vorderradmotor dem Lenker mehr Gewicht gibt.
  • Obwohl es andere elektrische Varianten zum Pendeln gibt, ist das E-Bike Klapprad die Variante, die am praktischsten ist.

E-Bike Klapprad Test: Favoriten der Redaktion

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Das klappbare E-Bike von ANCHEER zeichnet sich hauptsächlich durch seine kompakte Form aus. Das kompakte und moderne Aussehen soll laut mehrerer Kundenrezension zu aufsehen geführt haben. Mit seiner Akkukapazität von 288 Wh und seiner 7 gängigen Geschwindigkeit ist es ein geeignetes Modell für Einsteiger.

Außerdem beträgt die Ladezeit laut Hersteller nur 4 bis 6 Stunden.

Das beste E-Bike Klapprad für Profis

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein E-Bike Klapprad kaufst

Was ist ein E-Bike Klapprad?

Ein E-Bike Klapprad ist ein kompaktes, elektronisches Fahrrad, das mit seiner klappbaren Form sehr leicht verstaut und transportiert werden kann.

Klapprad

E-Bike Klappräder kann man nicht nur auf Straßen verwenden, auch auf dem Gelände fährt es sich gut. (Bildquelle: unsplash.com / Galen Crout)

Elektrofahrräder werden auch oft in der Umgangssprache Pedelecs genannt. Wobei das Wort Pedelec aus dem Englischen kommt und eine Abkürzung für “Pedal Electric Cycle” ist.

Grundsätzlich kann man E-Bike Klappräder als klappbare Elektrofahrräder bezeichnen bei denen ein Motor, beim Fahren, die Tretkraft unterstützt.

Wie funktioniert ein E-Bike Klapprad?

Ein klappbares E-Bike funktioniert im Prinzip genau wie jedes andere elektronische Fahrrad.

Durch eine Kombination aus eigener Tretkraft und der Kraft eines Elektromotors versichert das E-Bike eine angenehme Fahrt. Dabei kann der Motor dich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen.

E-Bike

Der große Vorteil eines E-Bikes ist, dass du nicht so viel selbst in die Pedale treten musst. Ein klappbares E-Bike lässt sich zudem auch leicht transportieren. (Bildquelle: 123rf.com / 93985550)

Der Akku, der sich in den meisten Fällen im Gepäckträger befindet, liefert den nötigen Strom an einen Motor. Sensoren messen die Geschwindigkeit, Pedalrotation oder die Tretkraft, um anhand dieser Daten die optimale elektrische Unterstützung zu ermitteln.

Die Unterstützungsstufe kannst du ganz einfach vom Lenker aus einstellen. Dort befindet sich auch normalerweise ein Display, auf dem du zum Beispiel deine aktuelle Geschwindigkeit ablesen kannst.

Was kostet ein E-Bike Klapprad?

Zwischen den verschiedenen klappbaren E-Bikes gibt es relativ große Preisunterschiede. Der Preis ist hier stark von der Qualität und der Leistung abhängig.

Modelle für Anfänger kannst du daher schon für 700 bis 1000 Euro finden. Bei diesen Modellen kannst du aber grundsätzlich nicht viel von der Qualität oder der Ausstattung erwarten. Jedoch ist oftmals der Akku nicht besonders stark oder die Bremsen sind nur einfache Felgenbremsen.

Kategorie Preisspanne
Einfache oder Anfängermodelle 700 – 1000€
Mittelklassemodelle 1000 – 1500€
Luxusmodelle 1500 – 5000€

Ein bisschen besser sind die Modelle der mittleren Klasse. Diese sind für 1000 bis 1500 Euro zu haben und bringen meist schon deutliche Verbesserungen mit sich.

So haben diese E-Klappräder meist hydraulische Scheibenbremsen und stärkere Akkus. Manche sind auch mit LED Beleuchtung ausgestattet.

Zu der letzten Kategorie gehören die Luxusmodelle. Bei diesen Modellen kannst du eine sehr hohe Qualität erwarten. Jedoch sind sie mit ihrer Preisspanne von 1500 bis 5000 Euro die teuerste Kategorie.

Wo kann ich ein E-Bike Klapprad kaufen?

E-Falträder kannst du ganz einfach in Fahrradgeschäften kaufen. Wem der Weg zum Fahrrad Geschäft jedoch zu weit ist, kann ganz bequem im Internet auch Onlineshops E-Bike Klappräder finden.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten E-Bike Klappräder verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • idealo.de
  • leoncycle.de

Welche Alternativen gibt es zu einem E-Bike Klapprad?

Alternativ zu einem klappbaren E-Bike gibt es das normale, nicht klappbare E-Bike. Das Skelett dieser Variante besteht jedoch wie ein normales Fahrrad aus einem Stück und kann nicht umgebaut werden und somit auch nicht leichter transportiert werden.

22/07/19

Es gibt auch E-Scooter oder E-Skateboards die unteranderem genau wie das E-Bike Klapprad zum Pendeln verwendet werden können.

28/07/19

Zusätzlich kannst du dir auch ein normales Klapprad ohne E-Funktion zulegen. Dann musst du nur mehr in die Pedale treten.

Alternative Beschreibung
Normales E-Bike Genau wie ein E-Bike Klapprad, jedoch nicht leicht zu transportieren.
E-Scooter Ein elektrischer Roller der jedoch für die Straße gedacht ist und ohne körperliche Anstrengung gefahren werden kann.
E-Skateboard Ein elektrisches Rollbrett, das mit der Hilfe eines Motors das Skategefühl ohne extreme körperliche Anstrengung wiedergibt.

Entscheidung: Welche Arten von E-Bike Klapprädern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir ein E-Bike Klapprad kaufen möchtest, dann hast du die Wahl zwischen drei Arten:

  • Klappbare E-Bikes mit Vorderradmotor
  • E-Bike Klappräder mit Hinterradmotor
  • E-Bike Klappräder mit Mittelmotor

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete E-Bike Klapprad zu finden.

Was zeichnet ein E-Bike Klapprad mit Vorderradmotor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Elektronische Klappräder mit einem Vorderradmotor oder auch Frontantrieb genannt, sind normalerweise bei den günstigeren Modellen vorhanden. Vorteilhaft ist bei dieser Variante, dass du die Möglichkeit hast, den Motor bei den vielen Rädern nachzurüsten.

Vorteile
  • Günstig
  • Leicht nachrüstbar
  • Einfache Wartung
Nachteile
  • Anfällig für Beschädigungen
  • Vorderrad lässt sich schwerer anheben
  • Reifenwechsel aufwendig

Als Nachteil jedoch ist die Belastung, die der Frontantrieb der Fahrradgabel aussetzt. Bei der Lenkung und dem hohen Gewicht kann es durchaus vorkommen, dass die Gabel durch einen Frontantrieb während der Fahrt beschädigt werden kann.

Was zeichnet ein E-Bike Klapprad mit Hinterradmotor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bei einem Hinterradmotor oder auch Heckantrieb genannt, ist der Motor in der Mitte des Hinterrads befestigt. Vorteile sind bei dieser Variante unter anderem ein ruhiger Motor und ein dynamisches Fahrverhalten. Außerdem kannst du mit der Hilfe der Motorbremse Energie zurückgewinnen.

Vorteile
  • Ruhiger Motor
  • Unaufällig
  • Bessere Traktion beim Fahren
Nachteile
  • Keine Rücktrittbremse möglich
  • Einschränkung bei der Schaltung
  • Reifenwechsel aufwendig

Als Nachteil muss du beachten, dass du in diesem Fall ein schwereres Hinterrad hast. Dies kann durch den weit hinten liegenden Schwerpunkt, beim Fahren, zu einer Last werden.

Was zeichnet ein E-Bike Klapprad mit Mittelmotor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein E-Faltrad mit einem Mittelmotor ermöglicht eine angenehmere Fahrt durch den tiefen Schwerpunkt und der optimalen Gewichtsverteilung in der Mitte des Fahrrads.

Da sich der Motor in der Mitte des Fahrrads befindet, ist er in den meisten Fällen auch näher am Akku. Dadurch werden weniger Kabel verwendet die bei der Fahrt, durch die kompakte Bauweise, geschützt werden.

Die Nachteile sind jedoch, dass diese Variante gewöhnlicherweise nur bei teureren Modellen eingebaut wird. Außerdem wird die Kette des Fahrrads durch die tiefe Bauweise strapaziert.

Vorteile
  • Optimaler Fahrkomfort
  • Kompakt
  • Wegen der Bauweise nicht besonders Anfällig für Schäden
Nachteile
  • Teuer
  • Nicht nachrüstbar
  • Schaltung und Kette sind einer hohen Belastung ausgesetzt

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du E-Bike Klappräder vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du E-Bike Klappräder gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes E-Bike Klapprad für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Akkukapazität
  • Fahrkomfort
  • Schaltung
  • Hydraulische Scheibenbremse

Akkukapazität

Die Akkukapazität spielt bei der Wahl des E-Bike Klapprads eine große Rolle. Deshalb solltest du dir im Klaren sein, was du von deinem klappbaren E-Bike verlangst.

Solltest du längere Fahrten bevorzugen, dann solltest du dich eher nach einem stärkeren Akku umsehen.

Akkus mit einer hohen Kapazität sichern dir eine längere Fahrt.

Der Wert Wattstunden (Wh) ist bei diesem Kriterium sehr wichtig zu beachten. Er gibt die Leistung des Akkus wieder. Die Wattstunden lassen sich ganz einfach berechnen, indem man die Amperestunden mit der Volt multipliziert (Volt *Ah = Wh).

Je nach Produkt kann die Reichweite unterschiedlich sein. Zum Beispiel versprechen manche Hersteller mit einer 400 Wh Leistung eine Reichweite von bis zu 130 km. Wobei es wieder andere gibt die bei einer 540 Wh nur eine Reichweite von maximal 100 km versichern können.

Es gibt sehr viele Faktoren die, die Akkukapazität beeinträchtigen kann. Grundsätzlich gilt es, dass du dich vor dem Kauf ein bisschen schlaumachst und die Kundenrezensionen durchließt.

Fahrkomfort

Ein weiteres Kriterium, das beim Kauf eines E-Faltrads wichtig ist, ist der Fahrkomfort. Hier gilt, dass dir bewusst ist, dass die Position des Motors den Fahrkomfort sehr beeinflussen kann.

Vorder- und Hinterradmotor können das Gleichgewicht am elektrischen Klapprad verändern und somit die Fahrweise als auch den Komfort sehr ungemütlich machen.

E-Bike

Bei E-Bikes und E-Bike Klapprädern kann der Motor entweder vorne, hinten oder wie hier in der Mitte sein. (Bildquelle: pixabay.com / firebladeguy)

Zum Beispiel hat man bei einem Hinterradmotor ein sehr hohes Gewicht am Heck des Rads, dies kann zu einem sehr trägen Fahrverhalten führen. Gewicht am Vorderrad hingegen kann unteranderem das Kurvenfahren beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen.

Schaltung

Auch bei der Schaltung solltest du sehr achtsam sein. Die Art der Schaltung kann dafür verantwortlich sein, wie viele Gänge dein E-Bike mit sich bringt.

Zum Beispiel hat eine Kettenschaltung meistens mehr Gänge als eine Nabenschaltung. Bei einer Kettenschaltung kannst du Kupplungen finden die mehr, als 5 Gänge haben wobei man bei Nabenschaltungen gewöhnlicherweise weniger findet.

Bei Kettenschaltungen sind jedoch die Wartungskosten höher, da diese oft beschädigt werden können.

Die Schaltung bei einem Mittelmotor unterliegt gegenüber dem Vorder- und Hinterradmotor, einer leichten Verzögerung. Außerdem können Kettenschaltungen keine Rücktrittbremse haben.

Hydraulische Scheibenbremse

Das letzte Kriterium worauf du vor dem Kauf eines klappbaren E-Bikes achten solltest, ist eine hydraulische Scheibenbremse. Hier solltest du wieder wissen, wofür du dein E-Bike verwenden möchtest.

In den meisten Fällen werden bei einer hydraulischen Scheibenbremse zwei Kolben verwendet, um die Bremsscheibe gleichmäßig und symmetrisch von beiden Seiten zu stoppen.

Bei hydraulischen Scheibenbremsen muss man nicht so sehr die Handmuskulatur anstrengen und ist deshalb für Fahrer mit einer schwächeren Handmuskulatur wesentlich bequemer zu betätigen.

Außerdem hat die hydraulische Scheibenbremse eine bessere Bremskraft als die gewöhnliche Felgenbremse und sorgt somit für eine sichere Fahrt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema E-Bike Klapprad

Wie stelle ich ein E-Bike Klapprad ein?

Grundsätzlich ist das Tunen oder “einstellen” von E-Bikes in Deutschland nicht erlaubt, da der Gesetzgeber verbietet die 25 km/h Unterstützung beim Fahren zu überschreiten.

Es gibt jedoch Ausnahmen, zum Beispiel besteht die Möglichkeit auf dem eigenen Grundstück das E-Bike verstellt zu fahren.

Solltest du aber trotzdem Interesse haben dein E-Bike Klapprad zu tunen, sei es aus der Verwendung auf dem eigenen Grundstück oder Ähnlichem, dann schlagen wird dir vor dieses Video anzuschauen.

In dem Video wird dir genau gezeigt, worauf du achten solltest und was das Tunen überhaupt mit sich bringt.

Wie kann ich ein E-Bike Klapprad selber bauen?

Wenn der Kauf eines neuen E-Bike Klapprads dir zu lästig wird, kannst du auch einfach dir ein E-Bike Klapprad selber zusammen bauen. Im Internet und auf der Medienplattform YouTube kannst du sehr viele Anleitungen finden, die dir beim Bau eines E-Bike Klapprads behilflich sind.

Im folgenden Video wird dir schon mal gezeigt, wie du dein Fahrrad in ein E-Bike verwandelst. Anschließend gilt nur noch dein E-Bike in ein Klapprad zu verwandeln.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.mein-fahrradhaendler.de/rund-ums-rad/ratgeber/e-bike-klapprad-alles-wissenswerte-zum-kauf/

[2] https://www.stern.de/vergleich/e-bike-klapprad/

Bildquelle: 123rf.com / 30118161

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